Widerspricht die Bibel sich selbst?

19 Antworten

Wüsste ich nicht.

ich glaube aber auch nicht dran.

dennoch muss ich sagen, wenn JEDER sich ausnahmslos an die 10 Gebote halten würde wäre die Welt richtig richtig geil.

keine Gewalt, keine Diebstähle, kein fremdgehen, kein Hass oder rassismus, und und und.

allein diese 10 Gebote würden die Gesellschaft einfach richtig angenehm und toll machen.

ich versuche mich dran zu halten, weil ich wie gesagt diese Regeln recht gut und sinnvoll ansehe

Hass und Rassismus wird in den 10 Geboten nicht verboten und Gewalt auch nicht. Der Bibelgott befiehlt und erlaubt Gewalt sogar ausdrücklich.

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@ichweisnetwas

Ich habe die Gebote gelesen, aber nicht nur die Gebote, sondern die ganze Bibel.
Jetzt kommt es drauf an ob du alle Gebote meinst oder nur die, die in der Bibel als die 10 Gebote bezeichnet werden.

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@TroIIinger

Ich sagte doch die 10 Gebote. Ich kenn jetz den genauen Wortlaut nicht. Aber man soll nicht schlecht über seine Nächsten reden und sowas eben.

allein das verhindert schon viel viel Streit und Stress ergo geht es gegen Gewalt etc.

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@TroIIinger

Blödsinn wenn du die bibel Richtig verstandene hättest wüsstest du das Gewalt und Rassismus verboten sind Und Gewalt nur in Notfällen erlaubt ist

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@kujeslein

Ok, dann die 10 Gebote. Die stehen in Exodus 34

 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in deiner Mitte; 13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Steinmale zerbrechen und ihre heiligen Pfähle umhauen; 14 denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifernder Gott ist er. 15 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, damit sie, wenn sie ihren Göttern nachlaufen und ihnen opfern, dich nicht einladen und du von ihrem Opfer isst 16 und damit du für deine Söhne ihre Töchter nicht zu Frauen nimmst und diese dann ihren Göttern nachlaufen und machen, dass deine Söhne auch ihren Göttern nachhuren! 17 Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder machen. 18 Das Fest der Ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen. 19 Alle Erstgeburt ist mein, alle männliche Erstgeburt von deinem Vieh, es sei Stier oder Schaf. 20 Aber den Erstling des Esels sollst du mit einem Schaf auslösen. Wenn du ihn aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick. Alle Erstgeburt unter deinen Söhnen sollst du auslösen. Und dass niemand vor mir mit leeren Händen erscheine! 21 Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens. 22 Das Wochenfest sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte und das Fest der Lese, wenn das Jahr um ist. 23 Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN, dem Gott Israels. 24 Denn ich werde die Völker vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen, und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor dem HERRN, deinem Gott, zu erscheinen. 25 Du sollst das Blut meines Opfers nicht darbringen zugleich mit dem Sauerteig, und das Opfer des Passafestes soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen. 26 Das Beste von den ersten Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch. 27 Und der HERR sprach zu Mose: Schreib dir diese Worte auf; denn aufgrund dieser Worte schließe ich mit dir einen Bund und mit Israel. 28 Und er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.

Von "du sollst nicht töten" steht da nichts. An mehreren Stellen befiehlt der Bibelgott auch zu töten.

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@TroIIinger

Das hier sind die 10 Gebote mein Freund:

1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

3. Du sollst den Feiertag heiligen.

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

5. Du sollst nicht töten.

6. Du sollst nicht ehebrechen.

7. Du sollst nicht stehlen.

8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

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@ichweisnetwas

Das war die erste Version, die Tafeln die Mose zerbrach. Dann ging er wieder zum Herrn, für zwei neue Tafeln. Das sind die zehn Worte des Bundes wie es in der Bibel steht. Die Tafeln aus Exodus 34 sind die Gebotstafeln die in die Bundeslade kamen. Du benutzt offenbar die veraltete Version.

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@TroIIinger

Ich schrieb doch garnichts von aktueller Version. Die 10 Gebote die ich oben schrieb. Diese 10 Regeln sind es die die Welt zig mal besser machen würden, wenn sich jeder daran halten würde.

Wie gesagt ich glaube nicht an gott. Aber an diese Regeln halte ich mich dennoch nach besten Wissen und Gewissen. Weil sie einfach sinnvoll und richtig sind.

