Welpe kaufen - Züchter oder nicht? Vorteile, Nachteile

13 Antworten

Welpen, die nicht aus der Zucht, sondern durchs Internet vertickt werden, werden oft unter schlimmsten Qualen gezüchtet, auf engstem Raum und schlimmen Bedingungen, setzt dich im Internet mehr damit auseinander, jeder Tierfreund sagt dann nein. :/

Warum sich ein Züchter lohnt? Der Züchter ist noch immer im Verband eingetragen. Auch wenn man auch den Züchtern einiges vorwerfen kann, so sind deren Elterntiere vor der Zucht vom Tierarzt auf Zuchttauglichkeit geprüft. Diese Maßnahme schützt schon vor einigen genetischen Problemen die in die nächste Generation getragen werden könnten. Weiterhin werden durch die professionelle Zucht die Tiere fachkundig vor und nach der Geburt der Welpen samt der Welpen selbst betreut und versorgt. 

Im Verband organisiert heißt das ein gewisses Wissen vorherrscht, die Möglichkeit von genetischen Problemen bei Krankheiten und Co. reduziert wird und die meisten Züchter auch verantwortungsbewusst mit der Abgabe etc. umgehen.

Aus privater Hand sind es Vermehrer, nichts weiter. Es gibt bestimmte Ausnahmen aber die sind nicht die Regel. Die Meisten sind Leute die ihre nicht zuchttauglichen Tiere wild verpaaren mit ebenso nicht zur Zucht freigegebennen Tieren oder aber durch unaufmerksamkeit eine Paarung nicht verhindern konnten. Diese Welpen können gesund sein, allerdings auch wegen Erbkrankheiten und falscher Pflege sehr krank sein. In diesem Fall ist dann der Kaufpreis gering, dafür kann man beim Tierarzt schon einmal fragen ob man einen Stuhl im Wartezimmer mieten kann. Hnzu kommt natürlich, dass in den Tierheimen schon genug Hunde sitzen. Da Vermehrer unkontrolliert noch mehr Hunde auf den Markt werfen, wird das Problem noch erweitert.

Wenn deine Eltern schon nichts für die Anschaffung ausgeben wollen, wie ist es dann mit dem Unterhalt und der Zeit? Steuern, Zubehör, Futter, am besten bei Anfängern die Hundeschule etc. das kostet Geld und da man einen Hund nicht lange allein lassen sollte auch ständige Zeit. Ganz davon zu schweigen das auch Organisation dazu gehört. Wir planten immer Urlaubsorte mit Hundeerlaubnis ein, aber werdet ihr das auch oder gibt es jemanden der in solchen Fällen das Tier nehmen würde?

Beim Privatkauf sei jedenfalls gesagt, dass man gegen Hunde arbeitet indem man ihr Leid unterstützt weiter vermehrt zu werden und das man sich selbst ein Überraschungsei ins Haus holt. Krankheiten, psychische Probleme? Ein privat gekaufter Hund ist ein Überraschungsei. Er kann ein gesunder, toller Hund sein, er kann aber auch 200 Euro kosten und dann entweder als  psychisch krankes Tier nur Kummer machen oder jeden Monat beim Tierarzt die 100 Euro Scheine abliefern indem Behandlungen, Tabletten usw. benötigt werden. Im schlimmsten Fall, da auch vom Ausland her einige Vermehrer schon über Mittelsmänner Welpen verkaufen, kann es sogar passieren das ihr einen Hund von einen der Polenmärkte oder aus einer ähnlich schlechten Vermehrung erhaltet und dann ist die Frage ob der Welpe überhaupt länger leben wird.

Vielleicht wäre es ja auch mal eine Idee den Blickwinkel auf andere Rassen und etwas ältere Tiere  zu erweitern. Ein Tierheimhund als Ersthund der schon mal eine gute Erziehung genossen hat ist bei weitem einfach als ein kleiner Welpe der gerade in seiner ersten Zeit eine intensive Betreuung braucht und viel Arbeit und Motivation um zu einem gesunden, gehorsamen Tier zu werden.

