Was ist wenn ein Blitz auf eine Wasserleitung einschlägt und eine person in der nähe seine hände wäscht?

5 Antworten

Hi. Sollte ein Blitz tatsächlich in eine Wasserleitung einschlagen, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Sind die Rohre aus Metall dann bekommst du sowas gar nicht mit, da dieser Blitzstrom auf dem weg zu dir schon komplett in der Erde verschwindet. 

Sind die Rohre aus Plastik, dann sucht sich der Blitz einen anderen weg, geht also direkt nebenan in die Erde. 

Strom nimmt generell den Einfacheren weg. Also bietest du, neben einer Wasserleitung stehend, keinen Interessanten weg. Die Energie verteilt sich im Erdreich und fertig. 

LG

Klassische Wasserleitungen sind bestens geerdet, praktisch wie Blitzableiter. Da kann gar nichts passieren. In den letzten Jahren kamen allerdings zunehmend Kunststoff-Wasserleitungen zum Einsatz. Da ist vermutlichkeine hochwertige Erdung mehr gewährleistet. Trotzdem halte ich das Risiko eines elektrischen Potentialgefälles zwischen Wasserleitung und anderen Gebäudeteilen bzw. Installationsteilen, die Voraussetzung für einen derartigen Unfall, für sehr gering. Im Bad wird das seit Jahrzehnten durch vorschriftsmäßige Potentialausgleichsleitungen verhindert.

Mir ist auch in meinen fast 70 alphabetisierten Jahren noch kein einziger derartiger Unfall in der Welt bekannt geworden.

Das kommt darauf an, wie weit der Händewascher entfernt ist. Theoretisch ist eine Metalleitung zwar geerdet, aber bie Hochspannung sieht das ettwas anders aus. Hier kann es durchaus tödliche Folgen haben.

Das sind Ammenmärchen.  

Es gibt keine derartigen Fälle.
In der Theorie ist das zwar möglich und Kollege Zufall wird innerhalb der nächsten 1000 Jahre auch mal jemand beim Händewaschen sterben lassen. Die Wahrscheinlichkeit für uns liegt aber bei Null.
  
Nur Personen, die sich draußen aufhalten, sind Opfer bei Blitzschlägen, z.B. Jogger, Förster usw.

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@JoGerman

Ich habe selbst einmal einen Menschen im Rettungsdienst versorgen müssen, der IM HAUS von einem Blitz gestreift wurde. Der zweite Teil ist also schon durch meine Erfahrung widerlegt.

Was glaubst du wohl, warum bei Arbeiten an der Oberleitung nicht nur die Spannung abgeschalten wird, sondern auch eine Erdung vorgeschrieben ist? Hochspannung verhält sich etwas anders als normale 230V aus der Steckdose.

Bei der Bahn sind es gerade mal 15 kV, bei einem Blitz 10 MV und auch ein Vielfaches davon. Da gelten ein bischen andere Regeln.

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@josef050153

Gut, in Stromfragen bin ich als Elektromeister mit mehreren Jahrzehnten Berufserfahrungen nicht ganz unerfahren und darf auch die Schaltberechtigung bis 50 kV mein Eigen nennen.  
Die Erdung bei Oberleitungsarbeiten hat schon allein durch die Induktion des Erdmagnetfeldes, Sonnenaktivität und Aufladung durch Luftmassen-Strömungen ihre Berechtigung und hat nicht unbedingt etwas mit Blitzeinschlag zu tun. 
Bei Gewitter-Wetterlagen wird eh keiner an den Leitungen arbeiten.

Ich habe allerdings noch nichts von Blitzopfern innerhalb eines Hauses gehört, will aber deine Erfahrung auch nicht anzweifeln.
Wer weiß, wie das dort genau abgelaufen ist und ich will keine Vermutungen über deren Verhalten oder Aufenthaltsort anstellen.
Prinzipiell wirkt auch ein regenfeuchtes Haus samt Regenwasserrohr schon als Ableiter, wenn auch lange nicht so wirkungsvoll, wie äußerliches Metall bis an die Dachspitze.  

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hat den vorteil deine hände sind gleich trocken,lach.keine sorge der blitz hat seine ladung schon abgegeben bis er überhaupt an die leitung kommt

Gar nix....Wasserleitungen sind geerdet. Der Strom des Bitzes geht sofort in die nähere Umgebung.

sind nicht immer geerdet da kein muss und wenn aus kunststoff nicht mal möglich

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