Verhaltenweise im Fall eines Super-GAUs in belgischem Atomkraftwerk - wie sollte man (speziell im Raum Köln) reagieren?

8 Antworten

Wenn ich ganz vorsichtig wäre, dann würde ich mir einen Geigerzähler besorgen um die Strahlung der man sich aussetzt zu quantifizieren. Jodtabletten würde ich nur nehmen, wenn die Regierung einen dazu wirklich auffordert.

Das mit den Jodtabletten ist eine etwas zweischneidige Sache. Man muß sie nämlich zum richtigen Zeitpunkt einnehmen. Nimmt man sie zu früh, dann ist der Jodvorrat in der Schilddrüse wieder abgebaut, wenn das radioaktive Jod 131 auf einen einwirkt und das Krebsrisiko ist hoch. Nimmt man sie zu spät, dann haben sie keinen Sinn mehr.

Ein batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Kerzen, Wasser, Tee, Kaffee, Zucker, Dauergebäck und Konserven für einige Tage wären auch sinnvoll, damit man nichts verstrahltes essen muß.

Auf den Rat der Behörden, Polizei, Katastrophenschutz achten und deren Aufforderungen unbedingt folge leisten.

Hallo bit77,

"... wenn die Regierung dazu wirklich auffordert ..."

"... auf den Rat der Behörden, Polizei, Katastrophenschutz achten ..."

"... deren Aufforderungen unbedingt Folge leisten ..."

Wenn Du darauf warten möchtest, dann bist Du verraten und verkauft! Ich kann mich gut an Tschernobyl 1986 erinnern: Damals hat Innenminister Zimmermann noch 3 Wochen nach dem Unfall verkündet: "Es besteht keinerlei Gefahr für die Bevölkerung!" Und das zu einem Zeitpunkt, wo schon Dutzende Universitäten mit konkreten Messwerten und Karten unterwegs waren und nützliche Ratschläge geben konnten, welche Lebensmittel belastet sind, welche nicht, was man tun und was man vermeiden sollte.

Gruß Friedemann

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@schmidtmechau

ja, nur wohin hätte man gehen sollen? Die Wolke war über ganz Europa! Ausserdem haben die Russen damals ziemlich gemauert und uns lange im Unklaren gelassen. Die Politiker hatten damals auch keine Ahnung.

Ich nehme an, das Belgien so etwas nicht tun würde, auch hier haben sich die Zeiten geändert. Und so extrem hoch waren die Meßwerte damals nun auch wieder nicht, als daß eine so extreme Gefahr für die Bevölkerung vorhanden war, als das man hätte flüchten müssen.

Ausserdem: wohin? Vieleicht nach Australien oder auf den Mond? Leider sind solche Katastrophen meist globaler Natur und betreffen jeden. Es gibt bei jedem Gau eine unbewohnbare Zone und der Rest verteilt sich weltweit.

Deshalb sollte man sich schon auf den Staat verlassen. Bedenke, daß damals kein Politiker mit sowas gerechnet hat und es jetzt anders verlaufen würde.

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Mitunter passiert in Köln auch nichts.

Kommt auf die Windrichtung etc. an.

Das Weite Richtung Süden suchen, klingt für mich am Besten, aber vermutlich kämen dann Informationen unserer Behörden was zu tun ist.

Was mir noch einfällt: Essen, Trinken etc für ein paar Wochen im Haus haben (ist eh nicht verkehrt) und wenn ihr die irgendwo bekommt Jodtabletten (Apotheken könnten die führen)

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@Sarudolf

;-)

die strahlen machen leider auch vor deinen lebensmitteln nicht halt. über die jodtabletten steht in meiner antwort - hier der zusatz: jodtabletten sind - REZEPTPFLICHTIG. erstens hat deine apotheke keine da und zweitens, wenn sie welche hätte, dürfte sie sie dir nicht verkaufen ;-(

und nach den paar wochen - was isst du danach? kontaminiertes aus nachbars garten?

du trinkst irgendwann kontaminiertes wasser, wäscht dich damit...

