Wie fandet ihr euren Fremdsprachenunterricht an der Schule?

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22 Antworten

Grundsätzlich liebe ich Sprachen und lerne sie gern.  In der Schule hatte ich Englisch, Französisch und Latein. Letzteres braucht man eher weniger, wenn man nicht gerade Fächer wie Geschichte oder Archäologie studiert; auch für Jura wird es wohl noch verlangt.

Ob der Unterricht gut ist, hängt von den Lehrern ab.  Wir hatte echt gute Lehrer, und wir hatten verbeamtete Schlaftabletten da vorn stehen.

Gerade Englisch ist ein Muss, und man kann sich dem nur schwer entziehen. Wenn man studiert, sind Englischkenntnisse unerlässlich, weil die allermeisten Fachbücher und -aufsätze, die auf Englisch oder sonstigen Fremdsprachen geschrieben werden, nur selten auf Deutsch übersetzt werden. (Und ehrlich gesagt fand ich es gerade bei meiner Diplomarbeit zur Südostasienkunde sehr viel angenehmer, englischeTexte zu lesen als das fürchterlich trockene deutsche Akademikergeschwafel.)

Im Bürojob sieht es so aus, dass viele Unternehmen international vernetzt sind.  Anfragen an alle Lieferanten z.B.  zur rechtlichen Konformität von Chemikalien werden nur einmal geschrieben und per Mausklick an alle Lieferatnen in der Outlook-Gruppe versandt.  Oft genug kommt es vor, dass diese Texte nicht zwei-, sondern einsprachig geschrieben werden.  Und das ist dann Englisch, auch wenn der Hersteller oder Handelspartner deutsch ist. 

Mit Englisch werdet ihr also ggf. früher, schneller und unerwarteter konfrontiert als es gerade Sprachmuffeln recht sein kann.

Englisch solltet ihr daher ernsthaft in der Schule betreiben, und auch wenn ihr keinen Englischunterricht mehr habt, solltet ihr eure Kenntnisse auf gutem Stand halten. Das Internet bietet reichlich Gelegenheit, Texte zu euch wirklich interessierenden Themen zu lesen - auf Englisch natürlich, und ein Online-Wörterbuch hat man im Tab im Fenster nebenan geöffnet.

Mit Französisch wird man weniger konfrontiert, wenn man es nicht möchte, ist aber nie auszuschließen.  Außerdem erhöhen weitere Sprachkenntnisse die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Englisch allein ist übrigens nichts Besonderes; mit einer zweiten gesuchten Fremdsprache ist man da schon interessanter.

Englisch habe ich in der Schule gelernt - am Anfang hat es mir noch Spaß gemacht, aber die Lehrerin wurde im Laufe der Zeit immer verknöcherter und unausstehlicher. Später haben wir einen echten Engländer bekommen, bei dem hat der Unterricht das erste Mal Spaß gemacht. In der Oberstufe hatte ich einen recht engagierten Lehrer, der vielleicht nicht so besonders fähig war - aber da hatte ich schon die englische Literatur für mich entdeckt und dadurch mehr Englisch gelernt als in der Schule.

Wir mussten uns zwischen Latein und Französisch entscheiden - da man mit einer mathematischen Begabung (trifft bei mir zu) angeblich besser mit Latein zurechtkommt, war meine Wahl klar. Aber gut war ich nie - ich habe nie Lust gehabt, seitenweise Flexionstabellen und Vokabellisten auswendig zu lernen.

Interessehalber habe ich später Französisch dazugewählt (Wahlpflichtfach), aber nur wenig gelernt - der Lehrer hatte keine Autorität, wir sind während des Unterrichts z. T. buchstäblich über die Tische gelaufen. Wenn die Note nicht versetzungsrelevant gewesen wäre, hätte ich den Kurs weiter belegt - das Lernen von Sprachen (als solches) hat mir schon immer Spaß gemacht.

Es wurden auch AGs zu Niederländisch, Russisch usw. angeboten - davon hätte ich das eine und andere wahrgenommen, wenn es nicht noch mehr Termine und noch mehr Zeitaufwand bedeutet hätte ;-(

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Nach der Schule habe ich dann noch weitere Sprachen gelernt, meist an der Uni ("Veranstaltungen für alle Fachrichtungen" o. ä.) - war ähnlich wie in den Schul-AGs, meistens vergleichsweise kleine Gruppen.

Wenn es nicht so schwierig wäre, daran zu denken, würde ich ab und zu eine CD mit Fremdsprachenkursen im Hintergrund laufen lassen. Auch dabei lernt man einiges, besonders, wenn der Kurs auf exakt dieses Szenario ausgelegt ist.

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Der Fremdsprachenunterricht in der Schule nützt auf jeden Fall - das Gehirn wird in seiner flexiblen Phase darauf eingestellt, dass es mehr als eine Möglichkeit gibt, Sachverhalte auszudrücken. Ohne das wäre es im Erwachsenenalter fast unmöglich, eine weitere Sprache zu erlernen.

