Wie gefährlich ist es, mit dem Hund im Wald spazieren zu gehen? Wegen Jägern und so.

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27 Antworten

Das isr von Bundesland zu Bundesland wohl verschieden. Es gibt Bundesländer in denen es keine generelle Leinenpflicht gibt. Der Hund darf sich jedoch nicht aus deinem Einwirkungsbereich entfernen.

Dennoch würde ich dir im Wald zu einer Leine raten, zusätzlich noch zu einer Signalweste für den Hund z.B. http://www.drhoelter.de/Hunde/Leinen-Halsbaender/Warnweste/?gclid=COfD-Mr4i7UCFUmN3godyjsACA

Die Rettungshunde staffeln die ich kenne informieren vor einem Einsatz im Wald immer die zuständigen Förster und Jäger. Das aus leider trauriger Erfahrung. Bei EInsätzen im Dunkeln tragen die Hunde sogar noch ein Knicklicht oder eine blinkende Weste.

Es gibt leider einige Jäger denen es egal ist was sie totschießen, allerdings sind das Gott sei Dank Ausnahmen. Grundsätzlich solltest du aber mit einem Hund im Wald recht vorsichtig sein, solltest du wirklich die Kontrolle über ihn verlieren und er hetzt Wild, dann ist ein Jäger berechtigt ihn zu erlegen.

Die Gefahr ist da. Je nach Gegend, Vorfällen und Jägern kann das Risiko groß oder klein sein.

Ein Jäger darf einen Hund abknallen, wenn dieser wildert. Andererseits darf ein Hund, der in Rufnähe des Halters ist, nicht abgeknallen. So und nu ist alles eine Auslegungssache. Wann ist klar, dass der Hund wildert? Muß er dazu ein Tier bereits erwischt haben, oder reicht das hinterher rennen oder reicht schon aus, wenn der Hund im Wald rennt? Jäger erschießt Hund und sagt, dass dieser gewildert hat - Halter war nicht in seiner Sicht. Wenn´s stimmt - dann ist er im Recht. Wenn es nicht stimmt, wie willst Du das Gegenteil beweisen?

Es gibt Jäger, die auch einen wilderden Hund nicht erschiessen und es gibt Jäger, die auf alles schiessen. Daher kommt es stark auf den Jäger an.

Am allerbesten ist es, wenn man die Jäger kennt, in deren Gebiet man läuft - dann weiß man in wiefern man diesen trauen kann oder auch nicht.

Und klar, ein Hund, der jagt muß an die Leine.

Ich verstehe Dich. Meine Hund jagen auch nicht. Dennoch kann man nicht 1000fach sicher sein, dass ein Hund wirklich niemals irgendwas jagt - auch wenn er Jahrelang nichts gejagt hat.

Hör Dich mal um, ob irgendwas schon mal passiert ist. Und wenn Du mal einen Jäger oder Förster triffst, versuche mit ihm ins Gespräch zu kommen - egal über was, damit Du einen Eindruck bekommst. Wobei wenn dieser gleich über Deinen nicht angeleinten Hund meckert, dann wäre ich sehr vorsichtig.

LG

Tanja28052012 29.01.2013, 19:21

Endlich mal eine halbwegs neutrale Antwort. Es ist so: beim laufen im Wald darf er nicht schießen (aber das lässt sich schlecht beweisen und bei uns gilt ja im Zweifel für den angeklagten) wenn er Wild hetzt, tja da ist ja der Fall klar oder? Er darf schießen.

Das mit der Rufweite stimmt auch nicht ganz. Erstens muss er auch abrufbar sein. Also hören. Das lässt sich eventuell auch leichter beweisen. (eventuell anhand von fährten)

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Es gibt tausende von "Jägergeschichten" - solche und solche. Wenn dein Hund keinen besonderen Jagdtrieb hat, wird er bei dir am Weg bleiben. Dann dürfte er auch nicht unsicherer leben, als wenn er von enem Gehsteig plötzlich auf die Straße laufen würde und angefahren wird. Man sollte dem"Problem Jäger" nicht hysterisch gegenüber stehen. Ich lass meinen Hund im Wald frei, da er zu 99% nicht hinter Wild nachrennt. Höre ich allerdings Schüsse in der Gegend (das kommt in der Jagdsaison durchaus vor), meide ich eben diesen Wald - schon, um nicht selber mit einer Wildsau verwechselt zu werden ;-) Neigt dein Hund zum Nachrennen, musst du ihn eben an die Leine nehmen - weg erziehen ist meist schwierig, ich denk da etwa an Beagles ....

Es ist es das im Wald das Rotwild durch den Jäger geschützt wird. Heißt sollte Dein Hund frei rumlaufen und Wild hinterherjagen kann der Jäger den Hund abschießen. Das selbe gilt im übrigen auch für Katzen die zwar keinem Wild hinterher jagen allerdings von Wildvögeln sich gern an den Nestern zuschaffen machen. Auch dort darf der Jäger bei einer rumstrohmernden Katze das Tier erschiessen. Sprich befindet sich die Katze 200 Meter vom Grundstück des Eigentümers entfernt (Waldlage) kann das Tier erschossen werden.

Allein im Interesse des Wilds solltest Du Deinen Hund anleinen. Wenn Dein Hund wirklich hinter einem Hasen oder Reh her ist, dann hat das Tier Todesangst!!! Und Dir und Deinem Hund tust Du auch nichts Gutes! Wenn Dein Hund einem Tier hinterherläuft, dann ist JEDER Jäger berechtigt, Deinen Hund zu erschießen! Egal ob Du 20 Meter hinter dem Hund bist. In diesem Moment wildert Dein Hund!!! Außerdem kannst Du zu einer Geldstrafe verknackt werden, und wenn der Hund wirklich mal was reisst , dann musst Du auch den "Sachschaden" begleichen!

Also bitte in Zukunft Deinen Hund im Wald anleinen!

Cat

Diese Frage ist von vielen Faktoren abhängig. Erstens: Wie risikobereit bist du generell? Brauchst du eine 100 % Sicherheit, dann stellt sich die Frage ja überhaupt nicht. Was hast du für eine Rasse? Bei deinem Labbi ist die Wahrscheinlichkeit, dass er "jagen" im eigentlichen Sinne geht, von Natur aus eher selten. Es sei denn, du hast keine gute Bindung. Bist du der Meinung, dass dein Abruf in 9 von 10 Fällen klappt, dann hast du schon mal gute Karten. Dann kannst du zusätzlich eine Menge Management betreiben um noch Sicherheitsfaktoren einzubauen. Bestimmte Jahreszeiten meiden, wenn Jungwild im Wald ist, da sind die Jäger verständlicherweise nicht so tolerant. Natürlich immer auf den Wegen bleiben. Wenn du dich in der Nähe von Hochsitzen befindest, immer anleihnen! Nicht weil da gerade ein Jäger sitzen könnte, sondern weil dort besonders viel Wild zu erwarten ist. Viele Jäger sind auch Hundefreunde und tun sich, wenn sie einigermaßen normal sind, auch schwer Hunde "einfach so " zu erschießen. Aber wie immer im Leben, gibt es solche und solche! Lass` deinen Bauch entscheiden. Bei uns wurden auch schon "angeleinte" Hund von durchgeknallten privaten Hundehassern abgeknallt, also passieren kann dir überall etwas.

