Es stimmt, dass das nicht ins Bild einer perfekten Schöpfung passt. Bei solchen Argumenten wird aber übersehen oder ignoriert, dass die Schöpfung laut Bibel nicht perfekt geblieben ist.

Der Sündenfall hatte auch negative Auswirkungen auf die Natur und Biologie. Ab da gab es den biologischen Tod, also auch Verfall und Degeneration. Ab dem Sündenfall begannen die Schmerzen bei der Geburt und Dornen und Disteln gibt es ebenfalls erst seit dem Sündenfall:

1.Mose 3,16 Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen!

18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen.

19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!

Unperfekte und destruktive Strukturen sind in der biblischen Schöpfung als Folge des Sündenfalls also nicht per se ausgeschlossen.

Es gibt für das allgemeine Argument destruktiver Strukturen verschiedene Antwortmöglichkeiten. Manches ist durch mikroevolutive Anpassung, bzw Degeneration erklärbar, anderes durch einen Umbruch in der Schöpfung. - Also dass Gott nach dem Sündenfall bestimmte Tiere aktiv "umbaute", um sie an die neuen Bedingungen anzupassen oder völlig neu erschuf. (wie bei den Dornen und Disteln)

Bei den Schlupfwespen dürfte letzteres plausibler sein. Gott wird sie nach dem Sündenfall angepasst haben.

lg

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Nichts. Die Unterstellung mit den Sumerern wird beim AT gemacht und das wurde von Juden geschrieben.

Aber auch da kann das nicht sicher belegt werden, man war ja beim Schreiben der Texte nicht dabei. Wer aus Ähnlichkeiten zwischen biblischen und sumerischen Texten darauf schließt das eine sei vom anderen abgeschaut, schließt von vorn herein die Historizität der beschriebenen Ereignisse aus.

Ebenso ist es aber möglich, dass beide Texte unabhängig voneinander geschrieben wurden und auf das selbe historische Ereignis zurück gehen.

Ist Utnapischtim Jesus?

Äh...Nein. Der kommt in der Flut-Erzählung des Gilgamesch-Epos vor. Das ist ein ganz anderer Kontext.

lg

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4 Augenzeugenberichte beschreiben Jesu Kreuzigung, weitere außerbiblische Schreiber bestätigen das:

1. Flavius Josephus war ein römisch-jüdischer Geschichtsschreiber. Im Jahr 93 n. Chr. erschienen seine Antiquitates Judaicae, wo er im Buch 18, Paragraph 63-64 schrieb:

"...Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. [...]"

2. Tacitus war römischer Historiker. Er schreibt in Annales 15,44:

"Ihr Namensgeber, Christus, war unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden."

3. Im jüdischen Talmud steht:

„Am Abend des Passahfestes wurde Jesus gehängt...“

Das griechische Wort für „gehängt“ (kremamenos) wird auch in der Bibel für den Umstand der Kreuzigung verwendet (vgl. z.B. Gal. 3:13).

Siehe auch hier: https://www.begruendet-glauben.org/theologie/mederacke-2018-10-antike-quellen-die-jesus-ausser-christlich-belegen/

Dass die Römer zu der Zeit kreuzigten ist auch archäologisch belegt:

Im Jahr 1968 wurden in Jerusalem beim Ausheben einer Baugrube u.a. die Überreste eines um ca. 70 n.Chr. gekreuzigten Juden namens Johanan Ha’galgol gefunden wurden. In seinen Füßen befand sich sogar noch ein Nagel und Teile des Kreuzes waren auch bei den Fundsachen. Die genauere Untersuchung der Überreste ergab außerdem:

  • Die Kreuzigungsopfer wurden häufig an das Kreuzgeschlagen, indem Nägel durch ihre Füße oder die Fersen und durch die Handgelenke oder die unteren Armbereiche getrieben wurden.
  • Die große Mehrheit der medizinischen Forscher stimmt darin überein, dass die Positionierung des Körpers es für das Opfer erforderlich machte, sich auf- und abwärts zu bewegen, damit es abwechselnd atmen und ausruhen konnte.
  • Das Brechen der Beinknochen wurde in solchen Fällen genutzt, wo ein schnelles Sterben des Gekreuzigten gewünscht war (verhinderte das oben genannte Auf- und Abwärtsbewegen des Körpers, wodurch ein schneller Erstickungstod eintrat).

Wir haben also einige (relativ) zeitnahe Berichte, die allesamt Jesu Kreuzigung bezeugen und dann kommt 600 Jahre später Mohammed und behauptet einfach ohne jeden Augenzeugen das Gegenteil.

Die Frage ist also falsch gestellt. Wie erklären Muslime die Nicht-Kreuzigung Jesu, obwohl alle zeitnahen Quellen das Gegenteil bezeugen? Muslime sind in der Beweispflicht, nicht Christen.

lg

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Wissenschaft wird über ihre Methodik definiert und diese wird vom Kreationismus ebenso angewendet, wie von der Evolutionstheorie.

nur auf bereits aufgeschriebenes „Wissen“ zurückgegriffen, was in der Bibel steht.

Stimmt nicht. Die Bibel dient "nur" als weltanschauliche Grundlage, aufgrund derer naturwissenschaftliche Befunde naturgeschichtlich gedeutet werden. Die ET hat im Naturalismus / Materalismus übrigens ebenso eine weltanschauliche Grundlage.

Die Bibel sagt z.B. dass Gott ein jedes "nach seiner Art" schuf, doch es ist naturwissenschaftliches Wissen über Vererbung, Epigenetik usw., aus welchem dann ein schöpfungswissenschaftliches Modell dazu entworfen wird, mit welchen konkreten Mechanismen Gott Seine geschaffenen Arten zu Anpassung, Variation und Artbildung / -aufspaltung (alles in begrenztem Rahmen) befähigte.

Es wird ja kein neues Wissen geschaffen
  • Erst letztes Jahr hat ein Schöpfungswissenschaftler in einer Bionikstudie einen Teilaspekt des "Ähnlichkeitsbeweises" widerlegt: https://kreationismusforum.forumieren.de/t39-neuere-studie-widerlegt-einen-teilaspekt-des-ahnlichkeitsbeweises
  • Der Kreationist Dr. Stephen Taylor ist Mitautor einer Studie, die zweifelsfrei nachwies, dass das in einem Hüftknochen eines Edmontosaurus-Dinosauriers gefundene Kollagen tatsächlich vom Saurier selbst stammt und keine Verunreinigung ist: https://pubs.acs.org/doi/epdf/10.1021/acs.analchem.4c03115?ref=article_openPDF Und das ist für die kreationistische Sicht eines jungen Alters der Dinosaurier durchaus relevant.
  • ...

