Die Frage ist doch, ob Fehler immer was Schlechtes sind?

Einen Experten zeichnet aus, daß er alle Fehler schon mal gemacht hat.

"Try and Error" ist in der KI der beste Weg des Lernens, weil damit 1. komplexe Vorgänge von der Maschine selbst erlernt werden können, die nicht mehr programmierbar wären und 2. über diese Fähigkeit auch mit unvorhersehbaren Situationen umgegangen werden kann.

Perfektion steckt nicht im "Sein" (denn dann wären unvorhergesehende Situationen nicht zu bewältigen), sondern es steckt in der Fähigkeit des "Werdens". (denn dann kann ein Wesen sich an neue Situationen anzupassen oder die Situation ändern.)

Wir haben Tausend Fehler gemacht, bis wir laufen konnten. Hat sich doch gelohnt, nicht war?

Beim Fliegen erhielt ich vom Fluglehrer den Auftrag absichtlich grobe Fehler zu machen, um zu lernen, wo die Grenzen sind, was nicht funktioniert und wie es sich anfühlt, bevor man die Grenzen überschreitet. (Natürlich nur in sicherer Höhe.)

Ich bringe meine Klavierschüler dazu Dinge einfach auszuprobieren, Fehler zu machen und sogar absichtlich mal falsch zu spielen.

Nur wer nichts tut, nichts ausprobiert und nichts wagt, macht auch keine Fehler. Das aber ist dann auch ziemlich unlebendig und damit der größte Fehler, den man machen kann.

Mein Wunsch ist es, bis ins hohe Alter lebendig zu bleiben. Und dazu muß ich es wagen viele Fehler zu machen. Manche sogar mit Absicht. Ich will es halt wissen, lernen und mich weiterentwickeln.

lieben Gruß ;)

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Ja, selbstverständlich. Ist ja auch kein Geheimnis mehr. Jeder einigermaßen aufgeklärte Mensche weiß das auch.

Bevor ich jetzt anfange darüber Romane an Fakten aufzuführen, die Entwicklung dahin beschreibe und Plausibilitäten vorkaue, empfehle ich, sich mit dem Wirtschaftsnetzwerk einfach mal selbst zu beschäftigen.
MarcusTangens kann ich da nur bestätigen. Ausführlicher geht natürlich immer, würden aber jeden Rahmen hier sprengen.

Denkt bitte daran: Wenn es noch eine Demokratie gibt, dann kann sie nur so gut sein, wie aufgeklärt die Demokraten sind.

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Nein

Gegenfrage: Muß der Chef mehr zahlen, als für den Job vereinbart wurde?
Natürlich auch nicht.

Auch ein Arbeitsvertrag ist ein Handel zwischen zwei gleichberechtigten Personen.
Erfüllen beide Seiten ihre Absprache, kann keiner was sagen.

Natürlich kann man sich freiwillig entgegenkommen, dann aber sollte es auch von beiden Seiten kommen. z.B. wenn ein unerwartetes Problem eingetreten ist und ein Auftrag bis zum nächsten Tag abgeschlossen werden muß. Wenn ein gutes Arbeitsverhältnis besteht, hat der Arbeitnehmer dann sicherlich kein Problem damit, Überstunden zu machen. Und Cheffe gibt ihm dafür einen Tag frei. Auftrag gerettet, faires beidseitiges Geben, alle glücklich.

Aber keiner muß sich vom Anderen übervorteilen oder ausnutzen lassen.

Übrigens: Einem Cheff ist es wichtig, daß ein Auftrag für einen Kunden nicht untererfüllt, aber eben auch nicht komplett übererfüllt wird. Er bekommt dafür vom Kunden ja auch nicht mehr Geld.
Stattdessen kostet es ihm aber entweder ausgebrannte Angestellte oder mehr Geld für die vielen überflüssigen Überstunden. Ist also unrentabel. Auch da gilt also, nicht zu wenig, aber eben auch nicht zu viel arbeiten.

Wenn Kollegen im Notfall für einander einspringen, ist das prima. Aber auch DAS sollte auf Gegenseitigkeit beruhen.

Und in einem Großunternehmen eine Arbeit viel schneller zu erledigen, als seine Kollegen, verdirbt ihnen den Stundenlohn und setzt sie bald unter Dauerstreß. Damit macht man sich keine Freunde.

Also immer schön fair bleiben, ein bißchen weiter denken und darauf achten, das Nehmen und Geben in etwa ausgeglichen ist, ohne kleinkarriert zu werden.

Alle sind auf gleicher Augenhöhe, jeder hat eine gleich wertvolle Aufgabe, alle sind gleich viel wert, jeder braucht Jeden.

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Ja, daß Leben ist natürlich dafür da, um gelebt zu werden. Erfreue Dich an der Zeit, die Du hast.

Und ja, es ist natürlich wahr, daß Meiste, was man anspart, wird einem durch diese aktuelle Politik oft über irgendwelche Scheinbegründungen sowieso wieder weggenommen. Schon seit den 80ern "schnallen wir unseren Gürtel immer enger" <Helmut Kohl>

Und ja, in einigen Jahren werden über 50% der Rentner weniger als 900,-€ im Monat haben. Private Rentenvorsorgen sind für den Normalbürger eh nicht aufzubauen oder sie werden einem wieder hinten rum entzogen. Und falls es der Regierung und der Machtelite dann sogar noch gelingen sollte die Jugend "erfolgreich" gegen die Alten aufzuhetzt, wird es auch zu keine überlebensfähigen Einheitsrente kommen. Für die Jugendlichen im Alter dann natürlich auch nicht. Die meisten Menschen werden ihr Alter also wahrscheinlich mit Containern verbringen müssen.

Also nicht übertreiben. Erhalte Dir wenigsten stets Deine Handlungsfähigkeit:
Verplempere nicht Deine stillen Reserven, von denen Niemand etwas wissen sollte. Die brauchst Du für Plan B.

Ich habe erleben müssen, wie schnell man auch in jungen Jahren plötzlich durch unverschuldete Umstände in Armut geraten kann. Und ich bin alkoholfreier Akademiker. Und ich habe es nur mit viel Glück wieder heraus geschafft. (Und das auch erst, nachdem ich bereit war für meine Freiheit zu sterben, als Todgeweihter entsprechend nicht mehr Verpflichtet war irgendwelche Forderungen Anderer erfüllen zu müssen, sodaß mich plötzlich gute Menschen mit einem Startgeld unterstützen konnten, daß mir keiner mehr wegnahm. Freiheit und Handlungsmöglichkeiten durch Geld, gaben mir den Boden unter den Füßen zurück. )

Das war mir vorher auch nicht klar:
Kommt man in eine Notsituation und man verliert Einkommen, Eigentum und Vermögen, stellen an einen immer mehr Menschen und Institutionen, immer höhere Forderungen, während man gleichzeitig, mangels Geld, immer handlungsunfähiger wird. Dann gehen alle verbliebenen Werkzeuge auch noch kaputt. Ohne Geld ist man in kürzester Zeit wie einbetoniert und kann sich nicht mehr bewegen. Nichts geht mehr. Das war´s. Und dies wird einem dann sogar noch vorgeworfen. Wie absurd die immer höheren Forderungen bei gleichzeitig immer geringerer eigener Handlungsmöglichkeit ist, interessiert keinen. Man wird dafür statt dessen noch auch noch als faul verleumdet, entwürdigt und bestraft. Und leider muß ich dementieren, daß einem "nackten Mann nicht mehr in die Tasche gegriffen werden kann." Man kann bis in die Unendlichkeit überschuldet werden. Und dann gehört einem das eigene Leben nicht mehr.