Ich würde dir aber ganz dringen anraten, deinen Hund im Wald immer anzuleinen. Wie hier schon geschrieben wurde, dürfen wildernde Hunde erschossen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, dass dir da ausgerechnet erst Wild und dann Jäger über den Weg laufen, aber will man´s riskieren?

Dass da gejagt werden darf, wenn Passanten unterwegs sind, wage ich mal zu bezweifeln, von daher droht aus dieser Richtung keine Gefahr, nur die Sache mit dem Wildern ist eben ne altbekannte Geschichte.

Das Problem gibt es hier bei uns in der Gegend auch. Auch wir haben fast nur Wald um mit den Hunden spazieren zu gehen. Ich selbst besitze 2 Jagdhunde die alle beide frei laufen - jedoch trage ich, zu unserer Sicherheit immer eine Schleppe mit mir rum falls sie doch mal zu stark in ihren Trieb verfallen. Und das sollte man auch um den Hund und vor allem das Wild zu schützen.

Jeder noch so gut erzogene Hund kann einmal einem Hasen etc. hinterher hetzen das hat man nicht in der Hand und selbst gut ausgebildeten Jägerhunden passiert das. Sobald du also merkst dass dein Hund nicht mehr mit seiner Aufmerksamkeit bei dir ist, sich leicht von den Gerüchen ablenken lässt oder sowieso zum Wildern neigt würde ich ihn an die Schleppe hängen.

Das ein Jäger grundsätzlich auf jeden Hund schießen darf ist falsch! Dies darf er natürlich nicht. Selbst dann nicht, sofern dein Hund wild hetzt. Er muss dich, sofern du in Reichweite bist belehren und es kommt ein Bußgeld auf dich zu. Sofern er deinen Hund allerdings nochmal unangeleint bzw. wild hetzend im Wald erwischt hat er das Recht zu schießen und das wird er dann wohl auch. Auch darf ein Jäger nichts unternehmen sofern du gerade einfluss auf den Hund hast, sprich dich in Sichtweite befindest und den Hund zurück pfeifst. Sieht natürlich anders aus, wenn hündchen schon kilometerweit von dir entfernt ist.

Hier bei uns in Bayern gibt es außerdem keine Leinenpflicht - auch nicht für Jagdhunde in Wildgegend sprich im Wald. Dies ist natürlich auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich so haben sie meines wissens nach in NRW Leinenpflicht und was den Wald betrifft dürfen Hunde dort auch nicht unangeleint laufen. (das können dir einheimische allerdings hier besser sagen).

Mali008 29.01.2013, 16:41

So sollte es sein aber so ist es leider nicht. Die meisten Jäger haben mehr Jagdtrieb als der durchgeknallte Terrier meines Nachbarn. Die erschießen Hunde um das Wild zu schützen und einen Augenblick später schießen sie das Wild ab!?!? Die Allgemeinheit sollte vor Jägern geschützt werden und nichts anderes.

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Mali008 29.01.2013, 16:44
@Mali008

Die interessiert es rein garnicht irgendjemanden zu schützen oder sonst was. Die wollen rumballern und mehr nicht (ok nicht alle)

Ein ehermaliger Klassenkamerad ist auch Jäger. Früher in der Schule hat der kaum was anderes gemacht als Waffen zu zeichnen oder Waffenmagazine zu lesen. Jeder hat ihn für einen Psychopath gehalten. Und jetzt ist er auf einmal Jäger geworden weil ihm die Natur so am herzen liegt. Ja ne is klar.

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Mali008 29.01.2013, 16:51
@Mali008

Und mich würde es nicht wundern das der Kerl der früher mit Luftgewehren auf Katzen und Vögel geschossen hat, plötzlich einen tragischen Jagdunfall hat indem er jemanden mit einem Wildschein verwechseln. Kann ja mal passieren, hm? Und bestraft wird man ja als Jäger eh nicht so wirklich. Wenn er pech hat verliert er seinen Schein.

Oh man, wie mich das Thema aufregt.

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Tanja28052012 29.01.2013, 19:44
@Mali008

@ Mali 2008

Erstmal ist es weitaus qualvoller für ein Reh von einem Hund gerissen zu werden, als von einem Jäger erschossen zu werden. Hast du das schon mal gesehen? Und gehört? Ein Wolf kann ein Reh schnell und effektiv töten. Ein Hund nicht mehr. Der beißt überall rein und reißt Stücke raus. Währenddessen lebt das Tier noch und spürt den schmerz. Nimm mal ein Messer und schneide dir ein Stück Fleisch nach dem anderen raus - glaub mir du würdest lieber erschossen werden.

Zweitens gehört zur Pflege des Wildes auch den Bestand zu kontrollieren, da es bei uns keine natürlichen Feinde mehr für Sau, Reh und Hase etc gibt. Hättest du lieber Wölfe und Bären vor der Tür? Gäbe es keine Jäger würden sich die Tiere vermehren ohne Ende und es gäbe gerade im Winter nicht genug Futter. Die Jäger füttern auch
die Tiere. Folglich müssten viele Tiere die im Winter verhungern. Auch nicht schön.

Wenn ein Jäger jemanden erschießt, bleibt es nicht allein bei Entzug des Jagdscheins. Unsere Behörden prüfen auch diese Fälle hinsichtlich fahrlässiger Tötung. Wenn du einen Verkehrsunfall verursachst und es stirbt dabei wer ist das nichts anderes.

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Mali008 29.01.2013, 21:26
@Tanja28052012

Ich habe schon viele Fälle erlebt wo jemand nur ne Bewährungsstrafe bekommen hat. Bei einem Verkehrsunfall kann man niemanden gezielt töten ohne sein eigenes Leben zu gefährden. Ein Jäger kann das schon und dann sagen das es ein Unfall war.

24 Jähriger Jäger schießt Treiber bei dem Versuch einen Hasen zu erlegen, ins Gesicht '

Da frage ich mich wie hoch man zielen muss um einen Hasen zu treffen.

