Wenn man Jesus in sein Leben lässt...?

13 Antworten

Es wird nicht erzwungen. Mit der Bekehrung bekommt man den Heiligen Geist. Wenn man dann auch noch die Beziehung zum Herrn pflegt verändert Er(bzw der Heilige Geist) einen Stück für Stück zum Guten.

Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Eph 5,9 Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Phil 2,13 denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

Die ersten Jahre nach meiner Bekehrung hab ich zwar geglaubt und gebetet, aber nicht wirklich die Beziehung gepflegt. Erst als ich anfing täglich die Bibel zu lesen und mich auf Gottes Veränderung einzulassen, veränderte Er mich stück für stück zum Guten.

Wir ändern uns nicht aus eigener Kraft, sondern Gott ändert uns. Aber Er ändert uns nicht gegen unseren Willen. Bevor ich mit Bibel lesen anfing, gab es einige Punkte, wo ich zwar wusste, dass Gott das anders sieht, ich mich aber nicht ändern wollte.

Erst als ich mit Bibel lesen anfing, war ich immer mehr bereit meine Gesinnung in den Punkten ändern zu lassen. Ich war noch der alten Meinung, wusste aber, dass es zu meinem besten ist, wenn Gott mich verändert. Also ließ ich mich darauf ein und Gott änderte Meine Gessinnung über die Zeit.

LG und Gottes Segen!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Eigener Glaube -- bin bibelgläubiger Christ

Waa war zuvor "schlecht" und was ist nun besser, wenn ich mal fragen darf?

Und hast du Gott gebeten, diese Dinge zu verändern? Wenn ja, wie lange hast du das getan?

Und bist du der Meinung, die Bibel ist in ihrer Gesamtheit das Wort Gottes?

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@Aurina

Ich wollte mein Leben selbst bestimmen. Mir war mein Wille wichtiger als Gottes Wille.

Erst als meine Beziehung zu Ihm enger wurde, hatte ich auch immer mehr den Wunsch Ihm zu folgen. Ich war im Zwiespalt zwischen meinem Willen und dem Wissen, dass Gottes Plan/Wille besser ist.

Ich konnte mich nicht selbst ändern, also ließ ich zu dass Gott mich ändert. Ich bat Ihn darum und Er änderte mich über die Jahre immer mehr zum Guten. Gott ändert uns nicht immer schlagartig, manchmal ist es ein Prozess des Lernens, der etwas dauern kann.

Mein Wunsch Gottes Willen zu folgen wurde über die Jahre immer stärker. Es hängt auch Gottvertrauen damit zusammen: Je mehr man Gott vertraut, desto mehr ist man bereit Ihm zu folgen.

Für mich ist die ganze Bibel Gottes Wort.

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Hallo Aurina,

wir haben die Freiheit, uns aus uns selbst heraus zur Göttlichkeit (Einheit mit Gott) entscheiden. Da mag vielleicht Jesus ein Beispiel eines Göttlichen Menschen sein.

In unserer Göttlichkeit sind wir mit Jesus eins - und würden ihn auch über die Zeiten und Zeitlosigkeit in der Einheit mit Gott als einen Freund willkommen heißen.

Göttlichkeit kann wegen der Liebe (Gottes), die für alle gleichermaßen allen Freiraum schafft und lässt, nie zwingen - und so auch nicht Jesus oder irgendjemand anders. Zwingen wir uns selbst (warum auch immer), handeln wir schon nicht mehr in diesem Freiraum und der Liebe (Gottes).

Ich bin - obwohl ich Göttlich war - zu einer früheren Lebensepoche Jesus eine Zeit lang hinterhergelaufen, meinte, ich müsste bestimmte Dinge tun, bestimmte andere Dinge auch nicht tun, war da eher fremdbestimmt. Davon hatte ich mich aber auch schnell wieder emanzipiert - und mein Ding mit Gott gemacht.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Entspricht der letzte Absatz deiner Person, oder ist das ein Beispiel?

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@Aurina

Das ist mein eigenes Beispiel, denn so zu meiner Studienzeit war es mir so ergangen.

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Ich habe ihn in mein Leben gelassen und mir gehts besser als zuvor. Wollte mich sogar eine Zeit lang umbringen, hatte mit Religion nichts zutun und wollte mit Religion nichts zutun haben. Dann bin ich zur Taufe meiner kleinen Nichte gegangen und habe etwas gespürt und angefangen zu weinen. Ich bin nicht perfekt, aber seitdem ich bete und ihn für mich entdeckt habe, geht es mir besser.

Erzwungen war es nicht, da ich, wie gesagt, mit ihm nichts zutun haben wollte, es kam einfach.

