Warum hinterfragen so wenig Gläubige ihren Glauben?

30 Antworten

Das liegt am Menschen selbst. Die Grundeigenschaften liegen den Menschen sozusagen im Weg.

Da ist eine Menschenmenge, die sagt "Dieser Weg ist richtig.". Das Individuum steht da und hat nun die Möglichkeit "Ich habe Recht, die Masse nicht." oder "Die Masse hat Recht und ich liege falsch.". Sich gegen eine Masse zu stellen ist schwer, verlangt persönliche Opfer und kann zu Isolation führen. Also werden Widersprüche ignoriert und aufgelöst. Man belügt sich so lange selbst, bis Realität und Gedanken irgendwie wieder zusammenpassen.

Das traurige dabei: die Menschen glauben, auf dem richtigen Weg zu sein und am Ende war der ganze Kram sinnlos. Und das nur, weil ihnen der Mut fehlte, selbst nach der Wahrheit zu suchen.

Man könnte diese Frage auch anders stellen z.B. warum viele Atheisten ihren Glauben hinterfragen oder andere etc. Ich z.B. habe das Christentum sehr sehr oft hinterfragt, ich eurde auch christlich erzogen, habe aber mich erstmal gegen den Glauben gestellt und gesagt geht mich doch nicht an. Aber dann hats bei mir klick gemacht, vielleicht sollte ich meine Enstcheidung auch mal überdenken und habe es dann auch getan und bin zu den Schluss gekommen, dass ich Gott kennenlernen will-auf meine eigene Art und Weise nicht wie meine Eltern. Z.B. hat mir der Stil der Gottes dienste nicht gefallen und habe dann in eine andere Kirche gewechselt und si habe ich Gott immer mehr kennengelernt und gemerkt, dass er real ist

Also ich selbst bin gläubig, aber nicht unbedingt religiös, auch wenn ich so erzogen wurde.

Das Problem liegt nicht an den gläubigen/religiösen Menschen an sich, sondern an denen, die ihre Schriften zu ernst nehmen und sie anstatt als Ratgeber als Gesetzbuch ansehen. Es mangelt diesen Menschen in keiner Weise an Intelligenz sondern einfach nur an Liebe. Eine ganze Reihe berühmter Wissenschaftler waren sehr gläubig. Und diesen würde wohl keiner Dummheit oder einen zu engen geistigen Horizont zuschreiben.

Der Glaube an sich ist nichts Schlechtes oder Unlogisches. Ganz im Gegenteil. Er gibt Kraft und hilft einem schwere Zeiten durchzustehen.

Sollte man sich als religiöser Mensch auch einen religiösen Partner suchen?

Ich bin nämlich sehr religiös (christlich) und würde nur eine Partnerin wollen, die auch Christin ist. Denn ich finde, man muss für eine Partnerschaft Gemeinsamkeiten haben, und eine gemeinsame Religion wäre schon mal eine große Gemeinsamkeit (insbesondere wenn sie für einen wichtig ist), dagegen wäre es eine kritische Differenz, wenn der eine Partner religiös ist und der andere Partner gar nicht.

Denn durch die Religion bzw. durch den Atheismus entstehen ja auch für das Zusammenleben große Differenzen: Es stellt sich die Frage, ab wann man Sex hat, wie man zusammenlebt , ob und wann man heiratet, wie man die Kinder erzieht (religiös oder nicht religiös, streng oder antiautoritär) bis hin zu Fragen, was man macht, wenn die Partnerin ungeplant schwanger ist und/oder das Kind behindert sein wird. All das wären schon mal massive Knackpunkte, wo es zu Streit kommen kann bis hin zur Trennung.

Ja, Trennung ist dann auch noch so eine Sache : Bei Atheisten ist es ja oft so, dass sie sich wahrscheinlich ganz schnell trennen von einem Partner, während man sich als religiöser Mensch höchstens in Notfällen überhaupt trennen dürfte. Und auch Sachen wie Affären oder Fremdgehen sind m.E. bei Atheisten alltäglich, aber bei religiösen Menschen ein absoltes NoGo. Aber ich glaube, es kommt auch auf die Religion an, da gibt es unterschiedliche Sichtweisen und Regeln. Bei Muslimen ist es z.B. kein Problem, wenn die Frau eine andere Religion hat, allerdings sind männlichen Nachkommen (oder auch die weiblichen ?) automatisch Muslime, aus islamischer Sicht. Bei Buddhisten und Hindus ist eine interreligiöse Bezeihung auch ok, soweit ich weiß.

Wahrscheinlich muss das eben auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er innerhalb seiner Religion einen Partner finden möchte oder ob es ihm egal ist, an was der Partner glaubt. Für mich käme es nicht in Frage, da ich bei einer nichtreligiösen Partnerin davon ausgehen muss oder wenigstens damit rechnen müsste, dass genannte Probleme aufkommen, also sie gleich Sex will, sie nicht so schnell heiraten will, fremdgehen würde und ein ungeplantes oder behindertes Kind abtreiben würde.