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Mali008 29.01.2013, 21:31
@Mali008

Und du musst ja wohl zugeben das es bescheuert ist, jemandem einen Jagdschein zu geben der mit 16 oder so, Katzen erschossen bzw. angeschossen hat. Und das ist sicher kein Einzelfall.

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Tanja28052012 30.01.2013, 09:45
@Mali008

Wenn du mit einem Riesen LKW in einer smart rast ist die Gefahr das eigene Leben zu riskieren relativ gering. Und war weist du näheres über den Fall? Wie waren beide Jäger positioniert? Stand der eine vll auf einem Hügel der andere oben? Und war denkst du wie viele Jagden werden wohl veranstaltet und auf wie vielen passiert was? Ich wette nicht mal bei zwei Prozent.

Wenn dieser eine Jäger deiner Meinung nach ein psycho ist dann melde ihn doch? Wirst schon sehen was dir dann gesagt wird. Genau genommen dürfte so einer dann auch keinen Führerschein machen oder? Er könnte ja dann damit in eine Menschenmenge rasen. Mh mal überlegen. Eigentlich dürfte niemand einen Jagdschein machen. Könnte ja sein dass er warum auch immer irgendwann durchdreht und Amok läuft. Oder seine Kinder brechen mal den Waffenschrank auf. Und kaufen Amok.

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shark1940 29.01.2013, 17:17

sSHiliVvAa:

nehmen wir mal an, der Jäger erschießt Deinen Hund, der gerade 20m von Dir entfernt ist. Er hat ihn weder beim Wildern erwischt noch sich vergewissert, ob der Hund in Deiner Nähe ist etc.

Du bist alleine, der Jäger auch. Er sagt "Hund wilderte, keiner in der Nähe" Du sagst das Gegenteil. Aussage gegen Aussage - nichts wird dem Jäger passieren, aber Dein Hund ist tot.

Gott sei Dank gibt es von dieser Art Jägern nicht extrem viele - aber einer reicht ja schon aus. Daher ist es zwar schön, das es Gesetze gibt - aber darauf verlassen würde ich mich nicht.

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ProbMitdHund 30.01.2013, 15:17
@shark1940

Puh da gings ja ab bei euch :)

erstmal Mali, ich verstehe deine Aufregung diesbezüglich und ja auch ich kenne viele solcher Jäger. Meine Tierärztin z.B. hat einen Jagdschein gemacht und einen Jäger geheiratet, seitdem ist sie nicht mehr meine Tierärztin wenn du weißt was ich damit sagen will ;).

@Tanja, das ein Hund ein Wild stellt bzw. reisst ist in den meisten Fällen ziemlich unwahrscheinlich - wahrscheinlicher ist es jedoch, dass ein Hund ein Reh zu Tode Hetzt - ein Reh hat im Vergleich zum Hund ein viel kleineres Herz auch wenn es die Hatz überlebt, sterben die meisten bei der beruhigungsphase. Außerdem sollte man seinem Hund - sofern man ihn von klein auf hat, beibringen keine Tiere zu töten und da fängt es schon bei der Maus an!

@Shark: Da hast du natürlich recht und einen toten Hund bringt ein Gerichtsurteil auch nicht mehr zurück. Ich habe oben einen Beitrag kommentiert wo ich genau auf diese Thematik eingegangen bin - so wie es leider viele solche Jäger gibt muss ich sagen, gibt es auch viele Hundebesiter denen es egal ist ob ihr Hund nun hetzt oder nicht. Hier, wo es bei uns keine Leinenpflicht gibt kann man das sehr häufig bebobachten - Hundehalter, die vor einem Wald stehen und nichts tuend auf ihren Hund warten. Auf die Frage was sie denn da machen oder wenn man sie gar darauf hinweist dass der Hund gerade jagen gegangen ist, bekommt man als Antwort "jaja, das macht er immer aber das macht ja nix"!. Und genau solchen Leuten passiert nichts bzw. den Hunden solcher Leute. Unsereins, die wirklich auf unsere Hunde aufpassen kann es natürlich auch einmal passieren, dass der Hund auskommt oder einer Spur nachläuft und genau unsere Hunde trifft es dann. Die anderen, die sich nicht um die jagdliche Erziehung der Hunde kümmern, kommen immer davon - leider!

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meiner ist mir im wald schon mal abgehauen und wurde angeschossen aber wenn er etwas gesehen hat reagiert er nicht mehr auf mich deshalb lasse ich ihn im wald meistens lieber an der leine. wenn das bei deimem hund allerdings besser klappt kannst du ihn auch ohne leine lassen

Tja die lieben Jäger... ein Ewiges Streitthema.

Ich kann die nur sagen was mein Vater als Versicherungsmann so erlebt hat mit Kunden.

Darunter war ein Kunde der seinen Hund zu betrauern hatte.... erschossen.... an der Leine, im Wald auf einem ausgeschilderten Wanderweg!!!

Ein Jäger legte auf eine Freundin und ihre Hunde an, erst als sie so tat das sie mit dem Handy ihn filmt riss er die Waffe beiseite und drehte sich ganz weg. Leider hat sie nur so getan denn ihr Handy hat leider keine Kamera.

Ein Jäger drohte der selben Freundin auf dem Feldweg ihre Hund zu erschießen die brav bei Fuß liefen. Mittlerweile weiß er das er so schnell nicht rennen kann wenn er tatsächlich schießt. Die Gerüchteküche was Kinderschänder angeht würde im Dorf nur so brodeln. Damit hat sie ihm gedroht sollte er schießen. Seitdem ist er still.

Sie ist viel unterwegs mit den Hunden und trifft dabei immer wieder bekloppte Jäger die ihren Kollegen keine Ehre machen.

Die Jägerhunde hören überhaupt nicht.... das durfte ich schon erleben. Sitz? Ich geh dann mal... Bleib? Ich geh dann mal und er misstraute seinem Hund so sehr das er ihn festhielt obwohl an einem Eichenpfahl (Wird von den Bauern häufig verwendet) angebunden war als ich mit dem Pferd vorbei ritt.

Scheinbar war sein Hund so mies erzogen das er Angst haben musst das der sich wegen dem Pferd in die Leine stellt und herum zickt.

Gut das mein Pferd sich von so etwas nicht beeindrucken lässt.

Sie laden ihre Waffe auf dem Fahrradweg wenn Kinder vom Bus kommen. Das sah ich erst vor drei Wochen. Scheinbar konnte der gute nicht warten bis er zwei schritte weiter auf der Wiese ist, weg vom Verkehr und den Kindern.