Handlungsfähig zu bleiben ist daher noch wichtiger, als die tägliche Mahlzeit. Denn es wird nicht nur gnadenlos verlangt, auch absurde Anforderungen erfüllen zu können, man möchte zudem ja auch noch eigene Wege gehen können, um da wieder herauszukommen. Und eigene Wege sind natürlich nicht erwünscht. Man könnte ja erfolgreich unabhängig werden. Vertraue also nicht auf Vernunft oder gar Gnade in dieser Gesellschaft.

Was auch immer Du tun willst oder tun mußt, es benötigt Kraft, Gesundheit, Zeit und immer Geld .... für jede Kleinigkeit. Wie oft man im Alltag seine Geldtasche zücken muß, merkt man erst, wenn man kein Geld hat und alles kaputt geht.

Und weil jegliche Handlungsfähigkeit mit Geld verbunden ist, heißt das:

Sorge dafür, daß Du für den Notfall immer stille Geld-Reserven für Deine Handlungsmöglichkeiten hast, von denen Niemand etwas wissen darf, damit Du niemals in Hilflosigkeit gerätst, nicht erpreßbar wirst und auch absurde Anforderungen erfüllen kannst, während Du entgegen dem Willen aller Anderen, die glauben Dich zu ihrem Nutzen erziehen zu müssen, Deinen eigenen, einzig hilfreichen, selbstbestimmten Weg gehen kannst.

Der berühmte Plan B:

Zum Überleben bedeuten Handlungsfähigkeit Alles. Das hat höchste Priorität. Zum selbstbestimmten Leben, damit man überhaupt überleben möchte, benötigt es sogar Handlungsfreiheit. Wenn Du aus Deinen Reserven investierst, dann also nur in Dinge, die Dir das ermöglichen.

Wir sind im weitgehensten Sinne Werkzeugwesen. Ohne Werkzeuge sind wir aufgeschmissen. Man braucht immer Werkzeuge. Und Geld ist von Allem die Grundlage und das vielseitigste, einsetzbare Werkzeug, um in einer Gesellschaft bestehen zu können, wo sich alles nur noch um Profit und nichts mehr um Bedürfnisse und Notwendigkeiten dreht.

Zwischen Allem, was Du benötigst, steht nun das Geld. Geld ist eine Wand zwischen Dir und der Natur geworden, die Dich von allen Ressourcen ausschließt, die Du nicht ihren Eigentümern bezahlen kannst. So hat die Mehrheit es gewollt. So hat die Mehrheit gewählt und so tut sie es noch immer. So will sie es eben. Leider. Denn sie wissen nicht, was sie tun. Also sei gewappnet, wo es Dir möglich ist.

Viel Glück,

Souli

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Ja, ich finde, diese Frage ist schon der 1. Schritt auf dem Weg zu den nächsten Fragen, um schließlich für sich selbst einen eigenen Sinn zu finden.

Im Prinzip scheint Alles absurd zu sein:
Was steckt man doch für eine große Energie in sein Leben. Man entwickelt sich, man baut Dinge auf, erschafft Neues und macht dabei so viele Erfahrungen und es gibt so vieles, was man lernt und woran man sich erinnern kann, selbst wenn es vorbei ist.

Aber wenn man stirbt, hat man ja noch nicht mal ein Gehirn, mit dem man sich an etwas erinnern könnte. Ganz im Gegensatz zum Kinobesuch, solange man noch lebt. Der Film ist zwar auch irgendwann vorbei, aber man kann sich danach immer noch daran erinnern. Und das hat einen bleibenden Wert..... aber nur bis zum Tod?

Nach dem Tod scheint es wieder genau so zu ein, wie vor der Geburt. Wozu also überhaupt leben? Es käme letzten Endes zum gleichen Ergebnis, wie wenn man sich gleich nach der Geburt selbst umbringen würde. Es machte keinen Unterschied.

Nun, manche argumentieren deshalb auch damit, daß man eben seine Gene weitergibt. Und was ist dann mit Denen, die keine Kinder bekommen haben?

Ok, versuchen wir es anders:
Jeder von uns beeinflußt durch sein eigenes Tun diese Welt und andere Menschen, so daß man über diesen Weg einen Sinn für die Geschichte des Lebens erfüllt hat. Eine Generation lang bleibt man noch in der Erinnerung Anderer, die einen kannten. Wenn auch die gestorben sind, hat man vielleicht wenigstens noch irgendeine Idee hinterlassen, die über die Generationen weitergetragen werden oder irgend etwas beeinflußt, was die Geschichte der Menschheit und der Welt, für die Zukunft, verändert hat.

Aber denken wir noch einen Schritt weiter:
In einigen Milliarden Jahren wird unser ganzer Planet nicht mehr existieren. Dann ist auch der Letzte gestorben, der sich noch an irgend etwas erinnern könnte und es ist wieder so, als hätte Niemand von uns jemals existiert.

Aber nein:
Wir bauen ja riesige Raumschiffe und mit solchen "Archen" verbreiten wir das Leben im ganzen Universum.

Da ist nur ein Problem:
Auch das gesamte Universum wird irgendwann enden....

Ich weiß nicht, wie viele Milliarden Planeten es in unserem Universum gibt, auf denen es Leben gibt, aber nicht ein einziges Wesen wird überleben. Wenn also das Universum aufhört zu existieren, wird es so sein, als hätte es nie existiert.

All diese wahnsinnige Energie, die wir Lebewesen in das Leben investiert haben, ist irgendwann nicht nur verpufft, sondern es gibt auch Niemanden mehr, der von dieser Entwicklung in der Schöpfung geprägt ist oder auf den unser Tun eine Wirkung haben könnte, ja, es wird nicht mal eine Erinnerung daran geben.

Tatsächlich machte es keinen Unterschied, wenn sich alle Lebewesen nach der Geburt auch gleich selbst umbringen.

Aber noch absurder ist:
Wozu gibt es dann überhaupt Leben im Universum?
Wozu diese unglaubliche Energieverschwendung?
Es hätte doch ebenso ein kaltes, dunkles Universum ohne Leben ausgereicht.

Oder noch besser:
Wozu überhaupt ein Universum? Es ist doch sowieso irgendwann wieder weg und niemand kann sich daran erinnern, daß es jemals existiert hat. Hier muß doch wohl ein unglaublich großer Fehler vorliegen. Um so schneller wir uns alle selbst umbringen, desto eher haben wir diesen Quatsch hinter uns und diesen Fehler korrigiert.

Es sei denn...... :

Moment mal.... ist denn komplett sinnlose Energieverschwendung etwas typisches für die Natur des Lebens und die Natur des Universums?

