Hunde Zucht?

7 Antworten

Einen Verein und Verband (VDH) in dem das möglich ist. Eine Genehmigung von denen, um eine Zuchtstätte zu führen und einen sog. Zwingernamen anzumelden.
Dann eine zuchtfähige Hündin mit Papieren und bestandener Zuchtzuzlassungsprüfung. Ein passender Zuchtrüde dazu mit den gleichen Voraussetzungen. Der muss Dir aber nicht selbst gehören. Jeder Wurf wird kontrolliert. Eine Zuchterlaubnis auf Dauer gibt es nicht sofort.

Dann brauchst Du Platz, Zeit und Geduld. Und natürlich auch Geld . Seriöse Hundezucht ist kein Einkommen, sondern ein teueres Hobby. Vom Deckakt über Zuchtzulassung, Ahnentafeln und Wurfkontrolle kostet alles Geld. Außerdem braucht man Futter, hat Kosten für den Tierarzt und natürlich auch für eine gewisse Grundausstattung ( Wurfkiste etc ). Man muss bereit sein, einzelne Tiere aus so einem Wurf auch mal länger zu behalten. Das sind ja schliesslich keine warmen Semmeln vom Bäcker. Welpen müssen 3mal am Tag gewogen und auch beobachtet werden. Wenn man die Ars..karte gezogen hat, dann hat die Hündin zuwenig Milch und man darf zufüttern. Oder sie lehnt die Welpen ab, dann viel Spaß.

Und ganz am Ende mus sman auch noch vernünftige Interessenten für die Tierchen finden.

Hundesteuer muss man noch zahlen und eine Versicherung braucht es auch. Ein grosses Auto ist fast Bedingung.

Und dann bestimmt noch 100 Sachen, die ich jetzt vergessen habe :)

Sehr gut erklärt aber gute Züchter schauen, dass genügend Interessentrn da sind bevor sie überhaupt züchten.

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@Ichhabkeineide6

Das mag vielleicht für Hunderassen zu treffen, die es wie Sand am Meer gibt. Für etwas seltenere Hunderassen gilt das nicht. Da sind die Wartezeiten zwangsweise einfach länger. Und innerhalb von Monaten oder einem Jahr passiert viel. Interessenten erkranken oder sterben sogar. Einige ziehen um und orientieren sich dann irgendwo anders. Da gibt es immer gewisse Unsicherheiten. Außerdem kann man einen Hundewurf ja nicht garantieren. Und dann muss man den Interessenten sagen, dass sie einfach noch ein Jahr warten müssen. Nur Vermehrer haben dann gleich einen Ersatzhund auf Lager, Züchter eher nicht.

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@HarryXXX

Hä? Was hat das jetzt mit meinem Kommentar zu tun?? Unsere Züchterin hat gewartet bis sie mindestens 5 Interessenten hat bevor sie anfängt und hat den Interessenten deutlich gesagt, dass es dauern wird und eventuell nicht zu stande kommt. Und das ist auch eine seltene Hunderasse. Ich verstehe nicht was du mir sagen willst? Ich spreche ja von Züchtern über vermehrer reden wir gar nicht die suchen keine Interessenten bevor sie den Wurf planen sondern laden süße Hundefotos hoch und finden genügend Leute die sie abnehmen. Das hat nichts mit Züchten zu tun.

Ich verstehe nicht was du mir mit dem Kommentar sagen willst, denn darum ging es in meinem nicht.

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@Ichhabkeineide6

Ich will dir damit sagen, dass du 20 Interessenten haben kannst, bevor du einen Wurf machst. Und alle 20 schwören dir auf die Bibel, dass sie ein Jahr warten bis Dein Wurf da ist. Trotzdem sind 17 dann weg. Daraus kannst du nicht schließen, dass der Züchter unseriös ist.

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@Ichhabkeineide6

Gut, dann hat deine Züchterin fünf Interessenten. Das schützt sie nicht davor, dass vier davon weg sind, wenn der Wurf gefallen ist. Auch bei den besten Interessenten handelt es sich am Ende nur um Menschen.

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@HarryXXX

Der Wurf ist schon längst da und vergeben. Man muss ja auch eine Anzahlung leisten sobald man einen möchte, damit sie sich drauf verlassen kann, dass diese 5 nicht abspringen. Wenn nicht genügend Hunde da sind oder der Wurf nicht zu Stande kommt überweist sie die Anzahlung zurück. Sollte der Interessent aber aus einem anderen Grund keinen Hund mehr haben wollen behält sie die Anzahlung trotzdem.

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@Ichhabkeineide6

Das ist alles nur theoretisches Blabla und das mit der Anzahlung ist in der Praxis wahrscheinlich gar nicht durchsetzbar wenn die Interessenten da nicht mitspielen.