Und dann sind sie auf die Weide und blieben nur wenige Meter von Pferden einer Nachbarin stehen und luden. Ich blieb demonstrativ stehen und drehte mein Pferd zu ihm um und sah ihn direkt an. Er sah auf und entfernte sich eiligen Schrittes vom Pferdestall. Wer ja auch ne Frechheit nur 10 Meter entfernt vom Pferd zu schießen.

Es ist traurig denn ich kenne durchaus Jäger die die regeln sehr ernst nehmen und Rücksichtsvoll sind. Aber die die ich in letzter zeit wieder getroffen habe halten nicht so viel von Kugelfang und Abstand.

Woanders mag es sehr viel anders sein. Und Jäger haben durchaus eine funktion aber hier haben wir viele "spaßjäger".

So stand ein Geländewagen am Grundstück meiner Eltern, er gehörte einem Jäger. Direkt daran hingen seine "Trophäen" Sie lebten noch und zappelten so lange das man es mit letzten Zuckungen nicht erklären konnte, sie verblutete Kopfüber ganz bewusst und elendig. Und das in der Zeit wo die Kinder dort lang vom Bus kommen aus der Schule.

Ich kann noch viele solche schlechten Erfahrungen Berichten. Das sind jetzt welche die sich zum größten teil in der jetzigen Jagdsaison Ereignet haben.

Ich bin kein Feind des Jägers, denn ein Bezirksjäger oder Förster hat eine reelle Funktion! Aber hier haben wir welche die den Schein gemacht haben um aus Spaß zu töten. Was ein schlechtes Bild wirft und einfach noch traurig ist!

Halte deinen Hund im Wald an der Leine und lasse ihn nie weit weg von dir. Wenn ohne Leine dann bei Fuß. Zum Austoben suche dir einen Ort der gute ein zu sehen und nicht gerade im Wald.

hshade99 29.01.2013, 09:42

@DennisG8: jetzt trau ich mich ja bald schon nicht mehr zuzugeben, dass meine bessere Hälfte mit Leib und Seele Jäger und Heger ist... Bei uns werden drei Dackel jagdlich geführt, Fuchs und Nachsuche... Mein Großer geht Fährte...

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ProbMitdHund 29.01.2013, 12:11
@hshade99

Ja, es gibt immer wieder schwarze Schafe unter den Jägern und das sind leider die meisten jedoch muss ich auch für dei Gegenpartei Stimme ergreifen denn genauso wie es bei den Jägersleuten schware Schafe gibt, gibt es diese auch unter den Hundehaltern, die ihre Hunde einfach jagen lassen und sich nen scheiß drum scheren. Leute, die immer auf ihre Hunde achten werden dann für diese uneinsichtigen Hundehalter bestraft.

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aotearoa01 29.01.2013, 16:16
@hshade99

Mmmh, das hört sich ja ganz nach unserem Jagdpächter an.. Die haben auch drei Dackel und noch nen größeren Hund, von dem hat "sie" aber nur erzählt, weiß ich jetzt gar nicht, was das fürn Hund ist..

Woher kamst Du doch gleich? ;))

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DennisG8 29.01.2013, 18:41
@hshade99

Ich habe nichts gegen Jäger solange sie es vernünftig machen und Tiere gleich so schnell wie möglich töten und nciht so wie bei uns noch zappeln lassen:(

Wenn deine bessere Hälfte ein Gewissenhafter Jäger ist ist das toll.

Und ich finde auch das wildernde Hunde erschossen werden sollten. Nur finde ich auch das die Jäger Hund von Wolf unterscheiden sollten. Auch sollte der Jäger nicht sofort schießen sondern erst schauen ob der Besitzer nicht direkt hinter dem Hund läuft. Ein Hund der normal im Dunstkreis eines Menschen läuft ist meiner Meinung nach nicht am Wildern.

Bei uns herrscht noch die Meinung das Hunde erst mit einem Jahr erzogen werden müssen:( Und Zwinger haben viele Jäger hier wo die Hunde nur drin hocken. Und dann wundern die sich warum ihre Hund nicht mal auf Sitz hören.

Unser Rotti hört auf Pfeife. Handzeichen etc. Da könnte sich der Jägerhund von letztens ne große Scheibe von abschneiden^^

Im Ernst ich habe kein Problem mit Jägern. ich habe ausschließlich ein problem mit den Schwarzen Schafen. Ich habe schon nette Jäger auf Ausritten getroffen und freue mich darüber.

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shark1940 29.01.2013, 17:05

Dennis:

habt Ihr die Jäger bei der Jagtbehörde angezeigt?

Macht da - jeden einzelnen.

Es gibt Jäger, die wirklich ihr Handwerk verstehen und sich an alle Regeln halten, Rücksichtsvoll ist etc. und genau diese leiden auch unter den schwarzen Schafen, denn das Jäger heut zu tage schlecht angesehen werden - liegt an den schwarzen Schafen.

Wir haben hier auch einen Jäger, der sehr unfreundlich ist - der rumschreit, der erzählt, dass wir hier Leinenpflicht haben - obwohl es nicht stimmt. Der extrem schnell durch den Wald mit seinem Auto donnert und der uns schon genötigt hat. Wir haben uns beim Ordnungsamt beschwert - erst telefonisch, dann schriftlich mit 4 Unterschriften. Darauf hinaus gab es ein Gespräch mit dem Bürgermeister und seither ist sein Benehmen besser.

Mittlerweile kenne ich aber einen anderen sehr netten Jäger u. der sagte, dass sollte irgendwas nochmals vorkommen, wir bitte die Jagtbehörde informieren - denn dann kann es gut sein, dass ihm der Jagtschein entzogen wird.

Am besten immer solche Situationen filmen. Wenn nicht möglich, dann sofort zu Hause dokumentieren - mit Nummernschild etc. Ihr dürft auch jeden Jäger nach seinem Jagtschein fragen, er muß diesen zeigen und dann wißt Ihr den Namen etc.

Macht das - nur so bekommt man diese schwarzen Schafe weg und jeder vernünftige Jäger ist dankbar darum.

LG

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DennisG8 29.01.2013, 18:34
@shark1940

Ich rede ja auch nur von den Schwarzen Schafen bei uns.

Ich habe nie gesagt das alle Jäger so sind. Der Schwiegervater meiner Schwester war Jäger (hatte Schlaganfall) Und der würde nie Haustiere schießen und hat er auch nie gemacht, auch weil er selber eine Katze hatte.

Leider habe wir hier viele Schwarze Schafe. Im nächsten Ort sieht es vermutlich schon wieder ganz anders aus.