Außerdem muss auch nicht jeder Schöpfungswissenschaftler aktiv in der Forschung sein. Vielen fehlen dazu auch einfach die Möglichkeiten / Geldmittel. Es ist auch schon eine wichtige Arbeit Studien naturalistischer Kollegen zu lesen und deren Rohdaten aus Schöpfungssicht zu bewerten / deuten.

___

Der Kreationismus ist die Anwendung der wissenschaftlichen Methode auf Grundlage der Bibel und damit ist er per Definition wissenschaftlich.

Vielleicht würde es sich mal für dich lohnen dich ernsthafter mit dem Kreationismus zu befassen?

lg

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Du hast recht, die sind genauso eine freikirchiche Konfession wie die Brüderbewegung, Mennoniten, usw. Mit Sekten hat das nichts zu tun.

Baptisten vertreten z.B. die Lehre, dass die Taufe erst nach der Bekehrung kommen soll, nicht unfreiwillig als Säugling. Klingt das nach einer Sekte?

Dass aber deine Russisch-Orthodoxen Verwandten da negativ eingestellt sind, wundert mich nicht. Ich habe ein Andachtsbuch ("Doch wir meinen das Leben") mit Erfahrungsberichten verfolgter Christen aus der Soviet-Union und es ist schon teilweise schockierend zu lesen wie da die Orthodoxe Kirche gegen freikirchliche Gläubige vorging.

g

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Lies den Kontext:

4 Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen!

Paulus schreibt hier an Christen, die wieder durch das alte Gesetz gerettet werden wollten. Und dazu gehört eben auch die Beschneidung. Die Beschneidung hing hier mit der Absicht zusammen, durch das Gesetz gerechtfertigt zu werden.

Eine medizinische Beschneidung ohne diese Absicht ist aber natürlich vollkommen inordnung.

lg

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Bei seinen Jüngern sagte er:,, Der Vater ist größer als ich, ich kann nur tun, was ich den Vater tun sah. Ich kann nichts von mir aus tun, sondern nur was der Vater möchte.

Du hast da 3 verschiedene Verse zusammengewürfelt. Aber auch da verneint Jesus nicht explizit Gott zu sein.

1) Joh 14,28 Ihr habt gehört, dass ich euch sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Wenn ihr mich lieb hättet, so würdet ihr euch freuen, dass ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn mein Vater ist größer als ich.

Da gibt es 2 mögliche Antworten:

Jesus hatte sich in Seinem Erdenleben erniedrigt (Phil. 2) und damit könnte Er sich auf Seinen temporär erniedrigten Zustand beziehen.

Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass der Vers Teil einer funktionellen Rangordnung in der Dreieinigkeit ist. Bedeutet: Die 3 Personen sind in ihrer Göttlichkeit gleich, aber sie ordnen sich freiwillig einander unter. Der Sohn unterstellt sich dem Vater und der Heilige Geist dem Vater und Sohn. (Der Vater sendet den Sohn, der Heilige Geist wird von Vater und Sohn gesandt)

So oder so widerlegt der Vers nicht die Dreieinigkeit. Eine freiwillige Unterordnung tangiert weder die Wesensgleichheit, noch die Göttlichkeit. Du bist ja auch nicht weniger Mensch als dein irdischer Vater, nur weil er dir (während der Kindheit) in seiner Funktion als Erzieher übergeordnet ist.

__

2) Joh. 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Jesus beschreibt hier die enge Verbundenheit zwischen Ihm und dem Vater. Dass Er nicht implizieren möchte weniger mächtig zu sein, zeigt schon der Kontext des Kapitels:

18 Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.

Wer ist Gott gleich, wenn nicht Gott?

23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Jesus soll genauso geehrt werden, wie der Vater geehrt wird. Aber Gott teilt Seine Ehre mit niemandem, der nicht Gott ist:

Jes 42,8 Ich bin der HERR, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen!

Wenn Jesus also wie der Vater geehrt werden soll, muss Jesus Gott sein.

__

3) Joh. 5,30 Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.

Siehe die Erkärung zu Vers 19.

__________________

Jesus wird Gott genannt, da Er ganz klar als solcher beschrieben wird.

Joh 8,58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich!

Jesus benutzt hier den Gottesnamen "Ich bin" für sich, was die Übersetzung von "JHWH" ist. In der damaligen Grammatik wäre das "ich" nicht nötig gewesen, trotzdem benutz Jesus es und verwendet so den Namen Gottes für sich. Im Grundtext steht "ich bin", nicht "bin ich"; Ist nur vertauscht, da die deutsche Grammatik anders ist.

Die Juden verstanden die Bedeutung, denn sie wollten Ihn darauf hin steinigen.

Noch offensichtlicher ist aber, dass Jesus sich hier auch als ewig bezeichnet, was ebenfalls auf Seine Gottheit hinausläuft:

Jeder andere hätte gesagt "Ehe Abraham war, war ich". Aber Jesus sagte "bin". Das bezeichnet einen Zustand der Dauerhaftigkeit/Endlosikeit/Ewigkeit. Und das trifft nur auf Gott zu. Engel haben zwar auch kein Ende, aber einen Anfang, auch da würde man "war" sagen.

Es bleibt also keine andere Möglichkeit, als dass Jesus sich da indirekt als Gott bezeichnet.

__

Joh. 12, 37 Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn;

38 damit das Wort des Propheten Jesaja erfüllt würde, das er gesprochen hat: »Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn geoffenbart worden?«

39 Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja hat wiederum gesprochen:

40 »Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verhärtet, damit sie nicht mit den Augen sehen, noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile«.

41 Dies sprach Jesaja, als er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.

Aus dem Kontext von Vers 37 geht hervor, dass von Jesus gesprochen wird. In Vers 41 ist dann von Seiner Herrlichkeit die Rede, die Jesaja sah. Also ist "seine Herrlichkeit" auf Jesus bezogen.

Die Parallelstelle dazu ist:

Jes. 6,3 Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit!

5 Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!

