Wie ist Johannes 1:1 richtig übersetzt - Zitat Johannes 1:1, NWÜ 1 Im Anfang+ war das WORT*+, und das WORT war bei GOTT,*+ und das WORT war ein Gott.*+?

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9 Antworten

Das Griechische des 1. Jahrhunderts kannte keine unbestimmten Artikel (wie „ein“ oder „eine“), war aber die erste Sprache, in der bestimmte Artikel verwendet wurden.

Ein Artikel ist ein grammatisches Wort, das stets ein Nomen (Substantiv oder substantiviertes Adjektiv) begleitet. Ein Artikel hat keine eigene inhaltliche Bedeutung, sondern setzt die inhaltliche Beschreibung, die das begleitende Nomen gibt, in Beziehung zu konkreten Individuen.

Im griechischen Originaltext steht nun in Johannes 1:1+2 an zwei Stellen vor Gott der bestimmte Artikel und an einer Stelle nicht.

Wortwörtlich steht in Johannes 1:1+2 in etwa:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei DEM GOTT und Gott war das Wort. Dieser war im Anfang bei DEM GOTT.

(Vergleiche: The New Testament in the Original Greek, by B. F. Westcott and F. J. A. Hort)

Da im griechischen Urtext der bestimmte Artikel also dort steht, wo der allmächtige Gott gemeint ist - es wird hier also auch ein noch nicht erwähntes Individuum bezeichnet, dessen Existenz aber sowohl dem Schreiber Johannes als auch dem Leser eindeutig erschließbar ist – und
in Bezug auf das Wort vor Gott kein Artikel steht, also unbestimmt ist, ist es
korrekt, den Text wie folgt wiederzugeben: „das Wort war EIN Gott“.

In der Zürcher Bibel steht deshalb z.B. in der Fußnote zu Joh. 1:1: bedeutet: „von Gottes Wesen“

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Kommentar von ManfredFS
21.05.2017, 17:59

Wortwörtlich steht in Johannes 1:1+2 in etwa:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei DEM GOTT und Gott war das Wort. Dieser war im Anfang bei DEM GOTT.

Richtig, weil Johannes klar zwischen DEM VATER und DEM SOHN unterscheidet aber beide für ihn GOTT ist.

Man kann das auch so formulieren:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei DEM VATER und Gott war das Wort. Dieser war im Anfang bei DEM VATER.

Das WORT IST GOTT aber das WORT IST NICHT der VATER.

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Hallo gromio,

interessant ist in genannten Text, dass dem ersten Wort "Gott" in Johannes 1:1 im Griechischen der bestimmte Artikel "ho" vorausgeht, während dieser bei dem zweiten Wort "Gott" ("das Wort war Gott") fehlt. Warum ist das so entscheidend? Weil dadurch das erste Wort "Gott" nicht dem zweiten "Gott" gleichgesetzt werden darf. Durch das Fehlen des bestimmten Artikels vor dem zweiten Wort "Gott" wird dieses mehr zu einer Beschreibung der Eigenschaft des "Logos" ("das Wort"). Aufgrund dessen entschieden sich einige Übersetzer dafür, den Teil des Textes "das Wort war Gott" wie folgt zu übersetzen: „Und göttlicher Art war der Logos [das Wort]“ (Johannes Schneider, Das Evangelium nach Johannes). „Und ein Gott war der Logos“ (Jürgen Becker, Das Evangelium nach Johannes). „Göttliches Wesen hatte das Wort“ (Ludwig Albrecht, Das Neue Testament). „Zuerst war das Wort da, Gott nahe und von Gottes Art“ (Berger/Nord, Das Neue Testament und frühchristliche Schriften). Die Übersetzung "ein Gott" entspricht den Regeln der Grammatik des damaligen Griechisch. Handelt es sich dabei aber nicht lediglich um eine Spitzfindigkeit, zumal der Durchschnittsleser mit diesen Hintergrundinformationen ja gar nicht vertraut ist? Wie kann man sich durch die Bibel selbst Klarheit verschaffen?

Wenn man ausgehend von Johannes 1:1 ein paar Verse weiter liest, dann gelangt man zu Johannes 1:18, wo es heißt: "Kein Mensch hat Gott [den Allmächtigen] jemals gesehen". Doch ein paar Verse zuvor steht über "das Wort": "Das Wort [Jesus] ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ (Johannes 1:14, ). Wenn also Jesus gleich Gott wäre, wie sollte es dann möglich gewesen sein, ihn im Widerspruch der Aussage aus dem Vers 18 zu sehen? Johannes schrieb im Vers 1 außerdem, das Wort sei "bei Gott" gewesen. Wie kann jemand bei einer Person sein und gleichzeitig diese Person selbst sein?