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Englisch brauche ich in meinem Job (IT-Bereich) fast täglich - hauptsächlich passiv (lesen), aber auch aktiv (schreiben); auch wenn es in meiner aktuellen Arbeitsstelle nicht unbedingt erforderlich ist, Dokumentationen auf Englisch zu verfassen, so will ich mir diese Fähigkeit auf jeden Fall erhalten.

Für die Englische Literatur des 19. Jhd. sind Grundkenntnisse in Französisch fast ein Muss, wenn man nicht bei jeder 2. Seite in den Anmerkungen nachsehen will. (Auch bei Dostojewski - wenn ich den auch auf Deutsch lese, da meine - zudem eingerosteten - Russischkenntnisse bei Weitem nicht ausreichen).

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Wie man den Fremdsprachenunterricht am besten gestaltet? - Nun, hier gibt es viele verschiedene Modelle und viele verschiedene Lerntypen.

Der wichtigste Faktor dürfte aber eine Lehrkraft sein, die sowohl die Sprache als auch ihre Schüler liebt, dann ist die Methode zweitrangig.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen sind am Anfang einzelne Wörter wesentlich sinnvoller als komplette Sätze, die man sich dann phonetisch merken muss. Am besten auch möglichst nicht mit Wörtern mit unbekannten Lauten anfangen. (Ich erinnere mich noch - mit Unmut - an die ersten Sätze in Englisch und Französisch, die wir jeweils reihum zu wiederholen hatten, und das in der allerersten Unterrichtsstunde: "The First Steps", "Pardon, Monsieur, où est la Place de l'Opera?")

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Zur Anzahl: Zwei Fremdsprachen an der Schule sollten schon Pflicht sein, von denen sollte im Zweifel aber nur eine versetzungsrelevant sein (OK, ich bin ein Phantast). Es sollte aber von der Zeit und der Kraft her möglich sein, wenigstens vier Sprachen zu lernen.

Welche: Das war in den Besatzungszonen ziemlich klar und auch sinnvoll, später hat es sich aus Tradition fortgesetzt, war aber m. E. nicht ganz daneben, da Englisch, Russisch und Französisch auch weit verbreitet waren/sind.

Da Englisch sich z. Z. als "lingua franca" in Wissenschaft und Technik durchgesetzt hat, kommt sie natürlich in die engste Auswahl. Französisch als Sprache der Diplomatie (falls sie das noch ist) ebenso.

Vielleicht noch Esperinto (pardonu, Esperanto, kompreneble) als am wenigsten unverbreitete, extrem leicht zu erlernende und leicht erweiterbare Kunstsprache als Zusatzangebot.

latricolore 09.05.2017, 17:14

"The First Steps", "Pardon, Monsieur, où est la Place de l'Opera?"

Au weia... :-)))

Aber - du kannst sie noch :D

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PWolff 09.05.2017, 18:00
@latricolore

Offensichtlich nicht - hab doch glatt den Akzent in Opéra vergessen.

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Ich hatte den Unterricht zumeist gerne. Ab der 5.Klasse hatten wir Französisch (Saarland!), ab der 7. Latein, und ab der 9. Englisch.
Als Leistungskurs hatte ich in der Oberstufe Englisch (mit Shakespeare usw.) und kein Latein mehr.

Ich finde schon, dass der Unterricht nützlich war. Mein Französisch ist zwar ein wenig "eingerostet", aber ich käme (z.B. im Land) viel schneller wieder rein als wenn ich es nie gelernt hätte (früher konnte ich mich gut darin unterhalten).

Interessanterweise nützt Französisch auch beim Englischlernen (ich hatte ja schon 4 Jahre F. bevor ich mit Englisch begann). Bis heute denke ich manche englische Wörter "vom Französischen her", z.B.
la solution > the solution usw.

Ich habe eine Naturwissenschaft studiert, und hatte auch einen Aufenthalt an einer britischen Uni (südlich von London). Englisch kann ich bis heute praktisch anwenden (wir haben Lieferanten aus den USA, zudem Kollegen in der ganzen Welt).

Meine Frau ist sehr spracheninteressiert (hat auch Russisch an der Uni gehabt, das kann ich nicht, ich kann nur ein paar Sachen auf Kroatisch bestellen). Nach der Uni haben wir gemeinsam Schwedisch gemacht, was ich inzwischen auch spreche.

Inzwischen sehe ich es sogar so: durch die Beschäftigung mit Sprachen habe ich auch sehr viel über meine Muttersprache (Deutsch) gelernt, und inzwischen interessieren mich linguistische Fragen sehr (Grammatik, Phonetik, Sprachhistorie, auch Dialekte).

Ich bin sogar froh, dass wir z.B. Shakespeare an der Schule hatten. Von alleine kommt man nicht drauf, sich damit zu befassen. Natürlich: vom praktischen Aspekt her geht nichts über einen Auslandsaufenthalt, nur dort kann man Hörverstehen und die tägliche Anwendung gut üben (und meine Aufenthalte in England und auch in Schweden/Norwegen waren da sicher hilfreich, in Frankreich ebenso). 

Das ist eine gute Frage.

Ich weiß heute, dass der Englischunterricht in der Schule nicht gut für mich war. Jedenfalls konnte ich, obwohl ich ganz gut im Abi war, eigentlich nicht gut Englisch. Das habe ich erst später privat gelernt. Ich habe nie richtig "labern" gelernt.

