Was wird aus den Sonderschülern?

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17 Antworten

Hallo. Ich habe 4 Pflegekinder groß gezogen alles Mädchen. Davon war eine geistig Behindert sagte man zumindest. Ich bekam sie als sie 3 Jahre alt war und ich konnte keine Behinderung sehen, aber sie war total vernachlässigt und konnte nur zum integrierten Kindergarten gehen. Allgemein zurück. Doch sie wollte lernen . Also förderten wir sie. Da sie musikalisch war stand Singen an ihrer ersten Stelle. Sie bekam Logopädie und Ergotherapie und als sie 6 Jahre alt war, war sie wie alle anderen Kinder in dem Alter, konnte ihren Namen schreiben bis 10 sogar rechnen plus und minus, kannst sich schon gut mit den Euros aus, beherrschte das ABC. War im Straßenverkehr sicher, was mein Mann übernahm und sie konnte auch gut Schwimmen.Sie sang im Kinderchor und erlernte das spielen einer Gitarre.Sie hatte viel Freunde.Sie kannte auch alle üblichen Karten und Brettspiele und am PC war sie im Togolonoclub und war sehr fix dabei. Trotzdem musste ich sie in die Sonderschule einschulen laut Jugendamt, wo sie nicht hin gehörte. Mir standen die Tränen in den Augen als sie sie zwischen den wirklichen Behinderten sah. Sie langweilte sich in der Schule und wollte nicht mehr hin. In der ersten Klasse lernten die Kinder ihren Namen schreiben was sie bereits konnte, den Buchstaben A und die Zahlen 1-4 in einem Jahr. Doch wir lernten mit ihr zu Hause seperat was sie wünschte. Dann sprach ich mit den Lehrern.Wechsel zur einer Förderklasse der Grundschule. Viele Probleme mit dem Jugendamt und den Lehrern. Ich meltete sie in dieser Förderklasse für ein Gespräch an. Sie schrieb alles Mögliche an die tafel was der Lehrer ihr sagte. Stoff: 2te Klasse. Bis über 100 konnte sie problemlos rechnen und gut lesen. Der Lehrer:,, Sie ist ja weiter als meine Schüler in der Klasse sie kann rüber. Also kam sie in diese Klasse und fühlte sich endlich wohler. Dann in der dritten Klasse kam sie in die normale Grundschule. Vierte Klasse nur 2 und 3x eine 1 in Mathe, Rechtschreibung und Sachkunde. Gymnasium Empfehlung. Die durchflog sie problemlos , schaffte ihr Abi mit 1,7 und studierte selbst aufs Lehramt -Sonderpädagoge. Also wo war sie Behindert? Es gibt aber viele Lernbehinderte die den Hauptschulabschluss über die 10te Klasse absolvieren und ganz normal eine Lehre auch schaffen wie Koch/in, Floristin, Krankenpflegehelfer oder Altenpflegehelfer, Bäcker, Verkäufer, KFZ Schlosser, Friseur, Metzger, eben alle Berufe wofür man den Hauptschulabschluss braucht. Sie leben auch ganz normal in eigenen Wohnungen mit Partner, haben Führerschein. Manche schaffen auch den Realschulabschluss. Und bei DSDS war ein Pianist der von der Förderschule lernte bis zum Abi hin. Er war dann aber nur ein Spätsünder wie man so sagt und nicht Behindert. Andere Behinderte gehen in Werkstätten des CVJM oder wenn sie Glück haben arbeiten sie in Fabriken, oder dort wo man keine Ausbildung unbedingt braucht wie im Altenheim, Geschäfte, Restaurant, Reinigungsfirmen. Ich kenne hier auch eine Frau die einen Hauptschulabschluss in der Förderschule schafft und Köchin lernte. Heute hat sie ihr eigenes Restaurant und das läuft super gut. Behindert heißt nicht gleich, dass alle nur im CVJM Heimen sind und nichts können. Es kommt darauf an in wie weit stark die Behinderung ist und wie fleißig so jemanden ist. Ich kenne auch einen Mann der einen Sonderschulabschluss hat und Heute 3 Firmen besitzt. hat sich selbst da rein gefuchst. Die Frau übernahm das Schreiben bis er es selber konnte. Und das Ehepaar hat 2 Kinder ein riesen Haus, viel Geld. Aber von einer Behinderung ist hier wohl auch nicht mehr die Rede. Er wurde einfach als Kind irgendwie vergessen. Und so etwas kommt häufiger vor als man glaubt. Viele Kinder gehören nicht in die Förderschule. Aber die die dort leider hin gehören, wie gesagt es liegt eben daran wie schwer sie geistig Behindert sind und in wie weit man sie fördern kann. Die die in einer Werkstatt tätig sind verdienen nur die Grundsicherung.Dafür wohnen sie auch dort und Essen ist mit dabei. Aber auch sie schaffen so einiges. Andere die schwer Behindert sind kommen in Fördergruppen, wenn sie nicht für die Werkstatt geeignet sind. Sie können dort wohnen oder auch nur Tags über betreut werden. Und sie bekommen ebenfalls die Grundsicherung auch wenn sie zu Hause wohnen. Wer in einer Werkstatt tätig ist der raucht auch nur 20 Jahre dort arbeiten. Dann bekommen sie schon ihre Rente.Dass das nicht viel ist kann man sich denken aber viele die in Partnerschaft leben und eine eigene Wohnung haben suchen sich oft Nebenjobs das was sie eben können. Fabriken suchen auch oft nur Boten für Post weg bringen, Halle fegen und Material ein sortieren und anderes. Solche Menschen dürfen auch soviel verdienen wie sie wollen und sind nicht an die 400€ Basis gekettet. Und wenn Beide arbeiten, können sie sehr gut leben.Nicht zu vergessen dass sie auch ganz normal Kinder haben. Tamara. ich weiß es von meiner Tochter die in einer Förderschule unterrichtet.