Ich denke da z.B. mal an den Blauwal und was wir über seine Evolution wissen. Er hatte mal Beine, als er noch auf dem Land lebte. Die sind mittlerweile verkümmert. Ein paar Oberschenkelknochen sind noch übrig geblieben. Es scheint mir doch so, daß Dinge sich wieder zurückentwickeln, die nicht mehr gebraucht werden, damit Anderes, was gebraucht wir, sich entwickeln kann. Das ist also eine Energietransformierung und verhindert Energieverschwendung.
Und wir kennen auch inzwischen den Energieerhaltungssatz aus der Natur-Wissenschaft: Im gesamten Universum geht keine Energie verloren und es kommt keine hinzu; sie wir stets nur in eine andere Form umgewandelt.

Klar, unsere körperliche Energie geht körperlich in die Natur zurück und wird körperlich von anderen Lebewesen wiederverwendet.

Aber was ist eigentlich mit den enormen Energiemengen, die wir in das Leben investiert haben? Nicht nur unser Tun, sondern auch unser Denken, unsere Erfahrungen, Erinnerungen ... unsere Liebe? Wo bleibt DIESE Energie?

Wo bleibt eigentlich die gesamte Lebensenergie, wenn alles Leben eines Tages gestorben ist? Wird diese Energie doch nur verschwendet? Wozu diese Energie dann erst aufbringen? Und wo kommt sie her?

Wenn es einfach nur verpufft und alles Endet und es keine Erinnerung mehr gibt, dann ist es doch so, als hätte dies Alles nie existiert. Sich selbst umzubringen und keine Kinder mehr zu bekommen wäre eigentlich noch das sinnvollste, aber selbst damit könnten wir den Fehler der Sinnlosigkeit und Absurdität des Universums nicht rückgängig machen.

Ich halte diese dafür notwendige Energieverschwendung und Energieverpuffung schon aus physikalischen Gründen für sehr unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich.

Selbst aus dieser naturwissenschaftlichen Sichtweise muß ich auf den Schluß kommen, daß mit dem Tot eines Lebewesens zwar wohl eine körperliche Handlungsfähigkeit für diese Form des Lebens endet, aber es wohl auch etwas geben muß, was mit dem Tot nicht endet.

Sicher, das Gehirn stirbt auch. Aber sind wir denn tatsächlich nicht mehr, als unser Gehirn? Sind wir nicht mehr, als ein Ego? Denn was stirbt, ist nur der "Kelch" für das körperliche Ego. Aber was ist das Ego? Und wenn wir alle Egos mal zusammen als eine riesige Masse betrachten, was ist dann diese Masse der Egos als Ganzes? Welche Bedeutung hat sie?

Oder anders gesagt, welche Bedeutung hat überhaupt unser kleines Ego für das große Ganze?

Irgend etwas von Jedem von uns, muß ja selbst nach dem Tot des gesamten Universums, erhalten bleiben, damit das Ganze überhaupt existieren kann und einen Sinn hat.

Ich denke, unsere Lebenserfahrungen werden auch nach unserem Tot nicht verloren gehen. Vielleicht werden wir unser Ego verlieren, vielleicht auch nur teilweise, aber nicht unsere Erinnerungen.... unsere Erfahrungen, Wahrnehmungen und Erinnerungen über unsere Gedanken, Taten und Erlebnisse.

Solange wir hier noch leben, sind wir vielleicht so etwas, wie die Körperzellen eines Körpers. Und dieser Körper existiert durch uns, solange wir in Symbiose miteinander leben. Und wenn wir sterben, bleiben wir in der Einheit, doch ohne die Grenzen, die wir uns zur Zeit selbst auferlegen.

Ich denke, durch unsere Schöpfungskraft, kreativ Dinge so zu trennen, wie wir ihnen eine Bedeutung geben, dienen wir der Selbsterkenntnis des Ganzen, der Einheit.

Wenn das Ganze, die Einheit, eine Singularität ist, in der es keine Trennungen gibt, wo alles Eins ist und es noch nicht mal mehr ein Außen gibt, ist die eigene Existenz nicht erfaßbar. Für die Selbsterkenntnis braucht man Gegensätze ... Vielfalt. Das existiert aber nicht, wenn alles Eins ist. Es sei denn .... dieses Eine zerspringt selbst wie ein Spiegel in Tausend Teile. Wir nennen es den Urknall. In genau diesem Moment, wo die Dualität und die Vielfalt entsteht, die Trennung, sind erstmalig die Bausteine für Kreativität und Schöpfung vorhanden. Plötzlich bekommt alles eine Bedeutung und wir selbst sortieren die Dinge so, wie wir ihnen eine Bedeutung geben. Und wir erschaffen Neues und die Vielfalt wächst und WIR verstehen, wer wir selbst sind.

Das Ganze kann somit erstmalig sich selbst reflektieren, wer es ist. Und aus der stetig mehr werdenden Vielfalt der immer kleiner werdenden Spiegelscherben erwächst eine immer komplexere Schöpfung, aus der das Ganze aus sich heraus mehr wird, als es war.

Ohne Deine kurze Zeit in diesem irdischen Leben, ohne Dich, ohne uns, würde es die Schöpfung, die Vielfalt, den Prozeß des Lebens, die Erkenntnis über uns selbst und das gesamte Universum, nicht geben.

Unser Sinn im Leben liegt sowohl in der Symbiose mit dem anderen Leben, wie auch in unseren Erkenntnissen darüber und unserer Schöpfungskraft, die selbst hinter der Schwelle des von uns so definierten Endes des Todes, nicht verblaßt.

Es ist also durchaus von erheblicher Bedeutung, was Du, was ich und was wir Alle in dieser kurzen Zeit des Lebens tun werden.

Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings das letzte entscheidende Ereignis sein konnte, das Wetter signifikant zu verändern, so ist auch jeder von uns in diesem Leben von höchster Bedeutung. Mehr, als wir es uns vorstellen können.

Und was wir tun, wird niemals wieder vergessen und niemals rückgängig zu machen sein. Und nach unserem Tod werden wir mit dieser Erkenntnis konfrontiert sein. Davon bin ich überzeugt.

Und so zitiere ich mal zum Ende etwas aus "Herr der Ringe":

Frodo: „Ich wünschte, ich hätte den Ring nie bekommen. Ich wünschte, all das wäre nie passiert.“

Gandalf: „Das tun alle, die solche Zeiten erleben. Aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist.“

Es sind die Erwartungen, die uns trennen,
aber unsere Dankbarkeit, die uns verbindet.

....für eine bessere Welt,
in der sich Erfolg und Gnade
in einem selbst erschaffenen Paradies erfüllen.

In dem Sinne:

Alles Liebe,
Souli

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Wenn sich Gesetze und das Recht auf Überleben, nicht vereinbaren lassen,
dann liegt der Fehler nicht im Überlebensrecht,
sondern in den Gesetzen.

Ganz einfach.

Die Realität und das Leben paßt sich nicht an Theorien und Gesetze an.
Theorien und Gesetze muß man an die Realität und das Leben anpassen.

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Ja, alle Menschen sind in einer Gesellschaft aufeinander angewiesen, sonst wäre es ja keine Gesellschaft.

Und Nein, auch in der Stadt kann kein Mensch alleine überleben, sondern man ist immer von allen Anderen abhängig. (Der Bäcker könnte sich auch weigern, dir Brot zu verkaufen.)

Und wenn man eine Gesellschaft als Herde betrachtete und die gesamte Herde ausgerottet werden würde, würde man auch wieder merken, daß man außerdem von allen Lebewesen auf diesem Planeten abhängig ist.