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@ponyfliege

im benachbarten Ausland, Niederland oder Belgien bekommt sie die Tabletten vielleicht rezeptfrei

Also vor dem Supergau nach Belgien, versteht sich

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@Xboythehidden

in der ganzen eu sind sie rezeptpflichtig.

und in der schweiz bekommt man sie alle 5 jahre in den briefkasten (im umkreis 60km um ein akw) gratis.

steht zwar auf dem beipack, man könne welche nachkaufen - aber die apotheken haben keine - und können auch keine bestellen. klassisches bevölkerungsbeschwichtigungssegment ;-(

ach ja. es gibt immer noch keinen supergau. nur einen gau. grösster anzunehmender unfall.

zum mitschreiben GRöSSTER ist bereits der superlativ. mehr geht nicht.

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@Xboythehidden

jaaaa...

aber das sind keine jodtabletten. das ist an kalium gebundenes jod. weisst du, wie das in deinem körper wirkt? du brauchst freies jod, wenn du die entsprechenden docks im körper blocken willst. 

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@ponyfliege

Kaliumjodit ist ein Salz.

Salze verfallen in einzelne geladene Atome, wenn man sie löst.

Das hatte ich in Chemie

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@Xboythehidden

ja.

das problem ist, dass das dreiwertige jod, das dem körper direkt zur verfügung steht, so instabil ist.

vierwertiges jod wird im körper umgebaut in die verwertbare form. 

die regelt unter anderem den sauerstofftransport im körper und die körperabwehr.

das jod soll man nehmen, damit nicht das radioaktive jod an die freien rezeptoren andockt.

jod hat ja ne sehr kurze halbwertszeit.

leider kann man gegen die andern radioaktiven strahlenden elemente gar nix machen.

wie lang ist die halbwertszeit von cäsium?

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@ponyfliege

hoch, leider.

Aber das einzige was sich einlagert ist das strahlende Strontium oder ?

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@Xboythehidden

kommt drauf an, ob du das nur über die luft aufnimmst, oder ob auch alles andere kontaminiert ist...

polonium ist auch was tolles... aber das wirkt ja ziemlich schnell.

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@ponyfliege

Das fiese ist, das Polonium dazu sogar noch giftig ist.

Und richtig fies ist Radongas, das atmet man ein und dann zerfällt es in der Lunge zu Polonium.

Kernspaltung ist einfach nur eine Sauerei meiner Meinung nach.

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In bundes-deutschen Presseberichten ist wieder die Rede von
Schrottreaktoren mit mindestens 1.000.000.000. ... .000 Rissen. Gemeint ist hier das Wiederanfahren der 2 belgischen Kernreaktoren Dole 3 und Tihange 2. Beide Leistungsreaktoren wurden vorsorglich herunter gefahren um intensiv die Reaktor-Druckbehälter (RDB) auf Materialprobleme hin zu
untersuchen. Das Resultat zeigt jedoch, dass es keine relevanten Materialprobleme gibt. Hierbei sollte man wissen, dass ein RDB eines Kernkraftwerkes nicht nur den normalen Betriebsbedingungen stand halten muss, sondern auch Bedingungen von Auslegungsstörfällen. Daher hat die
 RDB-Stahlwand auch die doppelte Dick, als für die Betriebsbedingung notwendig wäre.

Bei den belgischen Reaktoren wurde das letztere angezweifelt, das Standhalten von Auslegungsstörfällen, nicht das Standhalten im Normalbetrieb! Aber zum Schluss ist alles gut, die RDB der Reaktoren halten nach aktuellem Wissen auch Auslegungsstörfälle stand. Das fällt naturgemäß
besonders Bundes-Deutschen schwer zu glauben.

Hier mal eine Samlung von technischen Quellen im Internet:

http://nuklearia.de/2016/02/04/belgische-rissreaktoren-wie-sicher-sind-tihange-2-und-doel-3/

www.fanc.fgov.be

Und etwas Klartext:

"...Das größte Problem ist die Bewertung des Einflusses der Risse bzw. der Defekte der Kristallgitterstruktur auf die mechanischen Eigenschaften des Materials. Die entdeckten Defekte induzieren, wie alle anderen Defekte auch, Spannungsfelder in die umliegenden Gitterstrukturen des Metalls. Dadurch wird die Bewegung von Versetzungen, eindimensionale Fehler der Gitterstruktur, behindert.