Schüler der Schule für Lernhilfe können den Hauptschuabschluss am Ende ihrer Schulzeit machen, wenn sie es denn schaffen. Sie können eine Lehre machen oder sie arbeiten als ungelernte Arbeiter oder sind oft auch arbeitslos. Sie sind häufig Schüler, die von Haus aus wenig Unterstützung erfahren haben, der Migrationsanteil an ihnen ist hoch. Schüler einer Schule für Geistigbehinderte haben in der Regel eine medizinisch nachweisbare Behinderung, z.B. das Down-Syndrom oder eine andere Hirnschädigung, sie gehen nach der Schule in eine Werkstatt für Behinderte oder finden auch einen Arbeitspaltz. Eine Lehre machen können sie in der Regel nicht, weil sie sehr oft nicht ausreichend Lesen und Scxhreiben lernen. Die beiden Schulen sind sehr unterschiedliche Schulen.

Förderschüler sind häufig in der Entwicklung verzögert, also sozusagen "Spätzünder", brauchen einfach nur mehr Zeit für alles, können dann aber fast alles erreichen was andere auch können, z. B. den Hauptschulabschluss machen und einen Beruf erlernen. Dabei können sie je nach Schwere der Lernbeeinträchtigung unterschiedliche Unterstützung bekommen, z. B. ausbildungsbegleitende Hilfen (Nachhilfe) oder - wenn die Schwierigkeiten größer sind, eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk machen. Hier können sie Berufe erlernen, bei denen die theoretischen Anforderungen (Berufsschule) verringert sind, das sind die so genannten Fachwerker- oder Helferausbildungen (also z. B. Holzfachwerker oder Holzbearbeiter statt Schreiner). Auch diese Ausbildungen schließen mit einer Prüfung vor der Kammer ab und sind anerkannt. Sie können auch Gesellen- oder Facharbeiterausbildungsgänge schaffen, dann meist mit einer verlängerten Ausbildungszeit und viel Lernunterstützung. Ziel ist immer, dass sie nachher in ihrem Job auch arbeiten können und die meisten schaffen das auch.

Deine Info ist Quatsch. Einige arbeiten in normalen Jobs ohne Ausbildung, andere sind in ausserbetrieblichen Ausbildungen, andere haben durch Zuverlässigkeit eine betriebliche Ausbildung bekommen. Und arbeitslose gibt es da auch.

Sonderschüler widersprechen dem Antidiskriminierungsartikel des Grundgesetzes in Verbindung mit dem Integrationsabkommen der EU. So einfach ist das. Es gibt sie nur bei uns. Was machen denn dann andere Länder mit Menschen welche nicht in eine Schablone passen? Ganz einfach: Sie üben Toleranz und unterrichten alle Kinder in der gleichen Schule. Und siehe da: Allgemein liegt die Abschlussquote höher als bei uns. Wie das nur kommt? Würde mir nun der Name des Physikers einfallen welcher so bekannt ist hätte ich schon mal ein Beispiel dafür was aus einem Menschen werden kann der bei uns in eine Sonderschule abgeschoben wird unter Umständen. Wenn er noch keinen Nobelpreis hat wird er ihn bekommen. Ich denke an eine Reiterin, welche ihre Arme verlor. Sie hat gekämpft und reitet heute auch wieder Turniere. Ganz abgesehen von ihren beruflichen Qualifikationen.