Warum meine Mutter sich nicht beschwert hat als die halb toten Tiere am Wagen baumelten verstehe ich beim besten Willen nicht. Der Jäger der den Hund an der Leine erschoss wurde verknackt. Und ihrer Trinkerei sieht nur der der mit auf Jagd ist so wie der Chef meiner Schwester der sehr schockiert danach war.

Aber wenn ich die bei uns Jagen sehe und die stehen an der Straße schaue ich immer möglichst unauffällig ob Alkohol zu sehen ist.

Bei der Sache mit dem Laden der Waffe auf dem Fahrradweg bin ich mir nicht sicher ob erlaubt oder verboten. In Ordnung finde ich es aber nicht.

Ihre Hunde hören zwar so gut wie gar nicht aber solange die mich nicht angehen kann ich auch nichts sagen.

Das letzte was ich mache ist Geschichten erfinden.

Würde mir ein Jäger drohen würde ich noch vor Ort die Polizei rufen. Meine Freundin hat das Problem anders gelöst und ihm ihrerseits gedroht so das er jetzt still ist.

Und der Grund warum ich bisher nie angerufen habe ist sehr Simpel... nicht beweisbar oder die bei denen man sich beschwert sind selber Jäger in der Freizeit :(

Aber sobald ich auch nur einen Jäger mit ner Pulle in der Hand sehe zücke ich das Telefon. Darauf warte ich nur. Leider ist es meist nicht in meiner Hand mich zu beschweren. Vieles haben direkte Freunde erlebt oder meine Ma und hat es mir nicht erzählt. Jetzt ist es zu spät um sich zu beschweren.

Ist es verboten auf Gehwegen seine Waffe zu laden?

Das würde mich mal interessieren unabhängig davon das es nicht okay ist.

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Raketenfritze 29.01.2013, 23:54
@DennisG8

Nicht unbedingt, ein Gehweg mitten in der Stadt könnte allerdings etwas problematisch werden ;)

Im Ernst: Wenn es sich um eine eher ländliche Gegend handelt, dann kann das sogar durchaus nötig sein, wenn er auf dem Weg zum Ansitz ist und es nicht weit hat (ist halt etwas blöd, dann im Wald mit dem Rumklappern anzufangen, wenn man noch laden muss). Allerdings stellt sich mir eher die Frage, wo das Problem liegt? (Nicht böse gemeint, eine ehrliche Frage) Er bedroht schließlich niemanden, wenn er seine Waffe lädt und danach schultert und losgeht, vielleicht ist hier der Umgang mit Waffen etwas zu verkrampft...

Darüber hinaus möchte ich sagen, dass es mir leid tut, wenn du schlechte Erfahrungen mit Jägern machen musstest, die schwarzen Schafe schaden dem Ansehen einer ganzen Gruppe (um das man sich vor allem zur Zeit eh sehr bemühen muss). Hoffentlich triffst du auch mal auf bessere Jäger, von denen ich persönlich doch eine ganze Ecke mehr kenne, als von den schwarzen Schafen...

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DennisG8 30.01.2013, 10:15
@Raketenfritze

Dort gibt es keinen Ansitz.. war eine Treibjagd (Keine Schilder), wir haben nicht mal Wald.... und das einzige was denen vor die Flinte bei uns läuft ist eher kleines Wild Hase und co.

Er hätte also bequem auf dem Land seine Waffe laden können(das wäre sehr nett gewesen). Die Tiere hier würden wegen klappern nicht verschwinden. Teilweise sitzen die während der Jagd alle bei uns im Garten und mümmeln Vogelfutter^^

ich bin kein Freund von Waffen. Als Kind musste ich auf einem alleinigen Ausritt unweit von zu Hause ab steigen weil die Jäger direkt an der Straße schossen. Ich bat darum auf zu hören bis ich weg bin.... pustekuchen der grinste mich an und schoss weiter. Mir ist das Pferd völlig durch gedreht. Wäre die abgehauen an der Hand dann wäre die nächste belebte Straße nicht weit gewesen. Das war schon ziemlich mies damals. Seitdem und weil schon mal auf mich geschossen wurde (keine Jäger) sind Waffen in form von Schusswaffen weit unten durch bei mir. Historische Schwerter hingegen faszinieren mich.

Ich durfte als Kind nur allein ausreiten weil ich eine Prüfung abgelegt habe und ich als Reiter halte mich an die Goldenen Regeln nur im Schritt an Personen vorbei zu reiten.

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Raketenfritze 30.01.2013, 19:35
@DennisG8

Wenn es sich da tatsächlich um eine Gesellschaftsjagd gehandelt hat, dann sollte der Herr seine Waffe eigentlich erst laden, wenn die Jagd beginnt... Und wenn die Jagd beginnt, dann sind eigentlich alle schon an ihren Standplätzen, weil man zum einen nichts verpassen will und dann auch keiner mehr unkontrolliert in der Gegend herumläuft (Sicherheitsrisiko).

Wenn sein Standplatz direkt an der Straße war (z.B. auch, um das aufgescheuchte Wild zu lenken und Konflikte mit dem Verkehr zu vermeiden), dann ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden, dass er seine Waffe schon lädt.

Dass du schlechte Erfahrungen mit verantwortungslosen Waffenbesitzern gemacht hast, ist natürlich sehr bedauernswert, hier bleibt oft nur ein Kopfschütteln angesichts des teilweise sehr respektlosen Verhaltens (das leider durch gegenseitige Beschuldigungen auf beiden Seiten vorkommt). Allerdings bist du damit wohl relativ alleine, vor allem die Kinder (natürlich abhängig vom Alter) dürften sich durch die Waffe nicht bedroht fühlen, weil sie möglicherweise noch nichts damit anfangen können und sich auch nicht dafür interessieren. Von daher ist dieser Fall aus deiner Sicht vielleicht schlimmer als für die anderen Beteiligten.

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Also, ich habe selber Hunde - aber wenn ein Hund ein Reh oder so hetzen würde - dann gehört das Tier an die Leine, ganz ohne Frage.

Ist Dir klar, wie schwer es Wildtiere im Moment, also im Winter, haben, sich zu ernähren? Allein, wenn sie nur gehetzt werden und gar nicht "angefallen" kann das schon reichen, dass sie einfach viel zuviel Energie dafür aufbringen müssten. Energie, die sie einfach nicht wieder "auftanken" können. Also im Winter - an die Leine. Dann kommt die Zeit, in der die Ricken hoch trächtig sind. Wenn dann ein Hund das Wild hetzt - das kann zu Fehl- bzw. Frühgeburten führen etc. Also: im Frühjahr an die Leine. Dann sind all die Jungtiere unterwegs, noch langsam und unbedarft und... Du siehst schon, oder? Zu jeder Jahreszeit ist es nicht gut, wenn ein Hund, der möglicherweise Wild hetzen könnte, frei im Wald herumläuft.