Betrachte ich ein Metallgitter von der Seite, sehe ich viele gerade Linien für die einzelnen Ebenen des Metallgitters. Eine Versetzung ist bildlich gesprochen eine eigeschobene Halbebene, die nicht an den Korngrenzen eines Metallgitters endet, sondern irgendwo zwischendrinn. Sie sind für die mechanischen Eigenschaften äußerst wichtig, da sich Versetzungen deutlich leichter durch das Metallgitter bewegen können als vollständige Ebenen. Sie sind für die elastische Verformung eines Materials verantwortlich. Bei einer angelegten mechanischen Spannung wandern sie durch die einzelnen Ebenen zu den Korngrenzen. Das Material dehnt sich reversibel, also elastisch aus.

Defekte des Kristallgitters behindern diese Bewegung. Fehlstellen im Gitter, eingeschlossene Fremdatome (z.B. Kohlenstoff im Stahl), Ausscheidungen verschiedener Metalle, die Korngrenzen und auch die Versetzungen selbst drücken oder ziehen im Material. Die elastische Verformbarkeit sinkt, die Härte steigt zusammen mit der Sprödigkeit des Materials. Diese Defekte gibt es in jeder Metall- oder Keramikstruktur. Mit der Dauer der Materialbelastung steigt die Anzahl der Defekte an, das Material altert und wird zunehmend spröde.

Bei den beiden betroffenen Reaktordruckbehältern in Belgien hatte man, als die Reaktordruckbehälter gefertigt wurden, deutlich mehr Defekte im Material als durchschnittlich zu erwarten wären. Die Druckbehälter verhalten sich
also so, als waren sie bereits länger in Betrieb. Das Problem nach der Entdeckung der zusätzlichen Defekte war die Einordnung, wie alt man den Druckbehälter einordnen muss, man musste praktisch ein Referenzalter bestimmen.

Die Arbeit daran hat über zwei Jahre gedauert. Neben
den belgischen Aufsichtsbehörden und dem Forschungszentrum Mol in Belgien waren auch andere Forschungseinrichtugen beteiligt, mehrere
amerikanische Einrichtungen zum Beispiel. Die Daten wurden von den Experten untersucht und die Belastbarkeitkeit vergleichbarer Stähle untersucht.

Das Ergebnis war, dass der Stahl für die vergleichsweise kurze Restlaufzeit von 9 Jahren geeignet ist. ..."


Aber selbstredend hat die BRD-Presse und die technisch/ naturwissenschaftlich ungebildete BRD-Politik-Kaste keinen Plan und reitet auf einer Welle der Panik und Endzeit. Wie typisch deutsch! Man könnt meinen das die Zeit der Flagellanten gerade erst gestern war. Es ist unerträglich wie rückschrittig diese Nation und ihr Volk in den letzten Jahrzehnten geworden sind. An der BRD und ihrer Bevölkerung sieht man was es bedeutet an akuter Wohlstandsverwahrlosung zu leiden ....


Mal etwas Grundlegendes zum Austritt von radioaktiv kontaminierten Stäuben aus z.B. einem KKW

Die Problematik kann man grob auf die Problematik von
Staubverteilung reduzieren, mit dem Unterschied, dass der Staub eben radioaktiv kontaminiert ist. Es trifft also grob gesprochen das
Gleiche zu, als wenn man in der Nähe eines Chemieunglueckes oder eines Brandes ist. Fenster dicht verschließen und im Zweifelsfall Gasmasken aufsetzen. Die Anzüge, welche vom kundigen Personal getragen werden, schützen vor ungewollter Kontamination. Strahlenschutz-Anzuege gibt es nicht. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Dekontamination macht sich die abwaschbarkeit von Stäuben, hier von radioaktiven Stäuben, zu nutze. Es ist also kein Unglück, wenn man auf der Haut oder auf einem Gegenstand radioaktive Stäube hat. Man sollte es nur verhindern, jene Stäube in den Körper aufzunehmen, da es dann sehr schwer ist, diese Stäube wieder heraus zu bekommen (jedoch nicht unmöglich, da sie vom Körper mit einer biologischen Halbwertszeit ausgestoßen werden).

Ein weiterer Schutz vor bestimmten radioaktiv kontaminierten
Stoffen bietet die Einnahme von Kalium-Jodit-Tabletten, welche aber
erhebliche Nebenwirkungen haben. Es sollte daher nur in direkter Nähe zu einem havarierten KKW oder zu einer Kernexplosion von Kernwaffen eingenommen werden. Nur in diesem Fall sind die erheblichen Nebenwirkungen dieser Tabletten vertretbar.