6 Da flog einer der Seraphim zu mir, und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte;

7 und er berührte meinen Mund [damit] und sprach: Siehe, dies hat deine Lippen berührt; deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt!

8 Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!

Nach Vers 5 hat Jesaja JHWHs Herrlichkeit gesehen. Da in Johannes steht, dass Jesaja Jesu Herrlichkeit sah, bedeutet das, dass Jesus Gottes Herrlichkeit hat und damit (auch) JHWH ist.

Vers 8 ist auch noch interessant: Der Herr (hebräisch "Adonai", also auch Gott) fragt, wer für uns gehen wird.

Demnach wird Jesaja also von mindestens 2 Personen gesendet, die beide Gott sind, denn nur Gott sendet Propheten.

__

Lukas 3,4 wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Jesaja, der spricht: »Die Stimme eines Rufenden [ertönt] in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben!

5 Jedes Tal soll ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme soll gerade und die holprigen Wege eben werden;

6 und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.«

Diese Prophetie aus Jesaja 40 wird auf Johannes den Täufer bezogen, der den Weg des Herrn bereitet, welcher im NT auf Jesus bezogen wird.

Jes. 40,3 Die Stimme eines Rufenden [ertönt]: In der Wüste bereitet den Weg des HERRN [JHWH], ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!

Somit wird Jesus eindeutig als der JHWH aus Jesaja 40,3 definiert.

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Römer 10,13 denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Das ist ein Zitat aus Joel 3. Mit "Herr" ist hier Jesus gemeint, wie sich aus Vers 9 eindeutig ergibt:

9 Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Das mit "Herr" (gr. "kyrios") übersetzte hebräische Wort in Joel lautet JHWH:

Joel 3,5 Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN [JHWH] anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.

Damit wird Jesus als der JHWH des AT identifiziert.

Jesus ist ganz eindeutig Gott. Hier eine ausführliche Argumentation dazu: https://www.jesus-christus-ist-gott.de/fragen-%C3%BCber-gott-und-die-dreieinigkeit/ist-jesus-gott

lg

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Es stimmt natürlich, dass wir die gute Botschaft verbreiten sollen und viele Christen sind da auch viel zu faul. Aber das mit dem Mond und Mars ist biblisch gesehen Unsinn. Jesus kam auf die Erde, starb für die Menschen und es ist offensichtlich, dass Er mit "Welt" die Erde meinte.

Es gibt auch keinen biblischen Hinweis auf außerirdisches Leben (abgesehen von Gott, Engeln und Dämonen). Da sieht man mal wieder, dass sich die Kirche der Welt anpasst, statt strikt bei dem zu bleiben, was das Wort Gottes lehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=ppYVPOGaFVc&list=RDppYVPOGaFVc&start_radio=1

lg

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Es freut mich, dass du deine Beziehung zum Herrn verbessern möchtest! Grundvoraussetzung dafür ist aber natürlich, dass du wirklich ein Kind Gottes bist:

Joh 1,12 Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Es ist schön, dass du in einem christlichen Elternhaus aufwachsen durftest, aber eine christliche Erziehung macht dich noch zu keinem Kind Gottes. Hast du dich mal bewusst für ein Leben mit und für Jesus entschieden? Weißt und glaubst du, dass du ein Sünder bist und Jesus für deine Schuld starb und am dritten Tag auferstand?

Nur dann bist du wirklich Christ. Mehr dazu hier: https://www.jesus-christus-ist-gott.de/wie-werde-ich-christ

Die Beziehung zum Herrn wird in erster Linie durch tägliches Bibel lesen und beten gepflegt. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich habe mich mit 3-4 Jahren bekehrt, aber erst als ich mit 10 Jahren anfing täglich die Bibel zu lesen, wurde meine Beziehung zum Herrn enger und persönlicher.

Durch die Bibel spricht Gott zu dir und im Gebet redest du mit Ihm.

1Petr 2,2 und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst,

Röm 12,12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet!

Kol 4,2 Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.

Phil 4,6 Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

Das ist ja auch unter Menschen so: Wenn wir viel und regelmäßig mit Freunden reden und mit ihnen was unternehmen, stärkt das die Freundschaft. Hier noch eine Hilfestellung zum Bibel lesen: https://www.gutefrage.net/frage/bibel-wo-anfangen#answer-572072073

Zu deiner Freizeit:

Du hast recht, nur Videospiele und Serien sind nicht gerade hilfreich, je nach Inhalt eher kontraproduktiv (da spreche ich ebenfalls aus Erfahrung).

Bete doch darüber, wie du deine Freizeit sinnvoller gestalten kannst. Ich wüsste nicht warum es zu spät sein sollte mit einem Sport wie Tennis anzufangen.

Du kannst auch deine Zeit am PC sinnvoll gestalten. Ich beschäftige mich z.B. gerne mit biblisch-christlichen Themen und dem Thema "Schöpfung vs Evoution" und schreibe auch Artikel. Der oben verlinkte Artikel ist z.B. von mir.

Ich denke Gott will nicht, dass der Mensch keinen Spaß im Leben hat, aber ebenso steht in der Bibel, dass der Mensch nicht die Welt und gleichzeitig Gott lieben kann.

"Die Welt" steht in der Bibel im Gegensatz zu Gott und Seinem Willen. Natürlich darfst du Hobbys und Spaß haben, aber Gott sollte an erster Stelle stehen und dein Spaß nicht Gottes Wesen oder Willen widersprechen. Siehe auch: https://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-ich-meine-hobbys-loslassen#answer-396846218

Ich hoffe die Antwort hilft dir weiter :-) Hast du sonst noch Fragen?

LG und Gottes Segen!

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Ja, das ist separat. Den Heiligen Geist bekommst du im Moment der Bekehrung, die Wassertaufe kommt nach der Bekehrung. Eine ausführliche Argumentation zu beidem:

Die Wassertaufe:

Die Wassertaufe ist ein Bekenntnis zum Glauben. Sie sollte nach der Bekehrung erfolgen und trägt nicht zur Rettung bei.

Für die Heilsnotwendigkeit der Taufe werden solche Verse genannt:

Mk. 16,16 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Es muss der Kontext der gesamten Bibel beachtet werden: Zahlreiche Verse sprechen nur von der Rettung aus Glauben, siehe weiter unten in der Antwort. Die Verse hingegen, die für die Heilsnotwendigkeit der Taufe genannt werden, kann ich an einer Hand abzählen.

