Was macht Leben für Sinn, wenn man wieder stirbt?

31 Antworten

Ja, ich finde, diese Frage ist schon der 1. Schritt auf dem Weg zu den nächsten Fragen, um schließlich für sich selbst einen eigenen Sinn zu finden.

Im Prinzip scheint Alles absurd zu sein:
Was steckt man doch für eine große Energie in sein Leben. Man entwickelt sich, man baut Dinge auf, erschafft Neues und macht dabei so viele Erfahrungen und es gibt so vieles, was man lernt und woran man sich erinnern kann, selbst wenn es vorbei ist.

Aber wenn man stirbt, hat man ja noch nicht mal ein Gehirn, mit dem man sich an etwas erinnern könnte. Ganz im Gegensatz zum Kinobesuch, solange man noch lebt. Der Film ist zwar auch irgendwann vorbei, aber man kann sich danach immer noch daran erinnern. Und das hat einen bleibenden Wert..... aber nur bis zum Tod?

Nach dem Tod scheint es wieder genau so zu ein, wie vor der Geburt. Wozu also überhaupt leben? Es käme letzten Endes zum gleichen Ergebnis, wie wenn man sich gleich nach der Geburt selbst umbringen würde. Es machte keinen Unterschied.

Nun, manche argumentieren deshalb auch damit, daß man eben seine Gene weitergibt. Und was ist dann mit Denen, die keine Kinder bekommen haben?

Ok, versuchen wir es anders:
Jeder von uns beeinflußt durch sein eigenes Tun diese Welt und andere Menschen, so daß man über diesen Weg einen Sinn für die Geschichte des Lebens erfüllt hat. Eine Generation lang bleibt man noch in der Erinnerung Anderer, die einen kannten. Wenn auch die gestorben sind, hat man vielleicht wenigstens noch irgendeine Idee hinterlassen, die über die Generationen weitergetragen werden oder irgend etwas beeinflußt, was die Geschichte der Menschheit und der Welt, für die Zukunft, verändert hat.

Aber denken wir noch einen Schritt weiter:
In einigen Milliarden Jahren wird unser ganzer Planet nicht mehr existieren. Dann ist auch der Letzte gestorben, der sich noch an irgend etwas erinnern könnte und es ist wieder so, als hätte Niemand von uns jemals existiert.

Aber nein:
Wir bauen ja riesige Raumschiffe und mit solchen "Archen" verbreiten wir das Leben im ganzen Universum.

Da ist nur ein Problem:
Auch das gesamte Universum wird irgendwann enden....

Ich weiß nicht, wie viele Milliarden Planeten es in unserem Universum gibt, auf denen es Leben gibt, aber nicht ein einziges Wesen wird überleben. Wenn also das Universum aufhört zu existieren, wird es so sein, als hätte es nie existiert.

All diese wahnsinnige Energie, die wir Lebewesen in das Leben investiert haben, ist irgendwann nicht nur verpufft, sondern es gibt auch Niemanden mehr, der von dieser Entwicklung in der Schöpfung geprägt ist oder auf den unser Tun eine Wirkung haben könnte, ja, es wird nicht mal eine Erinnerung daran geben.

Tatsächlich machte es keinen Unterschied, wenn sich alle Lebewesen nach der Geburt auch gleich selbst umbringen.

Aber noch absurder ist:
Wozu gibt es dann überhaupt Leben im Universum?
Wozu diese unglaubliche Energieverschwendung?
Es hätte doch ebenso ein kaltes, dunkles Universum ohne Leben ausgereicht.

Oder noch besser:
Wozu überhaupt ein Universum? Es ist doch sowieso irgendwann wieder weg und niemand kann sich daran erinnern, daß es jemals existiert hat. Hier muß doch wohl ein unglaublich großer Fehler vorliegen. Um so schneller wir uns alle selbst umbringen, desto eher haben wir diesen Quatsch hinter uns und diesen Fehler korrigiert.

Es sei denn...... :

Moment mal.... ist denn komplett sinnlose Energieverschwendung etwas typisches für die Natur des Lebens und die Natur des Universums?

Ich denke da z.B. mal an den Blauwal und was wir über seine Evolution wissen. Er hatte mal Beine, als er noch auf dem Land lebte. Die sind mittlerweile verkümmert. Ein paar Oberschenkelknochen sind noch übrig geblieben. Es scheint mir doch so, daß Dinge sich wieder zurückentwickeln, die nicht mehr gebraucht werden, damit Anderes, was gebraucht wir, sich entwickeln kann. Das ist also eine Energietransformierung und verhindert Energieverschwendung.
Und wir kennen auch inzwischen den Energieerhaltungssatz aus der Natur-Wissenschaft: Im gesamten Universum geht keine Energie verloren und es kommt keine hinzu; sie wir stets nur in eine andere Form umgewandelt.

