Es gibt wichtigeres als die Farbe. Wichtig ist der Charakter und der Körperbau. Bei Quarter vor allem die Hufe. Hat deine Stute denn einen fünf Panel Test? Wenn ja, wie ist der ausgefallen? Manche sind auch durch die Eltern schon getestet, dass steht aber dann in den Papieren. Auch danach richtet sich die Hengstsuche. Bei manchen Sachen, wenn sie "nur" Einzelträger ist fällt sie schon aus der Zucht. Pssm zum Beispiel. Bei GBED zum Beispiel als Einzelträger nicht. Dann muss aber der Hengst negativ sein.

Wenn das geklärt ist suchst dir dir aus dem Hengstkatalog einen passenden Hengst raus. Unter denen, die von der Abstammung zu deiner passen suchst du dir dann die aus, die vom Körperbau zu ihr passen. Daraus wiederum kannst du die aussuchen, die dir optisch gefallen. Die schaust du dir dann persönlich an und wählst den, der dir charakterlich am besten gefällt. 

Und achte unbedingt auf den fünf panel Test. Du musst als Decktaxe mit etwa 700 Euro aufwärts rechnen. Je nach Abstammung und sportlicher Leistung 


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Hallo erstmal,

Ich spare mir das Tippen meiner Vorwürfe. Es sind die gleichen wie bei den anderen auch. Und sie haben recht.

Ein paar Tipps habe ich auch:

1. Bevor du irgendwas mit deinem Pferd machst hol einen Osteo für Pferde. 

2. Kauf dir ein paar Bücher zum Thema Bodenarbeit. Meine persönlichen Lieblingsbücher sind

    - Pat Parelli, Natural horsemanship 

   - Bernd Hackl, Basistraining für Pferde

Mit ein wenig Verstand kann man danach ganz gut arbeiten, auch wenn man das noch nie gemacht hat, finde ich zumindest 

3. Longiere dein Pferd RICHTIG; das heißt, es läuft nicht nur doof im Kreis um dich rum, sondern ist ordentlich gestellt und gebogen, tritt ordentlich unter wölbt den Rücken auf und lässt sich fallen. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich sondern dauert seine Zeit. Am besten arbeitest du hier mit einem Kappzaum. Hier eine gute Website zu dem Thema:

www.wege-zum-pferd.de

Für die Arbeit am Kapzaum solltest du dir unbedingt einen Trainer hinzuholen. Wenn du momentan nicht so viel Geld übrig hast, dann kannst du halt nur alle zwei Wochen eine Stunde machen. Dazwischen kannst du ja das wiederholen was du in der vorigen Stunde gelernt hast.

4. Wenn ihr dann soweit seid (das kann dauern) hol einen Sattler, der den Sattel überprüft ob der überhaupt passt. Wenn dann ein passender Sattel vorhanden ist könnt ihr wieder mit reiten anfangen. 

Allerdings gehe ich, auf Grund deiner Kommentare, eher davon aus,  dass du nicht das Durchhaltevermögen hast, meine Punkte durchziehen. Darum würde ich dir abschließend raten, verkauf dieses Pferd, such ihm einen guten Platz, wo man sich wirklich gut mit Pferden auskennt. Suche für dich ein Pferd, dass von seiner Ausbildung her besser zu dir passt. Somit ersparst du ihm und dir viel Leid.

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Davon mal abgesehen, dass theoretisch dieses Neugeborene nicht überleben würde, alleine schon zwegs Nahrung glaube ich, dass es schon an irgendwas glauben würde. Es würde Erklärungen für alle möglichen Dinge suchen die es so gibt. 

Real gesehen wird es aber nicht überleben. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass irgendein König mal wissen wollte welche Sprache Kinder von sich aus lernen würden, wenn sich niemand weiter mit ihnen beschäftigt. Den Ammen wurde verboten in irgendeiner Weise mit den Kindern zu kommunizieren. Sie durften sie nur stillen und säubern. Die Kinder sind alle gestorben. Ich recherchiere das mal. 

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Ich erzähl dir mal kurz meine Geschichte. 

