Warum wird uns das Thomas Evangelium vorentahlten?

21 Antworten

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Im Thomasevangelium finden sich noch sehr viel andere wunderbare ausdrucksstarke Sätze.
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Ich habe die u.a. von der Religionswissenschaftlerin Elain Pagels gut argumentierten kirchenpolitischen Gründe für den Ausschluss dieses wunderbaren Textes woanders recht ausführlich dargestellt
Warum gibt es von der Bibel keine "Fortsetzungen"?
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Es ist dieses Evangelium aufgrund der geballten Konzentration seiner non-dualistischen Weisheiten schon recht sperrig und nicht unbedingt für "einfach gestrickte Gläubige" geeignet. Was soll man auch schon mit Sätzen anfangen wie
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2 Jesus spricht: Wenn die, die euch vorangehen, zu euch sagen: "Siehe, im Himmel ist das Königreich", dann werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. Wenn sie zu euch sagen "Es ist im Meer", dann werden euch die Fische zuvorkommen. Vielmehr: Das Königreich ist innerhalb von euch und außerhalb von euch.
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Ganz abgesehen davon, dass dies kein Evangelium ist, auf dem sich eine Kirche begründen und aufbauen lässt.
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Und so denke ich mir, ist es ein Evangelium, was erst jetzt wirklich in diese Zeit passt.

Danke für den beigefügten Link.

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gut. Jetzt weiß ich, wo holodeck philosophisch hingehört.
nur nebenbei: Es war nicht Irenäus von Lyon, der die Begrenzung auf die vier Evangelien eingeführt hat. Als Häretiker-Jäger hat der sich nur auf das berufen, was schon da war; und das war die christliche Bibel, wie wir sie heute kennen. Wer sie zusammengestellt hat, wissen wir immer noch nicht genau. Aber Campenhausen liegt wohl nicht weit weg, wenn er Polycarp von Smyrna vermutet.

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@schluz

gut. Jetzt weiß ich, wo holodeck philosophisch hingehört.
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Ja, die eindeutige Zuordnung mag mitunter schwierig erscheinen. Da greif’ ich gern ein wenig unter die Arme.
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Liste laufender Programme des neuronalen Netzwerks holodeck, fein säuberlich aufsteigend sortiert:
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a) Kynismus
b) Kybernetiker und Systemtheoretiker
c) Radikalkonstruktivist
d) Non-Dualist und Mystiker
e) ?
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e) steht nur vorsichtshalber da - bislang ist kein Denk- oder Erfahrungsansatz bekannt, der über die Non-Dualität noch hinausweisen könnte.
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Insofern vermutet man nach vollständigem Programmdurchlauf von Stufe d) eher einen Festplattencrash mit Verschickung sämtlicher Inhalte ins Datennirwana und Auflösung des Prozessors. Genannt Erleuchtung oder Unio Mystica.
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Die von mir dargestellte historische Linie geht auf Elaine Pagels zurück, Campenhausen kenne ich nicht. War es der Polycarp von Smyrna, ist - sofern C. mit seiner Vermutung Recht hat - die geistig theologische Linie zumindest identisch und alles andere mir dann ehrlich gesagt auch mehr oder weniger schnurz. Da schlägt dann gerne der Kyniker das Buch zu und verduftet zum Nüsseknacken in die Non-Dualität.
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;-))

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Hallo carisimo

Das letzte Bibelbuch „Eine Offenbarung von Jesus Christus“ (Offb. 1:1) endet vorausschauend mit dem warnenden Hinweis: „..Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt..“ usw. (Offenbarung 22:18-19)


Das war um das Jahr 96 unserer Zeitrechnung.


Und tatsächlich tauchen immer mal wieder Schriften auf, die bei Zweiflern Verwirrung stiften (Jakobus 1:6,7), so auch vor wenigen Jahrzehnten das 13-bändige, sogenannte „Evangelium des Thomas“.


Es gehört nicht zum Bibelkanon. Allerdings sind solche von Menschen aufgestellte Verzeichnisse für wahren Christen nicht der Hauptgrund, warum sie ein Buch als kanonisch (echt) akzeptieren oder nicht. Sie achten vielmehr auf innere Beweise. Sie prüfen z.B.:

  • Bezeugt der Inhalt die Inspiration durch Gottes heiligen Geist?

