Wie beruhigt man eine Katze am besten auf einer längeren Autofahrt?

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6 Antworten

Man kann ihr auch eine Beruhigungsspritze geben lassen, dann verschläft sie die Fahrt. Eine meiner Katzen reagiert auch so furchtbar sensibel. Mit Pille ist da nichts zu machen, die spuckt sie permanent aus. Schon auf dem kurzen Weg zum Tierarzt macht sie in ihren Korb, sobald dieser im Auto ist, großes und kleines Geschäft. Bei längeren Fahrten geht es nur mit Spritze, weil sie sonst komplett durchdreht. So etwas habe ich bei all meinen anderen Katzen noch nicht erlebt.

Baldrian bewirkt bei Katzen genau das Gegenteil. Sie werden nervös und munter. In einer Katzenbox, die man zu Hause schon an die Katze gewöhnen kann, mit einer Decke und dem Spray vom Tierarzt dürfte die Reise gelingen. Die Katzen mögen das gleichmäßige Geräusch des Motors und werden dann meistens friedlich. Meine Katze legte sich sogar auf den oberen Rand des Autositzes und kuschelte sich in meinen Nacken. Sie mochte die Box gar nicht und war erst ruhig, als sie frei war.

LG 2kiba

"freilaufende" Tiere im Auto sind aber gefährlich und gefährdet.

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@Erdal

ist schon klar...es war ja nur einmal, weil sie sich im Auto versteckt hatte. Sie sprang durchs offene Dachfenster immer ins Auto. Als ich eine Weile unterwegs war, kam sie hoch.

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Alle Tiere sind verschieden. Als wir mit unserer Katze umzogen wurde sie auch erst ruhig, als sie aus der Box gelassen wurde. Sie ist erst im Auto herumspaziert und hat es "inspiziert" und sich dann ruhig hingelegt und geschlafen. Ich wuerde es VOR dem Umzug ausprobieren, was am besten fuer eure Katze ist.

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  1. Kenne nur Beruhigungstabletten; davon wird Katzen gern sehr übel.

  2. Mach eine Probefahrt mit der Katze. Dann siehst Du, ob sie den Transportbehälter akzeptiert oder nicht.

a) Wenn ja, drinlassen und wenn möglich, von einem Beifahrer streicheln lassen.

b) BWenn nein, Katze vorsichtshalber an die Leine und z.B. unter einem Autositz oder im Fußraum liegen lassen. Es muss aber ein Beifahrer da sein, der aufpasst, dass sie dem Fahrer nicht zwischen die Beine kommen kann! Ganz wichtig!

Außerdem: Oft halten Katzen einfach den ANBLICK der schnell vorüberfliegenden Landschaft nicht aus. Dann: Mit einer Decke zudecken und nebenbei beruhigend streicheln.

Kurz vorher nichts zu trinken geben, denn das läuft sonst aus. Lieber hinterher ausgiebig trinken lassen.

Anmerkung zur Katzenbox: Stets mittels Sicherheitsgurt auf einem Sitz fixieren, sonst fliegt sie bei einer Notbremsung durch die Gegend.

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Ich transportiere öfters die Katzen von meiner Tochter über 540 km. Habe bisher noch keine Probleme gahabt. Beim ersten Mal haben sie miaut, ungefähr 50 km lang; aber dann haben sie sich schlafen gelegt. Jetzt wenn ich mit dem Katzenbehältnis komme wissen sie schon bescheid und es geht ohne Probleme.

Das ist bestimmt eine Übungssache. Den Transportbehälter hat meine Mieze auch gern angenommen. Allerdings liebte sie es nicht sonderlich, wenn ich mit ihr zu Fuß mit dem Teil unterwegs war.

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Ich stelle meiner Katze ihren Korb, ihr Katzenkisterl (Klo), ihre Lieblingsdecke (die baue ich zu einer Burg in der sie sich verkriechen kann) und alles was sie sonst noch kennt und mag im Auto auf. Dann rede ich noch die ganze Zeit mit ihr und chante beruhigend - und ich streichle sie wenn sie beim Fahrersitz vorbeikommt. Außerdem habe ich meistens einen Freund mit den die Katze auch kennt und mag - der übernimmt dann den betreuerischen rest.

Wenn die Katze viel miaut während der Fahrt ist das für mich nicht unbedingt ein alarmzeichen. Es ist eine andere Situation und die Katze darf das ruhig rausschreien. Schon während der Fahrt beruhigt sie sich immer wieder; und nachher ist sie um eine Erfahrung reicher.

Mein Bruder hatte sich beim Umzug Tabletten besorgt. Welche das waren weiss ich nicht da kann dir der Tierarzt oder die Apotheke weiterhelfen.

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