Mit so einer Person könnte ich nicht zusammenleben. Ich denke, da könnte ich noch besser mit jemandem zusammenleben, der statt gar keiner Religion eine andere Religion hat als ich, weil ich denke, dass es generell zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen mehr Gemeinsamkeiten gibt als zwischen Menschen mit Religion und Atheisten oder nichtreligiösen Menschen.

Und dann stellt sich auch für religiöse Partner aus religiöser Sicht die Frage, wenn sie glauben, dass es eine Hölle oder irgendetwas in der Art gibt, dass der nichtreligiöse Partner da ja wahrscheinlich hinkommen könnte nach dem Tod. Allerdings ist es im Christentum so, dass Ehe rein diesseitig ist und es im Jenseits so etwas nicht geben wird, von daher wäre das vielleicht nicht so wichtig, da es ja nur für das Diesseits ist.

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Gibt es mehr religiöse Intersexuelle als religiöse Transsexuelle?

Diese Frage mag seltsam klingen,jedoch sie ist ernst gemeint. Ich habe mit manchen Menschen durch Gespräche erfahren das diese glauben,es gäbe mehr gläubige Intersexuelle als gläubige Transsexuelle.

Ich selbst finde das totalen Blödsinn-denn es gibt überall Gläubige und Atheisten oder Agnostiker. (Egal auch ob unter Homos oder Heteros)

Transsexuelle sind genausowenig an ihrem Andersein schuld wie Intersexuelle- beide Gruppen können fragen "Warum hat Gott das zugelassen?"(Nur haben intersexuelle den Vorteil das sie körperliche Beweise für ihr Anderssein haben.) Und beide können entweder über ihr Schicksal verbittert sein oder auch das Beste aus ihrem Leben machen.

Da ich gläubig bin (Neuapostolische Kirche) bin ich der Ansicht das Gott das Herz eines Menschen ansieht und nicht Intersexuelle mehr liebt als Transsexuelle.

Traurig finde ich nur das manche Menschen solch einen Unsinn glauben das es unter Intersexuellen mehr religiöse Menschen gäbe als unter Transsexuellen.. Was sind Eure Erfahrungen?

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Glauben Atheisten das alles ein Zufall ist

Hi wie wir wissen ist das Leben usw. für eine gläubige Person von Gott gewollt. Mit leben nach dem Tod usw. Was ist die Sicht eines Atheisten ? Wenn man ja an kein Gott glaubt dann ist sozusagen alles Zufall für einen Atheisten

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Warum wollen Atheisten immer Gläubige von ihrem Glauben abbringen?

Hallo ihr Lieben!

Mir ist oft aufgefallen, dass Atheisten versessen sind Gläubige zu überzeugen, dass sie falsch liegen. Ich würde das verstehen wenn sich diese Gläubigen selbst Schaden zu fügen. Aber als Gläubiger der einfach nur sein Leben mit Gott lebt und niemandem schadet- warum sollte man ihn davon abbringen wollen? Dass Gläubige versuchen Atheisten zu bekehren verstehe ich das noch ehr, da diese der Meinung sind, dass ein Glauben für ein Leben nach dem Tod,zum Beispiel,notwenig ist. Aber dieser Punkt fällt bei den Atheisten ja völlig weg, warum stört sie dann der Glauben anderer Leute so?

Danke für alle Antworten! Lg :)

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Argumente GEGEN den Atheismus?

Servus,

was haben Gläubige (Priester, Bischöfe und sonstige, die an Gott glauben) für Argumente, die einen Atheisten überzeugen könnten? Was würden diese gewissen Gläubigen gegenüber den Religionskritikern Feuerbach, Marx, Nietzsche und Freud sagen?

Grüße Kickflip

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Glauben Atheisten WIRKLICH an nichts oder ist das unmöglich?

Kann man nicht nichts glauben, so wie man auch nicht nichts denken kann? Ich weiss, bei manchen denkt man die machen das ständig (nicht-denken) ^^, aber trotzdem weist unser Gehirn ständig eine gewisse Aktivität auf.

Atheisten behaupten immer wieder an "nichts" zu glauben. Ist ihre Aussage dann falsch das sie an nichts glauben, auch wenn sie es selbst anders empfinden?

Victor Marie Hugo sagte einmal: "Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich."

Würdet ihr diesm Zitat zustimmen?

Auch sehr spannend fand ich diesen Artikel auf zeit.de:

"Man muss nicht an Gott glauben, um zu glauben. Man muss nicht Katholik sein, um anzubeten. Man muss sich nicht zum Protestantismus bekennen, um seinen Nächsten zu lieben. Wer aber glaubt, der Mensch komme ohne Glauben aus, der glaubt somit erstens selbst und macht zweitens die Rechnung ohne die Spezies Mensch. Das heißt: Der Mensch glaubt, weil er gar nicht anders kann, als zu glauben. Der Mensch ist von Natur aus religiös, und auch der Atheist ist ein homo naturaliter religiosus..."

Was sagt ihr dazu?

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