Nichts und Niemand auf diesem Planeten und in diesem Universum kann für sich alleine existieren. Ausnahmslos Alles und Jeder ist über ein symbiotisches Netz mit allem Anderen verbunden und voneinander abhängig. Dem kann sich niemand entziehen.

Unser ganzer Planet ist im Prinzip ein großer Organismus, in dem sich alle Lebewesen gegenseitig DAS geben, was der Andere braucht zum leben. Die einzige von Außen in das symbiotische System der Erde kommende Energie ist Sonnenlicht und Erdwärme.

Selbst wenn jemand komplett "aussteigt" und als Einsiedler in die "einsame" Natur zieht, braucht er von den Pflanzen die Luft zum Atmen, die Sonne zum wärmen, Pflanzen und Tiere zum Essen, Milliarden von Bakterien in und auf seinem Körper, damit sein Körper funktioniert, usw. .... Und die Natur und Andere brauchen Dich... direkt oder indirekt ... immer.

Zu glauben, man könne irgendwie ohne Andere leben wäre so, als würde eine Körperzelle glauben, sie bräuchte den Körper nicht. Und tatsächlich kommt es auch mal vor, daß Zellen "glauben", sie könnten auch alleine und egoistisch auf Kosten Anderer, angeblich unabhängig, ihr eigenes Leben leben. Das nennt man dann "Krebs". Ein gesunder Körper vernichtet aber normalerweise solche Krebszellen sofort.

Es verwundert aber nicht, daß gerne der Irrglauben verbreitet wird, man wäre auf Andere nicht angewiesen. Sozusagen: "Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied."

Das hat damit zu tun, daß für das Funktionieren der all umfassenden Symbiose alle Ressourcen ausgeglichen verteilt sein müssen, damit auch wirklich Alle bekommen, was sie zum Leben brauchen. (Andernfalls könnten sie ja auch nichts geben, was Andere wiederum brauchen.)

Und damit das auch funktioniert, hat die Natur Regelprozesse, die dafür sorgen, daß nicht durch Maßlosigkeit eines Einzelnen oder Wenige, ein Mangel für alle Anderen entsteht.

Die erste Regelung dafür ist die "Sättigung". (Ist der Löwe satt, hört er auf zu fressen. Andernfalls würde er den gesamten Wildbestand ausrotten und damit letzten Endes das gesamte Leben auf unserem Planeten auslöschen. Ist das Zebra satt, hört es auf Gras zu fressen. usw.)

Zweite Regelung, wenn Erste nicht ausreicht: Funktioniert das Sättigungsprinzip nicht ausreichend gegen Maßlosigkeit, weil es z.B. eine Heuschreckenplage gibt, dann werden eben mehr Vögel geboren (also Freßfeinde)

Für das Leben, das auf Symbiose beruht, bedarf es also einen Ausgleich aller Ressourcen, damit sich Alle das geben können, was der Andere braucht und Maßlosigkeit muß dafür, um jeden Preis, verhindert werden.

Gandhi sagte mal:

"Die Welt bietet genug für Jedermans Bedürfnisse, aber nicht genug für Jedermans Gier."

"Jeder ist des Anderen Glückes Schmied." So ist die Natur.

Klar, daß Jemand, der sich an die Naturgesetze nicht hält und durch seine Maßlosigkeit Anderen Mangel beschert, nicht gerne zugegeben möchte, daß Andere seinet wegen leiden müssen.

Also nutz er seine Macht auch zur Verbreitung des Irrglaubens "Jeder sei seines eigenen Glückes Schmied." Mit anderen Worten "Du bist selbst schuld an Deinem Elend, ich nicht."

Nun, wir sehen ja, daß dies inzwischen nicht nur zur Verelendung von immer mehr Menschen in unserer "Gesellschaft" (oder allen Gesellschaften) geführt hat (5 Menschen besitzen so viel, wie die halbe Weltbevölkerung, also fast 4 Milliarden Menschen), sondern mittlerweile sogar die gesamte Natur und das Leben auf unserem Planeten zunehmend zerstört. Die Symbiose wird zerstört. Die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten wird grade zerstört.

Wenn wir Menschen das nicht bald begreifen und ändern, bin ich mir sicher, die Natur wird irgendwann einen Weg finden, dies zu ändern und die Menschheit ausrotten.

Wir sind Alle aufeinander angewiesen und Allen zu Dank verpflichtet, denn Jeder gibt uns direkt oder indirekt das, was wir zum Leben brauchen.

Niemand von uns darf gleich sein, aber jeder von uns ist genau gleich wertvoll.

Es ist die Dankbarkeit, die uns verbindet,
aber die Erwartungen, die uns trennen.

Souli

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Hallo Joestar,

zunächst einmal spielt es in diesem Kontext keine Rolle, ob Du Moslem, Christ, Hinduist oder welche Glaubensrichtung auch immer Dein persönlicher Weg ist, sondern

1. muß wohl unserem Schöpfer seine Vielfalt gefallen (sonst gäbe es sie nicht) und er liebt Dich entsprechend als Mensch, der Einen der vielen guten Wege zu gehen versucht ( Es gibt viele Schlechte, aber auch viele gute Wege. Es reicht, wenn man unter den vielen guten Wegen EINEN davon findet und geht) und

2. wird Inzest schon aus biologisch, gesundheitlichen Gründen in jeder Kultur und Religion vermieden.

Gratuliere: Dein Zensor scheint zu funktionieren und Du wurdest als Mensch geboren. Nicht mehr und nicht weniger. Bedeutsam, aber nicht allmächtig. Und Du wurdest mit Deinem Menschsein konfrontiert.

Nicht alle Fehler, die wir machen, sind schlecht, sondern sind notwendig, um sich weiterentwickeln zu können. Wie hättest Du sonst das Laufen lernen können? Manche Fehler sind also gar keine.

Ausprobieren gehört zum lebendig sein und der eigenen Weiterentwicklung des Menschen dazu, und wo es einem bereits bewußt ist, daß solches manchmal Leid für Andere sein kann, so besteht dennoch die Freiheit für jeden, diese Möglichkeit der Entscheidung und Umsetzung gedanklich durchzuspielen, ohne sie wirklich umsetzen zu wollen.

Nur, wo einem die unterschiedlichen Möglichkeiten seiner Handlungen und Konsequenzen bewußt sind, kann man auch eine bewußte Entscheidung für EINE der vielen Möglichkeiten treffen.

Der Gedanke muß also frei und ohne jegliche Verurteilung bleiben, sonst können wir nicht denken, keine Entscheidung treffen und könnten nicht das Wesen Mensch sein, mit den Fähigkeiten, für die uns unser Schöpfer ausgerüstet hat.

Solange Du die negativen oder bösen Seiten in Dir und der Welt verdrängst und nicht wahr haben willst, wirst Du auch nicht in der Lage sein die positiven und guten Seiten in Dir zu verstehen, zu erkennen und Dich bewußt für sie zu entscheiden. Yin Yan - Es gibt nicht den Tag ohne die Nacht....

Dein Traum hat nur nachgeholt, was Du Dir gedanklich nicht erlaubt hast.
Dieser Traum hat nur Dein inneres Gleichgewicht wieder hergestellt. Es war wohl nötig.

