Warum ist Gott so anders im Alten Testament als im Neuen Testament?

12 Antworten

Die Bibel besteht insgesamt aus 66 Büchern, die im Laufe der Zeit von über 40 Autoren geschrieben wurde und eine Einheit bildet.

Das Alte Testament etabliert Prinzipien, die im Neuen Testament veranschaulicht werden. Das Alte Testament enthält viele Prophezeiungen die im Neuen Testament erfüllt werden. Das Alte Testament liefert Geschichte über ein Volk, während das Neue Testament sich auf die Person fokussiert. Das Alte Testament zeigt den Zorn Gottes gegen Sünde (mit kurzem Blick auf Seine Gnade); das Neue Testament zeigt die Gnade Gottes gegenüber Sündern (mit kurzem Blick auf Seinen Zorn).

Das Alte Testament sagt einen Messias voraus (Jesaja 53), und das Alte Testament offenbart wer der Messias ist (Johannes 4,25-26). Das Alte Testament zeigt Gottes Gesetz auf, das Neue zeigt wie Jesus, der Messias, das Gesetz erfüllt (Matthäus 5,17; Hebräer 10,9). Im Alten Testament handelt Gott meist mit Seinem auserwählten Volk, den Juden; im Neuen geht es hauptsächlich um Gottes Umgang mit Seiner Gemeinde (Matthäus 16,18). 

Das Alte Testament sah das Paradies für Adam verloren; das Neue zeigt wie das Paradies wiedergewonnen wurde durch den zweiten Adam (Christus). Das Alte Testament verkündet, dass der Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt wurde (1. Mose) und das Neue Testament verkündet, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott wieder hergestellt werden kann (Römer 3; 6). 

Das Alte Testament legt also die Basis für das Kommen des Messias nieder, der sich Selbst geopfert hat für die Sünden der Welt (1. Johannes 2,2). Das Neue Testament zeichnet den Dienst von Jesus Christus auf und schaut zurück, auf was Er getan hat und wie wir darauf reagieren müssen. Beide Testamente eröffnen den gleichen heiligen, barmherzigen und gerechten Gott, der Sünde verdammt und sich wünscht Sünder zu retten durch das Sühnopfer. In beiden Testamenten eröffnet sich Gott selbst für uns und zeigt uns, wie wir zu Ihm kommen können durch unseren Glauben. (1. Mose 15,6; Epheser 2,8).

Hallo  aSStaHAMBURG,

Deine Frage lässt sich ganz schnell und einfach beantworten.

G'tt verändert sich nicht. ER stellt sich selbst vor als der : "ICH bin, der ich BIN". Das heißt, dass ER der G'tt ist, der in der Vergangenheit gewesen ist, der G'tt von heute und der G'tt, der in Zukunft sein wird.

Viele werden das nicht akzeptieren, aber es ist so. Wenn es nicht so wäre, würde sich G'tt ständig widersprechen und die Folge wäre, ER würde unglaubwürdig werden. Das ist aber nicht der Fall. ER ist der Ewige, so wird er auch in einer jüd. Bibelübersetzung angesprochen und beschrieben.

So, ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

Ich wünsche DIr viel Weisheit und Freude in Deinem Herzen

Wenn man das Ganze real betrachtet: Weil Gott im alten Testament über 2000 Jahre alt ist und im Neuen ist er maximal 2000 Jahre alt. Allein die über 1000 Jahre Zeitunterschied machen einen Unterschied in der Gottesauffassung.

Dann kam Jesus. Und Jesus hat das ganze Schlechte aus dem alten Testament rausgenommen und den Glauben heftig reformiert. Das war auch gut so, denn das war bitter nötig. Dann haben das die Evangelisten aufgeschrieben und  et voilà haben wir das Neue Testament was sich vom alten Testament heftig unterscheidet.

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