Was mir fehlte, ist das  zu Reden lernen. Klar, sprachen wir auch im Englisch Unterricht über den Stoff, der gerade dran war. Aber da ich den gähnend langweilig fand, habe ich mich nie sonderlich beteiligt. Und den Stoff fanden alle meine Mitschüler langweilig.

Ich glaube, dass im Englisch Unterricht immer zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden sollen. Statt dass man einfach labern lernt, muss gelehrt geredet werden. Wir mussten für mich damals todlangweilige Texte über den britischen Bergarbeiterstreik, über den Kohleabbau in Wales lesen. Das Aufregendste, was wir je lesen durften/mussten, war eine Rede von Abe Lincoln im Bürgerkrieg der USA.  Ich habe da aber schon meistens vor Langeweile abgeschaltet.

Ich finde,  die Schüler sollten über die Texte reden, die sie interessieren. Ja, meinetwegen über Brangelinas Trennung, über die Royals, über Filme, Serien, spannende Bücher etc... Dann sind es eben Seriemördergeschichten. Na und? 

Über den Kohleabbau in Wales kann man auch in Erdkunde reden, über die Eroberung Englands durch die Normannen im Geschichtsunterricht.

Shakespeare ist wunderbar und wichtig, aber den kann man auch später noch lesen, wenn man das will. Ich habe immerhin drei Shakespeare Werke im Original gelesen, weil ich die Stücke in London gesehen hatte. In der Schule mussten wir Macbeth lesen und fanden es alle furchtbar.

Vor lauter Bildungsauftrag vergisst  leider die Schule im Englischen das ungezwungene Labern Lernen. Das ist doch erst mal wichtig. Alles andere kann, wenn man sich interessiert, später kommen.

Ich fände es gut, wenn viele, sehr viele Rollenspiele gemacht würden.  Ungezwungenes Reden, gutes Verstehen ... darauf kommt es an. 


Ich gebe allerdings zu, dass das meine Erfahrungen sind. Und die sind schon ziemlich lange her. Vielleicht hat sich das ja geändert, aber was ich so mitkriege, fürchte ich, dass sich nichts geändert hat.


Natürlich habe ich dadurch gelernt. Und der Unterricht hat mir auch gefallen, gerade auch, weil die Lehrer von ihren Erlebnissen in Frankreich und anders im Ausland erzählt haben. Deshalb war es nicht so trocken. 

Gebraucht habe ich die Sprachen nie. Für Englisch habe ich mich danach nie wieder interessiert und Französisch spricht einfach niemand in meiner Umgebung. Nach vier Jahren Französisch in der Schule war ich in Frankreich im Zeltlager. Verstanden habe ich leider fast nichts, was mich total frustriert hat. Heute interessiert mich Französisch wieder etwas mehr. Aber meine Kenntnisse sind natürlich schwer eingerostet. 

Nach der Schule habe ich angefangen, mich für Italienisch zu interessieren. Ich habe angefangen, es mir selbst beizubringen. Mit langen Unterbrechungen allerdings. Es ist natürlich um einiges mühsamer und ich wünschte, ich hätte in der Schule die Möglichkeit gehabt Italienisch zu lernen. Der Schulunterricht ist schon eine optimale Lösung, eine Sprache zu lernen. Es fällt einem nie wieder so leicht zu lernen, wie in der Schule. 

Persönlich fände ich es besser, wenn man an der Schule die Sprache selbst wählen kann, anstatt zwingend Englisch als erste Sprache.Und vielleicht auch slawische Sprachen ins Angebot nehmen. Die Auswahl sollte größer sein. Nicht nur an Gymnasiem. Zwei Sprachen ist schon optimal. 

Wer sich aber schwer tut mit Sprachen, sollte nicht mehr als eine lernen müssen. 

Ja, durch den Unterricht habe ich die Fremdsprachen Englisch und Französisch gelernt. Der Englischunterricht war meistens sehr interessant, der Französischunterricht weniger, weil der Lehrer nicht gerade der beste war...Englisch brauche ich im Beruf, Französisch gar nicht, daher habe ich dort auch sehr viel vergessen. Nach der Schule lernte ich noch Niederländisch. Natürlich nutzt der Fremdsprachenunterricht in der Schule, das gehört in einer globalisierten Welt zur Allgemeinbildung. Ich denke, man sollte mindestens Englisch in der Schule lernen und ein bis zwei weitere Fremdsprachen. Wichtig im Unterricht ist neben der Vermittlung von Vokabeln, Grammatik und Phonetik auch das freie Sprechen. Was für eine Revolution???

BeauNom 09.05.2017, 11:03

Warum war der Französisch-Lehrer nicht so toll?

Beherrschte er Französisch nicht gut genug? Oder konnte er die Klasse nicht genügend interessieren?

Revolution: Fremdsprachen ganz anders unterrichten... z.B. Blockunterricht im Land...

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FelixFoxx 09.05.2017, 11:23
@BeauNom

Der Lehrer hatte einen chaotischen Unterrichtsstil und hatte seine Lieblingsschüler, die er bevorzugt hat...

