Vegan pro und contra (ausführliche Antworten bittee)?

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13 Antworten

Hallo, 

das Problem ist, dass es keine pauschalen Pro und Contra´s gibt. Wenn ich jetzt welche nenne, dann wird mir zu 99% jemand widersprechen. Bestenfalls löst es wieder eine unnötige Diskussion aus. 

Pro und Contras sind eigentlich in jedem Bereich ganz individuell. In dem Fall: Bist du entweder überzeugt oder nicht. Wenn du Contra´s siehst, dann wäre der Veganismus nix für dich. Wenn du nur Vorteile darin siehst, dann schon. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

scheggomat 13.08.2016, 11:14

Sehr diplomatisch. DH!

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Die Entscheidung, vegan zu leben, sollte man nicht anhand einer Pro- und Contra-Liste fällen. Es hat vielmehr mit dem eigenen Bewusstsein und der Einstellung zu tun. Die häufigsten Argumente von Veganern sind vor allem die unmenschlichen Bedingungen bei der Massentierhaltung, aus der ein Großteil unserer Fleisch-, Eier- und Milchproduktion stammt. Außerdem kritisieren sie die übermäßige Behandlung mit Antibiotika von Zuchttieren, bei denen sich diese auch in den Lebensmitteln anreichern und somit in den menschlichen Organismus gelangen.

Ein weiteres Argument der Veganer ist, dass die Massentierhaltung ein wesentlicher Faktor des weltweiten Klimaproblems sei. Durch Massentierhaltung gelangen die Klimagase CO2 und vor allem das noch erheblich effizientere Methan in die Atmosphäre, es wird von einem Gesamtanteil von über 20% an der durch Menschen (in dem Fall aber eher durch Tiere) verursachten Treibhausemissionen gesprochen. Wer sich vegan ernährt, trägt zu diesem Faktor mit seiner Ernährungsweise nicht bei, also sei Veganismus ökologisch nachhaltig, so das Argument.

Wer sich allerdings nur von pflanzlichen Produkten ernährt, muss bei Anführung dieses Arguments aber konsequent sicherstellen, dass er nur Produkte aus biologisch nachhaltiger Produktion kauft oder sie sich sogar selbst anbaut - denn auch und vor allem in der Gemüseproduktion kommen Pestizide und Herbizide zum Eisatz, die für das ökologische Gleichgewicht schädlich sind. Die Rodung von Wäldern zur Erzeugung von Agrarprodukten, vor allem in Südostasien, ist mindestens so klimaschädlich und auch ethisch verwerflich wie der Konsum von Fleisch aus Massentierhaltung. Wer behauptet, sich aufgrund der ökologischen Nachhaltigkeit vegan zu ernähren, aber trotzdem im Supermarkt Discount-Artikel kauft, der ein Heuchler mit einer gefährlichen Doppelmoral.

Der Massentierhaltung kann man jedoch auch ausweichen, indem man sein Fleisch direkt beim Bauern, auf Rückfrage nach Nachhaltigkeit an der Fleischtheke, oder auch beim Jäger kauft. Wildfleisch ist aus dem Nachhaltigkeitsaspekt betrachtet sicher die sauberste und ökologisch einwandfreieste Alternative.

Die ethische Komponente, dass es "schlecht" und "grausam" sei, Tiere zu töten und sie zu schlachten, ist ebenfalls ein häufiges Argument von Veganern - auch wenn ich finde, dass es ein schwaches ist, denn dann müsste jeder Veganer auch alle Hunde, Katzen, Tiger, Löwen - ja jedes räuberisch lebende Tier als "schlecht" und "grausam" einstufen. Es gibt sogar Fanatiker, die ihre fleischfressenden Haustiere vegan ernähren und nicht einsehen, dass dies eine üble Form von Tierquälerei ist. Sie behaupten, auch der Hund sei durch die Jahrtausendelange Zucht durch den Menschen an pflanzliche Produkte gewöhnt, ist ihr Argument - was natürlich völliger Schwachsinn ist. Der Versuch, dies auch noch dadurch zu untermauern, indem man dem Menschen unterstellt, er sei eigentlich ein vegetarisch lebendes Säugetier, ist natürlich nicht haltbar - der Mensch und alle seine Vorfahren verzehren schon seit mehr als 4 Millionen Jahren Fleisch, Eier und andere tierische Produkte, genau wie auch seine fleisch- oder allesfressenden Zuchttiere.

Aus diesem Grund ist Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, der nur schwer durch eine rein pflanzliche Ernährung zu ersetzen ist. Veganer müssen zusätzlich zu ihrer Nahrung dafür sorgen, dass sie ausreichend zum Beispiel mit Eisen, Kalzium und Vitamin B12 versorgt werden, um nicht irgendwann aufgrund von Mangelerscheinungen krank zu werden. Das funktioniert in der Regel nur mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (auf chemischer Basis), weshalb die Entscheidung, vegan zu leben, nicht überstürzt getroffen werden darf - denn wie gesund eine solche Ernährung ist, kann sich jeder selbst vorstellen.

Abschließend noch ein weiteres Contra-Argument: Veganismus ist nur in einer Überflussgesellschaft denk- und ausführbar, denn wenn die Lebensmittel knapp sind, kann man es sich nicht leisten, auf Fleisch zu verzichten. Bei Naturvölkern ist Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Nahrung, und wenn man bedenkt, dass diese Völker was ökologische Nachhaltigkeit angeht wohl die klimafreundlichste Lebensweise führen, werden alle Nachhaltigkeitsargumente der Veganer durch sie widerlegt.

Letztendlich triffst du diese Entscheidung aber für dich selbst. Leider ist es so, dass man sich heutzutage für seine Ernährungsform - egal welche - tatsächlich oft rechtfertigen muss und sich sogar darüber streiten kann. Wer andere Menschen aufgrung ihrer Ernährungsweise kritisiert, muss - egal auf welcher Seite er steht, seine Argumente mit fundiertem Wissen vortragen - eine beleidigende oder sogar militant-fanatische Art, seine Ernährungsweise zu verteidigen, ist dagegen aber moralisch genauso verwerflich wie religiöser Fanatismus, dem diese Einstellungen mitunter sehr ähneln können.

