Du als Abiturientin solltest eigentlich zu ordentlicher Recherchearbeit in der Lage sein.

Die Bewerber*innen ohne ausreichende Hochschulzugangsberechtigung müssen zunächst ein auf das Studium vorbereitendes Studienkolleg absolvieren. Nach bestandener Prüfung durchlaufen sie ohnehin an vielen Unis ein Zulassungsverfahren über eine gesonderte Quote für ausländische Studierende. Dieses Prozedere existiert übrigens längst nicht erst seit dieser Woche. Hat dich bisher doch auch nicht interessiert, oder? Die einzige Änderung ist, dass auch Personen des diesjährigen Abschlussjahrgangs ohne in der Ukraine absolvierte Abschlussprüfung (für deren "Abitur") Zugang zum Studienkolleg erhalten haben.

Es ist beschämend, wie sich das Maul zerissen wird und aktuell scheinbar ganze Hetzkampagnen gestartet werden, nur weil Leute offenbar zu inkompetent zum Recherchieren, Lesen und Verstehen sind (oder andere Ziele verfolgen...). Leider trägst du mit deiner Frage zur Verbreitung solcher stimmungsmachender Fake-News bei.

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Ja klar. Außer für Medizin ist der TMS logischerweise für keinen anderen Studiengang relevant.

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Kommt drauf an, für welche Zwecke... Die Konzentration der Lösung ist gesunken und mit Eisenionen verunreinigt. Für elektrochemische Versuche würde ich sie also nicht mehr verwenden.

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Warum studierst du dann nicht von vornherein Physik? Der Doktor bringt dir fürs Lehramt so absolut gar nichts.

Den Fachmaster kannst du in Physik nur dann anhängen, wenn der Lehramtsbachelor polyvalent ist.

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Die Lehrpläne des jeweiligen Bundeslandes sind idR auf der Website des Schulministeriums zu finden.

In NRW sind die 5 großen Themenblöcke Säure/Base, Elektrochemie, Mechanismen der Organik, Farbstoffe und Polymere.

Zum Vorarbeiten kannst du bspw. bei Abi-Trainer-Seiten vorbeischauen.

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Felder der Chemie im Studium vereinen?

Um meine Mitschriften einzuordnen und nicht für jede/-s Modul/-schiene einen neuen Ordner bin ich gerade dabei einiges zu vereinen, jedoch stoße ich bei manchen auf Probleme, vielleicht kann mir jemand helfen. Bis jetzt habe ich alle Module runtergebrochen auf:

  • Mathe (Mathe 1 & 2)
  • Physik (Physik 1 & 2, Praktikum)
  • Physikalische Chemie (Physikalische Chemie 1 & 2 & 3 & 4, Praxis, Theoretische Chemie 1 & 2)
  • Anorganische Chemie (Allgemeine Chemie, Anorganische Chemie 1 & 2 & 3, Grundlagen d. Anorgan. Molekul-& Festkörperchemie)
  • Organische Chemie (Grundlagen der org. Chemie, Praxis, Konzepte & Synthese in der Organischen Chemie, Grundlagen d. Biochemie)
  • Analytische Chemie (Methoden d. Strukturaufklärung, Quali 1 & 2 & 3, Quantitative)

Problem ist jedoch die Einteilung zur analytischen Chemie, die Anorganischen Chemie Module werden zusammen mit analytischer Chemie gemacht, Methoden der Strukturaufklärung hat viel mit Organischer Chemie zu tun, daher weiß ich nicht ob ich es bei analytischer Chemie lassen sollte oder zur organische Chemie schiebe. Praxis d. Organischen Chemie beinhaltet auch viel Strukturanalyse, ebenso Konzepte & Synthese in der organischen Chemie und Grundlagen d. Anorganischen Molekül-& festkörperchemie.

Sollte ich vielleicht die analytische Chemie nicht mehr als eigenständigen Zweig ansehen und eher als Methodik in den jeweilig oben aufgeführten Bereichen ansehen? Dann hätte ich aber ein Problem, wohin mit Methoden d. Strukturaufklärung?

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Ich würde Analytik als eigenständigen Bereich sehen. AC und OC sind eh inzwischen auch interdisziplinär aufgestellt, in der AC werden durch die ganze Organokomplexchemie und MOFs auch "OC-typische" Methoden wie NMR verwendet. Es gibt sogar Festkörper-NMR, was z.B. für manche Carbide genutzt wird. Auch IR, UV/Vis, Elementaranalyse (CHNS), Massenspektrometrie und Lumineszenzmessungen kommen in der AC zum Einsatz.

Umgekehrt betreibt die OC auch röntgendiffraktometrische Strukturaufklärung (wenn auch eher stiefmütterlich...). Die BC untersucht damit wohl übrigens auch Enzymstrukturen.

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Im Prinzip ja, wenn die Gliederung steht und du die Literatur hast. Morgen Literatur sichten und stichpunktartig erste Inhalte unter die Kapitelüberschriften formulieren, übermorgen dann ausformulieren. Die Einleitung zuletzt schreiben, dann kann man sie leichter dem tatsächlichen Inhalt der HA anpassen, die sich im Schreibprozess oft doch noch Abweichungen ergeben.