Ich hoffe, Dir mit diesen Informationen gedient zu haben. Sollten sich noch weitere Fragen ergeben, so kannst Du mich gern anschreiben.

LG Philipp

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Kommentar von Janmeyer
28.01.2017, 17:54

Da kann aber einer gut kombinieren !

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Kommentar von ManfredFS
30.04.2017, 17:26

Wer behauptet dass der Vater und der Sohn die selbe Person sind der hat nicht verstanden was die Bibel sagt.

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Eine Frage die mit WIE IST ES RICHTIG beginnt sollte normalerweise mind. zwei verschiedene Antworten haben die man gegenüberstellt.

Also ich mach das mal für dich.

Wie ist Johannes 1 richtig übersetzt.?

So wie diese Bibeln es machen

1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (ELBERFELDER)

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (LUTHER 84)

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.1 (EINHEITS)

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott1 war das Wort. (MENGE)

oder so wie die NWÜ und Greber  (für die welche Greber nicht kennen, das war ein Spiritist, der behauptet hat, Engel haben ihm die richtige Fassung der Bibel diktiert) - Bezeichnend ist, dass die Greber wörtlich mit der NWÜ übereinstimmt in diesen Vers......

1 Im Anfang+ war das WORT*+, und das WORT war bei GOTT,*+ und das WORT war ein Gott. (NWÜ)

Richtige Antwort: So wie es die obigen meisten Bibeln machen, ist es richtig übersetzt. Also wie die Elberfelder, Luther usw.) Die Übersetzung der NWÜ ist falsch. Warum? Weil sie nicht dem griechischen Urtext entspricht. Wieso wissen wir das? Es gibt eine Wort für Wort Übersetzung des NT Griechisch-Englisch der NWÜ. Ja der "Bibel" der Zeugen Jehovas. Dort ist auf der  linken Seite der griechische Text und darunter Wort für Wort die Übersetzung in Englisch. Rechts steht dann der Text so, wie er in der normalen NWÜ erscheint. Da sieht man dann sehr schnell, welche Veränderungen man vorgenommen hat.

Hier also NWÜ nach griechischem Urtext:

In beginning was the Word and the Word was toward the God and God was the Word.

Was macht Google daraus?

Im Anfang war das Wort und das Wort war zu dem Gott, und Gott war das Wort.

Wobei "zu dem" auch mit "gegen" vorgeschlagen wird. "Bei" wäre die menschliche Übersetzung.

Man sieht, auch in der NWÜ ist der Text richtig, solange man sich an den Grundtext hält. Erst nachdem man dass manuell geändert hat, weil es mit der Lehre nicht passt wird daraus die Fassung oben die wie unschwer zu erkennen falsch ist.

Da kann man noch so viel  versuchen zu erklären was alles angeblich möglich sei. Wenn man Worte einfügt die nicht da sind, verändern diese meist den Sinn.

Das kann man hier schön sehen:

Kolosser1:15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.

16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Richtige Version der Luther 84


Hier nun die veränderte falsche Version der NWÜ

Er ist das Bild+ des unsichtbaren+ Gottes, der Erstgeborene+ aller Schöpfung; 16  denn durch ihn+ sind alle [anderen]* Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten.+ Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.+ 17  Auch ist er vor allen [anderen] Dingen,+ und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen

Warum falsch? Weil man einfach das Wort "[anderen]" eingefügt hat obwohl es im Urtext nicht steht. Hier zeigen das die Klammern zumindest noch an, man liest diese aber nicht und interessanterweise wenn die WTG diese Verse in der Literatur zitiert lässt man die Klammern sehr oft weg.

Was ist der Grund der Fälschung? Man streitet aber, dass Jesus Gott ist und behauptet er sei ein erschaffener Engel. Also fügt man das Wort anderen ein um den Eindruck zu erwecken, dass Jesus ein Teil der Schöpfung ist. Was eine Lüge ist.

Aber das ist ein anderes Thema.

So, hast du nun verstanden wie man Fragen nach der richtigen Version richtig stellt?

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Kommentar von gromio
14.06.2017, 05:04

@ManfredFS:

Zitat:

So, hast du nun verstanden wie man Fragen nach der richtigen Version richtig stellt?

