warum müssen die christen nur sonntags beten?

25 Antworten

Dazu eine Gegenfrage: Was verstehst Du unter beten? Vorgegebene Sprüche aufsagen? Etwas aus einem Gebetbuch ablesen? Christen - wie auch Juden und Moslems - sehen sich als Kinder Gottes. Nun - beten heißt, mit dem Vater reden. Auch, ihm Fragen stellen. Sich beklagen. Maulen (also das versteh ich jetzt nicht). Beten ist die lebendige Kommunikation zwischen Kind und Vater (wenn wir dieses Bild nun mal benutzen wollen) - und schau Dir an, was glückliche Kinder mit ihren Eltern kommunizieren. Da gehört auch Lachen dazu und Weinen. Und wenn man ein Fahrrad geschenkt bekommen hat, dann wollen die Eltern nicht, dass man sich daneben stellt und ununterbrochen sagt, Danke, wie schön ist dieses Fahrrad. Sie erwarten, dass man sich draufsetzt und zeigt, dass einem das Geschenk Spaß macht.

Sie erwarten, dass man sich draufsetzt und zeigt, dass einem das Geschenk Spaß macht.

Der gefällt mir besonders...!

Was also ist ist mit all den Geschenken und Wundern, die uns umgeben zu tun..., hm?!

Nützen und dankbar sein, dass sie da sind!

Schöne Antwort!

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@Berkersheim: Also ... ich spinne Deinen Faden weiter ... beten ist nicht nur seine Gedanken zu formulieren, Beten kann auch nur Handlung sein.

Das schönste und beste Gebet ist wohl jenes, dem Nächsten zu helfen. Den Kranken liebevoll zu pflegen. Den Trauernden zu trösten. Einen einsamen Menschen zuzulächeln.

lg

e

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@Entdeckung

@Entdeckung

Wir kommunizieren nicht nur mit Gedanken, Worten und Zeichen. Wir kommunizieren - und das ist vielen sehr unbewusst - durch tun. Das wusste schon Jesus: Siehe sein Gleichnis vom "Ja, ja-Sager", der dann anderes tut und vom "Widerstrebenden", der dann aber "den Willen des Vaters t u t ". Dieser ist "dem Vater" der liebste. Im Saarland sagt man: "Molschter (Saarbrücker Stadtteil) machens mim Maul!" - Sprich viel heißer Wind und nichts dahinter.

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Wo steht das? Jeden Tag soll gebetet werden vor dem Essen, nach dem Essen, vor dem Zubettgehen und vor noch anderen Dingen, die ich jetzt nicht nennen will.

Aber es macht keiner. Nur wenige und auch nur wenns einem innerlich nottut.

Das ist ein großer Irrtum deinerseits. Am Sonntag gehen Christen in die Kirche und beten sozusagen öffentlich. Das heißt aber nicht, dass die anderen Tage "betfrei" wären: man betet zuhause, oder im Wald oder im Schwimmbad oder sonstwo.

...einfach überall und unablässig.

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