HelloItsF 13.08.2016, 12:26

Danke für diese ausgeführte und wenig voreingenommene Antwort. Du hast auch mich als Vegetarier auf dem Weg zum Veganismus belehren können. Du hast natürlich völlig recht damit, dass ein Veganer Lifestyle nicht gleich heißt, dass man Umweltfreundlich lebt. Ich würde trotzdem gerne auf das Statement zurückkommen, dass Veganismus nur in einer Überflussgesellschaft ausführbar ist. Und auch bei der "Rodung der Südostasiatischen Wäldern" bin ich ins Grübeln gekommen. Ist dir bewusst, dass auch das Futter für das Vieh irgendwo angebaut wird? Und auch welche Mengen das sind? Du wirst das Argument sicherlich schon oft gehört haben, aber man könnte tatsächlich viel mehr Leute von dem Futter der Tiere ernähren als von dem Fleisch selbst. Also wenn man 1 und 1 zusammen zählt wäre Veganismus doch deutlich nachhaltiger, oder nicht? Wenn man sich den Anbau von Soja anschaut wird das vielleicht noch mal deutlicher. Denn nur ein winziger Bruchteil der Ernte wird für den direkten menschlichen Konsum genutzt, während fast alles direkt an die Tiere geht. Ergo, auch für die Tiere wird massiv abgeholzt und mit Chemikalien hantiert. Man könnte jetzt noch mehr ins Detail gehen, aber was würdest du zu meiner These sagen, dass Veganismus so oder so nachhaltiger ist als eine Karnivore Ernährung? Abgesehen hier natürlich von anderen Faktoren wie Verzehr an Plastik und Flugzeugen usw.

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MarkusKapunkt 13.08.2016, 12:42
@HelloItsF

Nachhaltigkeit muss aus verschiedenen Faktoren betrachtet werden.

Faktor Klima: Da ist Veganismus ganz klar nachhaltiger.

Faktor Anbaufläche/ Abholzung: Ebenfalls Pluspunkt für Veganismus.

Faktor Gesundheit: Veganismus ist schlecht. Karnivorismus (gibt es dieses Wort überhaupt?) ist schlecht. Hier punktet eine ausgewogene Ernährung, bei der Fleisch nur einen geringen Teil der Nahrung ausmacht, aber auf das nicht komplett verzichtet wird.

Faktor Ökologie: Der Mensch hat die meisten Prädatoren in Mitteleuropa verdrängt und ausgerottet und eine dichte Besiedlungsinfrastruktur geschaffen, welche die Reviere für große Karnivoren nicht mehr ermöglicht, ohne dass der Mensch selbst negative Folgen von ihnen befürchten müsste (lässt man die Fleischproduktion weg, bleibt immer noch die Wollproduktion übrig). Auch für den Straßenverkehr ist der Bestand von Wölfen und Bären eine Gefahr - kurzum: Ohne Jagd ist in Mitteleuropa die ökologische Nachhaltigkeit nicht möglich.


Deine These stimmt insoweit, dass Veganismus auf jeden Fall nachhaltiger ist als eine sehr fleischlastige Ernährung, aber am nachhaltigsten ist eine ausgewogene Ernährung, bei der gelegentlich Fleisch aus kontrollierter, nachhaltiger Zucht und Jagd konsumiert wird.

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wickedsick05 14.08.2016, 01:29
@MarkusKapunkt

ich stimme dir in teilen zu. ABER

Faktor Klima: Da ist Veganismus ganz klar nachhaltiger.

Vegan heisst KEIN tierischer Dünger sondern synthetischer der mit hohem energieaufwand aus Öl hergestellt wird und Öl ist NICHT hanchhaltig sondern eine endliche ressource ODER Pflanzendünger. z.b. 3 Felderwirtschaft. das bedeutet es liegt IMMER ein Fled brach auf dem Dünger angebaut wird. Es ist KEIN ökologischer Krieslauf sondern es muss Dünger zugekauft werden der an andere Stelle angebaut wird da der eigens Produzierte Dünger nicht ausreicht. ZUDEM ist bei reinem Pflanzendünger der Ertrag um bis zu 80% gringer. DIESE art der Pflanzenproduktion gab es bereits vor VIELEN Jahren weil man es nicht besser wusste. Um allerdings VIELE Menschen zu ernähren ist es ökologisch eine sackgasse. Will man Millionen oder gar Milliarden ernähren sieht es schlecht aus...

hier vereinfacht dargestellt und erklärt:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=246888&documentId=30729832

Faktor Anbaufläche/ Abholzung: Ebenfalls Pluspunkt für Veganismus.

falsch: Minuspunkt wenn es ökologisch nachhaltig sein soll. Denn Veganismus benötigt MEHR hochwertiges Ackerland als eine ausgewogene Mischkost. Grünlandumbruch wäre die Folge was Umwelt schadet. DAZU gibt es Studien:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Cornell-Universität.


Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.Wiederkäuer,wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

ganz aktuell:

http://www.focus.de/gesundheit/videos/gesunde-ernaehrung-kampf-gegen-den-welthunger-diese-studie-wird-veganern-nicht-gefallen_id_5804007.html

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Muadeep 13.08.2016, 13:44

Fleischlastige Ernährung ist vor allem durch den katastrophal niedrigen Fleischpreis schlimm. Dadurch das Fleisch so billig ist, wird viel gekauft, was zur Folge hat, dass auch viel (über)produziert wird. Hat Fleisch einen reellen Preis, wird auch das weniger schädlich für die Natur, weil einfach nicht soviel gekauft wird. Wer bitte braucht jeden Tag sein Schnitzel? Das ist doch so ziemlich das schlimmste, was ich höre. Und wir nehmen gar nicht mehr wahr, was Fleisch eigentlich alles ist, der Aufschnitt auf dem Brot, die Currywurst, die salamipizza, oder oder oder. Wenn ich höre, dass einige kleine Kinder und deren Eltern  mir erzählen, dass die Bolognese kein Fleisch ist, sondern Hack und das fisch kein Fleisch ist, wird mir anders. Totes Tier ist totes Tier. Das Bewusstsein muss sich einfach ändern. Auch wenn man gern mal ein Angussteak isst...
Dem Argument mit der Überflussgesellschaft stimme ich zu. Wenn man 50-60 zurückdenkt ist das einfach nicht drin gewesen. Hierzulande im übrigen auch nicht wirklich. Welcher Hartz 4 Empfänger ernährt sich vegan? Vegetarisch ist schon schwer, wenn man bedenkt, dass Fleisch billiger ist als Gemüse. Und als Veganer darf man nicht mal Zucker kaufen, sondern muss auf teure Produkte wie Agavendicksaft zurückgreifen. Von Birkenzucker will ich gar nicht erst reden.