Manfred, willst Du hier den Oberlehrer spielen? Wird Dir nicht gelingen.......denn:

Es gibt 

a) geschlossenen Fragen - dass sind solche, die man nur mit Ja oder nein beantworten muß,

b) offene Fragen, die kann man beantworten wie man denkt, sie zu beantworten

c) Alternativ-Fragen (wie von Dir vorgeschlagen), der Beantworter wählt aus Alternativen für eine Antwort, die in der Frage enthalten sind.

Mehr Fachinformation zu Fragen findest Du unter anderem hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fragetechnik

Fragen nach dem Muster von c) sind Fach- oder rhetorische Fragen, die auch Suggestivfragen sein können, sie schränken den Beantworter in seinen Antwortmöglichkeiten ein und geben eine Richtung vor.

DU arbeitest ständig mit Fragen nach Muster c), Weill Du der Ansicht bist, dass Du die antworten auf Deine Fragen bereits kennst.

ICH habe eine Frage nach dem Muster b) gestellt, denn ich wollte KEINE Möglichkeit der ANTWORT vorgeben. Schließlich ist meine Absicht, dass der Beantworter seine Ansicht frei darstellen kann, um so möglichst viele und verschiedene Antworten zu erhalten.

Fragen richtig stellen - dass ist eine Kunst.

ZU Johannes 1 und Kolosser 1:

Da in Johannes 1 von zwei Subjekten (Grammatik!) die Rede ist, nämlich GOTT und das Wort, Letzteres ist/war beim Erstgenannten, kann GOTT und das Wort NICHT ein und dieselbe Person sein.

Da in Kolosser 1 - egal in welchem Deiner Zitate - gesagt wird, dass Jesus der ERSTGEBORENE aller Schöpfung ist ( das korrespondiert mit Offenbarung 3:14),wird klar, das Jesus selbst EIN GESCHÖPF IST. Logischerweise hat er sich nicht selbst erschaffen, alle anderen Dinge im Himmel und auf Erden hingegen schon. In diesem Sinne ist die Übersetzung der NWÜ die Genaueste und Beste, die ich kenne.

Deine hier vertretene Interpretation widerspricht den Altschriften und dem, was GOTT und Jesus selbst mitgeteilt haben.

Die nun lange andauernden Auseinandersetzungen mit Dir und telemännle und anderen über diese Irrlehren Deinerseits zeigen, dass Du zu keiner Einsicht fähig bist.

Fragen kannst Du auch nicht stellen - ZJ diffamierst Du ständig  usw., Du hast wirklich ein Problem mit Dir selbst, ich empfehle Dir dringend, ärztlichen Rat einzuholen und diese sinnlosen Diskussionen hier zu beenden.

fare well.

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Du hast dir die Frage doch schon beantwortet.

Allerdings heisst es nicht "..das Wort war ein Gott" sondern "..und das Wort war Gott." (lt.Einheitsübersetzung)

Trotzdem hier noch (zum Verständniss) etwas Theologisches dazu:

Die Armut hat ihre Quelle in Gott, der der Arme schlechthin ist. 

Tatsächlich birgt das Dreifaltigkeitsgeheimnis in seiner Tiefe eine grenzenlose Armut. Das Geheimnis wäre nicht möglich ohne die grundsätzliche Armut jeder der drei göttlichen Personen. Sie entäußern sich, um sich vollkommen einander hinzugeben und sich gegenseitig zu empfangen.

Wenn eine göttliche Person etwas für sich zurückbehielte, dann würde der
anderen Person -rein menschlich gesprochen- etwas fehlen, und sie wäre dann nicht mehr vollkommen Gott. Jede der göttlichen Personen kann nur empfangen, wenn die andere gibt. Da alle drei gleich Gott sind, muss jede göttliche Person sich vollkommen verschenken, besonders der Vater, den man deswegen mit Recht auch als den Armen bezeichnen kann. Alles , was er hat  und was er ist, das gibt er unaufhörlich an den Sohn, indem er sich -bildhaft gesprochen- in ihn ergießt und nichts für sich zurückbehält.

Man erkennt hier deutlich: Wer liebt , macht sich arm. Er gibt alles, nämlich sich selbst.Wenn der Vater sich nicht völlig an den Sohn verschenkte, dass man im Sohn den Vater sehen kann, könnte der Sohn nicht gleichen Wesens
mit dem Vater sein!

Wenn nun -menschlich gesprochen- der Sohn plötzlich zum Egoisten würde
und alles ihm vom Vater Geschenkte für sich behielte, würde der Vater aufhören zu existieren.