Der Schächer am Kreuz wurde ohne Taufe gerettet (Lk 23,43), in Apg 10 wurden Heiden gerettet und anschließend getauft. Paulus dankt Gott, dass er nur wenige Korinther getauft hat (1. Kor 1,14-16) - ein komischer Dank, wenn die Taufe heilsnotwendig wäre. Und auch Jesus taufte nicht, was ebenfalls ein komisches Verhalten wäre, wenn die Taufe heilsnotwendig wäre.

Hier nennt Jesus die Taufe, weil sie zum Glauben gehört. Nach der Bekehrung kommt die Taufe als öffentliches Bekenntnis. - siehe auch die Reihenfolge in dem Vers: Zuerst der Glaube, dann die Taufe.

Nennt sich jmd Christ, will sich aber perdu nicht taufen lassen, sich also nicht öffentlich bekennen, ist an der Echtheit des Glaubens zu zweifeln.

Das bestätigt auch, dass Jesus im zweiten Satz nur den Unglauben als Grund für die Verdammung nennt. - nicht eine fehlende Taufe.

_____

Joh. 3, 1 Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden.

2 Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist.

3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!

4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?

5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!

Katholiken meinen "Wasser" in V. 5 beziehe sich auf die Taufe. Aber das passt nicht mit dem Rest der Bibel zusammen. Es gibt viele Stellen, wo steht, dass wir aus Glauben gerettet werden - von Taufe steht da nichts (siehe unten). Auch hier in den Versen 15-18 steht nur was von Glauben, nicht von Taufe.

Mit "Wasser" ist das Wort Gottes gemeint, wie an anderen Stellen ersichtlich wird:

Ep. 5,26 damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,

1.Petr 1,23: denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt.

Und es ergibt auch Sinn, dass Jesus in Vers 5 das Wort Gottes und den H.Geist meint, denn:

In der Bibel steht alles, was wir über Gott und den Glauben wissen müssen, sie ist die Grundlage und durch sie wachsen wir im Glauben(1Petr 2,2).

Und der Heilige Geist wirkt die Wiedergeburt in uns. Er verändert uns Stück für Stück zum Guten und macht uns neu:

Gal. 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

2. Kor. 5:17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!

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1.Petr. 3,21 Das Abbild ⟨davon⟩ errettet jetzt auch euch, ⟨das ist⟩ die Taufe – nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen – durch die Auferstehung Jesu Christi.

Man muss den gesamtbiblischen Kontext beachten. Bevor ich zeige, warum Petrus die Taufe hier nicht als heilsnotwendig bezeichnet, erstmal der gesamtbiblische Kontext:

Joh 6,47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.

Joh 11,25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;

Röm 10,9 Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Eph 2,8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;

9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

In all diesen Versen wird die Taufe mit keinem Wort erwähnt. Allein der Glaube wird als Heilsnotwendig bezeichnet.

Apg. 10, 44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten.

45 Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde.

46 Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort:

47 Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?

48 Und er befahl, dass sie getauft würden im Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben.

Nur wer gerettet ist, hat den Heiligen Geist:

Röm. 8,9 Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.

Eph. 1,13 [...] in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,

14 der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Diese Heiden wurden also gerettet, bevor sie getauft wurden. Erst danach wurden sie als Zeugnis ihres Glaubens getauft.

Die Bibel sagt also deutlich, dass die Taufe nicht rettet. Petrus sagt in seinem ersten Brief, dass die Taufe nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches ist. - sie trägt also nicht zur Sündenvergebung bei.

Vielmehr ist sie die Bitte oder der Ausdruck eines reinen Gewissens vor Gott. Hätte Petrus die Heilsnotwendigkeit der Taufe gemeint, hätte er seiner Erfahrung in Apg. 10 widersprochen.

Dementsprechend heißt es in der Schlachter auch:

21 welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi.

Das gr. Wort "antitypos" bezeichnet ein (Gegen)Bild eines Modells oder einer Vorlage. Es wird auch in Hebr. 9,24 für eine Nachbildung verwendet. Damit ist "bildlichen Sinn" hier die bessere Übersetzung.

___________

Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis dazu, dass man sich bekehrt hat und sie hat auch definitiv ihren Stellenwert, aber sie trägt nicht zur Rettung bei. Etwas mehr dazu hier: https://www.jesus-christus-ist-gott.de/ist-die-taufe-heilsnotwendig

Die Geistestaufe:

Wie schon erwähnt bekommen wir den Heiligen Geist im Moment der Bekehrung:

Eph. 1,13 [...] in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung,

14 der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Nur wer den Heiligen Geist hat, ist auch gerettet. Wer vorgibt gläubig zu sein, aber den H. Geist nicht hat, dessen Glaube ist nicht echt:

Römer 8,9 Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Christus nicht hat, der ist nicht sein.

Aber eine zweite Taufe oder Erfüllung mit dem Heiligen Geist, wie es Pfingstler lehren, ist nicht biblisch. Wir empfangen Ihn bei der Bekehrung und Er wird danach auch nicht wieder "weniger", dass er "nachgefüllt" werden müsste.

Wir können Ihn höchstens in Seinem Wirken dämpfen (1.Thess. 5,19), aber auch dann brauchen wir Ihm nur wieder mehr Wirkungsfreiraum zu geben.

Fazit:

Als erstes erfolgt bei der Bekehrung das Empfangen des Heiligen Geistes. Dieser ist heilsnotwendig, denn Ihn haben nur diejenigen, deren Bekehrung echt ist. Die Wassertaufe folgt anschließend als ein Zeugnis und Bekenntnis zum Herrn. Sie ist nicht heilsnotwendig.

LG

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Wie Jesus alles drei sein kann, wurde dir ja schon beantwortet. Ich gehe noch etwas konkreter auf die Begriffe ein:

Jesus ein Prophet war

Ein Prophet ist ein Mensch, der mit einer Botschaft von Gott gesendet wird. Jesus war insofern also auch Prophet, dass Er Mensch wurde und im Auftrag des Vaters mit einer Botschaft kam.

dann wird er Messias genannt

Der Messias wird im AT hunderte Male vorhergesagt und als Person beschrieben, der für unsere Sünden sterben und Israel retten sollte. Jesaja 53 ist da eine der bekanntesten messianischen Prophetien.