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Omnivore11 14.08.2016, 15:20
@Muadeep

wenn man bedenkt, dass Fleisch billiger ist als Gemüse.

Wo hast du diesen UNSINN her?

Der Kilopreis für 1kg Tomaten liegt bei etwa 1,20€
Eine Gurke bekommst du sogar für unter 1€

1,20 decken nicht mal die Aufwandkosten von einem Schwein. Schweinefleisch kostet bei den "unbegehrten Stellen" selbst mehr als 5€ das Kilo. Hackfleisch ist allerhöchstens im Angebot mal günstiger. Und da will ich von guter Rinderlende gar nicht erst reden.

Wo bitte gehst du denn einkaufen, dass Fleisch günstiger ist als Gemüse? Zahlst du 30€ für ein Kilo Tomaten oder was?

Deine Behauptung ist ausgesprochender Unfug!

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PRO

  • Zeichen setzen gegen die unwürdige Haltung von Tieren (dabei geht es nicht nur um die Massentierhaltung und das damit verbundene Schlachten sondern auf um genveränderte Futtermittel, künstliche Schwängerung von Milchkühen, usw., das würde aber jetzt den Rahmen sprengen)
  • Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht
  • Ernährungsgerechtigkeit, Fleischprodukte sind Hauptursache der Lebensmittelkrise in Schwellen-und Entwicklungsländern
  • Anbau von Futtermitteln verhindert den Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln (Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch herzustellen)
  • Fleischskandale
  • Gesundheit, Veganer bleiben von sogenannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist verschont. Veganer nehmen deutlich weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren zu sich.
  • Vegan leben wird immer einfacher, da es immer mehr Ersatzprodukte und Kochbücher gibt
  • Der Mensch ist als einziges Lebewesen in der Lage, sein Handeln zu reflektieren und abzuwägen und hat somit eine gewisse Verantwortung gegenüber allen anderen Lebewesen

CONTRA

  • In ländlichen Regionen sind vegane Produkte oft nicht so leicht zu bekommen, auch wenn die Supermärkte ihr Sortiment stetig ausbauen
  • Vegane Ernährung ist, wenn man sie wirklich ausgewogen betreibt, teurer
  • Vegane Gerichte in Restaurants sind immer noch selten, oft weiß das Personal überhaupt nicht, ob wirklich das gesamte Gericht vegan ist. Man braucht also wirklich Geduld und Ausdauer um gute Restaurants zu finden, die veganes Essen anbieten (v.a auf dem Land)
  • versteckte tierische Inhaltsstoffe
  • Ersatzprodukte sind nicht zwangsläufig gesünder, sieht man sich die Geschmacks-und Zusatzstoffe an
  • Viele Veganer nehmen zusätzlich Vitamin-und Eisenpräparate um einen Mangel zu vermeiden, wie gesund ist also eine Ernährung die nicht ohne Pillen auskommt?
  • Fleisch hat einen hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen, die für den Körper wichtig sind (z.B die hohe Dichte an essenziellen Aminosäuren)
  • Durch Weidehaltung ermöglicht ein artgerechtes Leben des gesamten Ökosystems. Durch extensive Weidehaltung kann den Tieren ein artgerechtes und glückliches Leben geboten werden.

Die Liste ist ein Ausschnitt aus Argumenten, die ich schon in vielen Diskussionen mit Veganern und Nicht-Veganern gehört/gelesen habe. Ich möchte,dass diese Liste als eine objektive Auflistung verstanden wird. Es ist eine ganz persönliche Entscheidung wie man sich ernähren möchte und ich finde, andere Menschen haben nicht das Recht, diesen Prozess zu beeinflussen.

Ich selbst esse Fleisch und tierische Produkte, verstehe aber die vegane Bewegung und ihre Argumente. Ich denke, zu einer veganen Ernährung gehört aber mehr als nur die tierischen Produkte wegzulassen. Viel mehr sollte man auf seinen ökologischen Fußabdruck achten und das Auto stehen lassen, nicht so viel Chemie benutzen und ergänzend den Fleischkonsum einzuschränken.

Ich will niemanden davon abbringen Fleisch zu essen indem ich sage, dadurch schadet er der Umwelt. Wenn wir uns alle einmal bewusst machen, was wir jeden Tag auf der Erde anrichten, ist die Massentierhaltung nur ein Problem von vielen. Wir müssen nicht alle Veganer werden um die Erde zu schützen. Wenn man den Fleischkonsum auf ein-bis zweimal die Woche beschränkt und lokale Fleischprodukte kauft, ebenso wie andere Bio-Produkte, leistet man schon einen Beitrag.

Ich hoffe trotzdem, die Liste konnte dir helfen :-) Ich habe noch ein paar Links für dich, hier kannst du dich noch ausführlicher über vegane Ernährung falls du ernsthaft darüber nachdenkst!

htthttps://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/umweltbundesamt-fleisch-umsteuernps://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-vegan

http://www.veganblog.de/2014/11/10-argumente-gegen-eine-vegane-ernaehrung/

https://www.kern.bayern.de/wissenschaft/103186/index.php

http://www.nordbayern.de/freizeit/kommentar-contra-vegane-ernahrung-gesund-ist-anders-1.3004243

MarkusKapunkt 13.08.2016, 15:24

Sehr gute Antwort. Jetzt muss ich mir meinem Roman leider einpacken... Schade um den Stern :-D

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wickedsick05 14.08.2016, 02:32

schauen wir uns die Argumente mal genauer an:

Zeichen setzen gegen die unwürdige Haltung von Tieren (dabei geht es nicht nur um die Massentierhaltung und das damit verbundene Schlachten sondern auf um genveränderte Futtermittel, künstliche Schwängerung von Milchkühen, usw., das würde aber jetzt den Rahmen sprengen)
 

ich setzte mit dem Verzicht auf Fleisch kein Zeichen gegen Massentierhaltung oder schwangere Kühe. Das ist wie Kondome meiden um gegen die Überbevölkerung ein Zeichen zu setzen. Ein zeichen kann nur gesetzt werden wenn man AKTIV etwas unternimmt und sich an die öffentlichkeit wendet. Ich verzichte auf Pilze und setze damit auch kein Zeichen gegen TTIP oder Ceta...