Einmal ganz davon abgesehen: die Tiere, die wirklich gerissen werden, sind recht selten. Aber leider sind unsere Hunde, gerade als Einzeljäger, meist gar nicht in der Lage, das Tier wirklich dann auch zu töten. Das darf elendig krepieren, wenn es erwischt wird oder auf der Flucht verunfallt. Ja, Deinen Hund würdest Du zum Tierarzt bringen - aber was geschieht mit den Wildtieren? Wer bringt die zum Arzt?

Es geht einfach nicht.

aotearoa01 28.01.2013, 23:22

Echt übel, wenn so etwas passiert. Allerdings wird auch genug Wild von Jägern nur verletzt. Wir sind am Wochenende eine halbe Ewigkeit lang auf einem Weg unterwegs gewesen, wo Rehwild-Spuren waren und Blutstropfen en masse überall.. Der Jäger hatte wohl keinen Hund :(

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hshade99 29.01.2013, 09:45
@aotearoa01

@aotearoa01: Bist du sicher, dass es sich nicht um eine gelegte Schweißfährte für eine Prüfung gehandelt hat?

Ansonsten wäre es wirklich eine Sauerei des Jägers wenn er angeflicktes Wild hätte irren lassen ohne eine Nachsuche zu veranlassen...

Vielleicht hatte sich das Stück aber auch ohne Jäger-Einwirkung eine Verletzung zugezogen?

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Tanja28052012 29.01.2013, 10:15
@hshade99

Jäger machen das oft zur Übung für den Hund. Eine dicke Blutspur und abdrücke absichtlich legen. Der Hund braucht ähnlich wie ein Drogenhund Erfolgserlebnisse

Und wer sagt dass dieses Reh nicht von einem Hund angefallen wurde?

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aotearoa01 29.01.2013, 16:12
@Tanja28052012

Das stimmt, was mit dem Reh genau war, das weiß ich nicht. Eine extra gelegte Fährte kann es nicht gewesen sein, da teilweise nur die Fußabdrücke des Rehs sowie die Blutstropfen zu sehen waren! Und Fährten lesen bzw ein Reh von einem Gummistiefel unterscheiden kann ich ;))

Bei letzterem (Hund fällt Reh an) hätten wir ja ab "Start" (war am Waldrand..) der Blutspur auch andere Abdrücke, nämlich die eines Hundes, sehen müssen.

Bleibt nur noch der komische Zaun gegen Wildschweine, der dort aufgestellt ist: auf 20cm ca. Stacheldraht, darüber noch eine Stromlitze. Vielleicht ist es da hängengeblieben?? Aber für so blöde halte ich Rehe eigentlich nicht.

Man kanns drehen und wenden, man weiß es nicht. Ich weiß nur, dass dort die Jägerschaft sehr "aktiv" ist (Nachbarkreis..). Weiß der Geier. Ich nicht ;))

Also habt Ihr durchaus recht, so etwas sollte man hinterfragen!

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Terrier74 29.01.2013, 18:03
@aotearoa01

Das passiert oft bei überfrorenem Schnee. Da scheuert sich das Wild die Beine wund. Nichts für ungut, aber Fährten lesen kannst du offensichtlich nicht, denn ob es sich wirklich um ein krankgeschossenes Tier oder eins mit wundgescheuerten Läufen handelt hättest du sonst gesehen. Aber im Zweifel war es natürlich erstmal der böse Jäger, gelle?

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aotearoa01 30.01.2013, 09:32
@aotearoa01

Der Schnee bei uns ist erst seit seit vorgestern überfroren, by the way. Am Wochenende war er noch fluffig weich... Nichts für ungut.

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Raketenfritze 03.02.2013, 10:13
@aotearoa01

Muss trotzdem nicht unbedingt ein krankgeschossenes Tier gewesen sein, verletzen kann man sich in der freien Natur überall, zumal in häufiger frequentierten oder stadtnahen Wäldern auch öfters Müll herumliegt, der nochmal gefährlicher ist. Wenn du den Anfang der Fährte gesehen hast, dann dürfte es auch für Laien relativ einfach sein, zwischen einem Anschuss und einem Unfall zu unterscheiden, wenn sie wissen, auf was sie achten müssen. Ein Anschuss kennzeichnet sich beispielsweise auch dadurch, dass man einen Kugelriss findet (im frischen Schnee besonders einfach), also die Stelle findet, an der das Projektil im Boden verschwunden ist. Außerdem dürften Körperflüssigkeiten (egal ob Blut (in Jägerkreisen in diesem Fall als Schweiß bezeichnet) oder beispielsweise der Inhalt des Verdauungstraktes, was auch ein Hinweis auf einen Schuss wäre) weiter verteilt/verspritzt sein, als bei einer Verletzung.

Im übrigen können sich auch schlecht/kaum verheilte Wunden bei Belastung ohne äußere Einflüsse wieder öffnen, eine kleinere Verletzung kann durch das Verschieben des darüberliegenden Gewebes abgedeckt werden und sich somit erst in einer bestimmten Körperhaltung wieder öffnen, sodass du erst ab da wieder Schweiß sehen kannst.

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Mein Vater hat folgendes gelernt:

Wenn ein Hund im Wald alleine streunt: nicht schießen

Wenn ein Hund ohne erkennbaren Besitzer Wild hetz oder sogar reißt: schießen

Wenn ein Hund mit erkennbaren Besitzer im Wald läuft: nicht schießen

Wenn ein Hund mit erkennbaren Besitzer Wild hetz: Besitzer auffordern den hund abzurufen, schafft er das nicht mit 5 mal rufen: schießen. Gesetzlich müsste er das nicht.

Im Wald geht der Schutz des Wildes vor.

Kommt wohl immer drauf an. Hier wurden ja schon viele Erfahrungen geschildert. Bei uns sitzt der Waldbesitzer und Jäger Abends auf dem Ansitz und grüßt freundlich, wenn man mit dem Hund vorbeikommt. Der Jagdpächter warnt, wenn die Sauen Frischlinge haben, ansonsten ist er auch nur freundlich. Bei den beiden kann ich mir vorstellen, dass sie eine hohe Reizschwelle haben, bis sie einen Hund erschiessen würden.. Trotzdem sollte man nie einen Hund laufen lassen, der nicht 100%ig abrufbar ist und auf den Wegen bleibt. Bei uns sind bis 20m Entfernung zum Hundehalter erlaubt.

Witzig, dass Du jetzt einen Hund hast.. Dann ist es doch kein Retro-Mops oder Mali geworden?!