Jesus ist die Erfüllung dieser Prophetien, Er ist der Messias, der für unsere Sünden starb und am Ende auch Israel retten wird.

und dann wiederum heißt es, er ist Gott selbst.

Ja, Seinem Wesen nach, als Teil der göttlichen Wesenseinheit, ist Jesus Gott.

Jesus ist als Teil der Dreieinigkeit dem Wesen nach Gott, als Gesandter des Vaters ist Er Prophet und als Erfüller der messianischen Prophetien und Erlöser von unseren Sünden ist Er der Messias.

Ist damit alles geklärt?

Lg

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An einem Treffen mit ein paar einzelnen befreundeten Christen hier, die ich schon länger kenne, hätte ich durchaus Interesse. Darüber hinaus hält sich mein Interesse an einem Gruppentreffen aber in Grenzen.

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Wenn du glaubst und erkannt hast, dass Jesus aus Liebe zu dir für deine Sünden starb, kannst du dich nicht selbst hassen.

Ja, du hast Fehler und ja, du bist ein Sünder (wie jeder andere), aber du bist auch Gottes Schöpfung, von Ihm geliebt und deine Schuld ist dir vergeben, wenn du Jesus angenommen hast.

Und das ist die Gewissheit über den eigenen Zustand / Wert, die ein Christ haben darf: Ein unvollkommener, sündiger Mensch, der von Gott großzügig gesegnet, geliebt und vergeben ist:

https://youtu.be/uAXATqOcwao

Das ist übrigens keine Selbstliebe, wie sie die Welt heute lehrt und leider auch von einigen Christen übernommen wurde. Die ist unbiblisch. Mehr dazu in einem meiner Artikel: https://www.jesus-christus-ist-gott.de/ist-selbstliebe-biblisch-1

LG und Gottes Segen

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Als Christ keine bestimmten Tiere essen?

Im 5. Mose 14:3-20 wird erzählt, welches Fleisch man nicht essen solle, da es unrein und dem Herrn ein Gräul ist.

Esst keine Tiere, die der Herr verabscheut und euch verboten hat! Essen dürft ihr Rinder, Schafe, Ziegen, Hirsche, Gazellen, Rehe, Steinböcke, Antilopen, Wildschafe und Gämsen. Alle Tiere, die wiederkäuen und vollständig gespaltene Hufe oder Pfoten haben, sind für euch erlaubt. Nicht essen sollt ihr Tiere, die zwar wiederkäuen, aber keine ganz gespaltenen Hufe oder Pfoten haben, wie Kamel, Hase und Klippdachs. Sie sind unrein für euch. Dasselbe gilt für das Schwein, das zwar gespaltene Hufe hat, aber nicht wiederkäut. Esst kein Fleisch von solchen unreinen Tieren und berührt auch nicht ihre Kadaver! Von den Tieren im Wasser dürft ihr jedes essen, das Flossen und Schuppen hat. Alle anderen sind unrein für euch. Auch von den Vögeln sollt ihr nur die reinen essen. Nicht essen dürft ihr Gänsegeier, Lämmergeier, Mönchsgeier, Gabelweihe, Königsweihe und alle anderen Arten des Geiers, alle Arten des Raben, Strauß, Falke, Seemöwe, alle Habichtarten, Steinkauz, Ibis, Schleiereule, Wüstenkauz, Aasgeier, Fischeule, Storch, alle Reiherarten, Wiedehopf und Fledermaus. Ihr sollt auch keine geflügelten Insekten essen. All diese Tiere sind unrein für euch. Esst nur Vögel, die rein sind!

Aber in Matthäus 15:11 sagte Jesus:

"Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein."

Wurde die 'Regel' von Mose somit aufgehoben oder war dies auf etwas anderes bezogen?

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Ja, für Christen sind keine Tiere perse als Nahrung verboten.

Das Thema fängt noch vor Israel an. Gott erlaubte kurz nach der Sintflut erstmals explizit das Essen von Fleisch:

1Mo 9,3 Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.

Von der Sintflut bis zum Gesetz des Mose war den Menschen absolut jede Tierart als Nahrung erlaubt.

Die Speisegesetzte für Israel waren auch nur an Israel gerichtet. Warum bestimmte Tiere jetzt aufeinmal als unrein und verboten galten sagt die Bibel nicht explizit, aber es kann mehrere Gründe haben. (manche Tiere wurden vielleicht von Heidenvölker für Götzenopfer genutzt, andere vielleicht weil sie weniger gesund sind oder wegen ihrer symbolischen Bedeutung.) Fest steht jedenfalls, dass sich Israel von den anderen Völkern abgrenzen sollte.

Jesus hat aber das Gesetzt zu seinem Endziel gebracht und wir Christen stehen nicht darunter. Uns ist keine Tierart verboten:

Apg. 10,11 Und er sah den Himmel geöffnet und ein Gefäß zu ihm herabkommen, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden gebunden war und auf die Erde niedergelassen wurde;

12 darin waren all die vierfüßigen Tiere der Erde und die Raubtiere und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels.

13 Und eine Stimme sprach zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!

14 Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen!

15 Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweiten Mal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!

16 Dies geschah dreimal, und dann wurde das Gefäß wieder in den Himmel hinaufgezogen.

Alles was im AT als unrein galt, hat Gott gereinigt.

Apg. 15,4 Als sie aber nach Jerusalem kamen, wurden sie von der Gemeinde, den Aposteln und den Ältesten empfangen und berichteten alles, was Gott mit ihnen gewirkt hatte.

5 Aber einige von der Richtung der Pharisäer, die gläubig geworden waren, standen auf und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten!

6 Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, um diese Sache zu untersuchen.

7 Nachdem aber eine große Auseinandersetzung stattgefunden hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer und Brüder, ihr wisst, dass Gott lange vor diesen Tagen mitten unter uns die Heiden erwählt hat, dass sie durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben kommen sollten.

8 Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns;

9 und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.

10 Weshalb versucht ihr denn jetzt Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?

11 Vielmehr glauben wir, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet werden, auf gleiche Weise wie jene.

12 Da schwieg die ganze Menge und hörte Barnabas und Paulus zu, die erzählten, wie viele Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte.

13 Nachdem sie aber zu reden aufgehört hatten, ergriff Jakobus das Wort und sagte: Ihr Männer und Brüder, hört mir zu!

14 Simon hat erzählt, wie Gott zuerst sein Augenmerk darauf richtete, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen anzunehmen.

