"Wer dich zum Weinen bringt, weint eines Tages um dich." - Ist eurer Meinung nach an diesem Spruch etwas Wahres dran?

16 Antworten

Dieser Satz ist wohl nicht für jedermann verständlich. 

"Wer dich zum Weinen bringt, weint eines Tages um dich," heißt doch:

"Wer deine Seele so tief berührt, dass du Tränen vergießt, der wird eines Tages um dich weinen, wenn Leben oder Schicksal euch trennen." 

Es sind nicht Tränen der Verletzung gemeint, sondern Tränen tiefer Berührung, Tränen des Glücks.

"Tränen sind das Salz des Lebens, wo Tränen fließen, ist das Leben im Fluss."

Wenn man diesen Spruch als Gewissheit nehmen möchte, ist nichts Wahres dran. Es ist nur ein aufbauender Spruch, der einen glauben lassen soll, dass das Leben immer fair und gerecht ist.

Ich hätte das nicht besser in Worte fassen können - danke.

0

Es kommt immer drauf an.
Es muss nicht immer so sein, Aber bei mir ist es so, dass ich um meinen Ex sehr geweint habe. Jetzt bin ich über ihn hinweg und will nichts mehr von ihm. Er kommt aber immer wieder an. Aber es ist einfach zu spät und er wird mich nie wieder bekommen, da es noch viele andere interessante Jungs gibt.
Ob er jetzt weint, weiß ich nicht, aber denke, dass man das Sprichwort im übertragenen Sinne verstehen kann.

Wer seine Frau täglich zum Weinen bringt, weint bei ihrem Tod über sein eigenes Schicksal, weil er jetzt keinen mehr hat, der ihn hinten und vorne bedient.

Nein. Es gibt da ne Menge Leute, die mich Jahrelang gemobbt haben und ich werd keine Träne drum vergießen, wenn die mal nicht mehr sind.

Klingt hart, aber ich hab keinen Funken gutes Gefühl für die mehr übrig.

Ich glaube, Du hast den Spruch nicht richtig verstanden.

Bezogen auf Dein Beispiel würde der Spruch besagen, dass diejenigen, die Dich Jahre lang gemobbt haben, also Dich im übertragenen Sinn zum Weinen gebracht haben, irgendwann mal wegen DIR weinen werden.

Dass Du denen keine Träne nachweinen würdest, ist wohl mehr als verständlich.

1
@TVDFan2

Ich glaube allerdings auch nicht, daß jene, die Dich gemoppt haben und somit zum Weinen gebracht haben, irgendwann mal um Dich weinen werden.

Sie haben doch bereits gezeigt, daß sie ihre Opfer weder vermissen, noch bedauern, noch MIttleid empfinden, noch sich ihrer eigenen Tat bewußt sind oder deswegen ein schlechtes Gewissen haben.

Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nie Reue empfinden oder sich gar entschuldigen, sondern eher Dir die Schuld geben oder es einfach vergessen, daß Du je existiert hast oder sie dich je gemoppt haben.

Wenn man sie drauf anspricht, erklären Täter meistens ihre Opfer zu Tätern. Und die meisten Anderen des Umfeldes, stimmen dem Täter auch noch zu. So sieht es meistens aus.

Das ist ja gerade das Schlimme und Traumatische für Opfer, die in eine Ohnmachtssituation von Tätern geraten sind. Die Opfer müssen sich oft noch rechtfertigen nicht selbst Schuld zu sein. Ihr Leid wird meistens nicht oder sogar nie anerkannt.

DAS ist es, womit Opfer meistens lernen müssen psychisch umgehen zu können.

Sie müssen lernen loszulassen, jemals auf eine Entschuldigung zu hoffen oder Reue beim Täter zu finden.

Sie müssen lernen aufzuhören, als Opfer anerkannt zu werden und ihre Unschuld zu rechtfertigen.

Sie müssen lernen zu vertrauen, daß sie nur Pech hatten und selbst, wenn sie an ihrem Verhalten nichts verändern, sie nicht befürchten müssen jemals wieder in die gleiche schreckliche Situatiion zu geraten. Es wird gewürfelt. Und egal, welche Zahl man auch vorher gewürfelt hatte, es hat keinen Einfluß auch den nächsten Wurf.

2

Was möchtest Du wissen?