Natürlich gibt es Leute, die ihr Leben damit finanzieren können. Das sind die Anbieter der Wetten. Die Quoten sind so kalkuliert, dass garantiert der Veranstalter gewinnt.

...zur Antwort

Wende dich erstmal an den neuen Verein und schildere ihm die Sache. Dort sollte man dir behilflich sein beim Wechsel.

Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten: entweder dein Pass ist noch beim alten Verein vorhanden oder er existiert nicht mehr, weil ihn der Verein an den Verband zurückgegeben hat.

Wenn der Pass nicht mehr vorhanden ist, musst du mit den üblichen Unterlagen einfach einen neuen beantragen.

Wenn der Pass noch vorhanden ist, musst du dich erst beim alten Verein abmelden. Dazu kann dir auch der neue Verein eine Abmeldung zum Unterschreiben geben und die Abmeldung dann online erledigen. Du wirst dann auch keine Wartefrist haben, weil du lange nicht mehr gespielt hast.

Du musst also erstmal herausfinden, ob es den Pass noch gibt oder nicht. Dazu kannst du ja beim alten Verein anrufen oder per Mail oder Brief fragen. Es ist auch kein Problem, wenn die alten Trainer nicht mehr da sind, denn die Pässe werden eh vom Vorstand oder einem Abteilugsleiter verwaltet.

Theoretisch könntest du beim neuen Verein auch gleich einen neuen Pass beantragen. Dann wird der Verein aber, wenn es den alten Pass noch gibt, die Unterlagen zurückbekommen und muss dann eben doch erst die Abmeldung beim alten Verein machen. Denn der alte Pass ist in der Datenbank beim Verband registriert und es können keine zwei Pässe für die gleiche Person ausgestellt werden.

...zur Antwort

Ich gehöre zu den Menschen, die sich nicht gleich eine Meinung bilden, nur weil sie mal drei Sätze über einen Sachverhalt gehört haben. Oder zu denjenigen, die gerne eine bestimmte Gruppe hinter solchen Aktionen sehen möchten und dann mit Mutmaßungen herausplatzen. Es wird untersucht werden, was dort vorgefallen ist, und danach weiß man sicher mehr.

...zur Antwort

Das ist nicht ratsam. Wenn du dabei erwischt wirst (und dabei möglicherweise grad alle vorherigen Hinterlassenschaften übersprüht hast), muss man annehmen, dass du der alleinige Beschmutzer warst. Davon abgesehen ist eine Sachbeschädigung mit Sprayfarbe nicht dadurch straffrei, dass vorher schon jemand anders gesprüht hat.

Melde das Ganze der Stadt oder den Verkehrsbetrieben, wenn die dafür zuständig sind.

...zur Antwort

Ein Arzt kann insoweit rückwirkend krank schreiben, wie er es medizinisch auch begründen kann. Bei einer Untersuchung kann er zum Beispiel durchaus einigermaßen abschätzen, wie lange eine Erkankung oder Verletzung zurück liegen mag. So dürfte man es beispielsweise einem Bluterguss recht gut ansehen, ob er noch frisch oder schon einige Tage alt ist.

Von daher musst du dich damit zufrieden geben, was dir dein Arzt bescheinigt.

...zur Antwort

AG sagt krank nach hause = Minusstunden?

Hallo,

ich war Montag von 6-14 Uhr geplant, bin aber um 11.30 nach Hause, weil es mir sehr im Magen rumging und meine Kollegin meinte ich sehe schlecht aus und soll heim.

Dienstag bin ich ganz normal wieder in die Arbeit.

Jetzt möchte meine Chefin meine Arbeitszeit von 6-11.30 reduzieren und die 2,5 Std als Minusstunden eintragen, da ich kein Attest habe.

Ich bin auf 40 Std / Woche eingestellt und bekomme ein Festgehalt.

Ich kenne Folgendes Urteil:

"Für eine Erkrankung, die nach der Aufnahme des Dienstes eintritt, wird dieser Tag als gearbeitet gezählt und der erste Krankheitstag ist der Tag danach. Eine Krankmeldung braucht also erst ab dem Tag zu gelten, an dem die Arbeit nicht mehr aufgenommen wurde. Die Fristberechnung erfolgt nach § 187 Abs. 1 BGB. Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, beginnt die Sechs-Wochenfrist am nächsten Tag zu laufen."

(BAG vom 04.05.1971, BAG vom 22.2.1973 — 5 AZR 461/72, AP LohnFG § 1 Nr. 28, zu 1 der Gründe)

In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes:

"Der AN ist verpflichtet, jede Arbeitsverhinderung und ihre voraussichtliche Dauer unverzüglich der Gesellschaft mitzuteilen und schon AM ERSTEN TAG EIN ÄRZTLICHES ATTEST VORZULEGEN.

