Sind Menschen in der Gesellschaft aufeinander angewiesen?

8 Antworten

Ja, natürlich kann ein Mensch völlig alleine überleben und sich selbst versorgen. Das hat die Natur so vorgesehen. Sollte er allerdings eine Blinddarmentzündung bekommen und eine Operation benötigen, wird er ohne fremde Hilfe sterben. Auch das hat die Natur so vorgesehen.

Letztendlich ja, der eine mehr , der andere weniger, auch wenn das nicht jedem bewußt ist.Ein Mensch kann alleine überleben in der Stadt, weil seine Versorgung durch entsprechende Angebote an Arztpraxen, Läden, Cafes, kulturellen Einrichtungen sowie die Infrastruktur einer Stadt gesichert ist.

Aber damit überlebt man ja wiederum nicht alleine und ist auf Andere angewiesen. Also letztendlich: Nein.

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Du fragst, ob ein Mensch alleine einen Sozialstaat bzw. überhaupt einen Staat betreiben kann? ... **staun** . Ok, schau'n wir mal: er kann sich selbst verwalten und von sich Steuern kassieren und die dann so ausgeben, dass er weniger davon hat, als hätte er sie direkt ausgegeben... geht schonmal. Er kann auch aufhören zu arbeiten und sich selbst Unterhalt zahlen. Aber kein Geld, das produziert ja dann niemand. Nagut, sagen wir, er akzeptiert Muscheln oder so als Zahlungsmittel, dann geht das auch. Einkaufen kann er damit aber nicht, weil er ja nicht arbeitet und also niemand als Verkäufer da ist... hmmm.. schwierig. nein, geht nicht.

Das gemeinschaftliche Wirken ist der Sinn und Zweck jeder Gemeinschaft seit Urzeiten, als die Menschen noch in Höhlen lebten mit dem Ziel der Aufgabenteilung und Ertragsoptimierung beim Zusammenwirken. Eremiten und Einzelgänger gab es immer. Das waren aber ausgesprochene Einzelfälle. Bei uns ist das Dasein als Obdachloser ein selbst gewähltes Schicksal, denn keine westeuropäische Gesellschaft lässt ihre Sozialfälle Hunger leiden und beherbergt sie auch.

"Bei uns ist das Dasein als Obdachloser ein selbst gewähltes Schicksal, denn keine westeuropäische Gesellschaft lässt ihre Sozialfälle Hunger leiden und beherbergt sie auch." ???

lach ... auf welchem Mond lebst Du?

Dir haben die mega reichen Medienkonzerneigentümer scheinbar gut einreden können, daß Obdachlose so etwas wie lustige Freizeitcamper sind, die dieses Überleben in Elend und Existenznot toll finden.

Es ist offensichtlich, welches Interesse verfolgt wird, daß genau JENE Dir solchen Humbug erzählen, aber genau deshalb wäre es vielleicht auch angebracht zu hinterfragen, ob es denn überhaupt die Wahrheit sein kann?

Denk mal nach.... da ist ein Widerspruch ....und es gibt einen Interessenskonflikt...

Wirft das nicht Fragen auf?

Und dann gehe mal hin und schaue Dir ehrlich die Realität an, auch wenn sie weh tut.

Die Realität wird nicht besser, wenn man sie schön redet.

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@soulbridge1

Du scheinst eine Menge Obdachloser zu kennen. Aber dann wüsstest du, dass deren Schicksal frei gewählt ist. Sie könnten jederzeit den Sozialstaat bemühen für Unterkunft und Ernährung. Aber ihre Entscheide sind anderer Natur, weil sie in der Obdachlosigkeit sich dem behördlichen System der Steuern und auch einer gewissen sozialen Kontrolle entziehen können.

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ich versteh die frage nicht.

meinst du alleine (also ohne freunde, familie)?

oder meinst du komplett ohne auf andere menschen (klemptner, polizisten, müllmänner..) angewiesen zu sein?

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