Nun weiß Du erst wirklich, was richtig und falsch ist, daß auch Du "nur" ein Mensch bist, die Vollkommenheit im Werden und nicht im Sein ist und Du selbst die Wahl hast zu entscheiden, welche Deiner Möglichkeiten Du umsetzen möchtest und wofür Du Deine Lebenszeit somit nutzen wirst.

Die Gedanken sind frei und Dein Kopf Dein ganz persönlicher Sandkasten für Deine persönlichen Simmulationsspiele, die niemanden sonst etwas angehen. Es ist Dein geschützter Raum für die Sprößlinge Deiner ersten Gedanken, auf die Du ein Recht hast sie als Geheimnis für Dich zu bewahren und selbst zu entscheiden, ob und wann Deine Träume und Gedanken reif sind, daß Du sie mit Anderen zu teilen wünscht.

Die Geburt Deiner ersten Gedanken, gehört Dir ganz allein. Schütze sie und erkenne sie an, als einen Teil der Wahrheit in Dir, wie sie jeder Mensch in sich entdecken kann. Es ist, wie es ist. Verdrängung ist nicht hilfreich.

Die wesentlich Frage besteht nur darin, was Du aufgrund Deiner Erkenntnisse, Gedanken, Träume und Möglichkeiten wirklich tun wirst?

Hierin zeigt sich Deine wahre Größe, Deine wahren Ziele, Deine Ethik, Dein wahrer Glaube, Deine Bereitschaft, über Dich selbst hinaus zu wachsen und nicht nur zum Eigennutzen, sondern zum Nutzen des Wohl allen Lebens zu handel.

Man wird nicht zu einem guten Menschen, weil man keine andere Wahl hatte, sondern weil man Gutes tut, obwohl einem bewußt ist, daß man auch anders hätte handeln könnte. Erst dann war es seine eigene Entscheidung, auf die man stolz sein kann und darf.

Alles Liebe,
Souli

"Die Gedanken sind frei"

https://www.youtube.com/watch?v=YVc0wBLri1A

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Lach ... ist mir auch schon passiert. Mir war eine Schraube von der Mechanik in das Klavier gefallen. ;)

Deckel oben öffnen.
Verschluß rechts und links an Vorderwand öffnen und dann die Vorderwand nach oben rausziehen.
Klavieraturdeckel nach oben rausziehen.
Jetzt kannst Du alle Tasten nach oben rausziehen. Die Mechanik kann dabei ruhig drinnen bleiben, wenn Du vorsichtig bist.

Andernfalls: Auch den ganzen Mechanikblock kann man gegebenenfalls herausnehmen. Dazu die vier Rändelmuttern abschrauben, die Mechank leicht nach vorne neigen und nach oben herausnehmen. Aufpassen, daß Du mit der Mechnanik nirgendswo anstößt.

So lernt man sein Klavier kennen. ;)

Viel Glück,
Souli

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Leider ist die Aussage in Deiner Frage, daß sich die Soziale Marktwirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat, so generell nicht korrekt. Daher ist auch Deine Frage nicht beantwortbar.

Noch immer leben wir im Zeitraum nach dem zweiten Weltkrieg und wir haben zur Zeit ganz sicher keine soziale Marktwirtschaft, sondern einen neoliberalen Extremkapitalismus. Und Dieser ist alles andere, als ein Erfolgsmodell, sondern steht kurz vor seinem Zusammenbruch, da dieses Modell kein stabiles und nachhaltiges System ist, sondern ein auf Dauerwachstum ausgerichtetes labiles System. Was rein logisch schon nicht dauerhaft funktionieren und somit auch kein Erfolgsmodell sein kann.

Wie auch schon beim Simulationsspiel "Monopoly" einfach nachzuvollziehen, funktioniert ungezügelter Kapitalismus nur für eine sehr kurze Zeit während einer Aufbauphase. Es funktioniert also keineswegs nachhaltig oder gar symbiotisch, wie das Leben auf der Erde.

Solch eine Aufbauphase gab es nach der großflächigen Zerstörung direkt nach dem zweiten Weltkrieg auch in Deutschland.

Als dann aber allmählich alle Grundbedürfnissse wieder gedeckt wurden und Besitztümer entstanden, machte sich das gleiche labile System bemerkbar, wie es auch in Monopoly demonstriert wird: Eigentum führt zu mehr Eigentum, weil Eigentum zu Geld führt, das für den Kauf von Eigentum erforderlich ist.

Es gibt keine Obergrenze für Geld und Eigentum, das eine Maßlosigkeit verhindern könnte. Somit werden immer Weniger immer reicher, was zu immer höher werdenen Mangel für alle Anderen führt, Eigentum und Geld selbst für eine steigende Anzahl von Menschen zur Mangelware wird, sodaß der Handel untereinander zunehmenst zusammenbricht. (Der Schuster kann den Frisör nicht bezahlen und der Frisör nicht mehr den Schuster.)

Gleichnis Monopoly: Bei Monopoly gehört letzten Endes einem einzigen Spieler alle Straßen, bebaut mit Hotels und alle Anderen können nichts mehr kaufen und dürfen nur noch zahlen, bis ihre Schulden in die Unendlichkeit gehen. Das Spiel ist damit beendet (oder sollte beendet werden...).

Wer heute geboren wird, betritt sozusagen das Spielfeld eines schon lange laufendes Spiels und findet keinen freien Boden mehr unter seinen Füßen, sondern bezahlt für jeden Schritt an einen Eigentümer und kann sich eigentlich nur noch verschulden. Und das führt zu Abhängigkeit, Unfreiheit, Erpressbarkeit, Sklaventum, Armut, Kriminalität, Leid und Krieg.

Aber ok:
Wenn Krieg, mit seinen Folgen der totalen Zerstörung und Leid von Millionen Menschen, zum Erfolg dieses Wirtschaftsmodells hinzugerechnet und bewertet wird, ja, dann gibt es ja auch die Phase des Wiederaufbaus, in der da Kapitalismus bis zum nächsten Krieg wieder "funktionieren" wird. Wer möchte, kann in diesem weiten Rahmen dann auch von einem Erfolgsmodell sprechen.

Als "soziale" Marktwirtschaft würde ich es aber dennoch nicht bezeichnen wollen. Das ginge mir dann doch zu weit... ;)

Souli

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Wenn Du ein Konzert gibst, bist Du kein Lehrer oder Therapeut, der sich in die Welt Anderer begeben muß.

Deine Aufgabe ist es eher, die Anderen in DEINE Welt zu holen.

Und das geht am besten, wenn Du ganz bei Dir selbst bist, Deiner Musik und Deinem Instrument. Es ist nur eine Einladung, der aber niemand folgen MUSS.
Es ist in dem Moment nicht relevant, wer sich in Deine Welt begeben möchte und wer nicht.

Es gibt nur das Instrument, Dich selbst und Deine Musik und nichts Anderes.

Und selbst, wenn die Welt um Dich herum untergehen sollte, ist es egal.
Sei nur bei Dir selbst und Deiner Welt, wie sonnst auch immer, wenn Du alleine Deine Musik für Dich selbst machst und Deine innere Welt lebst und erschaffst.

Andere lieben Dich dafür, wenn sie an Deiner Welt teilhaben dürfen und  beobachten und fühlen können, mit welcher Liebe und Einklang, Du als Mensch, in Deiner musikalischen Welt, Deine tiefen, inneren Bilder leben läßt und mutig und authentisch offenbarst. Denn kein Gefühl in Dir ist Anderen fremd. Und so entsteht durch die Musik eine Brücke zwischen Euch.