Aus diesen Regeln geht eine gewisse Weisheit hervor an denen es den meisten Menschen mangelt

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@ichweisnetwas

Die von dir aufgelisteten 10 Gebote sind aber nicht die, die Basis des Bundes sind und in der Bundeslade waren. Deine Liste ist sozusagen der erste Versuch.
Auf diese regeln sind doch alle Zivilisationen gekommen. Dafür braucht es keine besondere Weisheit. Wirklich gut sind ja auch nur drei davon.
Die ersten zwei besagen nur dass man dem Hott in den hintern kriechen soll. Feiertag heiligen? Wozu?
Vater und Mutter ehren? Macht nur Sinn wenn sie es verdient haben.
Nicht töten geht klar, außer aus Notwehr.
Nicht Ehebrechen? Weißt du was laut der Bibel schon als Ehebruch gilt?
Der achte Punkt geht klar
Neun und Zehn machen gar keinen Sinn. Man kann ja keine Gedanken verbieten. Es ist nur normal dass man etwas begehrt.

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Das mit nicht fremdgehen finde ich doof. Denn mir gefallen offene Beziehungen, für mich sind die mehr wert, als die "normalen".

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@kujeslein

In einer offenen Beziehung ist es aber auch kein fremdgehen. Also streng genommen verbietet sowas die Bibel nichtmal 😎

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allein diese 10 Gebote würden die Gesellschaft einfach richtig angenehm und toll machen.

Im Gegenteil, sie würden ein Chaos erzeugen, das unerträglich wäre. In erster Linie sind die Gebote von und für alte Männer gemacht worden, damit die ihren Besitzstand wahren können und konnten.

Ich kann nur 3 von den Geboten akzeptieren. "Töten", "Stehlen", "Lügen". Der Rest ist dummes Zeug, und führt nur zu den größten Ungerechtigkeiten gegen kleine und arme Menschen. Auch das "Töten, Lügen, Stehlen" gilt in erster Linie für die Armen. Die Reichen haben schon immer getötet, gestohlen und gelogen, was das Zeug hält.

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@Rudigems

Ich sagte wenn sich jeder dran hält. Und das Gebot mit dem Neid ist meiner Meinung noch viel wichtiger.

ohne Neid wären 50% aller Streitigkeiten einfach weg.

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@ichweisnetwas
Ich sagte wenn sich jeder dran hält.

Schrieb ich doch. Dann würden die Reichen noch reicher, und die Armen noch ärmer.

ohne Neid wären...

Mir ist nicht bekannt, wo der Neid in den 10 Geboten erwähnt wird. Du meinst sicher die 7 Todsünden?

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@Rudigems

Hier in den beiden:

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

da geht es eindeutige um Neid.

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@ichweisnetwas

Da geht es doch nicht um Neid. Es wird doch wohl noch erlaubt sein, sich für ein Haus oder eine Frau zu interessieren? Neid ist, wenn ich mich in mein Haus zurückziehe, und mich maßlos darüber ärgere, das ein anderer Sachen hat, die ich auch gerne hätte.

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@ichweisnetwas

Gut, dann noch ein Versuch? Du möchtest gerne die 10 Gebote in die heutige Zeit einbringen? Dann muss es doch möglich sein, das man sich Sachen ansehen darf, die man gerne haben möchte? Wenn ich dann hingehe, und den Eigentümer frage, ob er mir die Sachen für eine Gegenleistung verkaufen würde, ist die Sache doch völlig in Ordnung?

Bei der Frau ist das etwas anders. Hier spielt sich Gott auf, als wenn er derjenige wäre, der Frauen verteilt. Völlig abscheuliche Ansicht. Eine Frau ist heute nicht mehr Eigentum des Mannes, und darf selber entscheiden, mit wem sie zusammen sein will, und mit wem nicht. Und wenn ihr einer signalisiert, das er sie gerne als Partner haben möchte, entscheidet die Frau ganz alleine, ob sie das auch will, oder nicht. Da haben sich Götter und Ehemänner völlig raus zu halten.

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@Rudigems

Wo ließt du da denn soviel mist raus???

Da steht nichts davon, das Scheidungen nicht erlaubt sind oder sonstwas. Oder das man sich nie Umentscheiden darf.

Es geht darum sich nicht von neid beherrschen zu lassen. Und eben nicht fremdzugehen.

Sondern zum Beispiel ganz anständig schluss zu machen, und dann eben was neues zu starten.

Und man darf sich auch häuser anschauen. Es geht lediglich darum das man eben nicht neid empfindet und sich vor diesem Gefühl hüten sollte.

Was ich einfach als sinnvoll erachte. Neid bringt das schlechteste in uns zum vorschein.

Und was du in dem unteren absatz schreibst... Klingt als ob frauen fremdgehen sollen wie sie wollen.

Es geht nicht darum das die frau gefangen sein sollte, aber sie sollte soviel Charakter haben das sie das selbst als falsch und erbärmlich betrachtet.

Mache ich auch als Mann stell dir mal vor. Ich bin nochnie fremdgegangen obwohl ich chancen hatte. Und selbst nach der Trennung meiner Frau mit der ich eine Tochter habe, war ich 6 JAHRE single. Weil es sich einfach falsch angefühlt hat etwas mit einer Frau anzufangen wenn ich noch Gefühle für eine andere habe.