Ja. Ich kenne viele sogenannte Sonderschüler. Ich denke da an Gutachten welche aus Freundschaft für gierige Eltern ausgestellt wurden damit die Eltern sogenanntes Pflegegeld kassieren können weil das Kind angeblich krank ist. Gestört, und zwar massivst, sind die Erwachsenen welche auf diese Art Menschenleben zerstören.

Ich denke an mehrfach Behinderte, welche aus den Sommerferien kommen, in die Hose machen, nicht mehr mit Messer und Gabel umgehen können, ein sehr großes Bedürfnis nach Nähe haben, verstört, unruhig und ängstlich sind. Vor den Sommerferien waren das keine Themen. Da konnte gelernt werden. Sicher werden massivst mehrfach Behinderte besondere Anforderungen an das Leben stellen. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele von ihnen in der normalen Arbeitswelt tätig sein könnten. Vorausgesetzt, sie würden in einer sozialen Gesellschaft leben. So lange dies aber nicht der Fall ist müssen sie vor der Welt geschützt werden.

Ich denke auch an Kinder welche von einem oder beiden Elternteilen massivst misshandelt wurden. Das dadurch entstandene Trauma weigerten sich die Fachärzte anzuerkennen trotz vorliegender chirurgischer Gutachten. Den Kindern wurden andere Erkrankungen unterstellt per Gutachten. Ich erinnere ADHS, Schizophrenie. Sie wurden unter massiven wahrnehmungsverändernden Drogen in Heime abgeschoben. Um dort dank der dort erlebten Behandlung ihr bisheriges schulisches Wissen nicht mehr abrufen zu können. Aus Gründen, welche wir angeblich 1945 hinter uns ließen.

Wir alle sind behindert

Ichglaube der Physiker, den Du meinst war Albert Einstein !

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@Interessierter7

Ich dachte nicht an den Bezugsrelativitätstheoretiker der hier sicher gut hinpasst. Ich dachte an Stephen Hawkins. Der wäre doch bei uns in einem Heim gelandet und vor lauter Unterforderung aggressiv geworden. Nun gut. Es könnte - aber nur theoretisch - argumentiert werden, er sei zu alt für eine Förderschule gewesen. Ich will Euch ein Geheimnis verraten: Das hat den deutschen Bürokratismus noch nie von Diskriminierung abgehalten und bis vor wenigen Jahren war es Standard Menschen mit seiner Diagnose in ein Heim abzuschieben. Weil die Ärzte ja sagten. Aber gut. Ich bin davon ausgegangen in meinem oberflächlichen Wissen diesbezüglich, er sei jünger krank geworden.

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Hallo, mich wollte man in die sonderschule schicken, nach 2 mal sitzen geblieben, bin spanierin und denke das da meine probleme lagen, nicht das ich lernbehindert war. Bin 1985 nach spanien und habe hier meinen schulabschluss gemacht, und danach bin ich zurück nach Deutschland und dort eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin und habe viele jahre in meinen beruf gearbeitet, denke das mit den sonderschulen sollte es nicht geben, jeder mensch kann probleme haben und nicht "weiterkommen" .LG aus Spanien

Man sollte bundesweit einheitlich für Sonderschüler mit Lernbehinderung die Schulzeit verlängern,und zwar von 9 Jahre auf 12 Jahre.So wäre  genügend Zeit,sich auf den kommenden  Lernstoff einzustellen,welcher bundeseinheitlich Realschulniveau hätte.Das dann ausgestellte Zeugnis wäre dann ganz normal die Mittlere Reife.Wozu haben wir unsinnig überbezahlte Bildungsminister,wenn die scheinbar Schwachen derzeit durch eine miserable Bildungspolitik auf der Strecke bleiben?

Eine sehr merkwürdige Frage

aber ich helfe Dir gerne weiter,

wer zur Sonderschule geht ist nicht automatisch dumm oder behindert,

Jeder Schüler einer Sonderschule hat die Möglichkeit den Hauptschulabschluss zu machen und dann auch weiter führende Schulen zu besuchen,

Ich kenne jemanden der hat das Abi noch gemacht

Für Menschen mit Lernschwierigkeiten gibt es viele Möglichkeiten eine Ausbildung zu machen.

Zuerst einmal wird festgestellt wo Ihre Schwächen liegen und diese werden individuell gefördert.

