Welche Sprache wird in Berlin gesprochen?

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Da ich selber auch Österreicher mit Berlin-Erfahrung bin, kann ich Dir versichern, daß man selten in Probleme läuft.

Viele verwenden manchmal Präteritum in der mündlichen Sprache, die Prä­posi­tio­nen sind gelegentlich anders verteilt (bin auf Arbeit), ein paar Substantive haben das falsche Genus (der Gulasch oder der Joghurt), ein paar Verben werden anders kon­stru­iert (man darf nicht auf etwas vergessen, sondern muß immer etwas ver­ges­­sen) und natürlich haben sie immer gestanden, auch wenn es gar nichts zum Ge­stehen gab. Dazu kommen einige lokale Redensarten und Vokabeln, deren Sinn sich nicht immer gleich erschließt (malochen heißt hackeln); sind sie es dort nicht gewohnt, den Kürzeren zu ziehen.

Am schlimmsten ist es beim kulinarischen Vokabular. Das ist weitgehend unver­ständ­­lich, wenn man es nicht aus DE-Kochbüchern kennt.

Insgesamt ist es aber nicht schlimmer, als wenn Du aus der Provinz nach Wien kommst und dort nicht weißt, ob Du einem Hiafler den Kopf waschen sollst, oder besser eine 16er-Hülse konsumierst oder verzweiflungshalber gleich ein Bankerl reißt.

Wenn du ein halbwegs gepflegtes Hochdeutsch sprichst, wird man dich schon verstehen und du wirst die Leute auch verstehen. Eine kleine dialektale Färbung darf man durchaus hören.

Da werden alle möglichen Sprachen gesprochen ausser Österreichisch, haha.

Berliner, die Dialekt sprechen werden ja leider immer seltener, ooch in Spandau. Mit hochdeutsch kommst du schon weiter, zumindest bei Deutschen.

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