Warum sagt man "Konkurrenz belebt das Geschäft"? Wieso ist das so?

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19 Antworten

Konkurrenz setzt Wettbewerb (Situationen, in denen sich Menschen miteinander vergleichen) voraus. Das muss nicht nur wirtschaftlich sein, obwohl der Zusatz "belebt das Geschäft" aus diesem Bereich kommt. Wettbewerb kann es im Sport (kommt aus dem Sport: Kon-kurrent = einer, der mit mir um die Wette läuft) geben, in der Kunst, in der Liebe, auf allen Gebieten, auf denen sich Menschen gegenseitig miteinander vergleichen. Ist jemand allein ohne Mitbewerber, sprich ohne Konkurrenten, muss er sich nicht anstrengen, um als Bester dazustehen. Kommen zwei oder drei Konkurrenten dazu, muss er sich anstrengen, um im Vergleich der Bessere zu sein. Darum kann man sagen: Konkurrenten bringen Schwung in den Wettbewerb - oder wirtschaftlich: Konkurrenz belebt das Geschäft, hier der Wettbewerb um das vom Verbraucher am meisten bevorzugte Produkt.

Weil dadurch ein Wettbewerb entsteht. Da möchte jeder der bessere sein. Und der günstigere und bessere Artikel geht dann auch am besten.

Der Wettbewerb am Markt sorgt dafür, dass sich Monopolpreise zu Lasten des Verbrauchers nicht halten lassen. Der Verbraucher wählt unter konkurrierenden gleichartigen Produkten das billigste aus. Dadurch pendelt sich der Preis am Wert der Ware (vereinfacht gesagt Herstellungskosten) ein. Unter dem Druck schwindender Profitraten bemühen sich die konkurrierenden Hersteller, ihre Produktionskosten durch Rationalisierung zu senken. Damit beflügeln sie den technischen Fortschritt. Wenn nun der gewöhnliche Verbraucher für den jährlichen Etat, der ihm z.B. für den Kauf von Schuhen zur Verfügung steht, die doppelte Anzahl von Schuhen erhält, hat sich die Zahl der produzierten Schuhe verdoppelt. In diesem Sinne hat sich das Geschäft belebt.

Na, wenn in einer Staße nur ein einziges Geschäft ist, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass dort viele Leute hinfahren, als wenn dort eine Ansammlung von Geschäften ist. Deshalb belebt die Konkurrenz eben auch das Geschäft.

Weil man sich anstrengt, die Konkurrenz zu übertrumpfen ! Der andere bekommt das mit - und strangt sich ebenfalls mehr an - und macht gute Angebote etc.

Eine faszinierende Fallstudie am Beispiel von Supermärkten zeigt: Wenn auf einem Markt die Konkurrenz steigt, senken die Unternehmen nicht nur die Preise - sondern verbessern auch die Qualität.

Vielleicht ist damit gemeint das dich der Druck anspornt bessere Leistungen zu bringen als der Konkurrent.

Weils so ist. Wenn du der einzige auf der Welt bist, der Fussballspielen kann, reicht es wenn du einen Ball 5 Meter weit schießt und alle bewundern dich und du bist ein Held. Aber wenn es noch Millionen von anderen Fussballspielern gibt, dann musst du dich anstrengen um die Nummer 1 zu bleiben und lernst dadurch mehr.

Und in der Wirtschaft ist das genauso.

Zur Erinnerung:

Adam hatte damals nur Eva - heute hat man(n) so viel Auswahl, dass natürlich die Wahl Adams heute nach anderen Gesichtspunkten gefällt wird... Da müssen sich die Evas von heute eben etwas Mühe geben...

Wie war das mit dem Apfel, den Paris einer Göttin geben sollte... Er wählte nicht Klugheit, den ewigen Ruhm - er wollte die schönste Frau der Welt: Helena! Und damit begann der nächste Krieg, da Helena ja bereits vergeben war!

Weil wir dadurch gezwungen werden und ständig zu verbessern. Nehmen wir als Beispiel die Telekommunikation: Als die Deutsche Post (später die Telekom) das alleinige Monopol hatte, musste man lange auf einen Neuanschluss warten, wurde von den unglaublich gegängelt. Anonyme Anschlüsse waren so wenig erlaubt, wie, das Telefon einfach abzuschalten. Die Grundgebühr waren 23 oder 28 D-Mark im Monat. Hinzu kamen pro Minute Inland 23 Pfennig und Ausland fast unbezahlbar.

Erst die Konkurrenz brachte die Preise ins Trudeln. Ähnlich war es mit IBM oder Microsoft. Solange die Alleinherrscher waren, konnten die die Preise bestimmen. Das ist für Niemanden gut.

Zu mächtige Konkurrenz ist natürlich auch nicht gut. Deshalb achtet der Gesetzgeber darauf, dass das Konkurrenzdenken nicht ausartet. Aber ganz auszuschließen ist es dennoch nicht.