Fürchte keine Fehler: Es ist auch für Andere beruhigend zu wissen, daß Du genau so menschlich bist, wie sie. Das ist eben live.

Athme tief durch und sage Dir:
Es gibt nur das Instrument, Dich selbst und Deine Musik und nichts Anderes.

Viel Glück,
(Ich habe Sonntag auch ein vierstündiges Klavierkonzert.) ;)

Souli


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Wie erlangt man die Fähigkeit, gelassen zu sein?

Klar ist das auch altersbedingt, aber das meine ich weniger. Ich meine z.B: Irgendeine dumme Person regt sich mit schlechten Argumenten und Vorurteilen über etwas auf und man weiß ganz genau, dass sie nicht recht hat und würde auf sie losgehen und ihr ganz nervös und wütend alles versuchen zu erklären. Wenn man jedoch sehr gelassen wäre, würde man selbstbewusst und schmunzelnd weiter gehen und diese Person mehr oder weniger ignorieren.

Anderes Beispiel: Während man die Plattform Youtube nutzt, sieht man ein Video, indem ein Youtuber "aufgedeckt" wird und mit guten Argumenten b.z.w Beweisen darüber berichtet wird, was dieser Mensch macht und wie er seine Fans manipuliert und es klappt. Unter dem Video steht ein Kommentar mit tausend Rechtschreibfehlern: "Ey du hu*ensohn der jutuber is vol coll du bist nur neidisch auf in weil er mer abonenten hat wie du hahah vol lecherlich er hat ja selber gesagt das das stimt was er sagt du debb" Ich würde auf den Kommentar sofort antworten und würde innerlich vor Wut explodieren. Wäre ich gelassen, würde ich einfach lachen und diesen Kommentar ignorieren.

Ich habe mal ein Buch von Wilhelm Schmid, mit dem Namen "Gelassenheit" gelesen, wo es aber mehr um die einzelnen Schritte zur Gelassenheit, während des Älterwerdens geht.

Ich sage lieber nicht, wie alt ich bin, da ich dann nicht ernst genommen werde, was auch verständlich ist, weil es wenige wie mich in meinem Alter gibt. (Tut mir leid, falls das arrogant klingt, ist jedoch nicht so gemeint. ;)

Danke, falls sich jemand die Mühe gemacht hat und diesen Text gelesen hat, ich freue mich auf Eure Antworten!

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Wenn Du so gelassen bist, daß es nichts mehr gibt, was Dich aus der Ruhe bringen kann, bist Du tod... ;)

Du kannst Dich aber fragen, worüber es sich lohnt wütend zu sein und dort diese Kraft sinnvoll für eine positive Veränderung nutzen.

Du wirst dann merken, daß Meiste ist Pillepalle und man kann es ohnehin nicht ändern. Du hast nur Macht über Dich selbst.... wenn überhaupt.

Du wirst auch nicht ändern können, daß Du irgendwann stirbst.

Wichtig ist nur, daß Du zwischen Geburt und Tod irgendwann mal Dein eigenes Leben lebst. (und nicht nur überlebst und schließlich nur das Leben eines Anderen gelebt hast.)

Und wenn Du die Welt verläßt wirst Du Dich vielleicht selbst fragen:
Habe Ich in dieser Welt etwas Gutes bewirkt?

Das Gelassenheitsgebet:
"Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
  den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
  und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

Alles Gute und Liebe,
Souli


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Im Prinzip möchte man ja das maximale Signal erhalten, möchte dabei noch die Lautstärke regeln können und hat es mit drei Phänomenen zu tun, die man vermeiden möchte:
Brummen, Rauschen, Übersteuerung

Brummen minimieren:
Mischpult und Boxen über die selbe Steckdose anschließen.

Rauschen minimieren:
Um so länger die Kabel, um so schlechter abgeschirmt und um so weniger signalkorrigierend (asymmetrische, statt symmetritsche Kabel), desto mehr Rauschsignale kommen von Außen in das Kabel.

Falls dann nur ein schwaches Signal durch das Kabel kommt, welches danach verstärkt werden muß, verstärkt man damit auch das Rauschen.

Also macht es Sinn, daß die Musiksignale zwischen Laptop und Mischpult, wie auch zwischen Mischpult und Boxen möglichst hoch sind, damit das Rauschen dem gegenüber möglichst gering verstärkt wird.

Bei ganz langen asymetrischen Kabeln hilft eine DI-Box das Rauschen zusätzlich zu minimieren.

Somit ist schon mal klar, wo die Signale möglichst hoch sein sollten:
Zwischen Laptop und Mischpult (Laptopausgang hoch)
Und zwischen Mischpult und Boxen (Mischpultausgang hoch)

Laptop fast voll auf (bevor es verzerrt) zum Mischpult.

Gain an Eingangssignal anpassen (um so stärker das Signal rein kommt, desto weniger braucht man hochregeln).

Kanalfader stelle ich persönlich auf 0dB Grundstellung, um Mixing zu erlauben.

Mischpult Master-Out hoch bei ca. 0dB.

Aktivboxen 3/4, umso weniger, desto besser.

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Die Frage "Ist der Mensch ein Geschöpf Gottes?" kann man nur mit "Ja" beantworten, daß liegt aber schon an den verwendeten Wörtern in Deiner Frage.

Denn wenn der Mensch ein Geschöpf ist, implementiert dies bereits, daß er erschaffen wurde (von wem oder was auch immer). Und in solch einer Größenordung, wie es mindestens das Universum ist, kann man die Schöpfung durchaus als ein Werk Gottes bezeichnen. Das ist einfach.

Nicht so einfach dagegen ist zu beantworten, wer oder was Gott eigentlich ist?

Das Problem ist, könnten wir erklären, was Gott ist, wäre es kein Gott, sondern lediglich ein beobachtbarer Teil des Universums, der als Teil des System somit nicht gleichzeitig Schöpfer dieses Systems sein kann, weil er ja dann durch das Universum erschaffen wurde. Wir aber suchen ja schließlich bei der Frage nach Gott nach dem oder das, was das Universum erschuf und nicht, was durch das Universum erschaffen wurde.


Deine Frage: "1. Kann ein Mensch die Auffassung Gottes als einen intelligenten Planer übernehmen?"

Wenn man bedenkt, daß wir Menschen nur etwa 7500 Bedeutungen unterscheiden können, die wir kategorisch in Sprache umsetzen, um einer Realität ohne Grenzen Bedeutungsgrenzen zu setzen, nur um Entscheidungen treffen zu können, sind Begriffe wie Intelligenz und Planung doch sehr menschlicher Natur, mit der die Realität nicht wirklich erfaßt oder hinterfragt werden kann. Die Welt, von der wir glauben, daß sie existiert, ist von unserem Gehirn so konstruiert, daß es uns einen Sinn macht. Was in unserem Gehirn ankommt, sind nur elektrische Signale. (Eine Vermutung, die mir auch nur möglicherweise elektrische Signale im Gehirn "sagen".)