Viele schaffen den Weg zur Ausbildung über eine Fördermaßnahme zum Beispiel die Oskar Kämmer Schule oder eine Ausbildung Namens Werker.

Nur wer eine anerkannte Behinderung von über 50 % hat kann überhaupt auf einen Platz im Behindertenwerk hoffen,

Es gibt viele Berufe die auch heute noch ohne Ausbildung arbeit bieten und da kommen auch Menschen mit Lernproblemen gut unter und werden gebraucht.

ich hoffe ich konnte dir helfen

Frank

Manche schaffen es, sich ganz normal ins Berufsleben zu integrieren. Viele arbeiten in Behindertenwerkstätten, andere machen einfachere Arbeiten wie Küchenhilfe o.ä.

Diese Schulen heißen inzwischen Förderschulen, nicht mehr Sonderschulen.

ich kenne z.B. einen hehinderten, ehemaligen Sonderschüler-welcher heute ein gelernter Gärtner ist und sich die Arbeitsplätze aussuchen könnte-aber er hat eine gute, sichere und auch entsprechend übertarifliche (!) Bezahlung. Er ist ein anerkannter Fachmann in punkto Garten-und Landschaftsbau-obwohl er nach der Sonderschule zwei Jahre noch in einer Behindertenwerkstatt war und dort sein spezielles Gespür für Pflanzen erkannt und dahingehend gefördert wurde und dann die Ausbildung zum Gärtner absolviert wurde. Also-besser wäre es kaum anders gegangen.....

Und wieso bezeichnest du ihn als einen "Behinderten", wenn der eine Ausbildung geschafft hat?

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Manche machen ihren Normalen-Hauptschulabschluss. Und arbeiten dann in ganz Normalen Berufen.

Anderen, gehen in Beruf, die extra für solche "speziellen" Menschen ausgerichtet sind ;-)

in unserer Stadt sind einige, auf die Deine Frage zuträfe in einer Schokoladenmanufaktur beschäftigt im Verpackungsbereich. Aber auch in einer Wäscherei gibt es entsprechende Arbeitsplätze.

Ich habe einen Beruf gelernt als Zierplanzengärtner (Facharbeiter). Ich habe 10Klasse Sonderschule abschluß. Leider bekomme ich keine Stelle mehr. Und das Jobcenter beleitet auch Sonderschüler. Die stellen sie wie beklopptet und dumm da. Als könnten wir nicht. Ich habe es persönlich erlebt. Wer kenne das auch von euch.

LG

Manche sagen ja, selbst garkein Abschluss ist besser als ein Förder-/Sonderschulabschluss. Dann kannst du dir denken was aus ehemaligen Sonderschülern werden kann. Trauig aber wahr :(

Hier spricht jemand, der leider keine Ahnung hat

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@Interessierter7

Ich habe einen Hauptschulerabschluß. der ist gleich zusetzten mit den von der Hauptschluße

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Hallo,

Ich bin ein Sonderschülder und habe Gärtner für Zierpflanzenbau gelernt, (Facharbeiter) Und ich habe 10Klasse Förderschulabschluß.

Ja leider gibt es nicht mein Beruf keiner Arbeitsstellen. Und das Jobcenter stellt alle Sonderschüler als dumm da. Ich habe das persönlich erlebt. Und das tut echt richtig weh.

Manche schaffen den Hauptschulabschluss und gehen dann weiter zur Schule oder machen eine Ausbildung.

Ein Sonderschüler ist aber auf jeden Fall nicht dumm oder behindert.... er nimmt den Lernstoff langsamer auf oder benötigt in anderen Bereichen Hilfe.

Ja, ich kenne zwei ehemalige Sonderschüler.

Das Mädchen macht nur Maßnahmen oder Praktika, und ihr Bruder hat sich mittlerweile aufgegeben.

Beide sind aber nicht körperlich behindert.

Das schlimmste daran ist ja auch: Sonderschüler = Alkohol und Drogensüchtig.

Das bekommst du zu hören. Ich bin durch meine Krankheit ADHS auf die Sonderschule geschoben. Hab später auf der Normalen Berufschule meinen Hauptschulabschluss nachgeholt. Bin dann in eine Ausbildungsstätte für Lernbehinderte gekommen. Hab sie bestanden und nun egal wo ich mich beworben habe bekam ich Sprüche zu hören wie "CJD? Sie haben ein Alkohol Problem!

Dabei trinke ich nichts.

Oder sprüche wie: Sie sind Drogensüchtig! So was können wir hier nicht brauchen.

War wegen dem lange Depressiv.

Es muss sich einiges in Deutschland ändern finde ich.

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