  • Werden Aberglauben, Dämonismus und die Anbetung von Geschöpfen verurteilt?

  • Herrscht vollständige Übereinstimmung mit den übrigen Teilen der Bibel?

  • Lenkt seine Botschaft die Menschen zur Anbetung des wahren Gottes, Jehovas, und bewirkt es tiefen Respekt vor den Werken Gottes und seinem Vorsatz?

  • Fordert es zur Liebe und zum Dienst für Gott auf?

  • Stimmt es mit dem göttlichen „Muster gesunder Worte“ und mit den Lehren Jesu Christi überein? (2. Timotheus 1:13).

Alle diese Fragen muss man bei „Thomas-Evangelium“ mit Nein beantworten.


Zwischen den Lehren gnostischer Schriften, zu denen das „Evangelium“ des Didymos Judas Thomas zählt und der biblischen Evangelien klafft ein tiefer Abgrund. Dieser Abgrund wird besonders dann erkennbar, wenn man die gnostischen und die biblischen Lehren über Gott, die Auferstehung und die Rettung miteinander vergleicht.


Dagegen besteht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Gnostizismus und der griechischen Philosophie der Antike sowie dem Buddhismus und dem Hinduismus.


Vergleiche bitte die in Deiner Frage zitierte, angebliche Aussage Jesu,: „ Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden…“ mit Jesu tatsächlichen Worten: „ . Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“  (Johannes 8:31-32)


Man sitzt einem fatalen Denkfehler auf, wenn man durch das tadelnswerte Verhalten der sogenannten christlichen Geistlichkeit den Argwohn nährt, die Bibel sei manipuliert. Die Bibel ist Wahrheit. Das angesprochene so genannte „Evangelium“ ist Manipulation. Zwischen wahrem Christentum und der Christenheit, allen voran den großen Staatskirchen, klaffen Welten. Und zwischen biblischer Wahrheit und kirchlichen Dogmen ist die Kluft infolgedessen genauso groß.


Und wenn Du Dich fragst, wer in zunehmenden Maße hinter solchen Betrügereien steckt, dann ist hier die Antwort: „Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. … Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, dass er [nur] eine kurze Frist hat.“ (Offenbarung 12:7-12) Wenn Du Deine Bibel besser verstehen möchtest, versuche es bitte hier http://www.watchtower.org/x/bh/article_02.htm

Danke für die ausführliche Antwort! Aber es ist nun mal Fakt, das die Bibel immer wieder verändert wurde. Also kann man sich gar nicht sicher sein, was einem da gerade als Wahrheit verpackt wird. Und die Sache mit dem Teufel hab ich auch überwunden - genau das ist das liebevolle Druckmittel, derer sich die Kirche gern noch bedient... Da bleibt sich nun wirklich die Frage, wer führt wen in die Irre... Einen wahrhaftigen/lebendigen Glauben kann man nur von innen heraus leben. LG

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@carisimo

Hallo carisimo

Wo sind die von Dir bemühten Fakten?? Bist Du das Dir nicht selbst schuldig, derartige Vorurteile einmal sorgfältig zu hinterfragen?

  • Sir Isaac Newton sagte einmal: „Ich finde mehr sichere Kennzeichen von Echtheit an der Bibel als an irgendeinem weltlichen Geschichtsbuch“ (R. Watson, Two Apologies, London 1820, S. 57)

  • In der Encyclopedia Americana ist zu lesen: „Der Einfluss der Bibel beschränkt sich keineswegs auf Juden und Christen. . . . Sie wird heute als ethischer und religiöser Schatz betrachtet, wobei der Wert ihrer unerschöpflichen Lehre noch zunehmen dürfte, je größer die Hoffnung auf eine Weltzivilisation wird.“

  • Immanuel Kant sagte einmal: „Das Entstehen der Bibel als eines Volksbuchs ist die größte Wohltat, die dem menschlichen Geschlecht je widerfahren ist. Ein jeder Versuch sie geringschätzig zu machen . . . ist Frevel an der Menschheit.“

  • Deine Meinung über den Teufel wird bei diesem größten Widersacher Gottes helle Begeisterung auslösen „. . .Denn solche Menschen (die den Teufel in Abrede stellen) sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen.“ (2. Korinther 11:13-15)

  • Und was den „einen wahrhaftigen/lebendigen Glauben“ betrifft, kommt er um folgende Wahrheit nicht herum: “ Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen.“ (Hebräer 4:12)

Der ausschließliche Maßstab ist und bleibt „die Summe deines Wortes“ (Psalm 119:160) Das allein ist Wahrheit.

