Ist es eine Sünde nach islamischen Zeiten zu beten?

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27 Antworten

Das ist vollkommen in Ordnung, wie du es machst. Wie du selbst weißt, gibt es im Christentum keine festen Gebetszeiten an die sich jeder Beter halten muss. Du kann zu jeder Zeit, an jedem Ort, in jeder Sprache und zu jeder dir beliebigen Anzahl mit Gott sprechen. Es ist auch keine Sünde wenn du das genau zu den islamischen Zeiten machst. Auch deine Körperhaltung spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist nur das Gebet.

Es ist schön, dass du öfters am Tag zu bestimmten Zeiten beten möchtest. Wir Christen sind freie Menschen und haben einen Gott, der immer und überall für uns da ist. Also lege deine regelmäßigen Gebetszeiten doch einfach so, wie sie am besten in deinen Tagesablauf passen. Wenn die islamischen Gebetszeiten passen, ist das schön, wäre aber reiner Zufall. Sünde ist es jedenfalls nicht, aber ich finde es schon ein wenig seltsam ...

Nein, das ist keine Sünde. Bete zu Gott, wie Du es im Herzen spürst. Gott sieht vor allen in das Herz des Menschen. Ein liebedurchglühtes Herz zu Gott ist das wahre Gebet an Ihn, an dem Er Freude hat, und so ist auch ein ständiges Gebet an Ihn möglich. Das kann im Schweigen geschehen, man kann dabei auch ganz normal mit Ihm sprechen. Und Er antwortet uns dann auch immer. Wir müssen nur zuhören. Manchesmal kommen die Antworten unerwartet und anders, als wir meinen.

Die Kraft des Gebets

In dem Buch von Betty Eadie „Licht am Ende des Lebens“ beschreibt sie, wie ihr im Nahtoderlebnis die Kraft des Gebetes gezeigt wurde:

  • „Ich war voll Demut angesichts des Wissens, das mir über die Menschheit zuteil wurde, über den himmlischen Wert jeder einzelnen Seele. Mich dürstete nach mehr Licht und Wissen. Da taten sich die Himmel wieder auf und ich sah, wie sich der Erdball im All bewegte. Von der Erde blitzten viele Lichter auf wie von Richtscheinwerfern. Einige waren sehr deutlich und erreichten den Himmel wie breite Laserstrahlen. Andere glichen dem Licht einer winzigen Taschenlampe, und wieder andere waren kaum mehr als ein Funke. Ich war überrascht zu hören, dass diese Kraftstrahlen die Gebete waren, die die Menschen auf der Erde sprachen.

    Ich sah, wie die Engel die Gebete eilends beantworteten. Das Ganze war so angelegt, dass den Menschen so viel wie möglich geholfen werden konnte. Und während ihres ‚Einsatzes’ flogen die Engel im wahrsten Sinne des Wortes von einem zum anderen, von Gebet zu Gebet, und ihre Arbeit erfüllte sie mit Liebe und Freude. Sie waren überglücklich, uns zu helfen, und es erfüllte sie mit besonderer Freude, wenn jemand mit so viel Intensität und Glauben betete, dass ihm sofort geantwortet werden konnte. Stets reagierten sie zuerst auf die helleren, größeren Gebete, und dann widmeten sie sich den anderen, immer der Reihe nach, bis alle beantwortet waren. Mir fiel jedoch auf, dass unaufrichtige, heruntergeleierte Gebete – wenn überhaupt – nur sehr wenig Licht haben und da ihnen die Kraft fehlt, bleiben viele unerhört.

    Ich wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Bitten und Fürbitten erhört und beantwortet werden. Wenn wir in sehr großer Not sind oder für andere Menschen beten, so senden wir direkte Lichtstrahlen aus, die sofort sichtbar sind. Ich erfuhr, dass es kein bedeutenderes Gebet gibt als das einer Mutter um ihr Kind. Dies sind die reinsten Gebete., denn sie bringen ein intensives Verlangen zum Ausdruck und sind manchmal voller Verzweiflung. Eine Mutter kann ihr Herz ihren Kindern schenken und zu Gott mit aller Macht für sie beten. Wir alle tragen jedoch die Fähigkeit in uns, Gott mit unseren Gebeten zu erreichen.