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Revolution? Wie stellst du dir die vor? Keinen Unterricht in Fremsprachen mehr?

Diese letzte Frage lässt mich daran zweifeln, ob es sinnvoll ist, die anderen Fragen überhaupt zu beantworten.

Zu deiner Info: Ich habe Englisch und Französisch gelernt. Etwas anderes wurde nicht angeboten, außer Latein, aber ich wollte eine moderne Sprache. 

Ich fand den Unterricht an der Schule gut, und er hat einen nicht so überfordert wie später der Unterricht in Koreanisch.

Englisch ist für mich so etwas wie eine zweite Muttersprache geworden. Man hätte uns das schon viel eher beibringen sollen! Nicht erst ab der vierten Klasse. 

Französisch brauche ich nicht oft, aber an ungewöhnlichen Orten, z.B. in Oslo oder in Pyongyang. Dort haben nämlich teils Angestellte mit der Hauptsprache Französisch in einem Museum gearbeitet, als wir (englischsprachige Tour) dieses besuchten. Ich vermute, dass die französischsprachigen Reiseleiter während dieser Zeit in ihre zweite Rolle als Museumsangestellte geschlüpft sind. Und es war schon witzig, dann mit denen plaudern zu können. Sie haben wirklich ausgezeichnet Französisch gesprochen, viel besser als ich. Einen Triumphbogen gibt es in Pyongyang ja auch - warum sollte man dort also nicht Französisch sprechen ;-)

BeauNom 09.05.2017, 11:56

Revolution: Fremdsprachenunterricht radikal umgestalten, ganz neu aufbauen...

Aber wahrscheinlich geht es vor allem um den Lehrplan: weniger Shakespeare, mehr Chat...

Man könnte sich aber auch Blockunterricht statt einzelnen Stunden überlegen...

Oder: Fremdsprachen à la carte, jeder lernt das, was er braucht, was ihn interessiert, der eine über Pferde, der andere über Autos, etc.

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Generell fand ich den Fremdsprachenunterricht ganz gut. Ich hatte viele gute Lehrer, allerdings auch viele schlechte Lehrer. Ich habe während meiner Schulzeit Unterricht in 5 Fremdsprachen gehabt: Französisch, Englisch, Italienisch, Latein und Hebräisch. Abgesehen von Hebräisch habe ich alle Fremdsprachen mindestens 4 Jahre gelernt und auch bis zum Ende meiner Schulzeit durchgezogen. 

Der Unterricht hat mir in allen Sprachen gefallen, auch wenn meine Lehrer im Fach Französisch und Hebräisch oft zu wünschen übrig ließen. Ich behaupte mal, dass man noch viel mehr aus dem Unterricht hätte herausholen können, wenn die Lehrer nicht so unfähig gewesen wären. Manchmal war der Unterricht einfach nur Zeitverschwendung. 

Nach der Schule sprach ich Englisch fließend und Französisch und Italienisch auf einem guten Niveau. In Latein habe ich das Latinum gemacht. Hebräisch kann ich leider bis heute nicht, aber der Unterricht war, wie gesagt, auch ziemlich schlecht (wenn auch interessant). 

Bis heute brauche ich Englisch und Französisch täglich. Italienisch so gut wie nie, was ich schade finde, weil ich die Sprache nicht vergessen möchte. Hebräisch könnte ich gebrauchen, spreche ich aber, wie gesagt, nicht. Die einzige "unnütze" Sprache war Latein, aber da ich den Lateinunterricht immer mochte, möchte ich trotzdem nicht auf die Sprache verzichten. Nach und während der Schule habe ich noch weitere Sprachen angefangen zu lernen. Das liegt aber einfach daran, dass ich Sprachen liebe. :) 

Ich finde nicht, dass es eine "Revolution" im Fremdsprachenunterricht braucht. Der einzige Weg, um ihn noch besser zu machen, ist meiner Meinung nach bilingualer Unterricht, d.h. dass man gewisse Fächer wie bspw. Geschichte dann auch in der Fremdsprache hat. Ansonsten ist es einfach wichtig, dass der Lehrer im Unterricht nur in der Fremdsprache spricht und vor allem das Lesen und Sprechen fördert. Wir haben in Englisch, Französisch und Italienisch viele Klassiker der jeweiligen Literatur gelesen, und das hat unsere Sprachkenntnisse sehr verbessert. 

Meiner Meinung nach sollte jeder Schüler Englisch und, wenn möglich, noch eine weitere Sprache, die nicht Latein ist, lernen. Zwei lebendige Sprachen + Deutsch sind eine gute Kombination. 

Ich habe 6 Jahre Latein, 7 Jahre Englisch und 5 Jahre Französisch (nachher als LK) gehabt. Latein ist eine super Grundlage für alle romanischen Sprachen, sodass ich auch nach nur 3 Jahren Franze gut im LK (andere Schule) klarkam. Am Ende hat mir Französisch aber nicht mehr viel Spaß gemacht, aber ich kann es immer noch.
Mein Englisch habe ich zum Teil durch Anime auf japanisch mit eng Sub oder eben eng Dub gelernt ^^ besonders das flüssige Sprechen, mittlerweile denke ich sogar manchmal auf Englisch ^^ ich verstehe da Wörter, ohne sie direkt übersetzen zu können. Das ist in Französisch nicht so.

