Welcher Hund passt? Samojede?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

fuer hundebeginner rate ich von nordischen hunden wie einem samojeden ab.

nordische hunde sind wunderbare hunde -aber ihre erziehung gestaltet sich durch de en eigenwillig sehr schwierig. sie sind oft sehr stur bis dominant und da sollte ein erfahrender hundehalter da sein.

sie haaren stark.

fuer die von dir genannte hundesporarten ist er nicht geeigent. (ich habe eine shiba inu huendin)

warum kommt fuer euch kein tierheimhund in frage? welpen sind fuer anfaenger auch ganz schnell eine ueberforderung...

Wir wollen einen Hund der so erzogen wurde, wie wir es gerne möchten. Die Tiere im Tierheim haben meistens schlechte Erfahrung und sind keine Rassehunde. Man weiß oft auch nicht viel über deren Vergangenheit. Aber vielen Dank für die Informationen. :)

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@Lieblingsdooog

Das stimmt so nicht.

Über die meisten Hunde weiß man sogar recht viel über ihre Vergangenheit, weil sie von den Besitzern abgegeben oder, verstärkt bei Listenhunden, vom Ordnungsamt beschlagnahmt wurden. Auch schlechte Erfahrungen sind längst nicht bei jedem Hund gegeben; die meisten von denen, die solche haben, vergessen das sowieso dank liebevoller Haltung ganz schnell wieder.

In dem Tierheim, in dem ich arbeite, sind zurzeit 19 Hunde, und drei Viertel davon sind nette Hunde, die außer etwas mangelnder Leinenführigkeit kaum Probleme machen. Nur sehr wenige davon haben schwerwiegendere Probleme.

Und warum muss es ein Rassehund sein?

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@Laura3495

Ich kann das mit der Erziehung zwar nachvollziehen,sage dir aber als jemand,der mit beiden Situationen aufgewachsen ist: Als Hundeanfänger werdet ihr Probleme mit der Erziehung eines Welpen bekommen.Denn dafür braucht man schon allerlei Erfahrung. Und wenn es denn ein Welpe sein soll,kommt ihr um die Hundeschule in keinem Fall herum!! Sonst habt ihr nämlich irgendwann einen 30kg schweren,völlig unerzogenen Vierbeiner,der euch überfordert.

Tierheimhunde als"Problemhunde" abzustempelt halte ich auch für falsch. Das sind in keinem Fall alles die gefürchteten "Beißer",die abgegeben wurden,weil sie unkontrollierbar sind. Zum größten Teil sind das wahnsinnig tolle Tiere,die einfach nur glücklich sind,wenn sie ein schönes Zuhause bekommen. Und dankbar!

Warum ein Rassehund?! Damit unterstützt ihr nur die Massenproduktion von Welpen,obwohl es genug arme Hundeseelen gibt,die keiner haben will. Plus,Rassehund oder Mischling ist doch egal. Es geht um den HUND! Nicht um das,was auf dem Papier steht! Sorry,aber für diese "Nur Rassehunde-die Tierheimtölen wollen wir nicht"-Leute hab ich kein Verständnis. :-/

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@Laura3495

Es muss nicht unbedingt ein Rassehund sein. Uns ist es aber wichtig, dass wir auch wenn es nicht leicht ist das ganze Leben unseres Hundes mitbekommen und alle Lebensabschnitte mit ihm "durchstehen".

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@Lieblingsdooog

Das Problem ist ja nicht, dass es eine bestimmte Phase daran nicht leicht wäre - zum Problem wird die Kombination Welpe und Anfänger erst, wenn die Anfänger den Welpen nicht in den Griff bekommen. Denn dann gibt es keinen Lebensabschnitt "durchzustehen", dann bleibt der Hund dauerhaft verzogen. Bei einem Hund kann man nicht abwarten, bis er ein gewisses Alter erreicht hat und dann ist er plötzlich der perfekte Begleiter - entweder man arbeitet hart und konstant daran oder man hat ein ganzes Hundeleben lang ein Problem zuhause sitzen.

Holt euch doch einen ein- oder zweijährigen Hund aus dem Tierheim. Der ist dann noch ziemlich jung und ihr habt viel Zeit mit ihm, aber die Junghundphase ist überstanden.

