Was kann man tun, wenn man in der Whatsapp Gruppe eines Vereins von einer Person öffentlich beleidigt wird?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr solltet das aus der "virtuellen Welt" rausnehmen und eine "echte Vorstandssitzung" zur Klärung "dieser dummen Angelegenheit" einberufen.

Viele Grüße

Michael

Dem kann ich nur zustimmen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Geschreibsel immer genau so verstanden wird, wie der jeweilige Leser sich selbst gerade fühlt. Das kann fatale Folgen haben.

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@MatthiasHerz

Leider ist das gerade so. Der Stellvertreter stellt Behauptungen auf, die anhand von Kontobewegungen und Rechnungen samt und sonders widerlegt werden können. Wie verhält es sich mit den Sätzen in Bezug auf die geistige Gesundheit des Vorsitzenden. Hat er da eine Handhabe?

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@Rosenmary

Das sind echt Probleme, die es früher nicht gab.

Ihr müsst euch persönlich zusammensetzen und das aus der Welt schaffen.

Dann soll dieser Stellvertreter mal Mumm beweisen und seine Behauptungen und Unterstellungen vor versammelter Mannschaft dem Vorsitzenden persönlich sagen.

Und ihr könnt sie auch gleich widerlegen.

Außerdem sollte dann der Rest des Vorstand dem Vorsitzenden sein Vertrauen aussprechen.

Gruß Michael

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@Rosenmary

Dazu äußere ich mich hier nicht, schließlich trägst auch gerade ein Problem an die Öffentlichkeit, das privat oder wenigstens innerhalb des Vereins geklärt gehört.

Der Vorsitzende möge zusammen mit einer dritten Person das persönliche Gespräch mit seinem Stellvertreter an neutralem Ort suchen, um die Probleme zu klären, und die diesbezügliche Terminvereinbarung am besten telefonisch erledigen.

Im übrigen finde ich die Vorgehensweise richtig, weitere Vorwürfe zu ignorieren und das Tagesgeschäft weiterzuführen.

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Auseinandersetzungen innerhalb von Vereinen sollten grundsätzlich nicht schriftlich versucht gelöst zu werden, sondern immer persönlich in Sitzungen mit auch nicht unmittelbar betroffenen Mitgliedern.

Zuerst sollte aber eine persönliche Aussprache zwischen den Vorsitzenden stattfinden, auch diese auf gar keinen Fall schriftlich, und mit einer anwesenden neutralen Person.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Eine whatsapp-Gruppe eines Vorstands ist nicht "öffentlich", solage nur die Vorstandsmitglieder darin enthalten sind. Somit ist die Diskussion nicht anders als in einer Sitzung des Vorstands. Und dazu gehört eben auch, dass man gegensätzliche Meinungen aussprechen und diskutieren darf. Soweit ist also meines Erachtesn nichts Dramatisches dran.

Allerdings neige einige Leute dazu, in der virtuellen Welt nicht das nötige Maß an Respekt zu wahren. Wenn man den/die Gesprächspartner nicht persönlich gegenüber hat, wird manches Wort und manche Aussage allzu überzogen und drastisch formuliert. So gesehen macht es immer Sinn, solche Dinge eher persönlich zu besprechen. Gerade zwischen Vorsitzendem und Stellvertreter sollte man erwarten, dass sie auch mal zum Telefon greifen und sich austauschen, bevor die ganze Gruppe einbezogen wird.

Der Stellverteter ist ein Alleingänger, der schon öfter ohne Rücksprache mit dem Vorsitzenden Dinge verschenkt hat, die klar für den Verkauf gedacht waren. Nun versucht er den Vorsitzenden wegen einer 100€ Ausgabe hochzufädeln. Es handelt sich hierbei um ein Musikgerät für eine OGS.

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@Rosenmary

Also satzungsgemäßer Verwendungszweck mit Antrag der OGS

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@Rosenmary

Immerhin ist der Mann ja mal gewählt worden. Nun muss man auch mit ihm klarkommen.

Vielleicht sollte der Vorsitzende aktiv auf ihn zugehen. Er sollte ihn anrufen und sich rechtfertigen. Er sollte das Thema so lange besprechen, dass es geklärt ist und nicht mehr in whatsapp auftauchen muss.

Und man sollte dem Stellvertreter mehr Verantwortung übertragen. Eine solche Stelle ist nicht damit ausgefüllt, sich aus allem rauszuhalten und danach zu kritisieren. Er darf gerne mal sein (Besser-)Wissen beweisen, indem er eine Aufgabe übernimmt. Entweder er macht sie tatsächlich gut oder er erlebt selbst auch mal Kritik und erlebt einen Lerneffekt. In beiden Fällen ist dem Verein gedient.

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Ganz klar öffentlich im Ausschluss als Thema ansprechen und den Stellvertreter zur Rede stellen. Aus dem Vorstand ausschließen kann er ihn nicht, nur erst wenn man beweisen kann dass er Geld oder andere Wertwaren im Besitz des Vereins gestohlen hat.

Soll er ihn aus der WhatsApp Gruppe entfernen und gut ist

Darf man ein Vorstandsmitglied aus einer Gruppe ausschließen, die der Info aller dient? Kann der Stellvertreter das unterbinden? Alternativ kann der Vorsitzende den Stellvertreter blockieren. Kann der Stellvertreter dann noch die restlichen Posts lesen? Wenn der Blockierende der Admin der Gruppe ist?

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@Rosenmary

Wenn er blockiert ist natürlich nicht, der Sinn einer Blockierung ist ja dass diese Person nichts mitbekommt. Nun ja es muss ja wohl in eurer Satzung auch irgendwie ein Verhaltenskodex geben und wenn dieser dagegen verstößt dann würde ich ihn sogar komplett aus dem Verein entfernen. Wie und ob das geht keine Ahnung

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