Wir Menschen gehen von einer vorlaufenden Zeit aus. Unter dieser Prämisse gibt es eine oder viele Ursachen (die Frage nach dem "Warum"), eine Wirkung (als logische Abfolge über die Zeit) und einen Zweck (die Frage nach dem Wozu). Schon alleine, wenn man sich die Zeit wie einen Fluß vorstellen würde, der im Kreis fließt, ist alles darin gleichzeitig Ursache, Wirkung und Zweck. Und schon sind wir am Ende mit unserem "Latein".

Ich neige dazu das Alles mal energetisch zu betrachten.
So, wie ich das sehe, scheint sich von Natur aus alles möglichst energiesparend zu optmieren. Da bekommt z.B. der Wal Beine, als er zum Landlebewesen wird und dann verkümmern sie wieder, als er sie im Wasser nicht mehr braucht. Das alles macht Sinn und erfüllt einen Zweck.

So: Und wenn ich mir jetzt so den enormen energetischen (überflüssigen?) Aufwand ansehe, den das Leben so mit sich bringt, dann frage ich mich schon, wozu das Ganze, wenn es keinen Sinn machen würde? Hätte nicht ein leeres, kaltes Universum ausgereicht? Was für eine Energieverschwendung.

Aber Energieverschwendung? Das ist für die Natur so überhaupt nicht typisch. Dort erfüllt alles einen Zweck und zwar so energieoptimiert, wie möglich.

Ich vergleiche es mal mit einem schönen Spruch in dem Film "Contact".
"Wenn wir die einzigen Lebenwesen im Universum sind, wäre es eine große Platzverschwendung"

Und so denke ich:
Wenn das Leben keinen Sinn machte, wäre es eine große Energieverschwendung.

Also scheint es mir wahrscheinlicher, daß es einen "Plan" (Sinn) gibt, so wie es auch noch mehr Leben im Universum gibt. ;)

Deine Frage: " 2. Wie erklärt ihr euch die Entstehung des Menschen?"

Das ist jetzt in meinen Augen nichts besonderes, oder anders gesagt: Es ist etwas so wundervolles und wertvolles, wie alles dieser Schöpfung. :)
In der Symbiose existiert nichts für sich alleine, also ist alles darin gleich wertvoll.

Lieben Gruß,

Souli

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Obdachlosigkeit ist das Druckmittel in Hartz4, Menschen in Armut und ohne Chancen gefügig zu machen.

Arme sollen sich schließlich nicht auflehnen und wohlmöglich sogar noch eine Kokurrenz werden, wohlhabend und frei sein.

Arme muß es geben, damit es Reiche geben kann.
Für Armut gibt es keinen Grund, sondern es erfüllt einen Zweck.
Und die Nutznießer dieses Zwecks sind sicher nicht die Armen.

Die Angst der Menschen vor Obdachlosigkeit und existenzieller Vernichtung (Tod), macht arme Menschen zu Sklaven, die alle Wünsche der Reichen und den Erhalt des Reichtums und damit ihrer Macht, erfüllen.

Die Meisten werden von Hartz4 in die Obdachlosigkeit getrieben, denn Obdachlose zählen nicht zu den Arbeitslosen. Das verbessert die Arbeitslosenstatistik.

Obdachlose dienen den Anderen als Drohung. Gäbe es keine Obdachlosen und Tote, womit sollte man sonst drohen können?

Wer als Skalve irgendwann nicht mehr dienlich ist, weil er nicht mehr ausreichend die Leistung erbringt Anderen die Geldsäcke zu füllen oder gar ein eigenes Leben führen will, der wird entsorgt und erfüllt damit wenigstens noch den Zweck der Abschreckung, um die Anderen erpressen zu können. Das ist praktisch, nicht wahr?

Es gibt aber auch Menschen, die möchten lieber als freier Mensch sterben, als eine entwürdigende, hoffnungslose Existenz als Sklave zu erleiden, wo sie keine eigenes Leben leben dürfen und zu warten, bis sie entsorgt werden.

Die Einen bringen sich um (und sterben somit wenigstens als freie Menschen), die Anderen, die sich nicht trauen oder die Mittel für einen humanen Selbstmord fehlen, geben sich auf, um zu sterben. Das ist eben nur einer anderer Weg, seinem Leiden und der Sinnlosigkeit ein Ende zu bereiten.

Um den unerträglichen Schmerz des Momentes besser ertragen zu können, "hilft" dann etwas Alkohol. Man merkt es dann auch nicht so, wenn man erfriert.

Ja Niels. Unsere Gesellschaft will das so.
Cinderella hofft nähmlich von einem Prinzen auserwählt zu werden. Dafür kann man doch ruhig mal ein paar Menschen opfern. Und eine schlechtes Gewissen braucht man auch nicht zu haben. Man sagt einfach: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied."

Voila, und weg ist die Schuld.

Lieben Gruß,
Souli



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Es hat keinen Vorteil für hörbaren Ausdruck von Emotionen, wenn man auf der Klaviatur mit den Fingern extra Wege zurück legt. Aber so, wie man zur Musik mit dem ganzen Körper wippen kann, passiert es wohl manchmal auch mit den Fingern.

Ergonomisch empfehlenswert ist das jedoch nicht. Jede überflüssige Bewegung verlangsamt die mögliche
Spielgeschwindigkeit, vermindert die Treffsicherheit auf die Tasten, das exakte Timing und die kontrolle über die Anschlagstärke.

Wer seine Hand verdreht braucht sich nicht wundern, wenn seine Finger mal daneben hauen. ;)

Es kommt beim Klavierspiel sehr auf best optimierte, anfangs gut überlegte und dann komplett automatisierte Bewegungsabläufe an, die dann nicht mehr verändert werden sollten, denn jede Veränderung durchbricht den Automatismus. Ohne Automatismen funktioniert es nicht, weil man letzten
Endes schneller spielt, als man denken kann.

Optimal sind grader, senkrechter Oberkörper, horizontale Unterarme und Handrücken in einer Linie und Hände ohne Verdrehung, sodaß ALLE Finger gleichzeitig dicht über jeweils einer demnächst benötigten Taste schweben.

Das unterste Fingerglied ist ebenfalls horizontal, von dort dann im 90 Grad Winkel abwärts zu den Fingerkuppen. (Ähnlich, als würde man einen Ball halten). Die Fingerkuppen schlagen dann wie kleine Hämmerchen auf die Tasten. Sie befinden sich alle möglichst immer über den weißen Tasten und vor den schwarzen Tasten. Es reicht dann eine kleine Fingerbewegung
nach Vorne, um auch alle schwarzen Tasten leicht erreichen zu können.

Bei jedem Fingersatzwechsel springt möglichst die gesamte Hand an eine exakte neue Position und alle Finger nehmen gleichzeitig ihrerseits ihre Position ein, wo sie im weiteren Ablauf benötigt werden, sodaß nur noch eine kurze Bewegung des Fingers nach Unten benötigt wird. Die Hand hat somit also einen "Griff" für die kommenden Töne eingenommen, der dann
sozusagen als "gebrochener Akkord" sequentiell gespielt wird.

Und nicht nur die Abwärtsbewegung eines Fingers, sondern auch die Aufwärtsbewegung geschieht zu einem klar definierten Zeitpunkt und in Koordination mit anderen Fingern in einem ebenfalls zählbaren Timing.

Eigentlich ist damit klar, daß somit jede überflüssige PillePalle-Bewegung die verschiedenen "Chunks" von jeweils optimierten und automatisierten Abläufen nur stört.