"Selig die Armen, in die der Geist sie einführt" (Mt 5,3)

In diesem Sinn ist Armut, sich ganz zu geben, um dann ganz für ein neues
Empfangen frei zu sein. Deswegen kann man auch vom Sohn sagen, er sei der große  Arme, weil er aus sich nichts besitzt, nichts ist.Er empfängt sich ganz aus dem Vater, lebt aus ihm, wäre nichts ohne ihn. Das ist Wirklichkeit!

Deshalb sagt der Sohn: Ich habe nichts aus mir selbst. Ich und der Vater
sind eins (Joh10,1).

Wenn Jesus geschaffen wäre, existierte er nie von Ewigkeit her. Er ist
aber von Ewigkeit, denn der Vater ergießt sich von Ewigkeit in den Sohn. Weil
der Vater nie Egoist war,wählte man das Wort "gezeugt, nicht
geschaffen". Das bedeutet: Er geht vollkommen aus einem anderen hervor:
aus Gott Vater.

Der Heilige Geist hält sich sozusagen im Hintergrund. Auch er ist der
große Arme, denn er existiert nur durch den Vater und den Sohn. Er ist
gleichsam der sprudelnde Quell ihrer gegenseitigen Liebe.

Die Bewegung des Nehmens und Gebens im dreifaltigen Gott, erzeugt in
ihrer Kraft der Liebe die Welt, viele Welten, ein ganzes Universum, all das,
was wir Schöpfung nennen. In der Philosophie wird gesagt, das Gute wolle sich verströmen, es wolle sich nicht einbehalten. Liebe wird sich nie einbehalten wollen.

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Kommentar von gromio
05.10.2016, 17:43

Jesus wurde erschaffen!

Kolosses 1:15-17

15 Er ist das Bild+ des unsichtbaren+ Gottes, der Erstgeborene+ aller Schöpfung; 16 denn durch ihn+ sind alle [anderen]* Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten.+ Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.+ 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen,+ und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen,+

Dazu passend Bezug auf Jesus in Sprüche 8:22

22 Jehova selbst brachte mich als den Anfang* seines Weges hervor,*+ als das früheste seiner Werke vor alters

Es gibt KEINEN biblischen Beweis, das JESUS ewig existiert.

Und: es gibt keinen biblischen Beweis für die Dreifaltigkeitslehre.

DAS hat jedoch NICHTS mit der Lehre von einer Dreifaltigkeit zu tun.

Die von Dir dargestellte philosophische "Armut" als theologische Begründung für eine existentielle Abhängigkeit von GOTT Vater, GOTT Sohn und GOTTES heiligem Geist ist nett zu lesen, aber NICHT DIE WAHRHEIT.

Zum Hintergrund über den Ursprung der Dreifaltigkeitslehre verweise ich gerne auf

http://www.benabraham.com/html/english_-_espanol_-_francais_-.html

, das Buch VON BABYLON NACH ROM kann man dort in vier verschiedenen Sprachen herunterladen, und es erläutert in Kapitel 2, Teil I sehr gründlich den "heidnischen" Ursprung der Dreifaltigkeitslehre.

nur zu, mal lesen, ist spannend, im selben Kapitel wird auch der Kult um die Mutter Gottes sowie der Mutter-Kind-Kult beschrieben.

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Die NWÜ ist eigentlich keine Übersetzung der Bibel, sondern eine Interpretation der Zeugen Jehovas in die Bibel hinein.

Sie strotzt nur so von Fehlern und Dummheiten, die im - Gegensatz zu anderen Übersetzungen - bewusst hineingeschrieben wurden.

Das Problem ist einfach, dass die ZJ die Trinität ablehnen - wogegen ich ja nichts habe, von mir aus kann jemand eine Coca-Cola-Flasche anbeten - und deshalb den Bibeltext so verdrehen, dass er zu ihrer Lehre passt. Sie sind da nichts besser als die katholischen Kirche, die ja auch ihre Tradition über die Bibel stellt, aber zumindest den Text nicht bewuss verfälscht.

Im Griechischen steht: καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος. Gott bezieht sich eindeutig aber auf den vorausgehenden Satzteil und steht im Nominativ, ist also Subjekt, das mit dem 3.Person Singular Imperfekt von 'sein' und einem Artikel mit 'Wort' verbunden ist. Richtig übersetzt heißt es also 'Und Gott war das Wort'.

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Kommentar von gromio
05.10.2016, 17:53

Quod erat demonstrandum, Josef......