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@Abundumzu

Erlesen ist die eine Sache - erfahren eine andere!

Ich denke, wir definieren das Wort "Teufel" sehr unterschiedlich.

Ich wünsche Dir Gottes Segen auf all Deinen Wegen!

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@carisimo

Hallo carisimo

--- Theorie und Praxis, das ist zweierlei. Da gebe ich Dir Recht. Im christlichen Glauben muss jedoch beides miteinander im Einklang sein und besonders im Einklang sein mit dem Denken Gottes. Oder liege ich da falsch?

--- In allerbester Absicht machte sich der Apostel Petrus so seine eigenen Gedanken. Kennst Du die Reaktion Jesu? “Er aber (Jesus) drehte sich um und sagte zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“ (Matthäus 16:23)

--- Für das „Wort Teufel“ gibt es tatsächlich viele Interpretationen. Aber das ändert nichts an der „Person des Teufels“. Er ist der erklärte Feind Gottes. Noch!

--- Dass Kirchen ihn, um des eigenen Vorteils willen, als „Druckmittel“, wie Du es nennst, benutzen belegt eigentlich nur die enge Verbundenheit zwischen beiden. Um das herauszustellen habe ich oben in meiner Antwort 2. Korinther 11:13-15 zitiert. --- carisimo, was wir beide vom Teufel halten oder wie wir ihn einschätzen ist nicht wirklich von Bedeutung. Wir tun aber klug daran, auf die Warnungen unseres Schöpfers zu achten, denn er meint es gut mit uns, wenn er z. B. in Epheser 6:12 denn sagen lässt: “ unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern“

--- Seine - des Teufels - Methoden sind immer die gleichen (Zitat): “damit wir nicht vom Satan überlistet werden, denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt. (2. Korinther 2:11)

--- Und man kann ihm erfolgreich widerstehen: „Unterwerft euch daher Gott; doch widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen. (Jakobus 4:7)

Deine Segenswünsche erwidere ich gern.

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Das Thomas Evangelium ist gnostischen Ursprungs. Der Erlösungsgedanke der Gnosis war, dass man durch Wissen die Stufenleiter zum Höchsten erklimmen muss. Die Gnosis kann daher für einen ev. - luth. Christen nicht maßgebend sein, da nach evangelischem Verständnis nicht die Werkgerechtigkeit im Vordergrund steht, sondern der Glaube. Ich empfehle einmal, die lutherische Rechtfertigungslehre zu lesen.

Wenn ALLES ans Tageslicht käme, würde die christliche Welt in ihren Grundfesten erschüttert werden. Die Bibel, so gut, richtig und wichtig sie in unserem Leben ist, ist oft von den Herrschern manipuliert , bzw. durch Übersetzungsfehler falsch ausgelegt worden. Wir lesen im Essener Evangelium, und können uns gut vorstellen, weshalb derartige Dokumente von der Kirche zurückgehalten werden. Auch Politik und Industrie sind nicht daran interessiert, die unserer Meinung nach unverfälschten Zeugnisse der damaligen Zeit zu propagieren!!!

  1. Leider werden immer wieder Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, falsche Gerüchte und Behauptungen aufgestellt, die den Tatsachen widersprechen.

  2. Die Folge davon ist, dass es dann schwer ist den geweckten Zweifel und Argwohn, der entstanden ist aus der Welt zu schaffen.

  3. So tauchen halt immer wieder von Zeit zu Zeit in den Medien und am Büchermarkt neue Erkenntnisse auf, die in reißerischer Weise verkündet werden, um natürlich die Bücher an die Leute zu bringen. Da geht es natürlich in erster Linie ums Geschäft.

  4. Wenn man sich dann die angeblich neuesten Erkenntnis anschaut, entdeckt man, dass es die alten Hüte sind, die schon immer gegen das NT vorgebracht wurden.

  5. Jedem möchte ich die Worte des Apostel Paulus in diesem Zusammenhang ans Herz legen Galater 1, 6-10.

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@evangelista

Zu Galater 1,6-10 nun verstehe ich... hat man schon vorgesorgt (kl. Veränderungen), weil eh irgendwann alles ans Licht kommt. Und der liebe Paulus hätte auch mal hin hören sollen, was Jesus zu ihm sagte....Ich denke nicht, dass es in Jesus Anliegen war eine Kirche zu gründen.