Wenn Massentierhaltung stört sollte dort nichts kaufen. Angeln gehen und Fleisch aus Weidehaltung kaufen und nicht die Pharmaindustrie unterstüzen mit ihren Supplementen... Das ist nicht wirklich ein Argument sondern eher ein Wunschtraum dass sich durch nichtstun etwas ändert.... Deutschland Produziert 120% Fleisch 50% davon gehen ins Ausland wenn ganz Deutschland verzichtet gehen halt 120% ins Ausland an den Bedingungen und Produktionemethoden wird das nichts ändern.

Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht

Deutsche Rinder bekommen zwischen 85 und 91 Liter Trinkwasser. Es wird nicht verbraucht sondern kommt als npk zurück. Kreislauf nennt sich das.

waterfootprint.org/media/downloads/Report-48-WaterFootprint-AnimalProducts-Vol2_1.pdf

Wassergebrauch von deutschem Rindfleisch:

Weidehaltung (grazing): 7869l Regenwasser, 91l Trinkwasser, 721l Abwasser

Mischform (mixed): 7037, 88, 703

Stallhaltung (industrial) 3560, 85, 606

für Pflanzliches wird ebenso Wasser benötigt und das nicht gerade wenig. pauschalisiert

Ernährungsgerechtigkeit, Fleischprodukte sind Hauptursache der Lebensmittelkrise in Schwellen-und Entwicklungsländern

Nicht bei Deutschem ökologisch nachhaltigem Fleisch...pauschalisiert

Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch
herzustellen

Das ist natürlcih grotten falsch. Ein Rind benötigt nicht EIN gramm Getreide um zu überleben denn Rinder betreiben KEIN Ackerbau wenn sie in freier Natur sind. Es wird Futtergetreide verfüttert. Dann ist das aber kein Argument für Vegan sondern gegen die Fütterung von Getreide an Rinder... KEIN Rind frisst 16 Kilo pro Kilo Getreide. Sie Landwirtschaftsminiserium...pauschalisiert

Fleischskandale

Pflanzenskandale... das ist nicht wirklich ein argument für Veganismus. Sondern darauf zu achten WOHER man seine Lebensmittel bezieht. ALLE Skandale war der Supermarkt mit billigfleisch betroffen... an EINEM Beispiel macht man nicht gleich alles Fleisch fest. Das ist ja wie "Terroristenskandale" also auf Moslems verzichten...pauschalisiert

Gesundheit, Veganer bleiben von sogenannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist verschont. Veganer nehmen deutlich weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren zu sich.

die Ursache ob die Ernährung dahinter steht wurde nicht geklärt. Sie leiden und sterben dafür an anderen Krankheiten. Die Sterblichkeit ist nach ca. 15 Jahren erhöht...gesättigte Fettsäuren sind unschädlich.
pauschalisiert

Der Mensch ist als einziges Lebewesen in der Lage, sein Handeln zu reflektieren und abzuwägen und hat somit eine gewisse Verantwortung gegenüber allen anderen Lebewesen

RICHTIG daher ist es EGAL ob wir uns Vegan ernähren können sondern WICHTIGER ist die Produktionsmethode. Also dass es ökologisch nachhaltig angebaut wurde....

Die Argumente für Vegan sind also nur dann Argumente wenn man Fakten ignoriert oder nicht kennt. Wenn die bereitschaft zur diffenrezierung fehlt und man dann meint alles Pauschalisieren zu müssen...

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Omnivore11 14.08.2016, 14:05

Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht

äääää 95% Regenwasser. Und Wasser verschwindet nicht

(Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch herzustellen)

lol. Um 1kg Rindfleisch zu produzieren benötigt man NULL kg Getreide. Rinder sind Wiederkäuer und würden bei 16kg Getreide an Pansenazidose erkranken. Deine 16kg sind vegane Märchen ohne jeglichen Beweis!

Gesundheit

Ganz sicher nicht!

Aber ich verstehe wo du diesen laienhaften Unsinn her hast´:

Massentierhaltung 

Solche Laienbegriffe sagen mir schon, dass du keine Ahnung hast, weil du nämlich Informationen aus Veggie-Propagandaseiten ziehst:

veganblob und albert-schweitzer-Stiftung.

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doinitfortheaim 15.08.2016, 20:58
@Omnivore11

Wiegesagt, das war meine ganz persönliche Antwort auf die Frage. Dass du meine Argumente in den Dreck ziehst und meine Quellen für unsinnig hälst zeugt eher von deiner Unprofessionalität. 

Aber ich respektiere deine Meinung und werde, im Gegensatz zu dir nichts schreiben, was deine Argumentation angreift :-)

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der Mensch ist und bleibt ein Mischköstler - man kann den Fleischkonsum für sich in vernünftige und vertretbare Bahnen lenken und ein Bewusstsein für das Leid der Tiere entwickeln. 

Man hilft Tieren eher, wenn man sich vor Ort aktiv für sie einsetzt und um sie kümmert, als mit dem sturen militanten Verzicht auf Fleisch & Co.

HelloItsF 13.08.2016, 10:55

Warte mal, was?! "Militant", sagst du? Das hier wird ja immer verrückter. Verwechsle mal Veganismus nicht mit Jihadismus. Ich weiß, in dieser übersensiblen, modernen Welt kann man mit den ganzen "-Ismen" durcheinander kommen, aber ich bitte um ein bisschen Nachdenken.

