Warum finden viele Erwachsene es gut Jugendlichen wenig Taschengeld zu geben und zu nebenjobs zu drängen?


31.05.2020, 17:04

Wieso befürworten viele Erwachsene den plan jugendliche arm zu machen, damit sie arbeiten, obwohl das schlimme folgen hat?

Wenn die ihn viel geld geben würden kann er sich auf Schule fokussieren und dann wird aus dem was gutes.

12 Antworten

Ich würd sagen wegen der Erfahrung sodass sich der Jugendliche schon mal an das spätere Berufsleben gewöhnen kann

und ob das wirklich schlimme Folgen haben kann kommt auf den Jugendlichen an.. dabei muss man auch sagen Schüler dürfen gar nicht so lange arbeiten wie z.B ein Erwachsener es sollte also noch Zeit für Schule neben dem Mini Job vorhanden sein

Jugendliche, die selbst arbeiten gehen für ihr Taschengeld, schätzen das Geld viel mehr Wert. Sie wissen, dass das Geld nicht von Himmel fällt. Anschließend können sie entscheiden, was sie mit dem Geld machen; etwas sinnvolles machen z.B. mit Freunden in die Stadt gehen oder es für sinnlose Sachen aus dem Fenster werfen z.B. Kleinigkeiten, die nicht Lebensnotwendig sind.

Taschengeld finde ich persönlich generell falsch und überbewertet. Stattdessen sollte das Kind nach Geld fragen, wann es etwas braucht. So war es bei mir, und ich hatte immer ein schlechtes Gewissen dabei. Schließlich ist es nach Geld fragen, zwar in dem Alter normal, aber dezent unangenehm. Stattdessen habe ich aber nie Taschengeld bekommen. So können Kinder mit ihren Freunden in die Stadt gehen oder Schulmaterial besorgen. Es sollten aber kleine Summen sein. Wenn ein Mädchen teuer shoppen gehen möchte, was ich als Junge nie getan habe, sollte man ihr garkein Geld geben.

Lebensnotwendige Gegenstände z.B. Essen, Schulsachen oder mit Freunden treffen, sollten generell bezahlt werden. – Bei den Klamotten sollte zumindest die Mutter mitgehen. Nicht, dass Jugendliche 100€ für eine Unterhose bei Gucci ausgeben (sowas gibt es).

Wenn das Kind aber überflüssige Sachen haben möchte (Kopfhörer, Handy, Markenklamotten, Netflix Abo, usw.) dann sollte es sich einen Nebenjob suchen.

Außerdem haben Nebenjobs für Jugendliche strenge Regeln. – Deswegen kann es eigentlich unmöglich sein, dass das Kind die Schule vernachlässigt oder keine Zeit für irgendwas hat. Im Gegenteil. Wenn es dazu kommen sollte, dass der Jugendliche von der Arbeit keine Freizeit für das lernen bekommen sollte, kann er sich melden, da die JuArbschutzgesetzt missbraucht wurden. Der Arbeitgeber muss den Jugendlichen freistellen, wenn es Prüfungen vor sich stehen hat.

Wenn man die Regeln beachtet und sich als Arbeitnehmer auch rechtzeitig meldet, dass man nächste Woche Zeit fürs Lernen braucht, dann wird er nicht sofort gefeuert.

Jugendliche ab 18 haben es etwas schwieriger. Ab 18 gilt man als Erwachsener. Dann muss man selbst lernen sein Leben auf die Kette zu bekommen. Wer keine Ausbildung macht kann stattdessen Bafög beantragen (zumindest sein Glück versuchen, die Zahlen nicht in allen Fällen).

Ganz einfach, weil es die Aufgabe von Eltern ist, ihre Kinder fit für das Leben zu machen. Selbst wenn ich Bill Gates wäre, würde ich meine Kinder nicht mit Luxus zuballern.

Wenn die ihn viel geld geben würden kann er sich auf Schule fokussieren und dann wird aus dem was gutes.

Aber er oder sie wird es nicht tun, denn er/sie hat doch schon alles, was er/sie will. Warum sich auf die Schule focussieren? Die gebratenen Tauben wachsen ihm oder ihr doch bereits ins Gesicht. Die Kinder lernen auf die Art nicht, sich am Riemen zu reißen, sich zu strukturieren, Prioritäten zu setzen. Sie haben auch keine Erfolgserlebnisse.

Ich kann mich noch an meinen ersten Job erinnern. Ich habe das gehasst, weil ich ja stundenweise nicht mehr Herrin meiner Zeit war. Ich wollte aber mit einer Freundin nach Malaga in Urlaub fahren. Ohne die Eltern. Was war ich stolz, als ich das erste Geld bekam. Selbst verdient. Das war viel besser als es von den Eltern geschenkt zu bekommen.

Das beste Beispiel ist mein Patensohn. Er bekam von den Eltern jeden Wunsch erfüllt, wurde sozusagen mit teuren Sachen gemästet. Das Ergebnis war, dass er in der 12. Klasse abging und seitdem nichts tut. Er ist jetzt 30 und wird immer noch von den Eltern gut versorgt. Er bekommt monatlich mehr als eine Arzthelferin verdienen kann. Allerdings spürt er selbst, dass etwas mit ihm nicht stimmt und das treibt ihn in die Depression.

Ein Nebenjob bedeutet nicht keine Zeit mehr für Schule haben, sondern 1 oder 2 mal in der Woche z.b. Zeitung austragen, Regale einräumen oder Nachhilfe Unterricht geben. Dadurch fehlt dir höchstens etwas Freizeit die du sonst mit Freunden verbringen würdest. Es ist sogar Motivation für die Schule um später einen guten Job zu bekommen und nicht irgendwo arbeiten zu müssen, wo es nur wenig Geld gibt. Außerdem weißt du Sachen mehr zu schätzen, wenn du das Geld selbst verdienen musst.

An sich denke ich das sie lernen sollen wie man mit Geld umgeht ^^ viele Schätzen das was sie bekommen ( wenn sie es immer bekommen) nicht wert. Erst wenn man sieht das da auch Arbeit hinter steckt.
und es fühlt sich gut an selbst ständig etwas zu verdienen^^

soweit man diese Einsicht nicht hat.

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