Was haltet ihr von Kampfsport?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Gut 68%
Neutral 24%
Schlecht 8%

12 Antworten

Gut

Es ist dabei auch nahezu egal, welchen Kampfsport / welche Kampfkunst oder Stilrichtung man ausübt. Kampfsportarten wie z.B. das Karate rangieren unter den "sportlichsten" Sportarten im Sinne einer gesamtkörperlichen Schulung auf Rang "2" (und teilen sich diesen Platz mit dem klassischen Ballett; darüber steht nur noch das Kunstturnen).

Ein guter Unterricht durch einen erfahrenen und verantwortungsvollen Lehrer ist dazu auch von immensem Wert für die mentale und geistige Weiterentwicklung des Sportlers.

Wer auch immer einen Kampfsport / eine Kampfkunst (die Übergänge sind fließend) unter guter Anleitung betreibt, der macht damit nichts falsch.

Richtig, welche Kampfsportarten empfiehlst du am meisten

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@Lowkickmaster3

Das muss jeder individuell für sich herausfinden. Und zwar unter dem Aspekt, was ihm wichtig ist. Ich bin zwar selbst seit 1992 im Shotokan-Karate zu Hause (zweitweise später auch als Übungsleiter), doch hat das nun keine Allgemeingültigkeit. Ich halte sehr viel von Judo und auch vom Boxen; ich bewundere die absolut artistischen Leistungen mancher Taekwon-Do-Leute, ich mag die runden und harmonischen Bewegungen des Aikido, zwischen 1988 und 1992 hatte ich vorher mal für eine Weile ins Shaolin-Kempo hinein geschnuppert; auch viele interessante Aspekte. Aber empfehlen? Willst du Karate machen - dann mach gerne Karate. Möchtest du Judo lernen, dann lerne bitte Judo - und lass dich nicht davon abbringen. Eine vollkommen individuelle Entscheidung. Was ich auf jeden Fall empfehle: Such dir eine Sache aus - und mache sie ganz und gar. Mal ein Jahr dies, dann einmal das und übernächstes Jahr ein bisschen was Anderes, das ist nicht hilfreich.

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@Petekramer

Aikido ist keine Kampfsportart, sondern eine meditative Form der Kampfkunst, aber verstehe was du meinst.

„Mal ein Jahr dies, dann einmal das und übernächstes Jahr ein bisschen was Anderes, das ist nicht hilfreich.” das kann ich so nicht unterschreiben. Viele müssen rumprobieren um für sich das richtige zu finden, außerdem hilft es wenn man Elemente aus anderen Kampfsportarten mitnimmt um sein Arsenal zu vervielfältigen. Ich habe lange Zeit kyokushin gemacht und jetzt bin ich dem K1 und Boxen verschrieben, baue meine Schwächen aus, aber baue Elemente aus dem kyokushin ein, die mir Vorteile gegenüber denen bringen, die kein kyokushin gemacht haben. Wenn ich es bis zu einem Punkt gemeistert habe der mich zufrieden stellt werde ich Ringen und BJJ im Ramen von MMA lernen, um später ein guter MMA Kämpfer zu werden.

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Neutral

Theoretisch gut. Ich liebe Kampfsport und er hat mir enorm viel gebracht. Allerdings gibt es Dinge die mich massiv an dem gesamten Themenkomplex nerven

1. Die gesellschaftliche Konnotation.

Bist du Kampfsportler, wirst du meiner Erfahrung nach fast nur noch darauf reduziert und das stört mich echt massiv.

2. Die agressive Rechthaberei einiger Kampfsportler. Es ist echt lästig wie unbelehrbar überzeugt einige davon sind den einzig richtigen Weg zu kennen. Selbst innerhalb der Stilrichtungen. Locker jeder zweite Judotrainer hat irgendeinen anderen Judotrainer den er auf den Tod nicht leiden kann weil dieser sein Handgelenk (nicht) verwendet oder vergleichbarer Unsinn.

3. Und das ist das schlimmste:

Wirklich jeder hält sich für einen Experten.

Kampfsportler sowie nicht Kampfsportler wissen immer was in jeder Hinsicht zu tun ist.

Das sind teilweise Kampfsportler denen Kampferfahrungen fehlen und deshalb ihre eigenen Fähigkeiten völlig überschätzen.

Da kommen dann Aussagen wie "was willst du mit Judo, dem gebe ich einfach einen Haken und das wars".