Und denk mal an Partnerschaften. Wer würde sich noch versuchen schön zu machen, wenn es keine Konkurrenz gäbe? - Und wie langweilig wäre das.

Angenommen wird, dass jeder versucht, den anderen zu übertreffen, und dadurch bessere Leistungen erbringt. Das kann so sein, muss es aber nicht:

  • Es kann sein, dass der Konkurrent so schlecht ist, dass man sein eigenes Potenzial gar nicht annähernd ausschöpfen muss, um ihn zu übetreffen. Wenn es nur darum geht, besser zu sein als die Konkurrenz, verhindert diese Situation, dass man so gut ist, wie man sein könnte, während man sich ohne Konkurrenz vielleicht darum bemüht hätte, so gut zu sein, wie es einem möglich ist.

  • Man kann einen Wettbewerb auch gewinnen, indem man dafür sorgt, dass die Konkurrenten schlechter abschneiden als man selbst (Sabotage usw.). Wenn die am Wettbewerb beteiligten Akteure dieser Strategie folgen, sinkt die Qualität der Produkte kontinuierlich, weil die eigenen Erzeugnisse von den Konkurrenten beschädigt werden und umgekehrt.

Durch die Konkurrenz ist man gezwungen, neue Innovationen zu finden um die Kunden anzulocken, sich weiterzubilden etc. :) Dadurch steigt die Auswahl, und man versucht die Preise möglichst gering zu halten. Gäbe es nur eine einzige Firma, die ein bestimmtes Produkt herstellen würde, hätte sie keinen Druck von außen: Sie könnten die preise so hoch legen wie sie wollen und können sich trotzdem sicher sein, das gekauft wird, einfach weil es keine Alternative gibt, es gibt keinen Grund, neue Dinge zu erfinden oder Produkte zu verbessern (warum auch? Der Druck entsteht erst, wenn etwas nicht mehr gekauft wird bzw. bei der Konkurrenz gekauft wird)

Das hat vielerlei Ursachen: zum einen muss man beachten, dass die Kunden das Geschäft prüfen, mal kauft man hier, dann wieder da, weil es im anderen Geschäft besser, günstiger oder freundlicher ist. Zum anderen beobachten die Konkurrenten einander, schauen sich Ideen ab, setzen diese fürsich um, bewegen sich eben. Eine andere Ebene ist dann noch das Einflussgebiet. Jeder Konkurrent muss schauen, dass er sich ein Gebiet aufbaut und dieses erweitert. Konkurrenz macht ihm dieses schwer, so dass er sich auch auf diesem Gebiet bewegen muss. - Belebung heißt also Interaktion. Wenn noch jemand das gleiche Geschäft hat ist er ein Konkurrent und zwingt einen sich abzugrenzen, anzupassen, auszuweiten, kreativ tätig zu sein, nicht stehen zu bleiben ...

Um Kunden zu gewinnen und zu halten, muss sich jeder immer verbessern und sich was Neues einfallen lassen.

Weil Konkurrenz den Wettbewerb untereinander ankurbelt und damit Höchstleistungen in der Werbung, Produktqalität und Pruduktquantität, Absatzmärkten und im Verkauf erzielt und das Gewinnpotential ständig steigen lässt !!!

Die Chance besteht im:

– Besser sein

– Schneller sein

– Einfacher sein

-- Gute Qualität zu moderaten Preisen.

Oder anders ausgedrückt: Ich muss das tun, was die anderen nicht (mehr) tun........dann binde ich ein grosses Kundenmonopol und erziele hohe Gewinne!!!!

Ich muss mich von der Konkurrenz abheben.....

= Was ist meine Besonderheit?

= Was hebt mich von der Konkurrenz ab?

= Was macht mich EINZIGARTIG?

Hi,

Wettbewerb und Konkurrenz

• Konkurrenz belebt das Geschäft, weil alle Marktteilnehmer permanent das Verhältnis von Nutzen und Aufwand verbessern.

• Wenn wir ein besseres Verhältnis zwischen Nutzen und Aufwand erzielen als der Wettbewerber, kauft der Kunde bei uns.

• „Billiger“ ist nur dann ausschlaggebend, wenn wir sonst nichts anderes anbieten können.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.kiz.de/fileadmin/user_upload/dateien/pdf/Konkurrenz_belebt_das_Gesch%C3%A4ft_091005.pdf

weil ein Konkurrent den anderen übertrumpfen möchte, um das Geschäft zu machen

Wenn keine Konkurrenz da wäre, gäbe es auch keinen Grund, sich besonders anzustrengen. Nennt sich auch Monopolstellung, die oftmals stark ausgenutzt wird.

Das ist für die Kunden wahr, aber nicht für den Geschäftsmann, der muß mehr machen und mehr geben

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