Ich hätte sehr gerne Japanisch gelernt. Mittlerweile bin ich im Studium und möchte versuchen, da in einen Japanisch- Sprachkurs reinzukommen. Ich finde, dass die Sprache einen schöneren Klang hat als Französisch ^^°

Franze kann man aber immer brauchen, Englisch natürlich noch mehr. Latein benötige ich teilweise bei meinen beiden Fächern Chemie und Deutsch, wenn in Deutsch Verweise auf lateinische Zitate sind und man die Bedeutung rausfinden soll, in Chemie bei der Nomenklatur.

Mir fallen sowohl Sprachen als auch Naturwissenschaften nicht so schwer, weshalb ich in der Schule beide Schwerpunkte hatte, bis ich Englisch leider abwählen musste. Ich komme mit meinem Schulwissen und dem aus Anime sehr gut zurecht, sodass ich ohne Probleme englische Fachliteratur in Chemie lesen kann (was TOTAL wichtig ist ^^°)

Generell ist mein Bestreben, immer so viele Sprachkenntnisse mitzunehmen wie irgendwie möglich, denn nichts kann es ausgleichen, mehr Leute zu verstehen und mit ihnen reden zu können.

Ich fand Englischunterricht extrem hilfreich und interessefördernd, aber den tatsächlichen Umgang mit der Sprache lernt man natürlich über Internet und Kontakte mit Muttersprachlern etc. Würde aber unbedingt empfehlen, das überall ab der ersten Klasse einzuführen bzw. beizubehalten. Brauche Englisch heute noch extrem oft (abgesehen davon, dass ich Anglistik studiere) und werde drauf bestehen, dass meine Kinder das später auch als eines der wichtigsten Fächer überhaupt ernst nehmen. Bin allgemein der Meinung, dass man Schüler mehr fordern muss. Wenn eine Klasse streikt, heißt das nicht, dass man nur noch einfache Fragen stellen darf. Ich hab das gerade im Sprachunterricht durch meine Klassenkameraden oft als Behinderung empfunden. Dasselbe gilt für Französisch, was ich generell spannend fand, aber nicht verpflichtend machen würde. Ich benutze es im Moment eigentlich gar nicht mehr, habe aber fest vor, es irgendwann noch mal aufzufrischen. Speziell bei Französisch finde ich es extrem wichtig, zu allererst die korrekte Aussprache einzuüben und nebenher bzw danach erst mit dem Lernen erster Vokabeln zu beginnen.

Ich gehe immernoch zur Schule und mir macht der Fremdsprachenunterricht eigentlich sehr viel Spaß. Es kommt natürlich oft auf die Lehrer und die, im Unterricht behandelten, Themen an.

Meine Schule beginnt in der 5. Klasse mit Latein und Englisch als Pflichtfächer.  Jeder Schüler, egal welcher Zweig (sprachlich, musikalisch, naturwissenschaftlich) muss Latein mindestens bis Ende der 9. Klasse und Englisch bis Ende der 10. lernen. Wenn man Latein nach der 9. abwählt ( und nicht wie traditionsgemäß nach der 10.) muss von dort an bis zum Abitur Spanisch weiter lernen.

Wenn man den sprachlichen Zweig besucht, muss man ab der 8. Klasse eine dritte Fremdsprache lernen. Die Möglichkeiten sind: Französisch, Altgriechisch, Chinesisch (falls der Kurs zustande kommt....aufgrund der wenigen Schüler, die es wählen) und Italienisch. Diese Sprache hat man mindestens bis Ende der 10..

Man hat die Möglichkeit weitere Sprachen im Nachmittagsunterricht zu erlernen. Italienisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch und Russisch.

In der Oberstufe muss man dann mindestens eine Sprache als Hauptfach haben.

Englisch war für mich nie ein Problem, da mein Vater vor 8 Jahren meine Stiefmutter kennenlernte, die Amerikanerin ist. Ab da übte er regelmäßig mit mir und meinem Bruder Englisch. Daher hatten wir es sehr einfach in der Schule.
Latein war etwas schwerer aber wenn man Hausaufgaben macht und seine Vokabeln und Grammatik lernt, ist es zu schaffen. Ich habe es nach der 9. sogar mit Ø1,0 abgelegt. Mein Bruder hat es weiter belegt.
In der 8. haben wir beide Italienisch genommen und das war einfach toll. Unsere Lehrer haben den Unterricht gut und anschaulich gestaltet. Von Anfang an mussten wir Konversationen führen und üben.
Spanischunterricht ist auch recht gut aber aufgrund der Ähnlichkeit zu Italienisch war es anfangs etwas verwirrend. Mittlerweile macht es jedoch auch richtig Spaß.

Ich spreche die Sprachen sogar eigentlich regelmäßig außerhalb der Schule. Englisch ist ja selbstverständlich, Spanisch und Italienisch im Urlaub oder mit Freunden, die wir im 2-wöchigen Schüleraustausch kennengelernt haben :)

Ich hatte "nur" Englisch.

