Ein Protektorat: https://www.duden.de/rechtschreibung/Protektorat

Bedeutung: https://www.voelkerrecht.eu/p/protektorat.aspx

Kürzer:

Nominell ein Gebiet, dass von einem anderen Staat beschützt wird, v. a. weil es selbst dazu nicht in der Lage ist.

De facto (tatsächlich) in der Regel ein Gebiet, das von einem anderen Staat ausgebeutet wird (zu verschiedenen Zwecken: Rohstoffe, Siedlungsgebiet, Prestige, ...)

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("Das Fenster", also ist der Akkusativ ebenfalls "das Fenster".)

"Aus" ist tatsächlich eine Ausnahme unter den Präpositionen (mit Lage-Bedeutung) - normalerweise beantwortet der Dativ ein "wo" und der Akkusativ ein "wohin", "aus" jedoch hat den Dativ für "wohin".

Das ist möglich, weil "aus" keinen (Aufenthalts-)Ort mehr angibt, sondern eine Richtung.

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Weit unpraktischer als die beiden Ausnahmen "elf" und "zwölf" sowie das nichtvorhandene "und" bei den Zehnern finde ich die vertauschte Reihenfolge von Einern und Zehnern. Das würde ich gern ändern. (Wenn ich mich stark konzentrieren muss, verwende ich für mich selbst "zehn-eins", "zwanzig-eins" usw.)

Zu "elf" und "zwölf" siehe diese Suche und z. B. dieses Suchergebnis.

Ob es einmal "drei und zehn" etc. hieß und das "und" bei den Zehnern weggefallen ist, weil diese Zahlen häufiger verwendet werden als größere und der Mensch bekanntlich faul (bzw. energiesparend - eigene Energie) ist, oder ob das "und" bei größeren Zehnern hinzugekommen ist, weil es sich etwas leichter aussprechen lässt, müsste ich recherchieren. (Neige aber zu "weggefallen".)

"Zwanzig" ist wohl aus "zweenzig" entstanden - es ist noch nicht sehr lange, dass wir ein einziges Zahlwort für die 2 für alle Geschlechter haben, wie bei einer, eine, eines hatten wir zween, zwo, zwei.

Auch an vielen anderen Stellen macht es sich bemerkbar, dass Sprachen lebendig sind und Regeln entwickeln, die für diejenigen, bei denen sie entstehen, einfacher sind, für nachfolgende Generationen aber schwieriger. (Und es gibt Regeln, die von einzelnen Gruppen aus ästhetischen Gründen eingeführt werden, und diese Gruppen stellen sich als einflussreich heraus.) Auch hier ich gern würde machen rückgängig die "barocke" Wortstellung insbesondere des Verbs insbesondere in Nebensätzen.

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Dazu nimmt man am einfachsten eine Hilfstabelle

Apfel  | 0,99
Birne  | 1,29
Ananas | 2,95
...

und verwendet dann SVERWEIS.

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Schon im R^3 ist die Sphäre (Kugelschale) einfach-zusammenhängend, obwohl sie offensichtlich von einer Vollkugel ebenso verschieden ist wie ein Kreisring von der gesamten Kreisfläche. Man bräuchte also eine Entsprechung von zweidimensionalen Wegen, um dreidimensionale Homöomorphie zu beschreiben.

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Die Masse/Dichte kürzt sich heraus, wie beim Fadenpendel.

Zähe Flüssigkeiten schwingen etwas langsamer bis irgendwann überhaup nicht mehr ("kritische" oder "überkritische" Dämpfung). Siehe gedämpfter harmonischer Oszillator

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Gemeinsamkeit: Zusammenfassung mehrerer Einzeldaten zu einem Ganzen, sodass man alle gemeinsam mit einem einzigen Befehl z. B. in eine andere Variable kopieren kann

Unterschied:

Ein Array (Datenfeld) fasst mehrere Daten desselben Typs zusammen, wobei man auf jedes Einzeldatum über einen "Index" zugreifen kann - die Indizes bilden eine lückenlose Folge ganzer Zahlen (üblicherweise von 0 bis Arraylänge-1). Beispiel: Liste der Höchsttemperaturen der Tage eines Jahres

Ein Record (Datensatz) besteht aus mehreren Daten üblicherweise verschiedenen Typs, die zusammengehören, wobei man auf jedes Einzeldatum über den "Feldnamen" zugreifen kann. Beispiel: Daten auf dem Personalausweis (Name, Vorname: Text, Geburtsdatum: Kalenderdatum, Foto: Bild usw.)

Selbstverständlich kann man beide auch gemeinsam verwenden, eine Adresskartei ist z. B. ein Array von Adress-Records.

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Die Temperatur selbst ist kein Problem.

Wohl aber plötzliche Temperaturschwankungen. Auch wenn sie nicht so stark sind, dass sie zu hohen mechanischen Spannungen (und damit zu Fehlfunktionen oder sogar Bruch) führen, gibt es doch regelmäßig Schwitzwasser (Tau / Oberflächen "beschlagen"). Wasser und Elektronik vertragen sich nicht besonders gut und Metalle können rosten/korrodieren.

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"dies" weist auf etwas Nahes hin, "jen" auf etwas Fernes. (Z. B. "diesseits des Flusses" und "jenseits des Flusses".)

"Moritz" steht näher an dem Folgesatz, ist dort also "dieser", "Felix" steht weiter entfernt vom Folgesatz, ist dort also "jener".

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Einfachzucker werden über fast die gesamte Verdauungsstrecke aufgenommen, angefangen beim Mund. Vorteil: sofort verfügbar (am schnellsten Ribose, nicht weit dahinter Glucose (Traubenzucker)); Nachteil: ist genauso schnell weg wie er da war, und man fühlt sich schlapper als vorher.