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@gottesanbeterin

HALLO GOTTESANBETERIN!

Doch Christus ist Paulus erschienen! Apostelgeschichte 9, 3-5.

Nur zur Richtigstellung!

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@carisimo

HALLO CARISMO!

  1. Zu Deiner ersten Behauptung: Natürlich hat Christus seine Gemeinde gegründet.

Sie bestand zunächst aus den 12 Apostel und umfasste bis zur Ausgießung des Heiligen Geistes(Pfingsten) 120 Personen.

Dann ist diese christliche Gemeinde kontinuierlich gewachsen. Das kannst Du in der Apostelgeschichte bitte nachlesen!

  1. Zu Deiner zweiten Behauptung:

Paulus hat sehr wohl auf Christus gehört im Gegensatz zu vieler Menschen heute.

@ Die Kernbotschaft des Evangeliums findest Du in Lukas 24, 45 - 48 genau beschrieben.

Davon soll niemals abgewichen werden.

@ Im Laufe der Jahrhunderte sind viele Menschen immer wieder vom Evangelium abgewichen und haben ihre Heilsbotschaft sogar mit himmlischen Erscheinungen oder mit Erscheinungen von Engeln begründet. Einer der bekanntesten davon ist Mohammed.

@ Mit seinen Lehren hat er dieses Evangelium durchgestrichen und seine eigene Heilsbotschaft aufgestellt, indem er Christus als Erlöser abgelehnt und Ihn als unnötig erklärt hat.

@ Deshalb trifft die Warnung des Paulus in besonderer Weise auch auf diesen Mann zu. Aber es gibt noch viele andere, die in ähnlicher Weise Christus als Erlöser ablehnen!

Die Warnung des Paulus hat deshalb an ihrer Aktualität nichts verloren.

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@evangelista

Als Erstes, die Frage bezog sich auf die Schriften - nicht auf Ablehnung des Erlösers!

Um auf das Lukas Evangelium zu kommen - Du weiß ja sicher auch, das Lukas der Evangelist Paulus persönlicher Berater und Arzt war. Wenn es - wie mittlerweilen wissenschaftlich belegt - so ist, dass Paulus Botschaften von Jesus verfälschte und das Fundament für die spätere griechisch-römische Staatskirche setzte, dann kann man ja nur hoffen, das nicht auch hier einiges verändert/verwässert wurde.

Die 12 Apostel/Jünger sind Jesus gefolgt aus Überzeugung - mußten also nicht überzeugt werden!

100 Pro hätte Jesus keine Kirche gewollt, in der es um Machtfunktionen geht und unvollständiger Wahrheiten. Wer das glaubt, hat Jesus verkannt.

Paulus hatte lediglich eine Vision - er sah das große Licht und erspürte eine allumfassende Liebe. Er ist geweckt worden mit anderen Worten erwacht. Was bitte sollte ihm damit aufgezeigt werden? Sicher nicht die Gründung einer Kirche. LG

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@carisimo

HALLO CARISIMO!

Ich muss Dir in einigen Punkten recht geben:

  1. Christus wollte weder eine Kirche, die mit dem Staat verbandelt ist, wie sich das ab dem 4. Jhd. entwickelt und zu furchtbaren Dingen im Mittelalter geführt hat. Diese Macht- und Prunkkirche, mit einem absolutistischen Herrscher an der Spitze hatte Christus bestimmt nicht gewollt.

  2. Er wollte auch keine Gemeinschaft von Gläubigen, die seine Lehre verfälschen würde. Diese Gefahr der Verfälschung des Evangeliums gab es bereits in den Tagen der Aposteln und sie haben auch eindringlich davor gewarnt.

  3. So sind auch im Laufe der Jahrhunderte außer biblische Elemente in die Kirche eingedrungen, bzw. wurden biblische Aussagen verdreht und mit anderen Vorstellungen verbunden.

  4. Deshalb gab es auch immer wieder Reformbestrebungen, um zur Quelle des Glaubens zurück zu finden, oft unter den schwierigsten Bedingungen.

  5. Paulus hat sich standhaft gegen die Irrtümer seiner Zeit gestellt und das Evangelium verteidigt. Wie sehr wurde er deshalb angefeindet.