Außerdem tut es mir echt leid dein Tierliebhaber-Herz zu brechen, aber es wird einem Rind wohl kaum helfen, dass du es streichelst bevor es in den Hexler kommt. Und was bringt es einem geschlachtetem Schwein wenn du ein Bewusstsein für dessen Leiden entwickelt hast.

Die Menge an Müll hier auf Gutefrage überschreitet langsam echt das Limit.

Ich bitte nur darum, sich Fakten anzuschauen, nicht Meinungen...

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MarkusKapunkt 13.08.2016, 12:00
@HelloItsF

Verwechsle mal Veganismus nicht mit Jihadismus.

Komisch, deine sofortige Angegriffenheit bei dem Wörtchen "militant" und das bei deiner Argumentation herauslesbare Überzeugtsein, die einzig richtige Meinung zu haben, alles andere als "krude Ideologie" und den Flesichkonsum an sich zu verteufeln, dabei die eigene Ernährungsweise zu lobpreisen und trotz aller Lücken in der Argumentation zu verheiligen, hat für mich durchaus Züge, als befändest du dich auf einem Kreuzzug.

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pro:

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter
Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso
erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der
Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen
Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern.
Gott spielt zwar nicht
mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz
aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

con:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

was ackerland anrichtet sollte bekannt sein:

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet
werden) ist das wichtigste und da hilft der alleinige Fleischverzicht
kein bischen aber eine ökologisch nachhaltige Mischkost. Vegetarisch
dient also nur zur profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der
Umwelt, Tier oder dem Mensch..

denn VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Tierisches

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren,
versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie
entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburge

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch,
ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

Ich denke beides hat Vor und Nachteile. Klar wenn man kein Fleisch isst, sinkt die Nachfrage.
Man muss nicht Vegan leben um Massentierhaltung nicht zu unterstützen. Zudem ist auch nicht gesagt das man als Veganer, die Umwelt verbessert. Dann müsste man schon Obst und Gemüse entweder selbst an bauen und nicht spritzen oder eben beim Regionalen Biobauern kaufen. Denn wenn das Obst und Gemüse aus anderen Ländern kommt, bewässert werden muss, gespritzt wird und noch eingeflogen wird.. tut man genau Null für die Umwelt.. Es sterben Massenweise Insekten und andere Tiere an den Folgen dieser ganzen Verpesterei durch Pestizide. Ich denke es ist wichtig das man sich bewusst ernährt, kein Konventionell Erzeugtes Obst und Gemüse ist und vorallem den Jahreszeiten entsprechenden. Wenn man Erdbeeren zu Weihnachten ist, dann leidet die Umwelt darunter.

HelloItsF 13.08.2016, 10:40

Aber die bei weitem größere Menge and Futter die für dein Rindfleisch angebaut wird tötet also keine anderen Kleintiere und verschmutzt die Umwelt durch Transport usw.? Viehzucht ist für 20% der Weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich!
Als Veganer tut man sogar sehr viel für die Umwelt, indem man auf dieses CO2 verzichtet. Weißt du wie viele Quadratkilometer Südamerikanischer Regenwald für dein Fleisch und dessen Futter abgeholzt wird? Und wie viel Wasser ein Veganer allein schon an einem Tag spart? Bitte schau dir die Fakten an bevor du Mist verbreitest.

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wickedsick05 14.08.2016, 10:38
@HelloItsF

Aber die bei weitem größere Menge and Futter die für dein Rindfleisch angebaut wird tötet also keine anderen Kleintiere und verschmutzt die Umwelt durch Transport usw.?

Woher willst DU wissen wer welches Fleisch isst? DU greifst hier Fleischesser an mit Veganem Populsimus...

Einer der Denkfehler vieler Vegetarier ist die Annahme, die heute übliche agrarindustrielle Intensivmast sei die einzige Möglichkeit, Tiere zu halten. Ihre Kalkulationen zum Energieverbrauch, zum Kalorieneinsatz, zu den hungernden Menschen, basieren alle auf der Idee, dass Nutztiere Getreide benötigen und dass man mit diesem Getreide besser Menschen satt machen sollte.

Dabei wird vergessen, dass Rinder, Ziegen oder Schafe Weidetiere sind, die über Jahrmillionen nie in Nahrungskonkurrenz zum Menschen standen. Im Gegenteil: Diese Tiere essen, was wir Menschen nicht nutzen können – die Zellulose der Gräser – und wandeln sie in für uns hochwertige Nahrung um: in Fleisch und Milch, in Eiweiß und Fett.

Viehzucht ist für 20% der Weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich!

in DE ist die GESMATE Landwirtschaft für 7% der CO2 Emmissioen verantwortlich. 92% die Industrie...

Als Veganer tut man sogar sehr viel für die Umwelt, indem man auf dieses CO2 verzichtet.

du gehst davon aus dass der Mensch nur 60 Kilo Fleisch aus Massentierhaltung konsumieren kann oder er wird veganer...

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Weißt du wie viele Quadratkilometer Südamerikanischer Regenwald für dein Fleisch und dessen Futter abgeholzt wird?

ja NULL... denn ich kaufe DEUTSCHES Weidefleisch und gehe Angeln. das ist das Fleisch das Vegs ausblenden. Das sieht dann so aus:

https://www.youtube.com/watch?v=JPaPL4gPnKY

Und wie viel Wasser ein Veganer allein schon an einem Tag spart?

Warum duschen Veganer denn nicht?

Vegs glauben Pflanzen wachsen im Supermarkt und Tiere in Massentierhaltungsställen... daher pauschalisieren sie 

Also nichts weiter als Veganer Populismus also geschrei ohne Argumente weil die beretischaft zur differenzierung fehlt....

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Boxerfrau 13.08.2016, 10:51

wo bitte verbreite ich mist? ich habe das im allgemeinen beschrieben. sorry wenn du dich als Veganer gleich wieder angegriffen fühlst.. ich hab dich überhaupt nicht damit angesprochen. sondern die Allgemeinheit.. Oder willst du mir jetzt erzählen das keine Tiere sterben wenn alles verpestet wird? oder das es sch... egal ist ob man konventionelle Lebensmittel isst oder Bio. Wenn Erdbeeren im Winter hier her gekarrt werden.