Verstehst du? Das hat viel mehr mit einem selbst zu tun, als damit jemanden gefangen zu halten.

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Hallo jujeslein,

der Bibel wird oftmals vorgeworfen, sie enthalte zahlreiche Widersprüche. In den meisten Fällen lassen sich diese jedoch aufklären, indem man mehrere Aussagen der Bibel miteinander vergleicht oder indem man bestimmte Hintergrundinformationen hinzuzieht. Ich möchte das an einem einfachen Beispiel zeigen.

Es geht um zwei scheinbar widersprüchliche Aussagen in den Evangelien von Matthäus und Markus. Hier ist die erste Aussage: "Dann näherte sich ihm [Jesus] die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm" (Matthäus 20:20,21).

Nun der Vergleich mit der zweiten Aussage bzgl. der gleichen Begebenheit aus dem Markusevangelium: "Jakobus und Johannes, die beiden Söhne des Zebedäus, traten an ihn [Jesus] heran und sagten zu ihm: ‚Lehrer, wir möchten, daß du für uns tust, was immer wir von dir erbitten.‘ "(Markus 10:35-37).

Die Frage, die hier entsteht, lautet: Wer trug Jesus die Bitte tatsächlich vor, die Söhne des Zebedäus oder ihre Mutter? Offensichtlich stammt die Bitte zwar von diesen beiden Jüngern, doch sprachen sie nicht selbst mit Jesus, sondern trugen ihre Bitte durch ihre Mutter an Jesus heran. Als nämlich die anderen Jünger davon erfuhren, wurden sie nicht über die Mutter, sondern "über die beiden Brüder" unwillig (Matthäus 20:24).

Gerade wenn es um die vier Evangelienberichte geht, sollte man daran denken, dass die Schreiber von jeweils einem anderen Standpunkt aus über die jeweiligen Begebenheiten berichteten. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich ihre Erzählungen widersprechen. Vielmehr ergänzen sich diese Berichte gegenseitig, so dass sich daraus ein vollständiges Bild ergibt.

Ähnlich ist es auch bei anderen angeblichen Widersprüchen, egal ob im AT oder im NT. Oftmals reicht schon ein bestimmtes Hintergrundwissen, um zu erkennen, dass in den verschiedenen Aussagen kein echter Widerspruch vorliegt. Ich beschäftige mich mittlerweile seit vielen Jahren sehr intensiv mit der Bibel und mir konnte bisher noch nie jemand einen tatsächlichen Widerspruch in der Bibel aufzeigen!

LG Philipp

Ja, Widersprüche sind in der "Bibel" keine Seltenheit. Schon allein die Behauptung, "Gott" sei ein gnädiger, liebender Herr, wie man sie vor allem aus dem "Neuen Testament" kennt, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Wo war seine "Liebe", als er unschuldige Babys und wehrlose Tiere in der Sintflut ersaufen ließ? Als er den Israeliten befahl, Genozid an den Einwohnern Kanaans zu begehen und dabei auch die Frauen, Kinder, Alten und selbst die Tiere nicht zu schonen? Als er im Rahmen eines lustigen Spielchens einen seiner frommen Anhänger der Willkür des "Satans" überließ und sogar duldete, dass dessen Kinder grausam sterben?

Wo war seine "Gnade", als er alle künftigen Menschengenerationen für den Fehler zweier Individuen verfluchte? Als er ein paar kleine, freche Kinder von wütenden Bären zerfleischen ließ, weil diese einen Witz über einen seiner "Propheten" gemacht hatten? Als er Hananias und Saphira einen "göttlichen Herzinfarkt" herunterschickte, wegen ein paar Streitigkeiten ums liebe Geld?

Auch die Darstellung der Eigenschaften "Gottes" ist paradox, ebenso die Behauptung, er habe "alles erschaffen".

Die Bibel steckt voller Widersprüche, Paradoxa und Albernheiten.

Das ist eine Ansichtssache und Privatsache eines jeden Menschen.

Es gibt Menschen, die Widersprüche sehen, Andere sehen es als eine Stütze im Leben an und sind überzeugt vom Inhalt der Bibel.

Wichtig ist, dass der jeweilige Mensch mit seinem Glauben zufrieden ist

Widersprechen nicht. Eine Sache unterschiedlich sehen ja.

Nehmen wir die Evangelisten. Da wird die Kreuzigung von Jesus von Matthäus und Lukas nicht mit den gleichen Inhalten geschildert.

Es wäre ein leichtes gewesen, die Texte in Übereinstimmung zu bringen. Doch für mich ist es gerade der Beweis, dass die Bibel authentisch geschrieben wurde. Man hat genau die Erfahrungen die Personen wiedergegeben, die sie machten.

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