Spaß? kam auf den Lehrer an. Bei Frau M. war es ätzend und langweilig. Aber bei Herrn H. richtig klasse. Der hat das so richtig locker flockig gemacht. Und ja ab und zu kann ich mein "Schulenglisch" doch mal brauchen.

Ich finde es reicht, wenn Englisch Pflicht ist. Latein, Französisch, Spanisch, Italienisch (ja nach ausrichtung des Gymnasiums ist ja oft eine davon noch Pflicht) sind nicht nötig als Pflichtfach. Als Wahlfach jedoch finde ich sie schon sinnvoll. Das könnte es dann gerne auch an Realschulen geben.

BeauNom 09.05.2017, 10:57

Hast du in der Schule genug Englisch gelernt für deine Bedürfnisse, oder hast du später noch Kurse gemacht? Brauchst du die Sprache häufig?

Würdest du dir wünschen, noch andere Sprachen zu sprechen?

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Nordseefan 09.05.2017, 11:02
@BeauNom

Mist ich war zu schnell mit abschicken. Inzwischen überschneidet es sich wohl teilweise. Also mir langt mein Englisch, ich finde es zwar schön es zu können, brauche es im Alltag aber kaum. (mal von denglisch abgesehen, aber das bekommt man ja auch ohne Schulenglisch auf die Reihe)

Inzwischen würde ich mir zwar wünschen noch die eine oder andere Sprache zu können. Nicht weil ich sie unbedingt brauchen würde, sondern weil Sprache einfach was schönes ist.

Polnisch würde mich reizen, weil wir dort Verwandte haben. Die können zwar meistens auch gut Deutsch aber nicht alle. Und auch so wäre es nicht schlecht mal was fragen zu können wenn man alleine unterwegs ist.

Auch Italienisch finde ich schön.  Aber bei uns bietet das die VHS nicht an und immer wegen dem Kurs 30 Kilometer zu fahren, das mache ich auch nicht

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OlliBjoern 09.05.2017, 23:42
@Nordseefan

Ja, Italienisch finde ich auch sehr schön. Gelernt habe ich es auch nicht. Interessanterweise kann ich mir vom Französischen recht viel herleiten. Natürlich verstehe ich den Text einer italienischen Oper nicht zu 100%, aber ich verstehe so viel, dass ich z.B. einer Arie aus dem Don Carlos in den wesentlichen Zügen folgen kann, wenn ich mir den italienischen Text vorher runtergeladen habe.

Insofern ist es schon gut, wenn man zumindest eine romanische Sprache gelernt hat (Französisch oder Spanisch oder Italienisch oder auch Latein, wobei letzteres natürlich eine "alte" Sprache ist).

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Ich fand den Unterricht sehr abhängig von der Sprache und vom Lehrer.

Ich war an einem humanistischen Gymnasium, hatte aber der 5. Klasse Latein, ab der 7. Englisch und ab der 9. Altgriechisch.

Die beiden toten Sprachen und ich hatten wenig Freude aneinander. Das hatte verschiedene Gründe. Retrospektiv war das größte Problem sicherlich, dass wir nie Lernstrategien vermittelt bekamen. Vokabeln in den Schädel pressen, Grammatik oben drauf, Text lesen. Wenn man den Anschluss verlor, war man auch verloren. Teil des Problems war sicher auch, dass wir primär ins Deutsche übersetzt haben, ich mir aber viel leichter beim Lernen tue, wenn es Übungen in beide Richtungen gibt.

Englisch dagegen habe ich selten aktiv gelernt, die Sprache war im Vergleich zu den beiden alten Sprachen völlig unaufwendig, auch war man ja ständig von der Sprache umgeben. Musik, aktuelle Bücher, man findet leichter einen Bezug. Allerdings stand ich im Auslandssemster

Als Wahlunterricht hatte ich je ein Jahr Spanisch und Italienisch, allerdings an einer anderen Schule und nur einmal in der Woche. Das war stumpfer Frontalunterricht mit wenig Praxis und den immer gleichen Pseudo-Urlaubssituationen. Auch hier gab es keine vernünftigen Lernstrategien. Irgendwann in der Jahresmitte bin ich da auch nicht mehr hingegangen.

An der Uni habe ich ein Semester lang Neugriechisch gelernt. Der Unterricht war besser aufgebaut mit kleinen Gesprächen und Übungen.

In den letzten Jahren habe ich mir im Selbststudium Walisisch-Grundkenntnisse angeeignet, die allerdings inzwischen größtenteils verschütt gegangen sind. Da habe ich zum ersten Mal versucht, eine Rundumbespaßung zu erzeugen. Einfache Texte, Kinderbücher, Musik. Nachdem es für die Sprache nur wenige Lehrmaterialien gibt, habe ich allerdings irgendwann das Handtuch geworfen.