15 Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht:

16 »Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten,

17 damit die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der all dies tut.«

18 Gott sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt.

19 Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll,

20 sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.

21 Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt solche, die ihn verkündigen, da er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.

In Bezug auf Nahrung gilt für Christen also nur:

  • Kein Götzenopferfleisch
  • nichts, was erstickt ist
  • Kein Fleisch, in dem noch Blut ist

Heute gibt es keine unreinen Tiere mehr, es ist wieder wie zu Noahs Zeiten. Mt. 15,11 bestätigt das natürlich auch.

Lg

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Ich hatte die gleiche Idee, aber du warst schneller. Und dann bin ich halt beigetreten. 🙂

Ich bin mal gespannt ob das Klima hier ohne sich einmischende Atheisten angenehmer ist. Es sind sich ja auch auf GF nicht alle Nutzer, die sich Christen nennen, sympathisch...

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Da du meine Nachfrage nicht beantwortet hast, gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass du keine Ahnung von dem Thema hast und generell Theorien mit einem intelligenten Schöpfer / Designer meinst.

Intelligent Design hat Philipp59 bereits gut erklärt. Die sehen sozusagen Indizien für einen intelligenten Ursprung in der Natur, ohne dem Schöpfer eine bestimmte Identität zuzuschreiben, wie es der Kreationismus tut.

Der (Kurzzeit-)Kreationismus basiert auf dem biblischen Schöpfungsbericht. Kreationisten nehmen den Schöpfungsbericht als weltanschauliche Grundannahme (Wie Evolutionisten den Naturalismus) und suchen dann nach Indizien, die zum Schöpfungsbericht passen oder ihn bestätigen. Viele Argumente, die bei ID verwendet werden, sind auch hier gültig.

Im biblischen Schöpfungsmodell wurde die Welt also vor 6.000-10.000 Jahren (ergibt sich aus biblischen Stammbäumen) in 6 Tagen vom biblischen Gott geschaffen. Dafür wird mit verschiedenen wissenschaftlichen Argumenten argumentiert.

Ein wesentlicher Bestandteil ist das Grundtypenmodell: Aus der biblischen Formulierung "ein jedes nach seiner Art" und der Beobachtung, dass heute Anpassung und Artaufspaltung stattfindet abgeleitet, wird davon ausgegangen, dass Gott Grundtypen erschuf.

Also voll entwickelte "Arten" / Typen, in die Er jeweils die Erbinformation für weitere Anpassungen und Artbildung anlegte, wobei ein Teil dieser latent (nicht sichtbar ausgeprägt) angelegt war, bzw. ist.

Aus diesen Grundtypen "entwickelten" sich dann jeweils weitere Unterarten, wobei jedes neu scheinenende sichbare Merkmal auf bereits bestehender Erbinformation basiert. Alle heutigen Arten sollten sich also zu verschiedenen Gruppen zusammenfassen lassen, die jeweils einen gemeinsamen Vorfahren haben.

Weitere Details auf Nachfrage.

Soweit eine Erklärung des Konzepts, konkrete Argumente und mehr nenne ich gerne auf Nachfrage.

lg

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Nein

Einfach die Evangelien lesen...

Lk. 24,42 Da reichten sie ihm ein Stück gebratenen Fisch und etwas Wabenhonig.

43 Und er nahm es und aß vor ihnen.

Jesus aß Fisch.

Lk. 22,7 Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten musste.

8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können!

Zum Passah wurde Lamm gegessen.

lg

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Ja, du hast es erfasst. Es gibt mehrere Argumente für die göttliche Inspiration der Bibel.

Den roten Faden hast du ja schon erwähnt: Die Bibel - von ca 40 Autoren geschrieben, die sich oft nicht kannten, über Generationen hinweg (1600 Jahre), besteht aus 66 Büchern. Trotzdem passen die einzelnen Bücher zusammen. Es zieht sich ein Roter Faden vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung. Im 1.Mose trennt sich der Mensch von Gott, in der Offenbarung sind Mensch und Gott wieder vereint, ... Der Messias wird im AT mehrfach(verschiedene Autoren) vorhergesagt. Im NT erfüllen sich diese, von einander unabhängigen Prophetien, in Jesus Christus. Dazu kommen noch andere erfüllte Prophetien oder Prophetien die sich im AT und NT wiederholen. z.B Daniel und die Offenbarung:

Daniel empfängt Visionen über die Zukunft von Gott. Darunter über den Antichristen in Kapitel 7. Er wird "freche Reden führen"(V.25)und die Heiligen Gottes aufreiben(V.25). Er wird 3,5 Jahre herrschen("eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit" V.25)

Hunderte Jahre später empfängt Johannes die Offenbarung - u.a. über den Antichristen:

Off. 13,5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken.

6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen.

7 Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation.

Da fallen einem die Parallelen auf: 2 Menschen, die sich nicht kennen konnten, schreiben von der selben Person. 42 Monate sind 3,5 Jahre.

Die meisten Schreiber der Biblischen Bücher kannten sich nicht, trotzdem passen die einzelnen Bücher zusammen! Als ob jmd darauf geachtet hätte, dass die Bücher (zu unterschiedlichen Zeiten u. von verschiedenen Menschen geschrieben) zusammenpassen...

Weitere Argumente sind:

Die absolute Aufrichtigkeit der Bibel:

Die Bibel nimmt kein Blatt vor den Mund. Fehler und Sünden der Menschen werden schonungslos beschrieben, selbst von großen Gottesmännern, wie bspw. David (Ehebruch) und Salomo (Götzendienst). Gleichzeitig kommen Feinde Gottes teilweise erstaunlich gut weg. (z.B Darius - Daniel 6 und Julius - Apg 27, 1-3)

Die Bibel fördert in keiner Weise das menschliche Ego. Das spricht dafür, dass die Bibel nicht allein aus menschlicher Sichtweise geschrieben ist.

Ein guter Spruch dazu lautet:

"Die Bibel ist ein Buch, das kein Mensch schreiben könnte, selbst wenn er es wollte, und das kein Mensch schreiben wollte, selbst wenn er es könnte."

Die Unverfälschtheit der Bibel:

Die Qumran-Funde stammen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und enthalten fast das ganze AT. Sie stimmen mit dem heutigen AT überein.