Klar, unsere körperliche Energie geht körperlich in die Natur zurück und wird körperlich von anderen Lebewesen wiederverwendet.

Aber was ist eigentlich mit den enormen Energiemengen, die wir in das Leben investiert haben? Nicht nur unser Tun, sondern auch unser Denken, unsere Erfahrungen, Erinnerungen ... unsere Liebe? Wo bleibt DIESE Energie?

Wo bleibt eigentlich die gesamte Lebensenergie, wenn alles Leben eines Tages gestorben ist? Wird diese Energie doch nur verschwendet? Wozu diese Energie dann erst aufbringen? Und wo kommt sie her?

Wenn es einfach nur verpufft und alles Endet und es keine Erinnerung mehr gibt, dann ist es doch so, als hätte dies Alles nie existiert. Sich selbst umzubringen und keine Kinder mehr zu bekommen wäre eigentlich noch das sinnvollste, aber selbst damit könnten wir den Fehler der Sinnlosigkeit und Absurdität des Universums nicht rückgängig machen.

Ich halte diese dafür notwendige Energieverschwendung und Energieverpuffung schon aus physikalischen Gründen für sehr unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich.

Selbst aus dieser naturwissenschaftlichen Sichtweise muß ich auf den Schluß kommen, daß mit dem Tot eines Lebewesens zwar wohl eine körperliche Handlungsfähigkeit für diese Form des Lebens endet, aber es wohl auch etwas geben muß, was mit dem Tot nicht endet.

Sicher, das Gehirn stirbt auch. Aber sind wir denn tatsächlich nicht mehr, als unser Gehirn? Sind wir nicht mehr, als ein Ego? Denn was stirbt, ist nur der "Kelch" für das körperliche Ego. Aber was ist das Ego? Und wenn wir alle Egos mal zusammen als eine riesige Masse betrachten, was ist dann diese Masse der Egos als Ganzes? Welche Bedeutung hat sie?

Oder anders gesagt, welche Bedeutung hat überhaupt unser kleines Ego für das große Ganze?

Irgend etwas von Jedem von uns, muß ja selbst nach dem Tot des gesamten Universums, erhalten bleiben, damit das Ganze überhaupt existieren kann und einen Sinn hat.

Ich denke, unsere Lebenserfahrungen werden auch nach unserem Tot nicht verloren gehen. Vielleicht werden wir unser Ego verlieren, vielleicht auch nur teilweise, aber nicht unsere Erinnerungen.... unsere Erfahrungen, Wahrnehmungen und Erinnerungen über unsere Gedanken, Taten und Erlebnisse.

Solange wir hier noch leben, sind wir vielleicht so etwas, wie die Körperzellen eines Körpers. Und dieser Körper existiert durch uns, solange wir in Symbiose miteinander leben. Und wenn wir sterben, bleiben wir in der Einheit, doch ohne die Grenzen, die wir uns zur Zeit selbst auferlegen.

Ich denke, durch unsere Schöpfungskraft, kreativ Dinge so zu trennen, wie wir ihnen eine Bedeutung geben, dienen wir der Selbsterkenntnis des Ganzen, der Einheit.

Wenn das Ganze, die Einheit, eine Singularität ist, in der es keine Trennungen gibt, wo alles Eins ist und es noch nicht mal mehr ein Außen gibt, ist die eigene Existenz nicht erfaßbar. Für die Selbsterkenntnis braucht man Gegensätze ... Vielfalt. Das existiert aber nicht, wenn alles Eins ist. Es sei denn .... dieses Eine zerspringt selbst wie ein Spiegel in Tausend Teile. Wir nennen es den Urknall. In genau diesem Moment, wo die Dualität und die Vielfalt entsteht, die Trennung, sind erstmalig die Bausteine für Kreativität und Schöpfung vorhanden. Plötzlich bekommt alles eine Bedeutung und wir selbst sortieren die Dinge so, wie wir ihnen eine Bedeutung geben. Und wir erschaffen Neues und die Vielfalt wächst und WIR verstehen, wer wir selbst sind.

Das Ganze kann somit erstmalig sich selbst reflektieren, wer es ist. Und aus der stetig mehr werdenden Vielfalt der immer kleiner werdenden Spiegelscherben erwächst eine immer komplexere Schöpfung, aus der das Ganze aus sich heraus mehr wird, als es war.