Vor einem Jahr habe ich mit Italienisch im Selbststudium begonnen, das lief hervorragend. Durch die 7 Jahre Latein hatte ich viele Anknüpfpunkte, ein längerer Aufenthalt in einer sizilianischen Familie Mitte der 90er hat da auch noch nachgewirkt. Ich habe mir gutes Lehrmaterial besorgt, war motiviert, habe mich mit der Sprache umgeben: Bücher, Musik, Filme und Serien, Übungsmaterial usw. So effektiv habe ich vermutlich noch nie eine Sprache gelernt. Nach 7-8 Monaten hatte ich passiv ein stabiles B1-Niveau erreicht (aktiv hinke ich mangels Praxis hinterher), das ich jetzt erstmal festige, bevor ich weitermache.

Mein Fazit: Je intensiver ich mich mit einer Sprache beschäftige, je ganzheitlicher ich die Sache angehe, desto effektiver lerne ich.

Was nun ein paar deiner Ideen betrifft:

Aber wahrscheinlich geht es vor allem um den Lehrplan: weniger Shakespeare, mehr Chat...

Mal ernsthaft: Bevor man eine Sprache massakriert, sollte man sie erstmal beherrschen. Ich finde es durchaus sinnvoll, zumindest in der Schulzeit Klassiker zu lesen und ein bißchen was für die eigene Bildung zu tun. Klar, daran hat nicht jeder Spaß, aber das gilt letztlich für alle Fächer.

Sinnvoller wäre dann in meinen Augen, sich mehr mit Akzenten und Dialekten zu beschäftigen, damit man eine Chance hat, auch die Muttersprachler zu verstehen, die nicht so klingen wie die gemütlich redenden Leute auf den Lern-CDs.

Man könnte sich aber auch Blockunterricht statt einzelnen Stunden überlegen...

Die durchschnittliche Aufnahmefähigkeit eines Menschen sackt schon nach 30 Minuten ab, nach 1,5 Stunden ist bei den meisten Schluss. Es hat also schon seine Gründe, weshalb Schulstunden sich an diesen Rahmen halten. Blockunterricht hat meist nur dann Sinn, wenn das Thema abwechslungsreich ist, ein Zwang besteht oder die Motivation hoch genug

Oder: Fremdsprachen à la carte, jeder lernt das, was er braucht, was
ihn interessiert, der eine über Pferde, der andere über Autos, etc.

Mal ernsthaft, welcher Schüler kann denn bitte einschätzen, was

langfristig für ihn wichtig ist? Manches Grundwissen ist unabdingbar und

man kann nicht immer nur in der Wohlfühlzone leben.

Also ich hatte 6 Jahre Franzoesisch in der Schule (2 mal die Woche) und konnte vielleicht gerade sagen wo ich wohne.
Nach der Schule habe ich eine Sprachschule bzw Internat besucht (Durfte nie nach hause, 9 Stunden Franzoesich am Tag) und machte innerhalb eines Jahres 2 Franzoesich Diplome. (DELF)

Allerdings hatte ich nur 4 Jahre Englisch, spreche es aber immernoch besser als franz, da es mich einfach mehr interessiert und ich es mehr brauche.

Nun bin ich in Greichenland und muss einfach sagen, dass man Sprachen am besten lernt, wenn man in diesem Land ist, in der sie gesprochen wird. Lieder in dieser Sprache uebersetzen, TV in dieser Sprache schauen..

Jeder Mensch hat ja andere Staerken, ich war immer nicht schlecht in Sprachen. Mein Bruder kann noch nach 6 Jahren Franz und 4 jahren Englisch in beiden Sprachen keienen normalen Satz sagen. Ich finde trotzdem, dass man in der Schule nur eine Fremdsprache lernen sollte (englisch), welche man dann beherrscht. Nicht da ein bisschen Bonjour und hier ein bisschen What are you doing und dort ein wenig Come stai.. (kommt natuerlich auch auf die Lehrer und das eigene interesse an)
Jeder kann spaeter so viele Sprachen lernen wie er will.

In der Schule lernte ich (die Grundlagen) für Französisch, Englisch und Italienisch. Zu Anfang war das zwar etwas schwierig, aber es machte dann Spaß, z.B. die ersten Brocken Französisch bei der Weinlese am Genfersee auszuprobieren, z.B.auch für erste Flirts mit Demoiselles ...

Ohne Englisch wären mir viele Möglichkeiten, die ich nachher ergreifen konnte (Studien in Kanada und auf Hawaii, Reisen nach Indien, Australien etc.) nicht offengestanden. Die Sprachen waren und sind also (nebst meinen "eigenen" Fächern Mathematik, Physik) für mein "Leben nach der Schule" sehr wichtig. An weiteren Sprachen habe ich (für Reisen) wenigstens mal geschnuppert oder auch Kurse besucht: Spanisch, Russisch, Japanisch. Natürlich wurde mir bei meinen Studienaufenthalten im englischsprachigen Bereich klar, dass die Kenntnisse von der Schule her nur mal die Grundlage bildeten für den "richtigen" Einstieg in die Sprache (in Gesprächen, Vorlesungen, Vorträgen etc.).

Französisch brauche ich oft, da ich sehr viel Zeit in Frankreich verbringe.