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Also als Hundeanfänger sind jedenfalls die nordischen Hunderasse erstmal nicht zu empfehlen, gerade der Samojede hat einen extremen Dickkopf und dazu hinterfragt er alles und ist somit wirklich als Anfänger nicht leicht zu erziehen, und vorallem springt die typische "Hundeschule" Erziehung bei den meisten Samojeden nicht an, man muss häufig improvisieren und schauen das der Hundetrainer und du selbst weis wie man den Hund anzugehen hat, also wirklich nicht einfach. Auslauf brauchen natürlich alle Hunde und wie du schreibst ist das bei dir auch gegeben, aber ich würde mir das mit den nordischen Hunderassen nochmal überlegen da es wirklich leute gibt die werden an den Rand ihrer Nerven gebracht so einen Hund zu erziehen. Durch die Intelligenz der nordischen Schlittehunde muss man diese auch wirklich geistig sehr auslasten teilweise mehr wie andere Rassen und das immer auf verschiedene Art da sich speziell Samojeden recht schnell langweilen wenn man das gleiche macht mit ihnen. Ich bin auch der Meinung man sollte ihnen auch den Zugsport nicht vorenthalten und das wird dann eine Lebenseinstellung die einem wirklich viel Zeit und Geld wert sein muss. Also wie gesagt als Anfängerhund würde ich dir von einem Samojeden abraten da würde ich doch andere Rassen die evtl. leichter zu erziehen sind bevorzugen, ein Samojede ist wohl ein Bildschöner Hund aber gerade deshalb unterschätzen viele den Charakter eines Samojeden wie oben bereits geschrieben ist ein Samojede nicht leicht zu erziehen und einfach ein "eigener" Hund daher wirklich erstmal mit "leichteren" Hunden erfahrung sammeln und sich dann nochmal gedanken machen da bei einem Samojeden nochmal doppelt so viel Arbeit in Sachen Erziehung ect.. anfallen werden.

Wenn ihr keine Erfahrung bisher mit Hunden hattet, rate ich euch von einem Welpen prinzipiell ab! Du schreibst: Du möchtest alle Phasen des Hundes miterleben!

Dummerweisen sind diese "Phasen" zum Ausprobieren relativ schnell vorbei! Die Tipps die man so "auf der Straße bekommt" widersprüchlich und meist gar nicht so gut! Was bedeutet, du dem Hund schneller ein falsches Verhalten beigebracht hast, als dir lieb ist. Auch wenn es die meisten Menschen nicht einsehen wollen. Es ist einfacher einen "erwachsenen Hund", der bereits eine abgeschlossene Persönlichkeit hat, in eine Familie zu integrieren, als ein "Überraschungspaket" zu bekommen, mit dem man relativ schnell überfordert ist. Ich würde euch spaßhalber trotzdem mal raten, ein Tierheim aufzusuchen. Oftmals ist man dann doch überrascht, was für tolle Hunde dort sind (ich muss mich verbessertern, alle Hunde dort sind toll, nur erkennt man es nicht immer gleich auf den ersten Blick!). Zusätzlich würde ich mich mit einem guten Hundetrainer in Verbindung setzen, der euch vielleicht bei eurem "Herzbuben"/"Herzdame" etwas unterstützen kann. Falls Tierheim nicht in Frage kommt, dann sucht doch mal bei eurer Wunschrasse "in Not" im Internet. Gerade Ersthundebesitzer wundern sich, weshalb ihr Welpe nicht so gerät, wie sie sich das vorstellen.

Wie wäre denn ein weißer Großspitz für euch? Vom Aussehen dem Samojeden ähnlich, aber lange nicht so anspruchsvoll zudem sehr anpassungsfähig und lernwillig. Für Agility übrigens super geeignet. Kannst dich ja mal mit den deutschenSpitzen und ihren Eigenschaften näher befassen, Infos z.B. auf www.deutsche-spitze.de

Ich fände ein Kooikerhondje für euch am besten. Samojeden sind jetzt nicht sooo diiiie Agility/THS-Hunde und Dalmatiner sind quasi eine Qualzucht - 20-30% der Rassenvertreter sind taub, 77% haben einen Stoffwechseldefekt (Dalmatiner-Syndrom). Die Zucht würde ich nicht unterstützen wollen.

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