Hi,
ich denk mir das jetzt mal folgender Maßen, das Anorexie eine Sucht ist und genau wie bei anderen Suchterkrankungen auch der Rückfall passieren kann und da mußt Du mit Willenskraft gegensteuern. Ein Lob an Dich, das du da ohne Hilfe rausgekommen bist, laß es nicht zu das es wieder passiert, Du bist auf einem guten Weg, die Erkenntnis und das gegensteuern wollen ist schonmal ein guter Ansatz. Ich werd Dir jetzt noch was posten und ich hoffe das hilft Dir weiter.
Alles Liebe und Gute, Sophia
Appetitlosigkeit (Anorexie) macht sich bei vielen als Zeichen von Stress und psychischer Anspannung bemerkbar. Man muss sich zum Essen zwingen oder vergisst es schlichtweg. Der Gewichtsverlust ist dabei vorübergehender Art – fallen die auslösenden Faktoren weg, nimmt der Appetit meist wieder zu. Appetitlosigkeit kann sich jedoch auch bei verschiedenen Krankheiten als Begleitsymptom bemerkbar machen. Manchmal sind die Folgen dramatisch, zum Beispiel bei der Magersucht (Anorexia nervosa).
Hunger wird von verschiedenen Botenstoffen hervorgerufen. Eine besondere Rolle spielt das Hormon Serotonin im Hypothalamus des Gehirns. Ein niedriger Spiegel an Blutzucker und Blutfetten, aber auch ein leerer Magen löst im Gehirn das Signal zur Nahrungsaufnahme aus. Es stellen sich Hunger und das Bedürfnis, etwas essen zu wollen ein. Menschen mit starkem Hungergefühl ist es oft sogar egal, welche Nahrung sie in dem Moment zu sich nehmen.
Der Appetit wird hingegen in einem anderen Teil des Gehirns durch Sinneseindrücke und Hormone erzeugt. So lässt es sich erklären, dass Hunger und Appetit unabhängig voneinander auftreten können und der Appetit mit dem Sättigungsgefühl nichts mehr zu tun hat. Die Heißhungerattacken von Schwangeren mit meist seltsam anmutenden Essgelüsten haben wiederum etwas mit den Hormonen zu tun, die diesen Appetit hervorrufen.
Liegen der Appetitlosigkeit keine ernsten Ursachen zugrunde, können folgende Maßnahmen Ihre Lust aufs Essen wieder ankurbeln:
Sinneswahrnehmung und Appetit: Der Geschmack, Geruch und die Optik von Lebensmitteln wirken sich positiv auf den Appetit aus und vertreiben die Appetitlosigkeit.
Versuchen Sie Mahlzeiten so zuzubereiten, dass sie optisch anregend sind.
Öfters kleine Mengen: Viele kleine Mahlzeiten sind besser als wenige große. Bereiten Sie sich Zwischenmahlzeiten vor, die Sie zu beliebigen Zeiten essen können.
Bei Hunger essen: Meldet sich der Magen grummelnd zu Wort, dann essen Sie ruhig das, was Ihnen schmeckt. Achten Sie nur darauf, sich nicht zu einseitig zu ernähren.
Appetitanregendes: Schnittlauch auf der Stulle oder im Salat gilt als appetitanregend. Das gleiche gilt auch für Ingwer und Zimt, mit denen Sie viele Speisen würzen können.
Nicht jedermanns Geschmack: Ein Teelöffel Senf zwischen den Mahlzeiten soll die Verdauungssäfte anregen und so den Appetit steigern.
Für Kinder: Ein Teelöffel Teebaumöl auf einem Stück Würfelzucker vor der Mahlzeit soll auch Kindern Lust aufs Essen machen.
Tee aus Kümmel, Schafgarbe, Löwenzahn und Zimt steigert den Appetit.
Alkoholgenuss minimieren: Trinken Sie nicht zu viel Alkohol zu den Mahlzeiten, denn er macht satt und löst Appetitlosigkeit aus.
wenn Dumehr wissen willst, siehe Link
http://www.netdoktor.de/symptome/appetitlosigkeit/