Durch die Einnahme von Kalium-Jod-Tabletten wird Dein Körper mit
nicht-radioaktivem Jod gesättigt, so das Dein Körper kein weiteres
Jod, welches ja potentiell radioaktiv (Jod-131, Jod-129,…) sein
könnte, aus der Nahrung aufnimmt. Was also mit diesen Tabletten
verhindert wird, ist eine Kontamination Deines Körpers mit
radioaktivem Jod. Man spricht also nicht vom Schutz vor Strahlung
sondern vom Schutz vor einer unerwünschten Kontamination (siehe Wiki Jodblockade, Kaliumiodid). Hierzu muss aber auch gesagt
werden, wer täglich seine normale Joddosis durch z.B. jodiertes Salz
aufnimmt, um z.B. ein Jodmangel-Struma vorzubeugen
(de.wikipedia.org/wiki/Schilddrüse#Struma), sorgt im Falle eines
Austritts von radioaktivem Jod schon für eine deutlich verringerte
Aufnahme dieses kontaminierten Jodes, da der Körper bereits gut mit „gutem“ Jod gesättigt ist.

Ein Schutz vor Wellenstrahlung (Gamma-Strahlung,
Röntgen-Strahlung) hat man nur durch Schutzschichten, welche aus
Substanzen hoher Ordnungszahl (Blei, Uran,…) bestehen. In dem Film „die Wahre Geschichte von Tschernobyl (Youtube.com)“ wurden die Soldaten, welche auf dem Reaktordach Trümmer geräumt haben, mit umgehängten Bleiplatten „geschützt“. Normaler weise ist man nie solch hoher Gamma- oder Röntgen-Strahlung ausgesetzt, dass man sich dagegen schützen müsste (außer man steht direkt neben dem zerstörten Reaktor). Das Problem bei KKW Unfällen ist eben nicht diese Wellen-Strahlung, sondern radioaktive Staub-Partikel, welche in die Luft gewirbelt werden. Dieses Problem handhabt man dann wir z.Bs. die chemische, oder biologische Kontamination. Nur kann man bei chemischer oder biologischer (Viren, Bakterien) Kontamination sich nicht so einfach darauf untersuchen lassen, wie das bei der radioaktiven Kontamination der Fall ist (Geigerzähler, Kontamat,….).
Im Falle einer potentiellen biologischen Kontamination müssen erst
mal Kulturen angelegt werden, welche nicht vor einem Tag ein Resultat liefern. Etwas besser steht es um die Prüfung auf chemische Kontamination. Jedoch ist man auch in diesem Fall auf recht große Probenmengen angewiesen. Radioaktive Stoffe sind gerade durch die Strahlung fast Problemlos schon bei Probenmengen von einigen Atomen gut nachzuweisen. Weiter schau Dir doch mal den Wiki-Artikel Strahlenbelastung, Radonbelastung oder im englischen Wiki
unter en.wikipedia.org/wiki/Background_radiation,
oder hier hundert-gute-Antworten.de an.

Was man aber machen kann, ist die Reduzierung der schädlichen
biologischen Auswirkung der ionisierenden Strahlung
durch die
Einnahme von Radikal-Fängern, Radioprotektoren wie dem
Gemüse- /Frucht-Farbstoff Lycopin/ Flavonoideund wie das Vitamin C (E300). Hierzu schau mal bei Wikipedia unter Lycopin, Radikale (Chemie), Flavonoide, Radioprotektor, Theorie der freien Radikale.

Quellen:

en.wikipedia.org/wiki/Background_radiation
, hundert-gute-Antworten.de
, de.nucleopedia.org/wiki/Strahlenrisiko
,
, de.wikipedia.org/wiki/Schilddrüse#Struma

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"...die deutsche Diskussion um Tihange 2 und Doel 3 über weite Strecken mehr über Deutschland als über Belgien und den Zustand seiner kerntechnischen Anlagen aussagt. Hauptmerkmal der öffentlichen Debatte in Deutschland ist eine starke Emotionalisierung und systematische Delegitimierung belgischer und internationaler Expertise beziehungsweise das weitestgehende Ignorieren dieser Experten. Das wirkt sich vor allem in einer diffamierenden und schlampigen Begrifflichkeit aus." :D

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Jeder Haushalt sollte laut BBK für 14 Tage Nahrungsmittel bevorraten.

Darüber hinaus sollte jeder einen fertig gepackten Fluchtrucksack haben. Zum Inhalt siehe Broschüre vom BBK.