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Boxerfrau 13.08.2016, 10:58

für mein Rindfleisch wird schon mal keine Riesen mege angebaut weil selten Fleisch essen und das was ich esse bekomme ich von Freunden, die die Rinder artgerecht halten. für die wird nicht massenhaft angebaut. Denn die Fressen im Sommer gras und das wächst wohl von selbst..

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HelloItsF 13.08.2016, 11:16

Ich habe in meinem Kommentar gar keinen Bezug auf mich selbst genommen, weshalb ich nicht verstehe wieso du denkst, dass ich mich angegriffen fühle. Dagegen sehe ich, dass du auf die Persönliche Ebene zurückgreifst. Ich habe nie einen Mucks über deinen Lifestyle abgegeben (der ist mir auch völlig egal). Aber ich würde dich trotzdem bitten in deinen weiteren Kommentaren auf das von mir gesagte einzugehen und nicht deine alten Argumente, die ich kritisiert habe, zu wiederholen.

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wickedsick05 14.08.2016, 10:43
@HelloItsF

Aber ich würde dich trotzdem bitten in deinen weiteren Kommentaren auf das von mir gesagte einzugehen und nicht deine alten Argumente, die ich kritisiert habe, zu wiederholen.

DU greifst PAUSCHAL jeden Fleischesser an OBWOHL du ihn nicht kennst und willst dann dass man sich an DEINEN an den HAAREN herbeigezogenen "Argumenten" hällt? BEVOR du das rechts hast anderen vorschriften zu machen solltest DU erst mal aufhören mit PAUSCHALISIERTEN Antworten um dich zu werfen....

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HelloItsF 13.08.2016, 11:17

Ich bin übrigens Vegetarier...

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Boxerfrau 22.08.2016, 21:49

woher ich weiß, welches Fleisch ich esse??? Weil ich wie beschrieben nur Fleisch esse, das ich bei Bekannten kaufe.. Ich kenne die Tiere, weis wie sie gehalten werden und was sie fressen. und die werden weder in Massen gehalten noch i wo hin gekarrt zum schlachten.. hättes du meine Antwort gelesen, hättest du dir dein Allgemeines Kommentar sparen können...

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Pro: du unterstützt keine massetierhaltung jeglicher Art, hilfst also Tier, Umwelt, Wasserverbrauch ect. Und auch wenn alle sagen eine Person bringt doch nichts, führst du ein Leben das du mit dir gut vereinbaren kannst. Jeder sollte sagen können: wenn mehr so leben würde wie ich wäre die Welt ein kleines bisschen besser

Wannabesomeone 13.08.2016, 09:41

man muss nicht unbedingt veganer sein, um massentierhaltung auszuweichen. Es gibt wildfleisch als auch biobauern, wo keine massentierhaltung zu finden ist.. und was den Wasserverbrauch angeht sollte man sich mal einige Gemüseplantagen in warmen Ländern angucken, da gehen Tonnen an Wasser verloren und der Boden wird pestizidverseucht..

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Boxerfrau 13.08.2016, 09:50

stimmt ich stimme dir vollkommen zu Wannabesomeone. zumal durch Pestizide Tierarten ausgerottet werden.

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Pro:

Es gibt keine Gründe vegan zu leben

Kontra:

  • vegane Ernährung ist eine Mangelernährung, da mindestens 2 Nährstoffe gänzlich fehlen. Bei Kindern, Schwangeren und Stillenden gibt es sogar noch mehr kritische Nährstoffe
  • man braucht ein hohes ökotrophologisches Fachwissen
  • Man MUSS supplementieren
  • vegane Landwirtschaft wäre Raubbau an der Natur, da der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist. Das würde entweder Kunstdünger oder Brache bedeuten. Beides unökologisch
  • vegane Landwirtschaft wäre pure Futtermittelverschwendung von Futtergetreide, Futterkartoffeln, Futtererbsen, Koppelprodukten (Biertreber, Melasse, Stroh, Ölextraktionsschrote) und Zellulose

Vegane Ernährung ergibt keinen Sinn. Weder für den Mensch, noch für die Menschheit.

Gruß
Omni

(BG)

Pro:
>Wenn es dir schmeckt

Kontra:
>Evtl. Muss man noch Zusatz Vitamine in Form von Tabletten nehmen
>immer darauf achten, was man isst
>es sieht meistens aus wie Fleisch
>der Körper bekommt nicht alle wichtigen Vitamine

Tut mir leid, dass mir zu den Pro Argumenten nicht viel ein gefallen ist. Ich hoffe ich kann dir trotzdem etwas helfen.

VanyVeggie 13.08.2016, 08:51

Wenn man sich ausgewogen ernährt, dann muss man weder Tabletten nehmen noch leidet man an Mangel. Immer diese Vorurteile `*augenroll*

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wickedsick05 14.08.2016, 02:39
@VanyVeggie

Wenn man sich ausgewogen ernährt, dann muss man weder Tabletten nehmen noch leidet man an Mangel.

Vitamin D und B12 MUSS man Supplementieren...vorrausgesetzt man will gesund leben.

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HelloItsF 13.08.2016, 10:33

Deine Antwort war leider nicht sehr durchdacht. Normalerweise bietet eine Pro-Contra Liste unvoreingenommene Argumente und schon gar keine Doppelnennungen. Informiere dich bitte mal im Netz.

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Pro: Man kann sich in dem Wahn sonnen, ein besserer Gutmensch zu sein als andere.

Contra: Ohne jede Notwendigkeit unterwirft man sich einer kruden Ideologie, die das Leben viel komplizierter macht und gesundheitlich bedenklich ist.

KEINE der Propagandabehauptungen für Veganerei trifft zu.

In Deutschland werden Tiere nicht gequält und "Massentierhaltung" ist ein Schreckgespenst aus Veggie-Fantasie. Wir haben Bauernhöfe und keine Tierfabriken.

MissBadabummtss 13.08.2016, 10:14

Haha. Selten so gelacht. -.-

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JustNature 14.08.2016, 15:19
@MissBadabummtss

Haha. Selten so gelacht. -.-

Am närrischen Gelächter erkennt man den Narren.