Danke für die ausführliche Antwort. Das mit der Zeit usw wurde bereits ausführlich besprochen. Der Witz ist, es geht eigentlich nur um die Kosten der Anschaffung. nicht die laufenden Kosten. noch witziger ist die Tatsache, dass ich ja den Hund selbst bezahle. Es geht Ihnen nur darum warum ich beim Züchter so viel ausgebe, wenn ich den privat für weniger als die Hälfte bekomme. Die verstehen es einfach nicht, dass die Hunde vom Züchter im Wesen und auf Krankheiten getestet sind und idealerweise eben so gezüchtet werden, dass wenig Krankheiten übrig bleiben. Sie denken das ist so ne Marketing Sache womit sich die züchter rechtfertigen um mehr Geld zu verlangen. So ist das leider, wenn man sich selbst nicht mit dem Thema auseinander setzt......

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hm ich weiß leider nicht, was mich erwartet, wenn ich einen Hund aus dem tierheim hole. Das ist ja quasi auch eine Wunder Tüte. Habe leider schon öfter gelesen, dass manche Hunde wieder ins tierheim zurück wandern. Leider.

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@bloodymiguel

Beim Züchter kommen nun einmal die Kosten auf. Verbandszugehörigkeit mit allen Untersuchungen von Muttertieren, etwaige Kosten für die Paarung mit dem Rüden, da will der Rüdenbesitzer (wenn im Haus kein eigener Rüde vorhanden ist oder nicht genutzt werden kann) mit Zuchtrüden ja auch sein Geld, dann der laufende Unterhalt für die Hunde, Tierarzt usw. das läppert sich und da sind die "Arbeitsstunden" mit der Hunde und Welpenbetreuung noch gar nicht drin. So ein Vermehrer hat da wenig Druck. Da gibt es keinen Verband der kontrolliert, da wird es keine Papiere geben und auch keinen Schutz das der Hund noch nachbetreut wird. Ein guter Züchter kümmert sich auch noch in den ersten Monaten um die Welpen und fragt noch mal ob alles klappt, gibt eine Beratung etc.

Bei Tierheimhunden ist die Wundertüte aber kein so riesiges Wunder. Gerade die Hunde die nicht mehr ins Welpenchema passen sind leider oft nicht gerade nur wenige Wochen da. Auch wenn man es nicht mit dem Leben in einer Familie vergleichen kann, kennen die Tierheimleiter bzw. dessen Helfer doch recht gut die dortigen Tiere, lassen die Halter die Tiere/das Tier erst einmal kennenlernen und ausführen und geben (zumindest einige Heime machen es so) das Tier erst nach einer gewissen Kennenlernphase her und lassen dann den neuen Besitzern auch noch mal Zeit sich mit dem Hund in den eigenen 4 Wänden zu beschnuppert. Tierheime möchten nachtürlich ihre Tiere auch vermitteln, aber gute Tierheime sind auch bemüht so zu vermitteln, dass das Tier eben nicht wiederkommt. Während ein Welpe wirklich eine Überraschung ist, kann ein Tierheim schon Tiere vermitteln mit einem Grundgehorsam und mit bekannten Wesen.

Man kennt es ja von der Wahl des Welpen. Oft wird der genommen, der direkt auf einen zutappelt obwohl genau der Welpe eher dann der freche, dominante und sportliche Typ des Wurfes ist da die oft geschätzten ruhigeren Vertreter eben keine Lust haben gleich mal mit 100% Power auf alles zuzurennen.

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@bloodymiguel

wenn du unerfahren in Sachen Hundehaltung, Hundeerziehung bist kann das Gleiche dir mit einem Welpen passieren. Denn gerade Welpen zu erziehen ist schwierig, gerade Beagle können ihre Halter schnell überfordern.


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Was einen erwartet weiß man bei einem Welpen auch nicht.Habe einen Hund(Rehpinscher) aus dem Tierheim musste zwar etwas Arbeit reinstecken aber jetzt ist er ein Schatz.Den ersten Hund(Jacky) hatte ich von einem eingetragenen Züchter sie wurde mit ca 2-3 Jahren blind und musste nacheinander an beiden Augen operiert werden das hat dann nochmal mehr als den Anschaffungspreis gekostet.Sie hatte die Krankheit von den Eltern geerbt also sicher sein kann man sich nie.

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