Um so weniger Bewegungen nötig sind, desto besser.

Mit musikalischem Gruß,
Souli





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Was bedeutet Gesellschaft? Es geht also darum, welchen Sinn / Zweck eine Gesellschaft erfüllen muß, um den Begriff "Gesellschaft" in seiner semantischen Bedeutung tragen zu dürfen.

Für mich ist "Gesellschaft" etwas anderes, als eine "Ansammlung", wie es vielleicht ein Haufen Kieselsteine ist, die nur in sofern miteinander agieren, wie sich sich gegenseitig ihren Raum nehmen.

Ich denke, zur Frage über die Funktion von "Gesellschaft" ist eine Herleitung aus der Entstehung hilftreich.

Der Mensch ist nicht mehr und nicht weniger Tier, als eine der vielen anderen Tierarten. Er handelt und denkt zu 90% instinktiv und hat die gleichen Gefühle, wie jedes anders Tier.

Viele Tiere haben sich aus sozialen Gründen der gegenseitigen Hilfe und Schutz zu Rudeln, Schwärmen, Herden oder Staaten zusammengetan.
Ich betrachte eine Gesellschaft nur dann als "Gesellschaft", wenn sie, im Gegensatz zu einer "Ansammlung", ein soziales Gefüge aufweist und einen sozialen Zweck erfüllt.

Zum sozialen Zweck gehört gegenseitiger Schutz vor Feinden und Umsorgung von Schwachen, wobei die jeweils aktuell Stärkeren den Schwächeren helfen und sie Schützen. In einer Gesellschaft (wie auch in Rudeln, Schwärmen, Herden und Staaten) wird dies in der Mehrheit der Einzelnen, wie auch von der Masse im Ganzen getragen.

Meiner Ansicht nach muß man sich mittlerweile die ernste Frage stellen, ob wir denn überhaupt noch in einer Gesellschaft leben oder mehr und mehr in eine Ansammlung mutiert sind. MIt den sozialen Streichungen ist auch weitgehenst das soziale Gefüge zerbrochen und auch die Sozialkompetenz hat merklich nachgelassen. Wir sind auf dem "besten" Weg, daß sich unsere Gesellschaft auflöst, da es mehr und mehr zum Konkurrenzkampf jedes Einzelnen gegen alle wird.

Soulbridge




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Also ich habe das als Jugendlicher tatsächlich mal in der Praxis getestet.

Vorab: Bitte nicht nachmachen. Es ist riskant.

Bau einer Taucherglocke:
Also: Wir nahmen uns einen großen Plastikeimer / Tonne mit ca. 70 Litern Fassungsvermögen.

Die Öffnung nach Unten ins Wasser, an den sehr stabilen Griffen befestigten wir ein Seil und daran hingen wir einen sehr großen Stein, durch den zufälligerweise ein Loch ging. Dieser Stein war bereits so schwer, das wir ihn nur zu dritt unter Wasser bewegen konnten.

Zusätzlich befestigten wir noch einen Eimer, beladen mit Steinen, um das Gewicht tarrieren zu können.

Am Rand der Öffnung, auf der Innenseite, befestigten wir einen Schnorchel, der bis weit nach Oben in die Tonne reichte, während das Mundstück am untereren Rand der Tonne von Außen in den Mund genommen werden konnte.

Zusätzlich befestigten wir ein stabiles Abschleppseil am Seil zwischen Tonne und Stein, um von Land aus (einem Bootsanleger), den Stein hochziehen zu können, um die Tonne (Taucherglocke) aus dem Wasser heben zu können und
somit Frischluft in die Taucherglocke zu bekommen.

Ablauf:
Mit frischer Luft in der Taucherglocke ließen wir sie mit der Öffnung nach unten ins Wasser. Man mag es kaum glauben, aber trotz des enormen Gewichtes an der Taucherglocke, schwebte sie nach wievor dicht unter Wasseroberfläche.

Der Auftrieb ist aber immer nur so groß, wie das Volumen, was die Tonne mit seiner Luft darin verdrängt. Also reichte es aus, sich einfach von Oben auf die Tonne zu stützen und sie etwas herunter zu drücken. Dadurch wird die Luft in der Tonne
komprimiert, das Volumen nimmt ab und somit auch der Auftrieb.

Damit wurde das Sinken eingeleitet und mit Flossenkraft weiter unterstützt.

Während dessen nahm man das Mundstück des Schnorchels in den Mund, bließ wie üblich das Wasser aus den Schnorchel und athmete dann die Luft, die sich in der Tauchglocke befand.

Es war kein Problem während des Sinkens in größere Tiefen weiter zu athmen, denn der Luftdruck in der Tonne entsprach ja schließlich immer dem Umgebungsdruck des Wassers. Um
so tiefer man ging, desto mehr wurde die Luft komprimiert.

Die hatte natürlich auch zu Folge, daß der Wasserstand in der Tonne immer höher stieg. Darum war der Schnorchel in der Tonne wichtig. Und mit immer kleiner werdendem Volumen sank auch der Auftrieb.

In etwa 5 Metern tiefe erreichte man den Schwebezustand (Auftrieb und Gewicht waren ausgeglichen). Dort konnte man wunderbar "auf Reisen" gehen.

Ging man tiefer, begann einen die Taucherglocke in die Tiefe zu ziehen.

In etwa 10 Meter tiefe erreichte man den Meersgrund in dieser Bucht. Der Stein unter der Tonne setze auf und die Taucherglocke stand, wie ein Boje unter Wasser.

Es war möglich die Taucherglocke zu verlassen, umher zu tauchen und zum Athmen zur Glocke zurück zu kehren.

Die Athemluft reichte etwa für 3 bis 5 Minuten, dann begann es unangenehm zu werden. Der steigende Kohlendyoxidanteil in der Glocke bewirkt, daß der Athemreiz steigt. (es ist nämlich nicht ein Mangel an Sauerstoff, der unseren Athemreflex auslöst, sondern der Überschuß an Kohlendyoxid).
Die Athmung wird also immer schneller. Höchste Zeit aufzusteigen...

Mit Flossen in 5 Meter tiefe aufsteigen und ab da zieht einen die Glocke alleine zur Oberfläche zurück.

Meine Freunde warteten oben am Anleger, ich überreichte ihnen das Abschleppseil, sie zogen das Gewicht hoch und so konnte ich die Tauchglocke aus dem Wasser heben und frische Luft hineinlassen.

Leinen wieder los und der Nächste war dran. :)

Ein Freund von mir tauchte zu einer anderen Stelle, wo es senkrecht etwa 50 Meter runter geht und tauchte tiefer. Der Auftrieb wurde so gering, daß ihn die Taucherglocke förmlich in die Tiefe riß. Er entleerte den Eimer mit den Steinen und strampelte wie wild mit den Flossen.

Es gelang ihm wieder nach oben zu kommen. Notfalls hätte er ohne Tauchglocke wieder auftauchen müssen und sie wäre in der Tiefe verschwunden.

Übringens: Macht doch mal einen kleinen Test im
Schwimmbad mit deinem oder deiner Geliebten. Einer taucht unter und der/die Andere gibt Mund-zu-Mund-Beathmung. Wir geben beim Ausathmen noch genügend Sauerstoff für den Anderen ab. :)

Viel Spaß, Souli :)



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