Johannes 1:1,2, kannst Du definitiv nicht als Beispiel für eine fehlerhafte Übersetzung heranziehen, aber vielleicht findest Du ja tatsächlich das Haar und er Suppe, nur zu, nur Mut!

Ich bin offen für einen DISPUT.

cheerio

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Die Übersetzung ist nicht ganz korekt. Besser: Am Anfang war der Ton.

Ich will das nicht weiter erklären, das kann jeder nachempfinden. "Wort" macht wohl bei einem Anfang kaum Sinn.

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http://www.bibelstudium.de/articles/1866/Bibelf%E4lschung+Neue+Welt+%DCbersetzung

Die Übersetzung der Zeugen Jehovas kann man nicht als Gottes Wort (Bibel) bezeichnen. Dieses Buch wurde von der WTG passend, ihrer Sonderlehre entsprechend, übersetzt. - also als Menschenwort zu betrachten.

Darum macht es keinen Sinn, sich darüber auszutauschen. lg

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Kommentar von gromio
05.10.2016, 18:26

Nun, dann lassen wir es mit dem Austausch, und ich gehe mal kurz auf die in Deiner Quelle genannten Übersetzungsfehler in der NWÜ ein:

1.

Die Bibelstelle Matthäus 25,46
 

Das mit ABSCHNEIDUNG übersetzte Wort bedeutet Wtl.: „Beschneidung (Stutzung)“. Gr.: kólasin. 


Es ist klar, das Personen, die an eine ewige Qual von Sündern glauben, dieses Wort in Matthäus 25:46 bevorzugt mit (ewiger) Pein übersetzen, um damit IHRE Lehransicht zu stützen, aber die WAHRHEIT ist das nicht.

2.

Johannes 1:1,2 wurde hier hinreichend erläutert - in der Tat WAR das WORT bei GOTT - nun, wenn DU bei MIR bist, dann bist Du noch lange nicht  ICH, oder doch? 

Klar, das Verfechter der Dreieinigkeitslehre hier anders übersetzen, aber genau danach hatte ich ja nicht gefragt, sondern nach der GRAMMATISCHEN Bedeutung.

Kommt da noch etwas von Dir?

3. 

Johannes 3:16

Ja, JESUS wurde ERSCHAFFEN, siehe dazu meine folgende Antwort auf einen anderen Kommentar zu meiner Frage über Johannes 1:1:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-ist-johannes-11-richtig-uebersetzt---zitat-johannes-11-nwue-1-im-anfang-war-das-wort-und-das-wort-war-bei-gott-und-das-wort-war-ein-gott?foundIn=notification-center#answer-223728521

Wer etwas anderes behauptet, sollte lieber noch mal gucken.....

4.

Titus 2:13

Selbstverständlich steht im Griechischen Koine-TExt das griechische Wort für "RETTER", der Verfasser der Behauptung, dies wäre hinzugefügt, soll dies einfach nochmals überprüfen.

5.

Hebräer 1:8

Es ist genau umgekehrt: Verfechter der Lehre, GOTT und der SOHN sind dieselbe Person, diese verfälschen den original text, in koine-griechisch verfasst, denn dieser Originaltext sagt genau das:

"Der GOTT aller Zeitalter ist sein(des Sohnes) THRON......."

Also, vielleicht gibt es ja noch nachweisliche Mängel in der NWÜ, die von DIR zitierten Bibeltexte sind IN DER NWÜ korrekt wiedergegeben.

cheerio

1

Hallo gromio, 

Biblehub.com übersetzt: "Und Gott war das Wort". 

http://biblehub.com/interlinear/john/1-1.htm

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Kommentar von gromio
05.10.2016, 17:50

Ja und bei Berücksichtigung der Tatsache, das das WORT bei GOTT war, das Wort also nicht GOTT selbst ist sondern eine separate Person, kann man durchaus - wie Luther - schreiben, "und Gott war das Wort", hierbei handelt es sich aber um Folgendes:

"wohingegen ein singularisches artikelloses Prädikatsnomen, das dem Verb vorangeht, auf eine Eigenschaft hinweist,"

Das "Theos" OHNE bestimmten Artikel ist ein Prädikatsnomen, das das im Satz vorhandene SUBJEKT - in diesem Fall "das WORT" - näher beschreibt.

Damit ist klar, dass Johannes 1:1,2, keinesfalls die Dreieinigkeitslehre stützt, da hier von zwei Personen - GOTT und dem WORT - die Rede ist.

Alles roger?

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