DennisG8 28.01.2013, 23:11

Schön das in eurem Wald nette Jäger sind :D

Ist schön auch mal so was zu hören..... Bei uns gibt es nur negativ Schlagzeilen. So kommt es vor das ein Jäger schon mal aus versehen seinen Kollegen erschießt aber das passiert woanders leider auch.

Ich wünschte bei uns wären die so nett. So machte ein Jäger eine Freundin an weil sein Hund angeblich wegen ihren nicht mehr hört..... so ein Unsinn... wenn sein Hund abhaut und wieder kommt bestraft er ihn :(

Kein Wunder warum der nicht hört.

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aotearoa01 28.01.2013, 23:19
@DennisG8

jagdhunderziehung ist eh son fall für sich. habe mal auf einem hof gearbeitet, da hat der senior seinem hund beigebracht, nicht wegzurennen, indem er kumpels von sich rings um den hof positioniert hat und die sollten den hund dann verprügeln, wenn er zu weit weg läuft...

das war zum glück vor meiner zeit.

ja, wir haben hier direkt im ort wirklich glück. ein paar orte weiter (im nachbarkreis) siehts ganz anders aus, glaube da herrschen eher so zustände wie du sie beschreibst, so abends nach dem schützenfest noch aufn ansitz....

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DennisG8 28.01.2013, 23:26
@aotearoa01

Schützenfest und ab auf den Ansitz... das klingt ganz nach unserem Ort :(

Wenn ich den Jäger dabei erwische wie er wieder halb tote Tier an sein Auto hängt mache ich einen Anruf. Leider hat meine Mutter das damals nur gesehen und mir nichts gesagt,..... sie wusste ich bekomme Hörner und schwieg aus Angst das wenn ich den Jäger verpfeife demnächst auch auf unsere Tiere angelegt wird:(

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Tanja28052012 29.01.2013, 18:47
@DennisG8

Ich möchte euch bitten Worte wie "manche" oder einige" zu verwenden.

"Jagdhunderziehung ist eh son Fall..."

Nur weil du einen mal dabei beobachtet hast, sind nicht alle so. Im Gegenteil. Die meisten Jagdhunde sind "außerhalb der Arbeitszeit" stink normale Familienhunde. Denen geht es meist besser als anderen. Sie können ihre Instinkte besser ausleben (mich schaudert jedes mal wenn ich in der Stadt bin und so einen armen Wohnungsbeagle sehe) und ihre Besitzer achten meist mehr auf ihre Gesundheit als viele andere. Denn so ein Hund ist ohne Ausbildung schon teuer und die Ausbildung mit Prüfung kostet ein Haufen Zeit und auch Geld.

Seht ihr ist gar nicht so schwer nicht verallgemeinernde Worte zu verwenden. Nicht ALLE Jäger sind böse und schlecht, aber ihr tragt hier massiv zu deren schlechten Ruf bei. Sorry aber das finde ich nicht gut.

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Mali008 29.01.2013, 21:45
@Tanja28052012

Wie wäre es mit fast alle ?

Du glaubst garnicht was ich schon alles erlebt habe. Nicht irgendwo gelesen sondern aus dem direkten Umfeld gehört. In dem Ort wo ich gewohnt habe hat der Jäger jagd auf Katzen gemacht und sie dann einfach ins Gebüsch geschmissen. Oder auch schonmal bei den Besitzern vor die Tür gelegt wenn er sie nicht mochte. Sogar mal ne schwangere Katze.

Und da soll man keinen Hass auf Jäger bekommen. Die Begreifen garnicht das die da Familienmitglieder töten.

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Raketenfritze 29.01.2013, 23:44
@Mali008

"Fast alle" wäre nur dann vertretbar zu verwenden, wenn du das auch statistisch nachweisen kannst, weil du eine nennenswerte Anzahl von Jägern kennst, die so handeln... Ich sage ja auch nicht, dass alle Vegetarier oder alle Mitglieder des Tierschutzbundes militante Idioten sind, die das Eigentum anderer zerstören oder gar Menschenleben gefährden. Es gibt solche Menschen, aber kein ernsthafter Tierschützer (weder die Leute des Tierschutzbundes noch die Jäger) kann so etwas gutheißen, weil das auf lange Sicht zu nichts Positivem führt (und damit auch der Sache der Tierschützer nicht dient).

Übrigens scheint es immer noch nicht zu allen durchgedrungen zu sein, dass das Erlegen von Haustieren in einigen Fällen nötig ist und durch das Bundesjagdgesetz vollkommen abgedeckt wird. Schätzungen zufolge gibt es ca. 2 Millionen verwilderte Hauskatzen in Deutschland (gelegentliche oder regelmäßige Freigänger glaube ich noch nicht mitgezählt), die in der freien Natur nichts verloren haben. Sie schaden dort nicht nur beispielsweise den Singvogelbeständen oder dem Niederwild, sondern auch der sowieso schon bedrohten Wildkatze und machen somit die Bemühungen vieler engagierter Ehrenamtlicher zunichte.

Die Jäger wissen durchaus, dass eine Katze ein Familienmitglied ist (sie halten ja häufig selbst zumindest einen Hund), aber es scheint Tierhalter zu geben, die nicht begreifen, welchen Schaden ihr Kätzchen anrichten kann.

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aotearoa01 30.01.2013, 09:37
@Tanja28052012

Ein schlechter Ruf entsteht nicht aus dem Nichts.

Denen geht es meist besser als anderen

Laß Du bitte auch die verallgemeinernden Worte.

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Tanja28052012 30.01.2013, 09:57
@aotearoa01

Nun es ist nun mal so, das sich schlechte Kritik schneller und weiter verbreitet als gute. Beispiel Treibjagd: eine Treibjagd bei der nichts passiert ist und nichts geschossen wurde wird nicht erwähnt. Eine erfolgreiche ohne Unfall steht maximal in der örtlichen Tageszeitung. Ein Unfall bei einer Treibjagd wird in regionalen Zeitungen überregionalen Zeitungen und teilweise im tv gebracht.

Verallgemeinern wäre gewesen wenn ich geschrieben hätte

Allem Jäger Hunden geht es besser bzw

Den jagdhunden geht es besser.

Durch das meist habe ich meiner Meinung nach die verallgemeinerung raus genommen.

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aotearoa01 30.01.2013, 12:31
@Tanja28052012

Alles ist gut ;)

Wie Du meinem eigenen Beitrag entnehmen kannst, habe ich durchaus auch positive "Kritik".. Unsere "Heger" hier sind klasse.

