Wie bezeichne ich 96 Sicherungen?

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Mach es hierarchisch:

1.1.A -> 1. Wand, erster Platz, 230 V-Steckdose

1.1.B1 -> 1. Wand, erster Platz, 400v, 1. Phase,

....

2.6.B2 -> 2. Wand, 6. Platz., 400V, 2.Phase.

...

2.8.B3 -> 2. Wand, 8. Platz, 400 V, 3. Phase.

Reichen (wenn das eben zu lang war) würde auch folgende Bezeichnung:

1010 -> 1.Wand, 1. Steckplatz, 230 V

d. h. jede Sicherung bekommt eine vierstellige Ziffer.

  • die erste Ziffer steht für die Wand (ist also entweder 1 oder 2)

  • die beiden folgenden stehen für den Steckplatz (01 - 16 bzw. 01 - 08)

  • die letzte steht für für die Dose bzw. deren Phase (0 für die 230 V, 1, 2, 3 für die erste, zweite, dritte Phase der 400 V).

Beispiel:

2053

wäre 2. Wand, 5. Platz, 400 V, 3. Phase.

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@FataMorgana2010

Bei der ersten Variante musst du auf jede Sicherung mehr schreiben - dafür kannst Du das System beliebig erweitern, bis da dann am Ende steht:

1234.45.Z45

also die 1234. Wand, der 45. Platz, die 26. Dose mit der 45. Phase.

Die zweite Variante ist kürzer, dafür kannst du weniger erweitern.

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In der Praxis wird das so gemacht: F für Sicherung (Fuse) 1. Ziffer die Einbeureihe im Verteiler und 2. Ziffer laaufende Nummer in der Verteilerreihe. Z.B F 1.1 bis F1.12. Ein Sonderfall wäre dann zB. ein Fi-Schalter, da dieser breiter ist wie ein normaler LSS! In diesem Fall die Breite in die Anzahl von LSS Breiten umrechnen und mit zB. F 1.2-4 beschriften. Damit hast du bei einer Fehlersuche ein einfaches System um den zugehörigen LSS zu finden. (LSS = Leitungsschutzschalter oder auch irrtümlich als Sicherungsautomat bezeichnet)

Wand A: Erster Steckdosenplatz: Für einphasige Steckdose A1a und für dreiphasige Steckdose A1b-L1 bis A1b-L3. Für letzten Platz einphasige Steckdose A16a und für dreiphasige Steckdose A16b-L1 bis A16b-L3.

Wand B: Erster Steckdosenplatz: Für einphasige Steckdose B1a und für dreiphasige Steckdose B1b-L1 bis B1b-L3. Für letzten Platz einphasige Steckdose B8a und für dreiphasige Steckdose B8b-L1 bis B8b-L3.

Sicherung in der Hauptverteilung für Unterverteilung löst aus, obwohl auch LSS in UV auslöst!

Unser Obergeschoss hat eine 3 Jahre alte Unterverteilung mit FI und Leitungsschutzschalter der Fa Hager. Sämtliche Stromkreise sind mit Hager MBN113, also 13 Ampere abgesichert. Die Zuleitungen zwischen Unterverteilung (UV) und Steckdosen haben sämtlichst einen Querschnitt von 1,5mm². Länge dieser Leitungen max. 10 Meter. Die UV ist an der Hauptverteilung (HV) im Erdgeschoss angeschlossen. Leitungsquerschnitt beträgt bei der Verbindungsleitung UV-HV 10mm², Länge elf Meter. Absicherung in der Hauptverteilung mit entsprechend 3x LSS der Fa. ABB mit 32 Ampere, Auslösecharakteristik B. Nun hat heute mein Schwingschleifer einen Kurzschluss gehabt. Die entsprechende Hager MBN113-Sicherung in der UV hat ausgelöst. Allerdings auch die ABB- 32-Sicherung in der Hauptverteilung. Gut dachte ich, kann zwar nicht sein, aber probierst es noch einmal. Und wieder: die Hager MBN113-Sicherung in der UV löst aus und auch wieder die ABB-32B-Sicherung in der Hauptverteilung. Mein Gedanke: Die Hager MBN113 oder die ABB-Sicherung in der HV hat eine Macke. Also auch die anderen beiden Phasen getestet und dort mit dem Schleifer nen Kurzschluss verursacht. Ergebnis: Die Hager-MBN113-13Ampere-Sicherungen in der UV lösen aus. Jedoch auch jeweils die ABB-32-Ampere-Sicherungen in der Hauptverteilung im EG!! Das kann doch eigentlich nicht sein?! Stichwort: Selektivtät eingehalten.... Wer weiß wo der Fehler liegen kann?!

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Herdanschluss Mess-Ergebnisse Interpretation?

Hallo allerseits!

Ich treffe gerade Vorbereitungen zum Anschluss eines EInbau-E-Herdes.

Randbedingungen:

  • Haus BJ Ende 60er/Anfg. 70er (Bestandsschutz)
  • Zuleitung vom Herd zur Anschlussdose ist 5-adrig, Anschlussdose 4-adrig
  • Klemme 1 und 2 der Anschlussdose sind gebrückt vom vorherigen Standherd
  • Klemme 1 gelbgrün, Klemme 2 "leer" (Brücke), Klemme 3-5 mit "anderen Farben" belegt:

  • Beide Stromzähler (es gibt Haushaltsstrom und Strom für E-Heizung) sind bezeichnet mit "Drehstromzähler 3x230/400 V"
  • im Sicherungskasten befinden sich für den Herd 3 Sicherungen (ältere 16A, 380V)
  • das Anschlusskabel habe ich mit Endhülsen entsprechend vorbereitet und nach dem Schema 400V 3N am Herd angeschlossen:

  • Das sieht dann so aus:

  • die alte Anschlussdose muss gewechselt werden (Zugentlastung fehlt, Rest versifft) - Ersatz habe ich besorgt.

Ich habe gerade die einzelnen Aderkombinationen an der Anschlussdose mit dem Duspol durchgemessen und es kommt heraus, was ich erwartet habe:

  • Erdung (Klemme 1) gegen Adern in Klemme 3,4,5: 230V
  • Klemme 2 gegen 3,4,5 auch 230V
  • Adern in Klemmen 3,4,5 gegeneinander: 400V

Fragen:

  • Gibt es bei dieser Sachlage etwas, das gegen folgende Belegung sprechen würde:
  • Erde (Zuleitung) auf Erde (Dose Klemme 1)
  • Blau/N (Zul.) auf "Leer" (Dose Klemme 2, gebrückt)
  • Grau (Zul.) auf Klemme 3 (Dose)
  • Braun (Zul.) auf Klemme 4 (Dose)
  • Schwarz (Zul.) auf Klemme 5 (Dose)
  • ?

Wie die Zuleitungsadern Grau/Braun/Schwarz auf Klemmen 3,4,5 (sollten die Phasen sein, oder?) verteilt werden, dürfte hier egal sein, oder?

Ferner wäre das

  • Erdungskabel vom Ceranfeld am "Backofenkörper" (der alle Steuer-Elemente beinhaltet) anzubringen sowie
  • die 4 Zuleitungen der Ceranfelder

Wenn alle Sicherheitsregeln beachtet werden: Gibt es dann an diesem Vorgehen irgendeinen dringenden Zweifel anzubringen?

Ich würde evtl. alles selber anschließen, vor Inbetriebnahme aber absegnen lassen von einer Fachkraft vor Ort.

Vielen Dank für Hinweise!

kylianvm

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