Bei der ersten HA hat man tendenziell noch nicht so viel Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben, deshalb kommt es darauf an, wie leicht es dir fällt, da reinzufinden.

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Das ist ungünstig. Du kannst dir aber trotzdem Veranstaltungen raussuchen, hingehen und die DozentInnen darum bitten, dich nachzuklipsen. Die meisten sind da gerade bei den Erstis sehr wohlwollend, allerdings kann es sein, dass einige Veranstaltungen bereits "ausgebucht" sind, das betrifft vor allem erfahrungsgemäß sämtliche Biwi- und ZfL-Veranstaltungen. Für Erziehen/Sozialisation und das EOP-Begleitseminar brauchst du es daher höchstwahrscheinlich gar nicht erst versuchen.

Exmatrikuliert wirst du nur bei Nichtbezahlung des Semesterbeitrags, da brauchst du dir also keinen Stress machen.

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Versuch es mal über den Katalog deiner Unibibliothek. Ich kenne das so, dass dort in den Suchergebnissen die online-Verfügbarkeit des Buchs/Papers mittels Link angezeigt wird.

Sonst vielleicht die Fachschaft fragen, die kennen sich damit wohl im Zweifel am besten aus.

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Wie wäre es mit etwas Begrünung? Z.B. mit ner Alocasie, die können recht ausladend sein.

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Das hängt generell von der Wahl des Laufmittels und der stationären Phase ab. Ich gehe mal von einer Silica-beschichteten DC-Platte aus: diese bildet eine polare stationäre Phase, das heißt, dass unpolare Substanzen an dieser nicht (direkt) "hängenbleiben" und mit dem LöMi weiterlaufen, wenn das Laufmittel unpolarer als die stationäre Phase ist. Vereinfacht gesagt, "Gleiches löst sich in Gleichem".

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Das klingt wie das Praxissemester, welches meist im Master angesiedelt ist, also in den letzten 2 Jahren des Studiums. Dann kommt es aber komplett auf den:die Student:in an, wie schnell die restlichen Module angeschlossen werden.

Generell studiert man ca. 3 Jahre im Bachelor, danach 2 weitere im Master (oder man schließt mit dem 1. Staatsexamen ab). Praktika sind immer mal wieder vorgeschrieben, können aber tendenziell recht frei im Studienverlauf geplant werden.

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HCl-Dämpfe atmet man nicht 10 min lang "unbemerkt" ein. Das fetzt dir in den ersten paar Atemzügen dermaßen die Nasenschleimhäute weg, dass du definitiv was merken musst.

Ansonsten gibt es Giftinformationszentren und -notrufe, die bei solchen Fragen kontaktiert werden können:

https://www.chemiebuero.de/know-how/informationen/giftnotrufadressen.html

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Seit wann sind Hexacyanidoferrate "hochgiftig"? Übrigens fehlt bei den deutschen Bezeichnungen die Angabe der Oxidationsstufe des Eisenions.

Alumosilicate wie z.B. Zeolith A haben offenbar bisher keine gesundheitsschädlichen Effekte gezeigt. Anhänger alternativer Heilmethoden kippen sich das sogar fröhlich in den Rachen.

Siliciumdioxid ist im Wesentlichen erst einmal Sand. Erst ab einer bestimmten Körnung kann es vor allem bei Inhalation der Stäube zur Schädigung der Lunge kommen (Silikose).

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Nein xD du suchst dir für jede Abschlussarbeit nur ein Fach aus, und innerhalb des Fachs kannst du dann sowieso nochmal zwischen Didaktik und Fachwissenschaft entscheiden. Ich habe meine BA in der Anorganik geschrieben und werde dort auch die MA schreiben. Es ist in den experimentellen Naturwissenschaften nur etwas blöd, dass der tatsächliche Arbeitsaufwand tendenziell den eigentlich vorgesehenen Workload übersteigt, das sollte man also besser einkalkulieren. Parallel laufende Lehrveranstaltungen hätte ich definitiv nicht geschafft.

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Nö, die gezeigte Farbe hängt ganz maßgeblich vom jeweiligen Indikator-Farbstoff ab. In Rotkohlsaft ist das Cyanidin, während Universalindikator direkt eine Mischung aus verschiedenen Farbstoffen ist, u.a. aus Phenolphthalein (ist im Neutralen farblos und im Basischen pink) und Bromthymolblau (basisch blau, neutral grün, sauer gelb).

Selbst wenn das Farbstoffmolekül nur ein bisschen anders gebaut ist, kann das Eigenschaften wie Säure-Base-Verhalten und Farbigkeit massiv ändern.

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Das Elektron war noch nie "das Gegenteil des Protons". Das Positron ist das Anti-Teilchen des Elektrons: es hat die gleiche Masse, aber die gegenteilige Ladung.

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