Die Septuaginta ist eine altgriechische Übersetzung des AT, bzw Tanachs. Sie entstand ab etwa 250 v. Chr. Auch sie stimmt mit dem heutigen AT überein. (Sie enthält lediglich zusätzlich einige Apogryphen, da das AT/Tanach erst 100 n. Chr kanonisiert wurde.)

Im Tal Hinnom fand man 2 kleine Silberrollen als Grabbeilage aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Sie enthalten den Priestersegen aus 4.Mose 6 und stimmen auch auf den Buchstaben genau mit dem uns heute überlieferten Priestersegen überein.

Vom NT sind noch etwa 5700 Fragmente vorhanden. Einige stammen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Auch diese Teile stimmen so gut mit der heutigen Bibel überein, dass die Behauptung, der Text der Bibel wurde verfälscht, wissenschaftlich nicht tragbar ist.

Dazu kommen die vielen Zitate von Kirchenvätern, wo sie die Bibel zitiert haben - auch in Übereinstimmung mit der heutigen Bibel.

Es ist schon ungewöhnlich, das ein Buch über eine so lange Zeit des Abschreibens unverfälscht bleibt. Für mich ist klar, dass da jmd. (nämlich Gott) drüber wacht.

Bei Shakespeare, der viel näher an unserer Zeit gelebt hat, gibt es große Verwirrung um einige seiner Stücke. Das häufige Abschreiben seiner Texte hat dazu geführt, dass nicht mehr klar ist, welche Formulierungen dem Original entsprechen.

Bei der Bibel aber erkennen Historiker eine sehr große Übereinstimmung der heutigen Ausgaben mit den frühesten erhaltenen Kopien!

Erfüllte Prophetie:

Nur Gott kennt die Zukunft. Daher belegen erfüllte biblische Prophetien Gottes Inspiration in der Bibel.

1. Daniel schrieb im 7. Jahrh. v. Chr. von Alexander dem Großen:

Daniel 11: 3 Es wird aber ein tapferer König auftreten und eine große Herrschaft gründen und tun, was ihm gefällt.

4 Aber wie sein Reich aufgekommen ist, so wird es auch zerbrechen und nach den vier Himmelsrichtungen zerteilt werden, aber nicht unter seine Nachkommen, und nicht mit gleicher Macht, wie er sie ausgeübt hat; denn sein Reich wird ausgerissen und anderen zuteil als jenen.

Alexander machte einen Feldzug von Mazedonien nach Babylon, über Asien und Indien. Er hatte eine große Herrschaft und tat was er wollte(V.3)

Nachdem er im Jahr 323 v. Chr. gestorben war, wurde sein Reich unter 4 seiner Generäle verteilt. Nicht seine Nachkommen oder Familie kamen an die Macht sondern 4 andere, wie in Vers 4 vorhergesagt. Auch hatten sie nicht mehr die gleiche Macht.

Die Prophetie kann auch nicht nach Alexanders Tod geschrieben worden sein:

Der letzte Schriftprophet(Maleachi) des AT wird auf 400 v. Chr. datiert, also noch vor Alexander dem Großen.

Wenn man jetzt behauptet Daniel wurde nach Alexanders Tod geschrieben, würde das die gesamte biblische Chronologie durcheinander bringen. Dafür müsste man erstmal sehr gute Argumente bringen. Ein einaches "für-unmöglich-halten-von -Prophetie" genügt da nicht.

2. Hesekiel (6. Jahr. v. Chr. geschrieben) über den Untergang von Tyrus:

Hes 28: 3 darum, so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich komme über dich, Tyrus, und will viele Völker gegen dich heraufführen, wie das Meer seine Wellen heraufführt!

4 Und sie werden die Mauern von Tyrus zerstören und ihre Türme niederreißen; und ich will das Erdreich von ihr wegfegen und sie zu einem kahlen Felsen machen;

5 zu einem Ort, wo man die Fischernetze ausspannt, soll sie werden inmitten des Meeres. Ich habe es gesagt, spricht GOTT, der Herr, sie soll den Völkern zur Beute werden!

...

12 Und sie werden deinen Reichtum rauben und deine Handelsgüter plündern; sie werden deine Mauern niederreißen und deine prächtigen Häuser zerstören; sie werden deine Steine, dein Holz und deinen Schutt ins Wasser werfen.

Nebukadnezer II eroberte und zerstörte die Stadt. Einige der Bewohner flüchteten auf eine nahe gelegene Insel, wo sie eine neue Stadt bauten.

300 Jahre später wollte Alexander der Große die Stadt auf der Insel erobern, wozu er einen Damm aus den Überresten des alten Tyrus baute - sie wurden ins Wasser geworfen (V.12).

Da wo Tyrus früher war, ist heute ein kahler Felsen(V.4)

3. Jesus prophezeit den Untergang des Tempels:

Mk 13: 1 Und als er aus dem Tempel ging, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Meister, sieh nur! Was für Steine! Und was für Gebäude sind das!

2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehst du diese großen Gebäude? Es wird kein einziger Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!

Wie man heute unschwer weiß, steht der Tempel nicht mehr. Das erfüllte sich 70 n. Chr. durch die Römer. Die Klagemauer, die noch steht, gehört nicht zum Tempel. In meiner Bibel steht, dass das Mk-Evangelium 63-68 n. Chr geschrieben wurde, also bevor der Tempel zerstört wurde - die Prophetie ist also echt.

Aber es gibt auch noch eine andere(frühere) Datierung, die mir auch logisch erscheint.

4. Vorhersage über Ninives Untergang im Buch Nahum(zwischen 650 und 630 v. Chr geschrieben) :

Kap. 2, 7 Die Tore an den Strömen werden aufgebrochen, und der Palast verzagt.

9 Ninive glich ja von jeher einem Wasserteich — dennoch fliehen sie! »Steht still, haltet stand!« — Aber niemand wendet sich um.

Kap. 3, 13 Siehe, dein Volk ist zu Weibern geworden in deiner Mitte; deinen Feinden werden die Tore deines Landes weit geöffnet; Feuer hat deine Riegel verzehrt!

15 Dort wird das Feuer dich verzehren, das Schwert dich ausrotten; es wird dich verzehren wie Heuschrecken; magst du auch zahlreich sein wie die Heuschrecken, magst du auch zahlreich sein wie das Heupferd!