    Sobald wir die Bitten und Fürbitten zum Ausdruck gebracht haben, so erkannte ich, müssen wir sie loslassen und darauf vertrauen, dass Gott die Kraft hat uns zu erhören. Stets kennt Er unsere Bedürfnisse, und Er wartet nur darauf, dass wir Ihn um Hilfe bitten. Er besitzt alle Macht, unsere Gebete zu erhören, doch Er ist an Seine eigenen Gesetze und an unseren Willen gebunden. Wir müssen darum bitten, dass Sein Wille der unsere werde. Wir müssen Ihm vertrauen. Haben wir uns frei von allen Zweifeln mit einer ernsthaften Bitte an Ihn gewandt, so wird uns gegeben werden.

Überleg doch mal: Die Erde ist rund. Das heisst: Es gibt zu jeder Zeit irgendeinen Teil der Welt, auf dem für die Muslime gerade Gebetszeit ist. Egal, wann du betest, du erwischst so ziemlich immer eine muslimische Gebetszeit (und von den anderen Religionen wollen wir gar nicht reden).

Kein Gebot in der Bibel schreibt dir vor, wie oft oder wann du zu beten hast, und erst recht keines verbietet dir, zur selben Zeit wie die Angehörigen eines anderen Glaubens zu beten.

Beten - das ist ein Gespräch mit Gott, den jeder Mensch in seinem Herzen hat. Du kannst ununterbrochen beten, damit bereitest du unserem himmlischen Vater viel Freude. Das finde ich überhaupt gut, dass du beim Islam etwas findest, was du auch verwenden kannst. Wäre nicht schlecht, wenn alle Menschen sich fünmal am Tag vor Gott verneigen würden und zu ihm beten würden. Du kannst dir auch die monatlichen Offenbarungen hier durchlesen. http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Startseite.html

Also beten ist ganz bestimmt keine Sünde. Wünsche dir noch viele liebe Gedanken.

Es gibt viele Christen die täglich zu bestimmten Zeiten Gebete verrichten, weil es ihnen Struktur, Halt und Ruhe im Alltag gibt oder weil sie sich dadurch Gott näher fühlen. Der „Klassiker“ ist hier sicherlich das Stundengebet, aber wenn dir das Lieber ist kannst du deine Gebete natürlich auch nach dem Sonnenstand ausrichten.

http://www.maria-laach.de/tedeum_willkommen.php

LG Klaus.

Hallo Sousan,

es ist auf keinen Fall eine Sünde, aber, wenn du dich sicherer fühlst, kannst du sehr wohl nach christlichen Zeiten beten:

In den Mönchsorden gibt es die Vigil (Nacht oder früher Morgen, 2 Uhr), die Laudes (Sonnenaufgang, 6 bis 8 Uhr), die Terz (9 Uhr), die Sext (12 Uhr), die Non (15 Uhr) oder die Tageshore (Terz, Sext und Non zusammengefasst, gegen Mittagszeit), die Vesper (abends, 18 Uhr) und die Komplet (Nachtgebet, 21 - 23 Uhr).

Du kannst dir ja vielleicht welche dieser Zeiten aussuchen; aber wenn du es gern möchtest, bietet das islamische System ein sicher viel besseres Gebetszeitensystem, weil es mehr auf den Alltag angepasst ist; es ist ganz sicher keine Sünde.

Warum nur sollte ein Christ zu "islamischen Zeiten" beten? - Es gibt dafür keinen plausiblen und nachvollziehbaren Grund, es sei denn man wäre heimlich noch Muslim, oder kann sich nicht eigene, individuelle Gebetszeiten organisieren.

Ganz allgemein darf ein Christ natürlich beten, wann ihm danach zu Mute ist und wenn sich das mit einer islamischen Gebetszeit kreuzt, ist das kein Unglück und macht sein Gebet auch nicht ungültig.

Es ist durchaus auch in den christlichen Kirchen üblich, zu festen Zeiten zu beten. http://de.wikipedia.org/wiki/Stundengebet Auch bei Mönchen ist das üblich.

Dummie42 30.06.2014, 11:21

Ach hier steht's ja doch schon.