Die Hardline-Veganer erinnern in ihrer Unbildung, Destruktivität, Kampfbegierde und Meinungsdiktatur an andere abschreckende Gruppen wie Antifa-Extremisten oder gar IS.

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HelloItsF 13.08.2016, 11:34

@MsBadabummtss haha ich auch. Veganismus Diskussionen könnten echt bald um 20:15 auf ProSieben ausgestrahlt werden

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HelloItsF 13.08.2016, 11:35

"Krude Ideologie" - den merke ich mir

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nicinini 13.08.2016, 14:54

wtf in welchem Deutschland lebst du? schonmal aus der Stadt raus gekommen und in die Ställe geschaut? Klar geht es in Amerika z.b. Sehr viel schlimmer zu. Aber auch in Deutschland sehen Schweine und Hühner niemals die sonne und leben in viel zu kleinen Ställen und haben als Beschäftigungsmöglichkeit vllt ein holzbock oder ne Kette...

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Omnivore11 14.08.2016, 14:11
@nicinini

schonmal aus der Stadt raus gekommen und in die Ställe geschaut?

Öfters als alle Veganer zusammen! Abgesehen von diesen Tierrechtlern, die Straftaten begehen und Tiere in der Nacht quälen oder stehlen.

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JustNature 14.08.2016, 15:26
@nicinini

schonmal aus der Stadt raus gekommen und in die Ställe geschaut?

Grober Unfug von nicinini

Ich war in meinem Leben mit Sicherheit schon in 500 Ställen und lebe seit mehreren Jahrzehnten tief auf dem Land.

Hat "nicinini" jemals "Tierhaltungsverordnungen" gelesen?

Vermutlich den Begriff noch gar nie gehört?

Hat "nicinini" jemals von cross compliance-Vorschriften oder von Kuhkomfort gehört?

In jedem deutschen Stall gelten die Haltungsvorschriften, egal, wie groß und die werden seit 30 Jahren ständig verschärft und kontrolliert.

Leider kriegen die Vegan-Warriors null davon mit und prangern Wahnvorstellungen an.

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Contra: Du musst bei jeder Sache genau darauf achten ob da jetzt Milch oder was anderes tierisches drin ist

BrightSunrise 13.08.2016, 08:57

Am Anfang ist das zwar so, aber mit der Zeit hat man es dann drauf.

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Ich kenn nur contra: Dir fehlen Vitamine und die musst du dann in Tabletten nehmen.

MissBadabummtss 13.08.2016, 10:14

stimmt nicht.

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Omnivore11 14.08.2016, 14:09
@MissBadabummtss

Natürlich stimmt das. Veganer die das leugnen lügen oder kennen sich mit ihrer eigenen Ernährung nicht aus!

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Oh je. Veganismus in allen Ehren... Ich lasse mal die ernährungsproblematiken weg.

Pro: du schützt Tiere.

Contra: du zerstörst die Umwelt.

Überlegen eigentlich die Veganer, wieviele Urwälder für Soja, Mais und Co zerstört werden? Ach ja, in Gemüse ist nur noch ein Bruchteil dessen an Stoffen drin, was drin sein sollte. Mit Fleisch sieht es aber genauso aus.

MissBadabummtss 13.08.2016, 10:13

Tut mir leid, aber dein als contra aufgefuehrter punkt ist absoluter schwachsinn. 92% (oder sogar mehr) der anbauflaeche ist einzig und allein das futtermittel, fuer die tiere, die schlussendlich auf deinem teller landen. Außerdem werden fuer die herstellung von einem kg fleisch 16kg getreide benoetigt. Und es enteht auch keine ernaehrungsproblematik^^

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scheggomat 13.08.2016, 11:32
@MissBadabummtss

Wo kommen diese 16 kg her?

Ein Kilo Schwein bringt etwa 1,50€, ein Kilo Getreide kostet 15 Cent. 16 Kilo Getreide kosten also 2,40€.

Welcher Idiot würde Tiere züchten, um pro Kilo Schlachtgewicht 90 Cent drauf zu legen? 

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Omnivore11 14.08.2016, 14:13
@MissBadabummtss

Außerdem werden fuer die herstellung von einem kg fleisch 16kg getreide benoetigt

Könntest du uns mal sagen welches Tier das sein soll? Und kannst du mir dafür bitte einen GLAUBHAFTEN Beleg liefern?

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Muadeep 13.08.2016, 10:28

Ernährungsproblematiken entstehen sehr wohl. Ich hab alles durch, ich habe Zeiten mit viel Fleisch, rein vegetarische und vegane Zeiten durch und ich weiß, wovon ich rede. Vegane Ernährung ist moralisch sicher die beste,

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Muadeep 13.08.2016, 10:37

... Aber auch die anstrengendste. Derzeit essen wir nur gelegentlich Fleisch, weil gutes Fleisch einfach teuer ist und billiges aus massentierhaltung einfach nicht schmeckt. Schwein und Huhn essen wir praktisch gar nicht.

Und zur Umwelt: natürlich stimmen beide Argumentationen. Schau mal über deinen Tellerrand hinaus. Was wird wohl passieren, wenn es deutlich mehr Veganer als fleischfresser gibt? Meinst du allen ernstes, dass dann immer noch so "wenig" Pflanzenanbau betrieben wird? Stell dir vor, dass nur die Hälfte der 8 Milliarden Menschen Veganer werden.

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HelloItsF 13.08.2016, 10:48

Ich bin schon wieder vollkommen am verzweifeln, wenn ich die Kommentare mancher Leute hier sehe. Ich glaube du verstehst nicht so ganz, dass der Verzehr an Futter (zum Beispiel Soja) eines Rindes deutlich größer ist als der eines Menschens. Jetzt denke man mal ein wenig nach und Zack, jetzt sollte dir bewusst sein, dass all die Anbauflächen für Tierfutter die es im Moment gibt, wenn man sie umfunktioniert für Tausendmal mehr Menschen reichen würde als zuvor. Deine Argumentation ist gänzlich Invalide, sorry. Nächstes mal bitte denken, dann schreien.