612 v. Chr. belagerten die Babylonier und Meder die Stadt. Erfolglos, bis Teile der Mauern durch ein gewaltiges Hochwasser des Tigris einstürzten.(V. 7+9)

Bei Ausgrabungen stieß man auf Brandspuren - Ninive wurde offensichtlich verbrannt, wie in Vers 13+15 vorhergesagt.

5. Jesaja prophezeit Kyrus:

Jesaja beschrieb 200 Jahre im Voraus, wie der persische König die große Stadt Babylon einnehmen wird. Obwohl dieser noch lange nicht geboren war, nannte Jesaja sogar seinen Namen: Kyrus!

Jesaja 44: 26 der aber das Wort seines Knechtes bestätigt und den Ratschluss ausführt, den seine Boten verkündeten; der zu Jerusalem spricht: »Werde wieder bewohnt!«, und zu den Städten Judas: »Werdet wieder gebaut! Und ihre Trümmer richte ich wieder auf«,

27 der zur Meerestiefe spricht: »Versiege! Und deine Ströme werde ich trockenlegen!«,

28 der von Kyrus spricht: »Er ist mein Hirte, und er wird all meinen Willen ausführen und zu Jerusalem sagen: Werde gebaut!, und zum Tempel: Werde gegründet!«

Nach dem griechischen Historiker Herodot ließ Kyrus den Euphrat, der durch Babylon floss, ableiten. So konnten seine Soldaten durch das Flussbett in die Stadt eindringen. Kyrus eroberte die Stadt und befreite die Juden. Er erlaubte, dass sie nach Jerusalem zurückzukehren und die Stadt/Tempel, die 70 Jahre zuvor zerstört wurde, wieder aufbauten.

Jesaja 45: 1 So spricht der HERR zu Kyrus, seinem Gesalbten, dessen rechte Hand ich ergriffen habe, um Völker vor ihm niederzuwerfen und die Lenden der Könige zu entgürten, um Türen vor ihm zu öffnen und Tore, damit sie nicht geschlossen bleiben:

2 Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen;

3 und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, dass ich, der HERR, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.

4 Um Jakobs, meines Knechtes, und Israels, meines Auserwählten willen habe ich dich bei deinem Namen gerufen; und ich habe dir einen Ehrennamen gegeben, ohne dass du mich kanntest.

Als die Perser Babylon angriffen, waren die Stadttore offen. (V.1) Durch Kyrus kam Israel wieder frei, Gott benutzte ihn, ohne, dass er es wusste. (V.4) Und Schätze gab es da natürlich auch zu erbeuten. (V.3)

Naturwissenschaftliches Wissen in der Bibel, das seiner Zeit vorraus war:

Die Bibel enthält naturwissenschaftlich korrekte Aussagen, die ihrer Zeit voraus waren. Auch das spricht für eine übernatürliche Inspirationsquelle:

1. Die Sterne sind nicht zählbar:

Jer 33,22 Wie man das Heer des Himmels nicht zählen und den Sand am Meer nicht messen kann, so will ich den Samen meines Knechtes David mehren und die Leviten, meine Diener.

Das besondere dabei ist: Damals konnte man die Sterne zählen. Da es keine Teleskope gab, konnte man die von hier sichtbaren Sterne zählen und kam auf ca. 3000 Sterne pro Halbkugel - insgesamt etwa 6000 Sterne.

Trotzdem steht in dem Vers, dass man die Sterne nicht zählen kann. Ein Mensch kann das damals nicht gewusst haben - Das Wissen kann nur von Gott kommen.

2.2 Die Erde schwebt Frei im Universum und steht nicht auf Säulen oder schwimmt als scheibe auf einem unendlichen Ozean:

Hi 26,7 Er spannt den Norden aus über der Leere und hängt die Erde über dem Nichts auf.

Mit anderen Worten: Himmel und Erde schweben frei im Universum. Aber woher wusste Hiob das? Zu der Zeit dachte man die Erde schwimme als Scheibe auf einem undendlichen Ozean. Auch dieses Wissen war seiner Zeit weit vorraus und kann nur vom Schöpfer selbst kommen.

Es mag vielleicht einige verwundern, dass Hiob da von "Leere" und "Nichts" schreibt. Schließlich befinden sich ja 100 bis 300 Milliarden Einzelsterne in jeder Galaxie. Aber wer meint, dass würde die Bibel unglaubwürdig machen, täuscht sich:

Beachtet man den unendlich weiten Raum, auf dem die Sterne und Galaxien verteilt sind, sind, bei gleichmäßiger Masseverteilung, in 1 cm³ Weltraum lediglich 4 Wasserstoffatome! Zum Vergleich: In 1 cm³ unserer Umgebungsluft sind 27 Millionen Billionen (2,7×10 hoch 19) Teilchen. Ja selbst ein im Labor erzeugtes Ultrahochvakuum enthält noch 10.000 Moleküle pro cm³.

Das Universum ist wirklich leer.

Somit ist die Bibel hier ihrer Zeit in 2 Punkten vorraus:

  • Sie weiß, dass die Erde frei im Universum schwebt
  • Sie weiß, dass das Universum(im Verhältnis) leer ist - und das obwohl man zu der Zeit nur die Sterne sehen konnte und es somit keinen leeren Eindruck machte.

3. Luft hat ein Gewicht:

Hi 28,25 Als er dem Wind sein Gewicht gab und die Wasser abwog mit einem Maß,

Bis ins 17. Jahrhundert dachten Wissenschaftler die Luft hätte kein Gewicht. Erst Evangelista Torricell bewies, dass Luft ein Gewicht hat.

Der Bibel war diese Tatsache aber schon längst bekannt.

4. In der Bibel wird der Wasserkreislauf beschrieben:

Pred. 1,7 Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder.

Hiob 26, 28 Er bindet die Wasser in seinen Wolken zusammen, und das Gewölk zerreißt nicht unter ihrem Gewicht.

Hiob 36, 27 Denn er zieht Wassertropfen herauf; sie sickern als Regen für seinen Wasserstrom herab,

28 den die Wolken niederrieseln, auf viele Menschen herabtropfen lassen.

Von der Wissenschaft(Pierre Perrault und Edme Mariotte) wurde der Wasserkreislauf erst im 17. Jahrh. entdeckt.

Weitere Bsp. findest du hier: file:///D:/MEINE%20DATEN/Downloads/256257_bibel-und-wissenschaft_download-1.pdf

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Also ja, die Bibel ist von Gott inspiriert.

lg

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