Warum sind manche Genervt wenn man sie darauf Aufmerksam macht zu Gendern?

26 Antworten

Sagen wir mal so... Es gibt Leute, die haben die Angewohnheit, gewisse Dinge falsch zu sagen. Dann gibt es andere Leute, die sie korrigieren, zum Beispiel weil dieser Fehler die falsch sprechenden Personen unverständlicher macht. Trotzdem ist die falsch sprechende Person von den ständigen Korrekturen irgendwann genervt.

Jetzt kommt die umgekehrte Situation: Eine Person, die perfektes, grammatikalisch korrektes und verständliches Hochdeutsch spricht, wird plötzlich dauernd darauf hingewiesen, doch bitte sinnlose, den Sprach- bzw. Lesefluss störende Zäsuren und albern klingende Anhängsel, die die Verständlichkeit deutlich reduzieren, und die selbst die, die das fordern nicht korrekt beherrschen (ich erinnere nur an ACABs (*) "Steuerinnenzahler"), aus ideologischen Gründen und einer merkwürdigen Vorstellung, dies könnte Probleme wie den Gender Pay Gap lösen? Und dann soll man nicht genervt sein?

(*) ACAB in dem Fall nicht All Cops Are B... sondern Annalena Charlotte Alma Baerbock, a.k.a. "Kobold" a.k.a. "Europa verenden")

Von Experte earnest bestätigt

Ich habe wirklich kein Defizit das andere Geschlecht zu schätzen.

Die Deutsche Sprache die meine Muttersprache ist, sieht vor, bei Ansprache in Wort oder Schrift beide Geschlechter zu erwähnen. Das weibliche Geschlecht wird sogar immer zuerst genannt. "Sehr geehrte Damen und Herren" heisst es und nicht "Herren und Damen" .. Nein ich fühle mich nicht diskriminiert, obwohl: wäre die übliche Ansprache "Sehr geehrte Herren und Damen" .. dann würde das sicher Gegenstand von Änderungen sein ...

Aber jetzt unaussprechbare und den Lesefluss unmöglich machenden Gender-Sternchen und Grossbuch_Staben flächendeckend in die deutsche Literatur und den Journalismus per Befehl von Oben zu beschliessen, das ist Vergewaltigung der deutschen Sprache. Die Wähler werden es den der Wirklichkeit entrückten Poliker*innen schon zeigen. Das ist das einzig gute, es wird uns ein paar Prozent von der grünen Katastrophe weiter weg bringen ...

Ob sich das auch bei den Kommunalwahlen zur Wahl der neuen Bürger*Innenmeister*Innen auswirkt?

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Weil es mir selbst als Frau sogar manchmal zu doof ist und ich beispielsweise dann auch die männliche Form meines Berufes sage. Je nachdem kann es auch eine Rede / einen Text umständlich machen, wenn man immer beide Formen schreibt.

Weil das kein mensch brauch. Ging die ganze zeit ohne, wenn es denjenigen stört beende ich das gespräch und fertig.

Außerdem ist es nervig weil man sich in der situation über irgendein thema unterhalten hat. Wenn dein gegenüber dich plötzlich darauf aufmerksam macht zu gendern, kommt es einem so vor als ob er überhaupt nicht beim thema ist. Da kann man es auch sein lassen.

Weil es sich einfach scheiße anhört und nervig ist. Ich denke doch nicht erstmal eine Stunde über das richtige Gendern nach, bevor ich einen Satz schreibe oder ausspreche.

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