Ohne Deine kurze Zeit in diesem irdischen Leben, ohne Dich, ohne uns, würde es die Schöpfung, die Vielfalt, den Prozeß des Lebens, die Erkenntnis über uns selbst und das gesamte Universum, nicht geben.

Unser Sinn im Leben liegt sowohl in der Symbiose mit dem anderen Leben, wie auch in unseren Erkenntnissen darüber und unserer Schöpfungskraft, die selbst hinter der Schwelle des von uns so definierten Endes des Todes, nicht verblaßt.

Es ist also durchaus von erheblicher Bedeutung, was Du, was ich und was wir Alle in dieser kurzen Zeit des Lebens tun werden.

Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings das letzte entscheidende Ereignis sein konnte, das Wetter signifikant zu verändern, so ist auch jeder von uns in diesem Leben von höchster Bedeutung. Mehr, als wir es uns vorstellen können.

Und was wir tun, wird niemals wieder vergessen und niemals rückgängig zu machen sein. Und nach unserem Tod werden wir mit dieser Erkenntnis konfrontiert sein. Davon bin ich überzeugt.

Und so zitiere ich mal zum Ende etwas aus "Herr der Ringe":

Frodo: „Ich wünschte, ich hätte den Ring nie bekommen. Ich wünschte, all das wäre nie passiert.“

Gandalf: „Das tun alle, die solche Zeiten erleben. Aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist.“

Es sind die Erwartungen, die uns trennen,
aber unsere Dankbarkeit, die uns verbindet.

....für eine bessere Welt,
in der sich Erfolg und Gnade
in einem selbst erschaffenen Paradies erfüllen.

In dem Sinne:

Alles Liebe,
Souli

Danke dir von ganzem Herzen für deinen Beitrag! :-)

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Das ist ein mächtiger Text. Mir machen diese Gedanken schon seit Langem große Angst. Ich weiß auch jetzt noch nicht was ich darüber denken soll. Aber es ist wahr dass wir selbst etwas daraus machen müssen

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Ich danke Euch für die Wertschätzung... :)

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Hallo Noracaom,

man kann den wahren Sinn des Lebens nicht allein durch Nachdenken herausfinden. Wer könnte uns besser Auskunft geben, als der, der uns gemacht hat? Müsste er uns logischerweise nicht auch sagen, warum wir hier sind? In der Bibel fand ich Antworten auf die Frage, welcher Sinn hinter unserem Dasein steckt.

Um wirklich dahinterzukommen ist es wichtig, erst einmal ganz vorn, das heißt beim Bericht über die Erschaffung des Menschen, anzufangen. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies.

Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der gesamten Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen. Ist es nicht ein sinnvolles Ziel, das Leben in diesem verheißenen Paradies zu erlangen?

Natürlich leben wir im Hier und Jetzt und nicht in dem künftigen Paradies. Doch verleiht uns ein Leben im Einklang mit Gottes Willen und seinem Vorhaben heute schon echtes Glück und Zufriedenheit.

Den Sinn im Leben kann man niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gott führen möchte, ihn also aus seinem Leben ausschließt. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger 12:13).

Um diesen Text richtig zu verstehen: Es geht hier nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Unter "Gott zu fürchten" ist der Wunsch zu verstehen, alles zu vermeiden, was Gott missfallen könnte. Es geht also vielmehr darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen.

Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39).Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott und tätige Nächstenliebe finden.

Vielleicht ist auch folgende Überlegung ganz hilfreich: Jedes elektrische Gerät kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn man die Anweisungen des Herstellers beachtet. Andernfalls könnte es sein, dass das Gerät entweder kaputt geht oder zumindest seine Funktion nicht richtig erfüllt. Wenn wir Menschen "das Produkt" unseres Schöpfers sind, können wir nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionalen Schaden vermeiden, wenn wir den uns von Gott gegebenen Lebenszweck erfüllen.

Hierzu ein Beispiel: Viele jagen heutzutage dem Glück dadurch hinterher, dass sie nach Reichtum und Besitz streben. Sie denken, materieller Besitz würde sie der Sorgen des Lebens entheben und ihnen ein glückliches Leben garantieren. Das ist nur einer von vielen Irrwegen, denn die Bibel warnt:

"Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen. Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. (1. Timotheus 6:9,10).

Die Bibel zeigt uns einen weitaus besseren Weg: Nicht das Geld, sondern Gott zu kennen und ihn zu lieben und sein Leben danach auszurichten ist das Geheimnis echter Zufriedenheit!

LG Philipp

Sehr gut was du hier geschrieben hast aber was ist wenn jemand in Angst lebt weil er arbeitslos ist u d Angst um seine Zukunft hat dass er seine Miete nicht mehr bezahlen kann und muss dann sparen wird spielsüchtig und hofft über die Runden zu kommen und wird dann depressiv und wendet sich von der Gesellschaft ab.