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Es steht nirgendwo in der Bibel, wann und wie oft Du zu beten hast. Und wenns Dir passt, fuenfmal am Tag zu beten, ist das doch keine Suende, nur weils in ner anderen Religion auch vorkommt. Bete, so wie es Dir am besten erscheint, wenn es Deinen Gott gibt, dann ist ihm das sicher recht.

Hallo Sousan Nein es ist keine Sünde. Gott ist es egal wann du betest und wie oft. Er ist ohne Zeit und Raum. Wichtig ist das du es aus vollem Herzen tust. Denn Gott schaut in dein Herz. Denn die 3 Aspekte eines Gebetes sind: Inhalte - Beharrlichkeit- und Gottestreue. Alles liebe und Gottes Segen Brighet

Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. ...Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden.

also nicht in der Öffentlichkeit oder in Gemeinschaft nur wenn Du sicher bist, Du hast dafür keine Zeugen..

Counsellor 30.06.2014, 08:47

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen."

Ich denke daher nicht, dass Gott etwas gegen Gebetsgemeinschaften hat. Man sollte halt nur nicht heuchlerhaft oder nachplappernd beten.

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himako333 30.06.2014, 18:29
@Counsellor

Es steht aber nicht geschrieben ... dann erhöre ich Eure Gebete...

Es steht auch geschrieben bevor ihr um was bittet.... das bedeutet doch .. Bitten ist überflüssig :))

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Bist du der Meinung, dass man durch mehrfache Gebete ein besserer Christ ist, als diejenigen, die vielleicht mal einmal die Woche die Hände falten?

Aber sei dir gewiss: Dies ist absolut keine Sünde. Es gibt überhaupt keine Grundlage dafür.

Oh doch im Christentum gibt es schon auch Gebetszeiten ...

In klöstern ist folgendes Tradition und ich kenne etliche LEute die beten auch privat zu diesen Stunden ..das brauchst du wirklich nicht den Islam zu bemühen .. Wir christen habe eine 2000 Jahre alte Gebetstratition welche in der römischen KAtholischen Kirche seit jeher und immer noch reiche Frucht bringt .