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Muadeep 13.08.2016, 10:58

Dann denk mal weiter. Dank solcher dreckskonzerne wie monsanto und nestle ist der effiziente Anbau möglich. Allerdings unter Einsatz von irgendwelchen krebserregenden Chemikalien, die irgendwann den Planeten ausrotten werden. Als waschechter Veganer achtet man auf die Herkunft und den Einsatz solcher Mittel. Wieviel mehr muss angebaut werden, um die gleichen Resultate zu erzielen? Hier werden Lebensstile verglichen. Fakt ist, dass mit steigender Anzahl Veganer mehr Anbaufläche benötigt wird. Würde mehr Tiere auf der Weide stehen und artgerecht ernährt und behandelt werden, würde weniger Fläche benötigt werden. Allerdings auch unbezahlbar für viele.

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Muadeep 13.08.2016, 11:00

Um das klar zu stellen. Ich finde alles völlig in Ordnung, solange man sich bewusst ist, was man da isst.

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HelloItsF 13.08.2016, 11:32

Einfach nur Nein. Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt? Bei steigender Anzahl von Veganern wird nicht mehr Anbaufläche benötigt! Warum? Zum wiederholten Mal: Weil die Tiere massive Mengen an Futter verzehren, mehr als das was ein Mensch braucht. Sogar viel mehr. Und auch dein anderes Argument ist schlicht falsch. Falsch nicht aufgrund meiner Meinung, sondern aufgrund von Tatsachen. Glaubst du Monsanto tut deren Chemie nur auf die Felder für Menschlichen Gebrauch? Falsch gedacht. Außerdem verstehe ich nicht inwiefern du mit dem Chemikalien-Argument überhaupt punkten willst, denn es macht sicherlich keinen Unterschied ob du dann vom Rind krank wirst oder direkt von der Pflanze.

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MarkusKapunkt 13.08.2016, 15:33
@HelloItsF

Ein kleiner aber bedeutender Einwand: Angenommen, die Hälfte der Bevölkerung sagen wie einmal nur in Deutschland wird Veganer. Wird es dadurch weniger Tiere in den Betrieben geben? Auf lange Sicht vielleicht, aber was passiert mit den Tieren jetzt, wenn die Nachfrage an Tierprodukten sinkt? Die Tiere verschwinden doch nicht einfach, und "freilassen" kann man sie auch nicht. Die Tiere werden dann nur mangels Nachfrage "entsorgt", also ebenfalls getötet. Alles richtig was du schreibst wegen der Anbaufläche, aber dass du implizierst, sie würde sich verringern, ist ein Trugschluss. Und ich finde es überdies unethisch und verschwenderisch, Tiere zu schlachten und das Fleisch dann einfach wegzuwerfen.

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Muadeep 13.08.2016, 12:16

Auch ein Gemüsefeld, dass für Nahrung für Menschen genutzt wird, wird gedüngt und mit Pestiziden versorgt. Und was ist mit Kaffee und Kakao? Da gibt's zig vegane Produkte und Gemüse und nicht nur Getreide, oder hast du nur Brot auf dem Tisch? Und was ist mit dem Anteil der Rohstoffe für den Transport, Diesel, etc um das mehr an Gemüse von sonst woher hierher zu transportieren? Biodiesel ist auch ein Faktor, der die Wälder kaputt macht.

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Muadeep 13.08.2016, 12:27

Und ich denke jetzt mal, wie du es vorschlägst... Tausend mal mehr werden satt? Ne... Dass hieße, wenn 1 von einem Kilo Fleisch satt wird, dann werden 1000 von den 16 Kilo satt???? Hmmm. Ambitionierte Rechnung.

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HelloItsF 13.08.2016, 12:38

Mach mal dein Köpfchen an :D Habe ich irgendwann von nur einem Schwein geredet? Ich beziehe mich auf ganz andere Dimensionen... Wenn man ganze FELDER umfunktionieren würde, war meine Formulierung :)

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Muadeep 13.08.2016, 12:39

Was willst du mir eigentlich erzählen? Ich habe nirgends gesagt, dass fleischfresser besser sind und die Umwelt erhalten. Ich habe lediglich gesagt, dass auch Veganer ein Stück daran beteiligt sind, die Umwelt kaputt zu machen. Ich stimme dir vollkommen zu und weiß das auch, dass für Tierhaltung jede Menge Land benötigt wird. Allerdings ignorierst du offenbar, dass es beim Veganismus genauso aussieht, (noch) in anderen Umfang. Aber es ist so, und wird auch schlimmer werden.
Aber untern strich sollte sich jeder so ernähren, wie er es für richtig hält und bewusst damit umgehen und wissen, dass Tiere oft wirklich wirklich schlimm behandelt werden, nur damit wir es essen dürfen. Lieber ein paar euros mehr ausgeben und mal beim örtlichen Bauern kaufen als den Kram in Supermarkt.

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Muadeep 13.08.2016, 22:20

Hast du vollkommen recht. I h denke eher perspektivisch als für den Moment. Deswegen kann ich dir da nur recht geben. Allerdings ist die Maschinerie Fleischproduktion durchaus eher pervers als moralisch einwandfrei einzustufen.

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Omnivore11 14.08.2016, 15:07
@Muadeep

"maschinierte Fleischproduktion" ^^....was für ein kompletter Unsinn. Die Tiere sind keine Roboter!

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Muadeep 14.08.2016, 17:04

Maschinerie, nicht maschinell. So, wie heutzutage Fleisch in Massen produziert wird, passt der Vergleich sehr wohl. Alles, was nicht in Normen passt oder zB männlich statt weiblich ist, wird vernichtet. Ich denke schon, dass der Begriff sehr gut, zu mal es sich um ein Bild handelt.

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Omnivore11 14.08.2016, 22:33
@Muadeep

Was erwartest du? Sollen wir nur noch maschiniertes Gemüse oder maschinierten Obst futtern? Eye....was das für Massen sind, die da angebaut werden....echt schlimm.....und jede Gurke, die etwas krumm ist wird vernichtet

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Muadeep 14.08.2016, 22:44

Meine Rede.

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