Wie kann da geholfen werden.

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@Weidler4711

Vielen Dank!

Die Ängste, die Du beschreibst, können in der Tat sehr schlimm sein und einem das Leben schwer machen. Dann ist zum einen praktische Hilfe gefagt (die z.B. ein Sozialarbeiter geben könnte) und zum anderen auch persönlicher Beistand durch Freunde und Verwandte.

LG Philipp

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Das habe ich mich auch mal gefragt. Jeder denkt da zwar anders drüber, ich bin aber zu einem freudigen Entschluss gekommen.

Jeder Mensch stirbt irgendwann. Das ist ganz normal. Aber wieso lebt man dann, wird geboren, wächst und altert? Weil man damit nicht alleine ist. Bei jedem Menschen ist das so, jeder Mensch erlebt und durchlebt diese Veränderungen. Stelle dir das Leben wie eine Reise vor. Du erblickst das Licht der Welt und jede Handlung die du tätigst oder die in deinem Umfeld geschieht verändert dein Leben und deinen Werdegang. Du triffst mal richtige, mal falsche Entscheidungen, wächst in sicheren oder kritischen Gebieten auf, in eine arme oder reiche Familie, lernst gute Freunde oder böse Menschen kennen. All diese Sachen und noch viel mehr verändern dich, dein Leben und deine Einstellung. Dir werden von Geburt an Gene in die Wiege gelegt, vielleicht kannst du gut zeichnen, bist handwerklich geschickt oder ein guter Redner. Auch diese Eigenschaften zeigen dir deinen Weg ins Leben. Aber du kannst es nach deinen Vorstellungen gestalten. Deine Reise geht weiter, du machst eine Ausbildung, gehst studieren, auf Reisen oder machst etwas ganz anderes. Du kannst dir deinen Weg aussuchen, denn du bist ein freier Mensch. Der Sinn des Lebens ist dir schon von Anfang an beigelegt worden. Bei jedem Menschen ist das so. Neue Menschen kennen lernen, Freundschaften und Bekanntschaften knüpfen. Erfahrungen austauschen und Geschichten erzählen. Die Welt verändern, für andere Menschen, die Menschheit generell, für sich selbst oder seine Kinder und Enkel.

Der Sinn des Lebens für mich ist, jeden Tag eine neue Erfahrung zu machen, diese zu teilen und somit etwas der Welt zu hinterlassen. Vielleicht tragen andere zB meine Worte in die Welt hinaus, denken darüber nach und diskutieren darüber. Damit habe ich schon eine Veränderung in der Welt hinterlassen. Das Leben macht viel Spaß mit Familie, Freunden und einer ungewissen, spannenden Zukunft. Es hat mehr als nur einen Sinn. Denke nicht zu viel an den Tod. Das Leben ist voller Möglichkeiten. Nutze es aus und lass dich von Einschränkungen nicht unterkriegen.
Egal wo und wie du aufwächst. Es gibt immer einen Weg.

Der Sinn des Lebens ist das Leben.

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Sorry für den langen Text, aber das ist meine Ansicht zum Sinn des Lebens. Vielleicht hat er dir (und anderen) weitergeholfen.

LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was macht ein leckeres Essen für Sinn, wenn man es wieder auskackt?

Was macht ein toller Film für Sinn, wenn er doch ein Ende hat?

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst. Und es obliegt jedem selbst, sein Leben mit Sinn auszustatten. Es gibt keinen übergeordenten Sinn. Das wäre doch furchtbar.

Also: im übergeordneten Sinne macht Leben keinen Sinn außter der Weitergabe der Gene. Im individuellen Sinne ist Sinn des Lebens etwas, was man sich erarbeiten muss.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Einfach Kinder bekommen - dann geht's mit denen weiter.

Den Kindern kann man das mitgeben, was man im Leben erarbeitet hat. Nicht nur finanziell, auch ideell in Form von Werten und Gedanken.

Das ist eine lange Kette von einer Generation zur nächsten. Unsere zeitlich begrenzte Existenz ist nur ein einzelnes Glied davon - die Kette selbst endet mit dem eigenen Tod nicht, solange es Kinder gibt.

Das brauchen nicht eigene Kinder zu sein, geliehene Nachbarskinder tun's auch. Ich hab wahrscheinlich weitaus mehr von allen möglichen Buchautoren, die schon längst tot sind, mitbekommen als von meinen Eltern. Ohne sie wäre ich nicht der, der ich heute bin.

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