Ich hatte als erste fremdsprache englisch und ich muss sagen in der Schule kann man nur Grundlagen lernen. Weiterentwickeln wird jedoch schwierig, da hat mir mein Gamer-Leben mir mehr beigebracht als die Oberschule...

Als zweite Fremdsprache hatte ich Französisch und ich muss sagen, das war eines der (für mich) unnötigsten Fächer, da einerseits meine Lehrerin nicht beibringen konnte und andererseits benutz ich die Sprache mal ab und zu beim zocken, wenn da mal ein Franzose hilfe braucht. 

Also zusammengefasst will ich einfach nur damit sagen, dass man englisch sowieso braucht weil es eine Sprache ist, die fast jeder beherrscht, aber bei anderen Sprachen benötigt man die nur in spezifischen Situationen.

Englisch und Französisch habe ich lieber gemacht als Naturwissenschaften. Entsprechend gut war das Verhältnis zu den Lehrern. Meine Fremdsprachenlehrer waren meine Lieblingslehrer. Englisch brauche ich mehr als Französich.

  • Habt ihr durch den Unterricht die Fremdsprache gelernt? - Ja.
  • Hattet ihr den Unterricht gerne? - Ja, sehr!!
  • Braucht ihr die Fremdsprache(n), die ihr in der Schule gelernt habt? - Ja.
  • Habt ihr nach der Schule noch Fremdsprachen gelernt? - Ein wenig, ja.
  • Nutzt der Fremdsprachenunterricht in der Schule? - Ja.
  • Wie viele und welche Fremdsprachen sollte man in der Schule lernen? - So viele wie möglich.:-)) Welche? Neben Englisch - allgemeine Pflicht - ist es wohl Geschmacksache.
  • Wie gestaltet man den Fremdsprachenunterricht am besten? - Mit der eigenen Begeisterung kann man schon viel erreichen. Und da, wo es geht, weg vom Buch! Den Schülern immer wieder klarmachen/aufzeigen, wie viel sie schon können. Und das am besten in "anderen" Bereichen (Songtexte, Filme schauen, Zeitung lesen...)
  • Sollte eine Revolution stattfinden? - Wieso? Mit welchem Ziel?
OlliBjoern 09.05.2017, 23:49

Und wer Oper mag, wird auch früher oder später Italienisch hören.
Maria Callas ist ja ohne Italienisch nicht zu denken (auch wenn sie Griechin war, naja amerikanisch-griechisch).

Und Songtexte haben mir auch in Englisch geholfen.

ABBA (im Original auf Englisch gesungen) gibt es seit einiger Zeit auch in schwedischer Version. Ok, ich weiß, ich bin hoffnungslos altmodisch. :)

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latricolore 09.05.2017, 23:51
@OlliBjoern

Ok, ich weiß, ich bin hoffnungslos altmodisch. :)

So what?
Ist doch nicht schlimm! :-)

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Habt ihr durch den Unterricht die Fremdsprache gelernt?

Ich hatte viel gelernt, aber ich weiß es nicht, wie viel der Schule danke, und wie viel meinem eigenem Fleiß.

Hattet ihr den Unterricht gerne? Ja.

Braucht ihr die Fremdsprache(n), die ihr in der Schule gelernt habt?

Ich benutze sie. Deutsch meistens für Foren und Übersetzungen, Latein für alte Dokumenten.

Wie viele und welche Fremdsprachen sollte man in der Schule lernen?

Englisch ist sehr wichtig, aber ich würde es nicht so einstellen, das es Pflicht behandelt werde, da Pflichtsprachen sauer sind. Wer als erste Sprache eine andere wählt, der lerne Englisch als zweite Sprache. Wer mit Englisch beginnt, der wähle eine zweite Fremdsprache, auch wenn er so denkt, dass es neben Englisch keine weitere Sprache nötig ist; man muss sogar zeigen, das er irrt. Ich würde neben Englisch größere Sprachen, Kultursprachen (wie Latein) und die Gebärdensprache des Landes empfehlen. Man könnte auch weitere Sprachen lernen, aber das sollte kein Pflicht sein.

Wie gestaltet man den Fremdsprachenunterricht am besten? Sollte eine Revolution stattfinden?

Man sollte mehr sprechen, besonders Vorgeschrittene. Man sollte kleinere Gruppen machen, und bessere LeherInnen ausbilden.

Ich habe Englisch primär durch das Internet und meine Verwandschaft gelernt, wobei 9 Jahre Schulenglisch eindeutig die Grundlage dafür war. Der Unterricht war stark vom jeweiligen Lehrer abhängig.

BeauNom 09.05.2017, 10:59

Ist das gut so, oder könnte man den Schulunterricht effizienter gestalten?

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UnitatoIsLife 09.05.2017, 11:02
@BeauNom

Unser Unterricht war ähnlich aufgebaut, wie der Deutschunterricht, also Erörterungen, Inhaltsangaben, Lyrik,.... das eigentliche "chatten" blieb da außen vor, was mich sehr gestört hat, da ich für meine Verhältnisse genau das brauche. Desweiteren entwickelte sich der Unterricht ab der Oberstufe in eine Mischung aus Britisch/Irischer Geschichte und eine wenig Textverständnis, was dann doch sehr öde war.

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