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@HarryXXX

Übrigens würde das ja auch gar nichts ändern. Ob du nun eine Anzahlung behältst oder nicht in dem Fall ist der Welpe übrig und muss länger bei dir wohnen.

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@HarryXXX

Ahm meine Züchterin hat das mit der Anzahlung so gemacht also doch ist in der Praxis durchsetzbar. Und 300€ Anzahlung wirft ein normaler Mensch nicht einfach zum Fenster raus. Bitte mecker nicht unnötig rum das was du sagst ergibt 0 Sinn, ich denke dir ist einfach langweilig deshalb suchst du was zum meckern.

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@Ichhabkeineide6

Das BGB sieht keine Anzahlung vor, also gibt es keine. Und sie müssen zurück bezahlt werden. Ich werde mich deshalb sicher nicht mit Leuten rum schlagen.

Wenn Deine Züchterin das macht, dann gerne. Deswegen ist es noch lange nicht gesetzlich durchsetzbar.

In Verträge wird viel Unsinn geschrieben.

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@HarryXXX

Geh bitte sei einfach leise wie kann man wegen so einer sch.... anfangen zu streiten das ich ja wirklich lächerlich

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@Ichhabkeineide6

Das Thema kam eben auf, also habe ich eine Antwort darauf gegeben. Wenn es sich nicht interessiert, dann musst du es ja nicht lesen und auch nicht kommentieren. Aber es mag vielleicht andere interessieren. Davon davon abgesehen halte ich persönlich so eine Anzahlung für überhaupt nichts zweckdienlich. Am Ende will ich als Züchter dass jemand das Tier nimmt, weil er es wirklich haben will und ihn bis zum Lebensende als Familienmitglied ein Zuhause bietet. Was ich nicht wollen würde ist, dass er das Tier nimmt, weil er eine Anzahlung nicht verfallen lassen will. In dem Fall wird es dort höchstwahrscheinlich nicht bleiben. Bei Menschen ändern sich nun mal die beruflichen Verhältnisse, die persönlichen Lebensumstände oder auch die Gesundheit. In allen Fällen wäre es unsinnig, einen ehemaligen Interessenten mit einer Anzahlung zum Kauf zu zwingen. Und wie gesagt, es geht auch überhaupt nicht. Und ob du es glaubst oder nicht, dass es tatsächlich ein sehr häufiger Streitpunkt. Daher tut man gut daran, sowas erst gar nicht in seine Verträge aufzunehmen.

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Das erste was du brauchst ist Erfahrung. Da mangelt es wahrscheinlich schon dran, denn nur weil man früher mal einen Collie hatte, bedeutet das nicht, dass man erfahren ist.

Zeit, Geld, Platz und wenn du den Stempel Vermehrer nicht aufgedrückt bekommen möchtest, dann solltest du, sofern du beabsichtigt Rassehunde zu züchten, natürlich Mitglied beim VDH sein.

Es gibt etliche Dinge die du beachten musst und dir sollte klar sein, dass züchten von Hunden eine Mammutaufgabe ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bin selbst Hundehalterin

Erstmal haufenweise Geld. Und ich meine wirklich richtig richtig viel Geld.

Dann natürlich eine Zuchtzulassung vom VDH/FCI. Heißt der Hund muss geprüft werden auf HD/ED, Erbkrankheiten, Gen, Herz, weitere Organe...halt ein richtiger Rundum Check.

Dann musst du seminare besuchen, lernen, Ausstellungen brauchen. Und dann wenn du Glück hast wirst du von einem Verein, eben vom VDH, anerkannt.

Alles andere ist sinnfreie Vermehrung welche Hundeleid fördert und absolut nichts mit professioneller Zucht zu tun hat. Von solchen Idioten gibt's genug - sei du nicht auch einer.

LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

angekörte Hunde, man züchtet unter einem Zuchtverband. man besucht Ausstellungen man hat viel Wissen um Trächtigkeit, Geburt, optimale Welpenaufzucht. Die Hunde besitzen alle notwendigen Untersuchungen auf Erbkrankheiten , sind von Wesen her sehr gefestigt, man muss ein Gewerbe anmelden und beim Vetamt anmelden

Gewerbeanmeldung und Anmeldung beim Veterinäramt ist im Normalfall nicht nötig.

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Erst mal SEHR viel Geld. Denn seriöse Zucht ist ein TEURES Hobby bei dem man selten plus macht sondern eher Minus. Und wenn man mal plus macht geht es direkt wieder in die Hunde.

die Mitgliedschaft im VDH/FCI

und dann natürlich auch dementsprechend von ihnen zugelassene Hunde.

Und ein eigenes Haus mit Garten.