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@evangelista
Christus wollte weder eine Kirche, die mit dem Staat verbandelt ist, wie sich das ab dem 4. Jhd. entwickelt und zu furchtbaren Dingen im Mittelalter geführt hat. Diese Macht- und Prunkkirche, mit einem absolutistischen Herrscher an der Spitze hatte Christus bestimmt nicht gewollt.

Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

Er wollte auch keine Gemeinschaft von Gläubigen, die seine Lehre verfälschen würde. Diese Gefahr der Verfälschung des Evangeliums gab es bereits in den Tagen der Aposteln und sie haben auch eindringlich davor gewarnt.

Dass wir seine Lehre nicht verfälschen, das ist klar. Aber eine Gemeinschaft von Gläubigen wollte Jesus.

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Das Mahl des Herrn ist ein Gemeinschaftsmahl u. nicht die Mahlzeit eines Einzelnen. Jesus sagt ja auch "sooft IHR, ... verkündigt IHR". An dem Mahl sollen also mehrere beteiligt sein.

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@evangelista
Christus wollte weder eine Kirche, die mit dem Staat verbandelt ist, wie sich das ab dem 4. Jhd. entwickelt und zu furchtbaren Dingen im Mittelalter geführt hat. Diese Macht- und Prunkkirche, mit einem absolutistischen Herrscher an der Spitze hatte Christus bestimmt nicht gewollt.

Mt 16,18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

Er wollte auch keine Gemeinschaft von Gläubigen, die seine Lehre verfälschen würde. Diese Gefahr der Verfälschung des Evangeliums gab es bereits in den Tagen der Aposteln und sie haben auch eindringlich davor gewarnt.

Dass wir seine Lehre nicht verfälschen, das ist klar. Aber eine Gemeinschaft von Gläubigen wollte Jesus.

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Das Mahl des Herrn ist ein Gemeinschaftsmahl u. nicht die Mahlzeit eines Einzelnen. Jesus sagt ja auch "sooft IHR, ... verkündigt IHR". An dem Mahl sollen also mehrere beteiligt sein.

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Das besagte "Evangelium" (Gute/Frohe Botschaft) ist gar keine gute Botschaft mehr denn es enthält nichts, was es wert wäre dass man Jesus Christus glaubt und ihm nachfolgt. Es ist eine nicht so sehr verbreitete Schrift aus den ersten Jahrhunderten aber definitiv später entstanden als die 4 kanonischen Evangelien. So wie es heute auch Lügen und reisserische Geschichten gibt (Da Vinci Code, Verschlusssache Jesus, etc.)

Es gab zu allen Zeiten Leute, die sowas machten und in Umlauf brachten. Gefälscht werden nur GUTE und WERTVOLLE Sachen wie Geld, Schmuck, Bibel. 'Habe noch nie gehört dass jemand den Inhalt einer Mülltonne gefälscht hätte. Also sind die 4 biblischen Evangelien GUT und weil sie gut sind, rief das Fälscher auf den Plan, die auch so obstruse Bücher wie Thomas- oder Barnabasevangelium verfassten.

Es fragt sich was man glauben WILL , denn wenn man das Thomasevangelium glaubt, dann hat man zwar für ein paar Erdenjahre eine halbseidene Ausrede so zu leben, wie es einem die Lüste diktieren. Aber später dann kommt doch Gottes Gericht!

Glaubt man aber an den Jesus der Bibel, dann hat man ewiges Leben und hier schon einen festen Anker und guten Hirten!

Gottes Gericht - was heißt es denn wörtlich übersetzt? Vielleicht wäre es sehr hilfreich, wenn man auch mal zwischen den Zeilen liest. Die Bibel kann man nicht 1:1 übersetzen. Je nach Beschaffenheit des Menschen/ je nach Tagesform kann ein einziger Satz neu interpretiert werden. Wie z.b. Joh. 14,6 - was genau sagt Jesus denn da... ja, nur durch ihn werden wir zum ewigen Leben gelangen - in der Wahrhaftigkeit liegt der Gehalt. Leider habe ich aber schon oft erfahren dürfen, wie wenig Wert darauf gelegt wurde.

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@carisimo

carisimo: wenn du weiterliest, steht aber auch, dass die, die sich an Jesus halten (nicht an die Kirche) einen Beistand bekommen werden.

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