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Ratgeber_Brosch.html

Ganz wichtig ist ein batteriebetriebenes Radio!

Die Fluchtrichtung hängt natürlich primär von der Windrichtung ab.

Zur Jodprophylaxe: Ich rate dringend dazu sich eingehend zu informieren!

Die Einnahme von Jodtabletten ("Jodblockade") wird nur für Erwachsene bis ca. 50 Jahre und nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen empfohlen. Die Nebenwirkungen sind nicht ohne!

Für weitere Informationen empfehle ich ein Survival-Forum. Geeignete Suchworte wären z. B. "Bug Out Location" (BOL) oder "Bug Out Bag" (BOB). Es gibt noch viel mehr zu beachten. Man kann eine Wissenschaft und ein Hobby daraus machen.

jodblockade... ;-)) wenn sie durchgeben, du sollst die ganze packung nehmen, dann sollte klar sein, dass der bevölkerung langes leid erspart bleiben soll.

die "normalen" nebenwirkungen (man muss ja überdosieren, sonst bringt es nichts) wären kopfschmerzen, schleimhautentzündungen, sehstörungen, tremor, unruhe, depressive verstimmungen, lymphschwellungen, störungen im kalziumstoffwechsel, veränderungen der nebenniere... usw.

in der schweiz kriegt das im 60km umkreis jeder ab 14 jahre nach hause geschickt. ich glaub, nach oben hin gibts keine altersgrenze.

mich würde aber mal interessieren, wo du die "bis etwa 50 jahre" aufgeschnappt hast und wie das begründet wird.

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@ponyfliege

Kann ich dir sagen:

Das ist die offizielle Empfehlung der Deutschen Regierung:



"Über 45-Jährige sollten gemäß den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission von einer Einnahme der Jodtabletten absehen. Mit steigendem Alter treten häufiger Stoffwechselstörungen der Schilddrüse auftreten. Eine solche sogenannte funktionelle Autonomie erhöht die Gefahr von Nebenwirkungen einer Jodblockade. Zudem nimmt mit steigendem Alter die Wahrscheinlichkeit stark ab, an durch ionisierende Strahlung verursachtem Schilddrüsenkrebs zu erkranken"

http://www.jodblockade.de/fileadmin/user\_upload/download\_pdf/jodtabletten\_broschuere\_einnahme\_de.pdf
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Wo man hin fahren kann, kann man nicht so einfach sagen.
Es richtet sich danach in welche Richtung der Wind weht.
Ich finde das unverantwortlich was die da machen.
Ich hoffe auch das die Klage was bringt.
Wenn die Wolke in den Ruhrpott zieht sind 10 Millionen Menschen betroffen.
Die kann kann man niemals evakuieren.
Da müsste man schon alle Busse in ganz Deutschland anheuern und die würden wahrscheinlich nicht ausreichen.

Ich habe selber leider kein Auto aber meine Eltern haben eins.
Ich könnte da anrufen und die sind dann hoffentlich innerhalb einer halben oder Stunde da.

Man weiß ja nicht ob sie überhaupt durch kommen.

Ich wohne in Aachen und da leben 260.000 Einwohner.

Wenn die Leute in Aachen mit Bussen wie in Pripjat evakuiren wollen muss man 5200 Busse anheuern wenn durchschnittlich 50 Leute in einem Bus Platz haben.

Das hieße durchschnittlich 742 Busse für jeden Stadtbezirk.
Noch nicht einmal die ASEAG,Rheinlandbus und TAETER haben so viele Busse.

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Wenn das so abläuft wie in Pripjat sind wir am A...sch

Dazu käme noch das Problem, selbst wenn man die Busse hätte, würden sie eh nicht wegkommen, da der verkehr die Straßen verstopfen würde. Letztlich gibt es wahrscheinlich eh keine Evakuierungspläne und gerade das Flüchtlingsproblem hat gezeigt mit was wir in so einem Fall rechnen müssen, Planlosigkeit.

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@PlueschTiger

Da hilft nur eins direkt zum Hauptbahnhof und mit der Bahn wegfahren.

Züge wird die deutsche Bahn wohl viel haben.

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"Wenn das so abläuft wie in Pripjat", dafür müsste es erstmal so ablaufen wie in tschernobyl, und alleine schon deren veraltetes reaktordesign wird seit vor der zeit nicht mehr im westen verwendet. LOL

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