Im Falle der AU von mehr als einem Kalerndertag infolge Krankheit ist der AN verpflichtet, dem AG vor Ablauf des darauffolgenden Arbeitstages, eine ärztliche Bescheinigung über die AU sowie über deren voraussichtliche Dauer vorzulegen. Bei über den angegebenen Zeitraum hinausgehender Erkrankung ist eine Folgebescheinigung innerhalb weiterer drei Tage seit Ablauf der vorangehenden Erkrankung einzureichen.

Ist der AN an der Arbeitsleistunge infolge auf unverschuldeter Krankheit beruhender AU verhindert, so leustet die Gesellschaft Vergütungsfortzahlung nach den Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes."

Zum ersten Absatz: der erste Tag wäre ja dann Dienstag gewesen, wenn ich noch zuhause geblieben wäre.. oder sehe ich das Falsch?

...zur Frage

In dem besagten Urteil steht doch ausdrücklich, dass der Tag als gearbeitet zählt, obwohl er nicht als voller Tag gearbeitet wurde. Eine Krankmeldung braucht erst ab dem nächsten Tag zu gelten. Und ab diesem Tag darf der Betrieb dann gerne, wie in deinem Arbeitsvertrag festgehalten, eine Bescheinigung verlangen.

Im Übrigen ist der Arbeitsvertrag ohnehin widersprüchlich formuliert. Der Betrieb darf zwar die Bescheinigung ab dem ersten Tag verlangen. Diese darf dann aber, gerade wenn man sie mit der Post schickt, gerne auch mit der Post geschickt werden und kommt dann eben nicht mehr am gleichen Tag an.

Im Vertrag steht aber dass die Bescheinigung am ersten Tag vorzulegen ist, was sich so anhört, als müsse sie an diesem Tag schon im Betrieb sein. Es wird aber niemand verlangen können, dass man zum Beispiel mit Gipsbein in den Betrieb humpelt, um den Schein abzugeben.

...zur Antwort

Du kannst aus freien Stücken durchaus auf einen Lohn verzichten, obwohl so ein Praktikum eigentlich vergütet werden muss. Zwei Links zu dem Thema gibt es ja schon in einer anderen Antwort. Mir stellt sich nebenbei aber die Frage, ob und wie du im Fall eines Arbeitsunfalls versichert wärst.

Eine Bewerbung mit dem Angebot, eine Woche unentgeltlich zu arbeiten, würde ich aus Sicht des Betriebs möglicherweise durchaus mit etwas Skepsis sehen. Beispielsweise mit dem Gedanken, dass da jemand wohl nicht auf seine Fähigkeiten vertraut, sondern dem Betrieb gleich ein Zuckerstückchen hinwirft und eine Portion Unterwürfigkeit zeigt.

...zur Antwort

Der Begriff Diät wird in der deutschen Sprache normalerweise fü eine zeitlich begrentze reduzierte Ernährung verwendet, um Gewicht zu reduzieren.

Das heißt, dass man sich einschränkt und verzichtet. Da besteht natürlich immer die Gefahr, dass man sich anschließend nach dem Verzicht wieder belohnt und möglicherweise wieder mehr isst als vorher.

Eigentlich hat jedes Lebewesen ein natürliches Hungergefühl. Ein Reh auf der Wiese hätte jede Menge Angebot an Essen, aber es hört auf, wenn es genug hat. Ich hab noch nie ein Reh mit Übergewicht gesehen.

Wenn ein Mensch körperlich schwer arbeitet oder Sport macht, dann bekommt er auch ein erhöhtes Hungergefühl. Damit holt man sich auch die Nährstoffe und brauchte keine Ergänzungsmittel zum Muskelaufbau.

Meiner Anscht nach wird bei den Menschen das natürliche Hunger- oder Sättigkeitsgefühl einfach nur ausgeschaltet durch Werbung oder künstlich der Nahrung beigefügte Geschmacksstoffe. Und durch die Abnehmindustrie, die einem einredet, das man erstens einen Idealkörper haben muss, zweitens nicht ohne Aufbaustoffe oder tägliches Training leben kann und drittens immer wieder "normale" Lebensmittel verteufelt, weil sie angeblich ungesund sind.

...zur Antwort

Angesichts der Anzahl der Bewerber ist es rechnerisch wahrscheinlicher, Bundespräsident zu werden.

...zur Antwort

Kannst du tun. Würde ich aber nur tun, wenn du dir sicher bist. Wenn der Betrieb dir nur verspricht, die Kündigung zurück zu nehmen aber dir dann die lange Nase zeigt, ist die Frist von drei Wochen für die Klage vermutlich abgelaufen.

...zur Antwort

Ich wundere mich, dass täglich Millionen von Briefsendungen verlässlich ankommen, nur Krankmeldungen sollen immer wieder aus unerfindlichen Gründen verloren gehen. Ich glaube dir ja, dass du sie abgeschickt hast. Vielleicht ist sie ja auch in den Wirren des Betriebs stecken geblieben.

Man hätte dir das einfach mal telefonisch mitteilen sollen, denn wenn du schon die Kopie eingeschickt hat, muss man wohl davon ausgehen, dass alles seine Ordnung hat.

