In der Haworth-Projektion steht die betreffende OH-Gruppe bei der alpha-D-Glucose nach unten, bei der beta-D-Glucose dagegen nach oben. Die Umwandlung von Alpha zu Beta nennt man Mutarotation.

Den Grund für die verschiedenen Konzentrationen der Anomere sieht man besser in der Sesselkonformation: hier steht die OH-Gruppe bei alpha-D-Glucose axial, bei beta-D-Glucose dagegen äquatorial. Betrachtet man die Abstände zwischen dem Hydroxysauerstoff und dem Brückensauerstoff im Ring, dann ist der bei der axialen Stellung geringer, was offenbar energetisch oder sterisch ungünstiger ist (so genau weiß ich das leider auch nicht mehr).

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Man hat eine komplette Eigenverantwortung. Wenn man zu den Veranstaltungen nicht hingeht - okay, keinen juckt's, es rennt einem aber auch niemand wegen irgendwelcher ausstehenden Leistungen hinterher, dass man die Punkte bekommt, sondern da muss man sich selbst hinter hängen.

Die Klausuren habe ich bisher (5. Semester Lehramt Chemie + Deutsch) als machbar, aber durchaus anspruchsvoll erlebt. Der Stoff war jedes Mal mehr als der für eine Abiklausur (ja, selbst im Lehramt, auch wenn leider viele das nicht glauben möchten). Die Kolloqs waren (verglichen mit den Klausuren) recht entspannt, vorausgesetzt, man ist gut vorbereitet und erwischt nen netten Prüfer.

Die Hausarbeiten empfand ich bisher immer als "lästiges Übel", da sitzt man gefühlt ewig dran und sie nehmen einem die Semester"ferien" weg. Aber: was muss, das muss, und Hauptsache, man besteht.

Ob ein Studium stressig ist, hängt grob geschätzt beispielsweise von Motivation und Interesse für das Fach/die Fächer ab, der Menge an Lernstoff, der "Auffassungsgabe" (Verstehen der Zusammenhänge und Aufsaugen neuer Infos), der zeitlichen Organisation (!!!) und dem Ehrgeiz (Regelstudienzeit? Gute Noten?) ab. Pauschal ist das für alle Studenten also nicht wirklich festzulegen. Als Student eines einzigen Studienganges hat man häufig auch keinen richtigen Vergleichswert, wie die Belastung in anderen Studiengängen aussieht.

Die Menge an Freizeit kann man im Grunde selbst bestimmen. Möchte man schnell fertig werden, hat man aber wohl tendenziell weniger von den "wilden Studentenpartys" und zeitaufwändigeren Hobbys. Das war in der Schule anders, da man einen festen Stundenplan hatte. Allerdings war da der eigenständige Arbeitsaufwand und der fachwissenschaftliche Anspruch (jedenfalls bei mir) deutlich geringer. Heißt: Uni ist für mich und viele meiner Kommilitonen insgesamt mehr Arbeit als als Schüler. Je nach Modul aber eben "willkommenere" und interessantere Arbeit.

Insgesamt ist es zwar streckenweise sehr stressig (bspw. 3 Wochen Blocklabor, danach Protokolle abgeben, 3 Kolloqs und Hausarbeit: alles innerhalb von 6 Wochen), aber es ist immer schön, am Ende zu sehen, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat, wenn die CPs eintrudeln ^^

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Wenn du es tatsächlich ins Medizinstudium schaffst, würde ich dir SEHR ans Herz legen, die Grundlagen der Chemie zu wiederholen. An diesem Modul scheitern offenbar verblüffenderweise viele Medis. Du wirst auch da ein Laborpraktikum absolvieren müssen und es ist wesentlich weniger Arbeit, wenn man wenigstens die Grundkonzepte neben dem ganzen anderen neuen Stoff sich nicht auch noch erst mühsam wieder erarbeiten muss.

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Ja, H- existiert. Es gibt Verbindungen wie AlH3 (Aluminiumhydrid). Das liegt daran, dass in der K-Schale nur 2 Elektronen eingefüllt werden können (nur das 1s-Orbital wird gefüllt). Rein theoretisch könnte Wasserstoff auch in der Mitte des PSE stehen, da es eben entweder ein Elektron aufnehmen oder abgeben kann, um energetisch stabil zu sein.

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Find ich etwas paradox, wenn du Schule anscheinend nicht ernst genug nimmst, um regelmäßig und zuverlässig dort zu erscheinen, aber dafür bei einem Einbruch deiner Noten direkt austickst... Und du bist dir ganz ganz sicher, dass du deine schlechte Note nicht doch dir selbst zu verdanken hast...?

Mit einer zerrissenen Arbeit kannst du jetzt natürlich auch schlecht den Lehrer nach konkreten Verbesserungen fragen oder eine Zweitkorrektur erbitten... Bist du sicher, dass du tatsächlic in der 10. Klasse bist? Dann wird's höchste Eisenbahn, das eigene Verhalten zu reflektieren.

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Warum willst du den Vorgang umkehren, wenn C deine gewünschte Substanz ist? Dann würdest du dein schönes Produkt ja wieder zerlegen.

Praktischerweise lässt sich (beispielsweise) durch die Abführung eines Nebenprodukts die Ausbeute von C erhöhen. Das Nebenprodukt ist hier Gas D, das sogar FREIWILLIG aus dem System verschwindet.

Da Edukte und Produkte prinzipiell aber im chemischen Gleichgewicht stehen, Produkt D jedoch aus dem offenen System verschwindet, muss immer weiter Produkt nachgebildet werden, wodurch auch mehr Stoff C gebildet wird.

In einem geschlossenen System wäre Gas D noch Teil des Gleichgewichts, sodass sich die Reaktion nicht weiter auf die Produktseite verschiebt.

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Es gibt verschiedene Reaktionsmechanismen zur Herstellung verschiedener Polymere. Eine Doppelbindung ist je nach Mechanismus nicht vonnöten (z.b. bei der Polykondensation).

Ganz allgemein ist eine Polymerisation also eine Kettenreaktion von Monomeren (einzelnen Molekülen) zu langkettigen und mitunter verzweigten Polymeren.

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Orthographie wird zumindest heutzutage nicht im Studium gelehrt. Sie wird vielmehr vorausgesetzt, wobei leider viele an diesem Punkt durchfallen würden (nicht nur in der Germanistik). "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr".

Ob damals das Studium ebenfalls keine Kurse in Rechtschreibung enthielt? Tjoa, da kannst du ja mal nach Literatur zu suchen, falls es welche gibt und dich das dermaßen interessiert.

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Was für Daten sollen das denn sein?

Er wird eh einen Erwartungshorizont zur Klausur geschrieben haben, von daher ist es doch im Grunde "egal" was die Schüler an geistigen Ergüssen nun abgegeben haben.

Bei den Abiklausuren und an der Uni ist es gemeinhin ohnehin so geregelt, dass die Klausuren archiviert werden, um eine nachträgliche Bearbeitung inklusive Betrugsversuch zu verhindern. Der Anspruch auf eine Klausureinsicht besteht jedoch, wird aber offensichtlich vom Lehrer auch gewährt.

Ob es aber nun tatsächlich (in Bezug aufs Lernen aus Fehlern) sinnvoll ist, die Klausur einzubehalten, ist eine andere Frage...

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Das erinnert mich an die #Domlüge xD

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