Dann gibt es aber auch noch die SV Keyboard warriors die glauben einem Profikämpfer überlegen zu sein weil der ja "nur nach Regeln kämpfen kann" und glauben das Haare Ziehen, mit Fingern in die Augen pieken und der berüchtigte Tritt zwischen die Beine die geheimen Kampftechniken sind, die den Ausgang des Kampfes umgekehrt hätten nachdem jeder echte Kampfsportler in der Sparringrunde den Boden mit ihnen gewischt hat. Seltsamerweise sind genau das die Leute die am lautesten schreien wie "Realitätsfern" SV in traditionellem Kampfsport unterrichtet wird. (Das ist nicht unbedingt falsch, bringt aber auch nichts wenn du selbst es nicht besser machst)

Die allerschlimmsten sind aber die Idioten, die zwar außer einer Suffprügelei beim Schützenfest und 2 Yotubevideos (meistens von SV Keyboardwarriors), überhaupt keine Ahnung vom Thema Kampf und Kampfsport haben, aber groß rumtönen das Kampfsport in einem echten Kampf völlig nutzlos ist weil es keine Regeln gibt und auf der Straße hat jeder mindestens eine Kalschnikov dabei sodass du dir das Training eh sparen kannst etc.

Man stelle sich sowas mal bei anderen Sportarten vor :" Ey du bist Leistungsschwimmer? Ist ja schön für dich aber in einem richtigen Gewässer ertrinkst du instant! Da gibt's Strömungen und Wellen und es gibt sowieso Haie in jedem Badesee und da nützt dir dein Schwimmen gar nichts mehr und einen Bademeister gibts da auch nicht! Kauf dir lieber ein Motorboot!"

Die geben hier bei Gutefrage auch immer die besten Antworten.

Und deshalb, obwohl ich Kampfsport liebe, hasse ich diese dummen Diskussionen die dadurch immer entstehen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Wettkampfsportler Vom 6.bis zum 22. Lebensjahr.

„Dann gibt es aber auch noch die SV Keyboard warriors die glauben einem Profikämpfer überlegen zu sein weil der ja "nur nach Regeln kämpfen kann" und glauben das Haare Ziehen, mit Fingern in die Augen pieken und der berüchtigte Tritt zwischen die Beine die geheimen Kampftechniken sind, die den Ausgang des Kampfes umgekehrt hätten nachdem jeder echte Kampfsportler in der Sparringrunde den Boden mit ihnen gewischt hat.” hahaha ja oder diese traditionellen kampfkünstler, die Vollkontaktsportarten also Schlägereien abtun, weil sie keine Ahnung haben wie echtes Kämpfen aussieht oder sie nicht wahr haben wollen, dass ihr Kram in soeiner Situation nutzlos ist...

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@Lowkickmaster3

Die sind eben das andere Extrem. Wobei ich den Begriff "Traditionell" da problematisch finde weil diese Auswüchse eher ein Phänomen der Letzten 50 Jahre sind.

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@DennisRi1994

Das ist das lustigste daran. Boxen ist eine traditionellere Kampfkunst als tkd und karate usw., aber das sieht niemand als KUNST

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@Lowkickmaster3

Ja, aber TKD und Karate waren in der Vergangenheit auch nicht das was du heute lernst wenn du in einen Verein gehst. Selbiges gilt auch für Kung Fu und ähnliches.

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Gut

Sehr gut.

Baut Selbstbewusstsein auf und Alltagsstress ab. Ich fühl mich nach dem Training viel entspannter und körperlich fühle ich mich gut.

Gut

Hallo Lowkickmaster3,

Klar warum nicht, es gibt viele Sportarten. Es kann neben dem körperlichen Training auch den Geist schulen und ist gut für die Seele. Außerdem kann man sich dann verteidigen. Hat also viele Vorteile😊

LG Rose🙋🏻‍♀️

Jup, welche findest du am besten?

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@Lowkickmaster3

Gute Frage, ich kenne mich jetzt nur mit Kendō aus, aber das ist Schwertkampf / Fechtkunst. Ich weiß nicht, ob und in wie fern man das zb mit Karate vergleichen kann😉LG

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@Kaydina97

Kenne Kendo, finde es sehr interessant, wusstest du, dass es früher auch fußfeger, Würfe und Bodenkampf gab?

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Gut

Ein perfektes Hobby um Körper in Form zu halten und den Geist zu stärken und zu entwickeln.

Welche Kampfsportarten empfiehlst du denn?

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@Lowkickmaster3

Die die dir gefallen. Wenn es um Effektivität geht dann Krav Maga oder Kickboxen und Jiu Jitsu zusammen oder MMA.

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@Lowkickmaster3

Eine der besten Formen zur Selbstverteidigung. Reines Kickboxen hilft dir auf der Straße nicht so gut

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@Philipp3141

Krav Maga erst recht nicht...

„Reines Kickboxen hilft dir auf der Straße nicht so gut” das sehe ich anders. Natürlich ist MMA aufgrund des grapplings noch besser geeignet, aber jemand der gut Kickboxen kann (rede von K1) wird 99% auf der Straße platt machen.

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