Rechltich gesehen kann der Betrieb den Lohn für diese Zeit kürzen, solange keine Krankmeldung vorliegt. Du kannst deinem Arzt die Situation schildern und bitten, dir eine Ersatzmeldung auszustellen. Wenn du die einreichst, solltest du den abgezogenen Lohn gleich nachfordern bzw. du solltest mit der nächsten Abrechnung eine Nachzahlung bekommen.

...zur Antwort

Dein Chef darf nicht nur die Belange der Firma sehen und von euch erwarten, dass ihr private Unternehmungen bis auf den letzten Tag zurückstellt, bis er sich begnügt, euch mitzuteilen, wann gearbeitet werden muss.

Wie sehen deine Arbeitszeiten denn generell laut Arbeitsvertrag aus? Es kann ja nicht sein, dass man sich von 7 bis X Uhr freihält und erst am Abend vorher erfährt, wann man arbeiten muss.

Schau dazu mal diesen Artikel:

https://www.arbeitsrecht.org/arbeitnehmer/arbeitszeit/ankuendigungszeit-von-aenderungen-im-dienstplan-welche-frist-gilt/

...zur Antwort

Kein mündlicher und kein schriftlicher Arbeitsvertrag?

Hallo zusammen habe ein kleines Problem habe nach langer suche endlich Arbeit gefunden und habe in dem Betrieb auch schon Probe gearbeitet und ab dem 09.08.2018 auch fest gearbeitet laut der Leitung des Betriebes.

Jedoch habe ich beim Vorstellungsgespräch keinen mündlichen Vertrag abgeschlossen und bei dem schriftlichen wird mir seit Tagen gesagt das er wohl unterwegs sei genauso ist es bei dem Betrieb erforderlich sich mit einer Stempelkarte bei Arbeitsantritt zu registrieren diese Stempelkarte jedoch habe ich auch nie erhalten und werde im Betrieb als La (Leiharbeiter) angeschrieben bei Produktionsnachweisen.

Jetzt ist noch das Problem aufgetreten das dass Jobcenter von mir verlangt einen Vertrag vorzulegen da sonst die Leistung komplett verwehrt wird. Habe diesbezüglich die bedenken das ich ab nächsten Monat Mittellos da stehe, habe dies auch bei der Arbeit mitgeteilt jedoch werde ich jedes mal wieder vertröstet und es wird gesagt der Vertrag ist noch unterwegs.

Zudem wurde beim Vorstellungsgespräch gesagt das ich einen Unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen soll sowie 11,50€ Stundenlohn habe (wegen dem Lohn will ich mich nicht beschweren was ich stattdessen bekomme geht nur ums Prinzip) jedoch soll der Vertrag den ich bekomme nur ein Befristeter sein und der Stundenlohn sind 11,05€.

Weiß nicht weiter und frage mich deshalb ob ich ohne die ganzen unterlagen Arbeiten gehen soll oder nicht (Angst ist vor allem wegen der fehlenden Stempelkarte da ich mich nicht registrieren kann das dann kein Lohn kommt)

Wäre dankbar wenn mich da jemand aufklären könnte was ich am besten tun sollte und vor allem wie es rechtlich da aussieht. Was ich von vorn herein sagen kann keiner der Mitarbeiter im Betrieb würde zu Gunsten von mir sagen das ich 100%tig da war da sie da alle Angst um ihre Jobs haben.

...zur Frage

Ein mündlicher Arbeitsvertrag entsteht schon dadurch, dass man dir Arbeit gibt, deine Arbeitszeiten mitteilt und du bereitwillig zur Arbeit erscheinst. Dieser Arbeitsvertrag ist sogar zwingend unbefristet, denn ein befristeter Vertrag muss laut Gesetz vorher schriftlich vereinbart werden.

Sollte man dir also einen Vertrag vorlegen, der befristet ist, musst du diesen nicht unterschreiben, denn das wäre zu deinem Nachteil.

Es ist allerdings auch kein gutes Bild für einen Betrieb, wenn er nicht in der Lage ist, einen Arbeitsvertrag rechtzeitig auf Papier zu bringen. Wenn du umgekehrt deiner Krankmeldung zu spät abgeben würdest, hätte man wahrscheinlich nicht so viel Geduld.

Ich würde an deiner Stelle sehr wohl weiter arbeiten gehen, denn du musst deinen Teil des Vertrags ja auch erfüllen. Sonst hat man einen Grund, dir eine Abmahnung und eine Lohnkürzung zu verpassen. Diese Blöße würde ich mir nicht geben, sondern darauf pochen, dass du einen Vertrag in die Hand bekommst.

...zur Antwort

Selbstverständlich zählt der komplette März. Leg deinem Chef einen Kalender vor die Nase und zähle von März bis August, dann bist du bei sechs.

Ich hatte schon lange den Verdacht, dass man nicht unbedingt intelligent sein muss, um sich Chef nennen zu können.

...zur Antwort