Doppelzucker (z. B. Rohrzucker/Rübenzucker/Haushaltszucker), Mehrfachzucker und Stärke werden z. T. schon im Mund in Einfachzucker zerlegt (und aufgenommen), größtenteils aber erst im Dünndarm.

Fette werden in die Leber transportiert und dort zerlegt.

Proteine müsste ich nachschauen.

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Zum Lernen ist nach meiner Erfahrung eine leichte (die Verdauungsorgane nicht stark belastende), ausgewogene Diät am sinnvollsten.

Haferflocken halten lange satt und setzen über mehrere Stunden gleichmäßig Zucker frei. Dazu viel frisches Obst und Gemüse nach Belieben.

Möglichst keine Süßigkeiten - die hauen den Blutzuckerspiegel hoch, man fühlt sich zwar leistungsfähig, kriegt die überschüssige Energie aber kaum kanalisiert, man "dreht durch" - wie beim "Kavalierstart", wo man zu viel Gas gibt und die durchdrehenden Räder kaum Kraft übertragen. Wenn (nach typischerweise ca. 20 Minuten) der Zuckerschub vorbei ist, ist der Blutzuckerspiegel weiter unten als vorher, man fühlt sich mies und gereizt und ist noch weniger leistungsfähig als vorher.

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Sehr unterschätzt wird die Bedeutung von Bewegung. In intensiven Lernphasen bin ich oft wenigstens zweimal am Tag jeweils wenigstens 20 Minuten spazieren gegangen - das kurbelt den Kreislauf für ein paar Stinden an.

Viel trinken! Wenn das Blut ein Sirup ist, kann es den Zucker und den Sauerstoff nicht so schnell ins Gehirn bringen.

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Ich kann mir das nur so erklären, dass die 5% keine Richtungsangabe enthalten, sodass sich die Größe zufällig ändert, während das +200 eine systematische Verschiebung, also eine Verschiebung ohne Zufallskomponente ist.

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Da fehlt noch mindestens eine Einschränkung. Insbesondere kann ein Baum verzweigt sein, muss es aber nicht:

Wurzel -- Knoten_1 -- Knoten_2 -- Blatt

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Wenn man die schweren Bindestrich-/Zusammenschreibungsregeln außer Acht lässt bzw. in der gesprochenen Sprache, wo die Betonung und die Pausen zwischen Wörtern nicht eindeutig sind:

Ja, das "Achtel" ist hier als nähere Bestimmung von "Stück" gemeint in dem Sinne, dass es ein Achtel eines Ganzen darstellt.

Die andere mögliche sprachliche Bedeutung ist "der achte Teil eines Stückes, das einen beliebigen Bruchteil einer Torte ausmacht".

Dass die erste Bedeutung gemeint ist, wird semantisch (über die Bedeutung) klar: von Bruchteilen eines Kuchens spricht man üblicherweise nur bei runden Kuchen, die entlang von Radien/Durchmessern geschnitten, und hier ist ein Vollkreis ganz offensichtlich ein immer gleiches Ganzes, während ein Stück davon keine Standardgröße hat und ein Bruchteil eines Stückes deshalb ebenso ein Stück wäre.

Unter Berücksichtigun der Regeln:

Ein Achtelstück, Achtel-Stück oder 1/8-Stück Kuchen ist der achte Teil eines (Vollkreis-) Kuchens selbst; ein achtel Stück oder 1/8 Stück ist der achte Teil eines Stückes eines Kuchens (von vermutlich standardisierter Größe).

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Die elektrische Energie (Ionentrennung -> Membranpotential) wird direkt von den Nervenzellen erzeugt, aus chemischer Energie. Das ist in (soweit) ich weiß allem Leben auf diesem Planeten ATP.

Diese Energieform wird durch enzymatische (kalte/katalysierte) Oxidation von (Eingach-)Zuckern (oder/und anderen kleinen Ketokörpern) erzeugt. (Außer bei Photo-, Chemo- etc. -Synthese, aber das können wir nicht.)

Das Gehirn bekommt fertig zerlegte "Einfachzucker" und den Sauerstoff über das Blut zur Verfügung gestellt. Andere Organe können sich auch andere Energieträger aufbereiten (Doppel-, Mehrfach-, Vielfachzucker, Fette, bei Mangel daran auch Proteine/Eiweiße), aber das Gehirn soll sich möglichst auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren.

Die Kohlenhydrate (Einfach- bis Vielfachzucker) und Fette (und notfalls auch Eiweiße), die zu Einfschzuckern zerlegt bzw. umgebaut werden, kommen natürlich aus der Nahrung, der Sauerstoff über die Atmung aus der Umgebungsluft.

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Ja, der Router schreibt mit, wann sich ein Rechner mit welcher MAC- und welcher IP-Adresse angemeldet hat.

Merkwürdig, dass da weder eine Positivliste noch ein MAC-Filter genommen worden ist. Die MAC-Adresse kann man auch "spoofen", aber deutlich weniger leicht.

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Solange du keine allzu exotische Hardware hast, lässt sich jede Hardware mit Standardtreibern ansprechen, und die sind bei Standardbetriebssystemen mitgeliefert (im Installer).

Man kann also das System installieren und betreiben, ohne hardwarespezifische Treiber zu installieren. Danach lädt das System die erforderlichen Treiber aus dem Internet nach (falls es verbunden ist).

(Ich erinnere mich noch an die Zeit, als Hardware immer mit Treiber-Disketten / -CDs ausgeliefert wurde.)

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