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Tanja28052012 30.01.2013, 14:32
@aotearoa01

Mein Kommentar war auch nicht böse gemeint ;-)

Wollte nun meine Meinung genauer darlegen. :-D

Hab ich schon gelesen, dass euere Jäger auch Klasse sind. Aber ich sehe es auch hier bei uns. Viel von dem schlechten Ruf der Jäger kommt auch von neid und misgunst.

Auch sind viele Hunde/Pferde/Katzenbesitzer völlig uneinsichtig. Muss man den mit dem Pferd/Hund quer durch den Wald reiten/gehen? Den Hund nicht anleinen und direkt neben Futterstellen sch... Lassen? Solche Fälle hatten wir auch schon. Und ja da ist logisch dass ein Jäger mal sauer wird und in seiner Wut etwas lauter wird und Blödsinn daher redet.

Solange man auf den Wegen bleibt gibts bei uns kein Problem.

Sind übrigens meist die Städter die sich so aufführen. Die die ihr Pferd irgendwo am Land stehen haben und einmal alle zwei Wochen raus kommen.

Mir ist da letzens was passiert:

Ich bin gemütlich auf einem Wanderweg dahin getrabt plötzlich springt ein Reh etwa 20 Meter vor mir auf den Weg. Ich bin stehen geblieben und hab mein Pferd beruhigt da es doch bissl erschrocken ist dann höre ich den Hund. Dieser flitzt mit lautem gebell hinter her. Hab versucht nach ihm zu schreien aber keine Reaktion als auch schon ein mir unbekannter Reiter dem hund nach galoppiert kommt.

Tja und was soll jetz da ein Jäger sagen machen? Alle (Reh/hund/Reiter) sind aus dem Unverholz über den Weg wieder ins Unterholz!

Hab sie übrigens später nochmal gesehen. Hund hat gehumpelt und roten Schaum vorm maul. Pferd total zerfetzte bandagen und blutige Kratzer und gelamt Reiter total fertig und dreckig auf dem Pferd. Hab dann gefragt was passiert sei ob ich helfen könnte und darauf hingewiesen dass das Pferd lahmt und er zu Fuß gehen sollte. Die Antwort war : halts maul das geht dich nix an.

Der Verdacht liegt nahe dass der hund das Reh erwischt hat. Habs meinem Vater gesagt aber er und seine Kollegen konnten nichts finden. Und diesen hund würde er schießen. Wobei hier meiner Meinung nach eigentlich der Besitzer geschossen gehört.

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aotearoa01 30.01.2013, 15:15
@Tanja28052012

Ich habe auch schon einige Hundehalter zusammengesch.., wo mir erst die Hunde entgegenkamen und Meilen weiter die Besitzer ohne direkten Sichtkontakt mitten im Wald. Geht gar nicht. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass Hundehalter bei Jägern so verschrien sind. Dennoch bin ich für gegenseitigen Respekt und dass man zumindest mal grüßt, wenn man sich begegnet. Vielleicht auch ins Gespräch kommt. Jäger können einen aber auch manchmal durchaus mit einem verachtenden Blick strafen und laufen wortlos an einem vorbei, nur weil man im Wald wandert und der Hund nur ein spanischer Jagdhund MIX ist. Zumindest kommts mir so vor. ;)

Man guckt den Leuten halt nur vorn Kopp...

Wir hatten im TS mal einen Dobermann, der nach langen Laufen auf der Weide, blutigen Schaum vorm Maul hatte, weil er sich beim Laufen selbst das Zahnfleisch etc verletzte. Sowas kommt auch vor...

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Tanja28052012 30.01.2013, 15:33
@aotearoa01

Kann natürlich auch sein. :-D

Aber das ändernd nichts an diesem absolut unpassendem Verhalten.

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nein nicvht meiden, sondern den Hund an die lange Leine binden !

also auf einem weg passiert da eigentlich nichts .. und wenn der hund angeleint ist erst recht nichts. außerdem jagt man nachts und ich glaube kaum das ma da mit dem hund im wald rumläuft

2taktMX 28.01.2013, 19:59

es wird auch tagsüber gejagt. treibjagt usw..

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DennisG8 28.01.2013, 22:24

Taj ein Kunde von meinem Pa hatte seinen Hund an der Leine aber der wurde direkt vor seinem herrchen erschossen. Das war Riesen Theater und der hat seinen Schein natürlich verloren der irre.

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NoradieHexe 29.01.2013, 00:11
@DennisG8

Bei uns war vor kurzem in den Medien, dass ein Mann im Feld vom Jäger erschossen wurde.

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ProbMitdHund 29.01.2013, 12:06
@NoradieHexe

Wow Dennis das ja heftig! hoffe ihr habt den Jäger angezeigt sowas darf niemand!

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DennisG8 30.01.2013, 10:35
@ProbMitdHund

Er hat seinen Schein verloren. Der Mann war bei meinem Vater Rechtschutzversichert^^

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Hunde werden auch angeleint erschossen oder prophylaktisch . Es gab ein Urteil in Bayern wo ein Jäger einen Hund im Garten der Familie erschossen hat weil er wildern könnte - der Jäger wurde straffrei freigesprochen ....

Tibettaxi 28.01.2013, 21:26

Na da hätten die Besitzer vieleicht etwas weiter klagen sollen.

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hshade99 28.01.2013, 21:38

@lemming07 ...das hast du bestimmt aus einer TZ mit vier Grossbuchstaben...

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DennisG8 28.01.2013, 22:32

Bei uns wurde der Jäger verknackt und hat den Schein verloren weil der Besitzer nur 5 Meter oder weniger dahinter lief auf einem Wanderweg.

Die Richter waren über die Sache alles andere als amüsiert und haben ihn verurteilt.

Aber das nützt dem Hund nix mehr.

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shark1940 29.01.2013, 17:20
@DennisG8

Das ist ja das Schlimme. Hier und da werden Jäger verknackt - nur der Hund ist dennoch tot.

Daher sollte man Jäger, die sich in irgendeiner Form daneben benehmen (unfreundlich sind, rumschreien, zu schnell durch den Wald rasen, Drohungen aussprechen etc.) gleich melden. Denn dann bekommen die gleich einen auf den Deckel. Machen die weiter so, können die auch ihr Revier und/oder Jagtschein verlieren bevor ein Hundeleben draufgeht.

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Wenn du in den Wald gehst,bitte den Hund anleinen. Ansonsten nur auf einer Freien Wiese ausserhalb des Waldes freilaufen lassen. Ansonsten könnte ihn ein Jäger eventuell für Wild halten...

förster sehen es auch nicht gerne wenn hunde frei im wald rum laufen. also lieger an der leine lassen, dann passiert au nix

Im Wald gehört ein Hund grundsätzlich an die Leine dann wird er auch nicht erschossen.

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