Ich habe meinen eigenen Hof mit ein Paar Einstellern. Die Haltung eines Pferdes kostet mich faktisch nichts, da ich ja an den Einstellern etwas verdiene. Vor 1,5 Jahren habe ich mir ein günstiges Pferd gekauft, aber nicht weil es so günstig war (1.300 Euro mit Zubehör) sondern weil es einfach gepasst hat, irgendwie. Ich kann es heute noch nicht benennen, aber da war was. Obwohl es ganz und gar nicht das Pferd war, dass ich mir eigentlich vorgestellt hatte. Ich hatte im Kopf einen schwarzen Wallach, ohne Abzeichen, so um die 1,65 groß, sportlich... Tja mein Pferd ist eine gescheckte Stute, 1,50 groß und eher stämmig gebaut. Aber irgendwas war da einfach. 

Natürlich hat so ein günstiges Pferd ein paar Mankos. Bei mir war es steigen und buckeln. Dazu eine Riesen Narbe an der Hinterhand und ein leicht schiefes Bein vorne, beides durch einen Unfall, der nicht ordentlich versorgt wurde. 

So, da war er nun, der Gaul, der eigentlich zum Schlachter sollte. Erstmal schauen warum sie so ein Problem mit dem reiten hat. Als erstes Ausrüstung Checken. 

Sattel passt nicht. Ein neuer muss her. 1000 Euro. 

Als nächstes Gesundheit checken. Zahnarzt muss her 150 Euro. 

Osteo 200 Euro 

Zum neuen Sattel neues zaumzeug mit passendem vorderzeug 200 Euro 

Knoti, Kappzaum, Bodenarbeitsseil 100 Euro 

Reitkurs mit Bernd Hackl 200 Euro 

Heuer div Untersuchungen weil madam nicht rosste 300 Euro 

Dann eine Fistel, Zahnop mit Klinikaufenthalt, Transport, Nachuntersuchungen 2000 Euro. 

Die ganzen kleinen Sachen wie putzzeug, Halfter und Strick,  impfen, hufschmied etc habe ich gar nicht mit berechnet. 

So, jetzt kannst du dir überlegen ob du das stemmen kannst. Lg

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Wenn ein Pferd artgerecht gehalten wird MUSS es gar nicht bewegt werden. Da ich momentan echt viel Stress habe und ich generell gegen eine Reitbeteiligung bin "steht" meine Stute zur Zeit sehr viel. Genau gesagt arbeite ich zur Zeit nur einmal die Woche eine Stunde mit ihr. Und das obwohl sie bei mir Zuhause steht. 

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Und was genau soll das Fliegenband bewirken?  Richtig wäre es, die Ursache herausfinden und abstellen. Zusätzlich dazu eventuell Akupunktur 

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Hallo,

Wie sieht es denn aus, wann hast du diese Attacken bzw was macht das Pferd da gerade? 

Ich würde dir raten erstmal den Sattel wegzupacken und mit dem Pferd viel Bodenarbeit zu machen, denn du kannst damit tatsächlich dem Pferd und dir selbst schaden. Es spürt deine Panik und solche Situationen schaukeln sich gern auf. 

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Wenn die Weide oder Padock groß genug ist stell die Pferde gleich zusammen. Ab wann du richtig arbeiten kannst zeigt sie dir selbst. Aber die grundsätzlichen Dinge werden bei mir von Anfang an gemacht. Führen zum Beispiel. Nur weil das Pferd jetzt neu ist und die Umgebung fremd, darf es sich nicht benehmen wie der Elefant im Porzellanladen. Zumindest bei mir nicht. Ich kenne einige, die sagen das arme Pferd ist noch neu und hat so viel Stress und lassen sich an und umrempeln. Und dann wundern warum das Pferd sich Unarten angewöhnt. Bei mir gibt's das so nicht.

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WinniePoo23 hat es dir schon recht gut erklärt. Auch gilt zu beachten, dass es noch verschiedene Typen von Pferden gibt. Schau dir mal den link an, finde ich recht schön erklärt 

http://www.artgerecht-pferd.de/passende-strategien-fuer-unterschiedliche-pferdepersoenlichkeitstypen-und-gedanken-zur-phase-4/

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