  • (Matutin bzw. Vigil oder Laudes) eines Tages. Es besteht aus dem Ruf „V/ Herr, öffne meine Lippen. R/ Damit mein Mund dein Lob verkünde.“ sowie dem responsorisch vorgetragenen Psalm 95 („Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn und zujauchzen dem Fels unseres Heiles“). Dieser Psalm kann auch durch Ps 24, Ps 67 oder Ps 100 ersetzt werden. Lesehore: Sie kann zu jeder Tageszeit gefeiert werden und dient im Wesentlichen der geistlichen Vertiefung der Heiligen Schrift sowie der theologischen Überlieferung. Daher stehen diese Lesungen auch im Mittelpunkt; bei der theologischen Überlieferung wird meist auf die sogenannten Väterlesungen zurückgegriffen, auf Werke früher Kirchenväter. Die Lesehore kann zur Vigil erweitert werden, aus der sie historisch erwachsen ist:
  • Vigil (lat.: „Wache“): Die Vigil, auch Matutin (eingedeutscht „Mette“) genannt, ist die erste Gebetszeit des liturgischen Tages. Sie wird in der Nacht oder am frühen Morgen verrichtet, in manchen Ordensgemeinschaften auch am Vorabend. Am Hochfest der Geburt des Herrn (Christmette) und dem Hochfest der Auferstehung des Herrn (Osternacht) wird die Vigil als Nachtwache gehalten. Die Osternacht ist für die Kirche die „Mutter aller Vigilien“. In der Benediktsregel wird als Beginn der Vigil die achte Stunde der Nacht genannt (vgl. ebd. Kap. 8), was etwa 2 Uhr entspricht. Nach der Eröffnung Herr öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde wird ein Psalm als Gebetseinladung (Invitatorium) gebetet, gefolgt von einem Hymnus. Hieran schließen zwei (oder drei) Nokturnen an. Jede Nokturn besteht aus mehreren Psalmen und einer anschließenden längeren Lesung. Die Lesung der ersten Nokturn ist der Heiligen Schrift entnommen, die der zweiten Nokturn geistlicher Literatur, vor allem den Kirchenvätern. An Sonntagen und Hochfesten schließt sich eine dritte Nokturn an, in der statt Psalmen biblische Cantica gesungen werden. Im Anschluss wird das Evangelium des Sonntags oder Hochfestes vorgetragen und das Te Deum gesungen. Den Abschluss der Matutin bildet das Tagesgebet.
  • Laudes: Die Laudes werden bei Tagesanbruch gehalten, da die aufgehende Sonne ein Symbol für Christus ist, dem mit den Laudes Lob dargebracht wird. Die Laudes werden üblicherweise zwischen** 6 Uhr und 8 Uhr morgens gehalten.** Sie bestehen aus Eröffnung, Hymnus, Morgen- und Lob-Psalmen, alttestamentlichem Canticum, Schriftlesung, Responsorium, Benedictus, Bitten, Vater unser, Tagesgebet und Segen. In den Bitten der Laudes wird in besonderer Weise für das gute Gelingen und die Heiligung des neuen Tages gebetet.
  • Prim, Terz, Sext, Non (kleine Horen): Im Laufe des Tages soll die Arbeit drei Mal von den sogenannten kleinen Horen unterbrochen werden: zur dritten Stunde (ca. 9 Uhr)
  • von der Terz, zur sechsten Stunde (ca. 12 Uhr)
  • von der Sext und zur neunten Stunde, der überlieferten Todesstunde Christi (ca. 15 Uhr), von der Non.
  • Komplet: Die Komplet ist das Nachtgebet, mit dem der Tag beendet wird. Ihr geht in der Regel eine Gewissenserforschung mit dem nachfolgenden Schuldbekenntnis voraus. Die Komplet besteht aus dem Hymnus, Psalmen (traditionell die Psalmen 4 EU, 134 EU und 91 EU), der Kurzlesung, dem neutestamentlichen Gesang Nunc dimittis (Lk 2,29-32 EU), der Oration und dem Segen für die Nacht. Danach gilt in den monastischen Orden bis zum Morgen das nächtliche Stillschweigen.

Gott sei Dank gibt es im Christentum keine Regeln für sowas. Du kannst beten wann und wo du willst. Es gibt viele Leute die ihre Gebetszeiten machen. Wenn du deine auf die 5 mal am Tag richtest, so wie es die moslems machen, ist das doch völlig in Ordnung.

Es ist keine Sünde, warum sollte es auch eine sein?

LG

Nein das ist keine Sünde, immerhin darfst beten wann, wo, wie und mit wem du möchtest.

Eine blöde Frage weil islamische Gebetzeiten fast immer sind. Heute das Fajrgebet zb um 3:12 morgens bis 5:43 morgens, das heist man kann das Gebet zwischen dieser Uhrzeit beten. Dhuhrgeber ist um 13:33-17:45 Asrgebet um 17:45-21:23 Maghrib um 21:23-23:44 Ishaa um 23:44-3:12

Sozusagen ist nur von 5:43-13.33 Uhr keine islamische Gebetszeit. Aber auch in dieser Zeit darf man freiwillige Gebete beten, mit Ausnahme vom Sonnenaufgang und Untergang und wenn die Sonne am höchsten steht. (Weil die Götzendiener die Sonne anbeteten)

Da  bist  hier du nicht richtig informiert  im christlichen Glauben gibt es sehr wohl feste Gebetszeiten :Sie sind nur nicht verpflichtend .

 Da musst du dich gewiss nicht am Islam orientieren den  christliche Stundengebet das ist  weit älter als jedes Islamische Gebetspraxis .Zumindestens in der R.K.Kirche :

http://www.stundengebet.eu/index.html

Für einen Christen ist es nie Sünde zu beten, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit er das Bedürfnis hat. Er muss auch nicht zu bestimmten Zeiten beten. - Unklar ist mir nur, warum ein Christ nach islamischen Zeiten beten sollte? - Hat er doch glaubensmäßig seine eigene und wie er glaubt, bessere Alternative. - Er kann zu "christlichen Zeiten" beten.

Deine Frage erscheint mir irgendwie sehr theoretisch.

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