Es ändert sich schon insofern etwas, dass selbst vermeintlich rational agierende, gebildete Menschen sich der größtdenkbaren Irrationalität verschreiben. Je nachdem wie gut sie sich im Griff haben, kommt noch ein impertinenter Missionseifer hinzu. Ich gehe davon aus, dass z. B. Christen das nicht als Fiktion zur leichteren Lebensbewältigung verstehen, sondern ernst nehmen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es gibt pseudo Geistes-Christen, welche die Geistesfrucht lediglich imitieren.

Nur als Beispiel, bitte nicht falsch auffassen: Aber wie ein Soziopath nicht in der Lage ist echte Emotionen zu zeigen, kopiert er sie von den normalen Leuten um sie im Alltag simulieren zu können. Der Wunsch nach Akzeptanz ist dabei schon noch vorhanden, denn deren narzisstisches Ego möchte nicht für psychisch krank gelten.... Aber ich schweife ab.

Aber so in etwa verhalten sich Christen manchmal einfach nur "fromm" um als Christ durchzugehen. Dabei ist es lediglich ihrer eigene Liebe die sie zeigen, ihre eigene Freude usw, wenn du die Geistesfrucht durchgehst.

Das ist natürlich besser als nichts. Doch das Wirken der Gegenwart Gottes ist das, was die Geistesfrucht hervor bringt. Wenn Jesus der "Weinstock" ist, hängen wir uns wirklich nur an ihm?

Ich vergleiche das auch gerne mal mit einem besonderen Menschen in deinem oder jemand anderes Leben. Oder stell dir vor ein Mensch den du schon immer Mal kennen lernen wolltest, kündigt dir seinen Besuch an, einfach so - natürlich sagst du zu. Doch was weiter, was macht das mit Dir.

Es erfüllt einen schon der Gedanke daran mit Vorfreude. Und ist der Mensch dann erst da, dann macht er noch viel mehr mit einem. "Ach wie schön", sagt man sich dann. Je nachdem was dieser Mensch dir ist werden Worte der Liebe ausgetauscht, Freundschaft geschlossen oder bestärkt. Er bringt Gutes in dir zum Vorschein.

Das nur mal als Beispiel, denn egal wer kommt, Gott toppt sie alle. Wenn Jesus und sein Vater bei einem wohnen, dann ist das wie frohe Weihnachten hoch zehn, nur das ganze Jahr über.

Man merkt also sehr wohl das Gott was mit einem macht, wenn man es zulässt....

Wenn Gott und Jesus bei einem Menschen wohnen, was genau bedeutet das? Ist man dann nicht mehr allein? Oder heißt es nur, dass der Geist vom Heiligen Geist erfüllt ist und bestrebt ist das rechte zu tun?

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@Aurina

Es gibt durchaus Christen, die meinen das man sich selbst anstrengen muss, um Geistesfrucht zu simulieren, wie oben bereits geschilderz

Der heilige Geist ist aber die persönliche Gegenwart von Vater und Sohn.

Diese Gegenwart Gottes wirkt innerlich in etwa so als wenn man die Liebe persönlich zu Besuch hätte. Und so ist es ja auch, mit Gott ist Liebe, und mit Gottes Liebe selbst wird er einen Menschen verändern, denn Liebe bringt ganz von alleine das Gute in einem Menschen zum Vorschein.

Ohne das man selbst sich zwingen müsste zu allen Menschen besonders liebevoll zu sein, denn mit Gott liebt man sie alle ganz von alleine.

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@Bast4321

Simulieren wäre ja auch unecht, wenn nicht gar behaftete mit Falschheit.

Also sind dann Gott und Jesus immer da, so als hätte ich rund um die Uhr Besuch? Falls ja, wieso sollte ich dann überhaupt noch Beten? Hätte ich dann überhaupt noch eine Privatsphäre?

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@Aurina

Das Gebet öffnet das Innere, sonst könnte der Geist nicht erfüllen.

Ist zwar gut zu glauben das Gott immer da ist. Sonst könnte man ja nicht mit ihm sprechen.

Doch in sein Herz muss man ihn lassen. Gebet eignet sich hervorragend dafür.

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@Bast4321

Und wie steht es mit der Privatsphäre?

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@Aurina

Man kann natürlich sein Herz wieder vor Gott verschließen, dann hätte man auch "Ruhe".

Oder Gott sagen das man jetzt was Ruhe will, geht auch.

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@Bast4321

Wobei ich erwähnen muss, dass meine Privatsphäre nicht durch Gott gestört wird, sondern durch Dämonen.

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@Aurina

Gibt Gebete die nennen sich geistige Kampfführung.

Hab ich auf PDF.

Oder mal googeln.

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@Aurina

Das ist der Unterschied zwischen Gott und Dämonen. Gott ist vornehm und höflich. Er lässt dich frei und bedrängt dich nicht. Die Dämonen sind respektlos und stören deine Privatsphäre, wann immer sie können.

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