Pro und Contra Argumente für eine vegane Ernährung?

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9 Antworten

pro:

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter
Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso
erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der
Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen
Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern.
Gott spielt zwar nicht
mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz
aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

con:

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es ist ein Hype mehr nicht.

das Bild was Vegetarier/veganer meist propagieren ist lediglich ein
Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als die Frage ob mit oder ohne
Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber
nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.




Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren,
versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie
entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburger.

http://enorm-magazin.de/vegan-ist-auch-keine-loesung

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch,
ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

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Kommentar von wickedsick05
19.05.2016, 17:46

Danke für den Stern !

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Pro: gut für Mensch, Tier und Umwelt

Contra: Umstieg KANN schwer sein; man muss stärker darauf achten, dass man alle nötigen Nährstoffe zu sich nimmt, sonst KANN es zu Mangelerscheinungen kommen; unterwegs ist es schwerer Essen zu finden, aber es gibt immer mehr Läden, die auch vegane Sachen anbieten, zur Not kann man sich auch was mitnehmen

Liebe Grüße

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Kommentar von skogen
16.05.2016, 19:55

Zu deinen Pro-Argument möchte ich noch beitragen, dass man nicht vegan werden muss, um dies zu erfüllen.

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Bei veganer Ernährung kann es passieren, dass man wegen der doch einseitigen Ernährung einen Vitaminmangel bekommt. In pflanzlichen Stoffen sind eben nicht die Vitamine enthalten, wie in Fleisch und Fisch. Auf Dauer kann das den Organismus schädigen, auch wenn die Veganer das nie zugeben würden. Ernährungswissenschaftlicher empfehlen eine ausgewogene Ernährung und dazu gehört Fleisch und Fisch und das schon seit altersher. Was jedoch auch meine Zustimmung nicht findet, ist die Massentierhaltung, die Qualen denen die Tiere mitunter ausgesetzt sind. Das Tier wird zu einem Industrieprodukt . Einige Veganer lehnen aus dieser Kenntnis heraus, den Verzehr von Fleisch ab. Glaube wenn jeder mal in einen Schlachthof gehen würde und zusehen, wie so ein Schlachtvorgang abläuft, gäbe es weitaus mehr Veganer als derzeit.

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In Fleisch sind Stoffe enthalten die in "Grünzeug" nicht drin sind. Diese Stoffe können nur mithilfe von Nährstoffergenzungstabletten aufgenommen werden.

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Dass oft nicht die Tiere im Vordergrund stehen, sondern das eigene Ego. Viele überzeugte Veganer stellen sich durch ihre Ernährung und Ideologie als den anderen, "Unreinen", überlegen dar, weils an Selbstwertgefühl mangelt, meist verbunden mit einer Missionierungsattitüde.

"Ich bin Veganer und keiner weiß davon, Das unterscheidet mich von allen anderen Veganern." (Spruch auf einer true fruits-Flasche)

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Pro: Es gibt faktisch keine

Kontra:

  • Es ist eine Mangelernährung, welche ausschließlich mit Supplementen und hohem ökotrophologischen Fachwissen funktionieren KANN
  • daher: Kann man rasend-fix eine Mangelerscheinung bekommen
  • Es ist energieärmer
  • Eisenaufnahme ist kritischer (Hämeisen ist halt besser)
  • niedrigere biologische Wertigkeit (Eiweißaufnahme)
  • weitere kritische Nährstoffe sind Zink, Magnesium, Kalzium, Jod und Folsäure
  • landwirtschaftlich ist es ein Raubbau, weil der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist
  • Es ist pure Futtermittelverschwendung
  • Verschwendung von Koppelprodukten
  • Engpass für tierische Nebenerzeugnisse für Knochenleim (Kupferraffination, Möbel), medizinische Stoffe, usw.
  • Förderung von mehr pflanzlichen Importen von Obst und Gemüse (das wächst hier nun mal nicht im Winter). Daher steigender Ölverbrauch
  • sinnlose Brache oder Verwendung von Kunstdünger (Öl)
  • Niedrige Erträge durch fehlenden Dünger
  • Kann für viele Menschen ziemlich gefährlich sein!

Vegane Ernährung bringt keine Vorteile! Ausschließlich nur Nachteile!

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Gruß
Omni

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Kommentar von JustNature
16.05.2016, 22:31

In Europa gibt es schon seit vielen Jahren Verordnungen zum Schutz von Dauergrünland. Mittlerweile ist es in den meisten EU-Staaten soweit, daß niemand mehr eine Wiese zu Acker umbrechen darf wenn er nicht eine gleichgroße Wiese schafft.

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/FeldfruechteGruenland/AktuellGruenland2.html

Allein in Deutschland gibt's 4,7 Millionen Hektar Dauergrünland.

WIE, so frage ich nun die Veganpriester, soll nun dieses Grünland verwertet werden, wenn alle Verwertung über Wiederkäuer (Rinder, Schafe, Milchproduktion, Mutterkühe...) "des Teufels" ist? Es wäre eine verbrecherische Ressourcenverschwendung.

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Veganerei ist eine Ersatzreligion für Menschen (v.a. Schüler), die im Wohlstand aufwachsen sind und von Landwirtschaft fast keine Ahnung haben. Gesundheitlich gibt's für diese falsche Ernährungsform nur Nachteile. Ethisch/moralisch/ökologisch gibt's für diese Hyphe keinen sinnvollen Grund.

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Contra: Du mußt Vitaminpillen schlucken (B12). Du mußt mehr essen, um deinen Närhstoffbedarf zu decken. Die Ernährung wird sehr kohlenhydratlastig, ist also für Menschen mit gestörtem Zuckerstoffwechsel eher nicht zu empfehlen.

Ein Pro fällt mir nicht ein. Veganer machen nur einen kleinen Prozentsatz aus, daher fallen die Probleme, die mit Veganismus auftreten, nicht ins Gewicht. Damit meine ich die Umweltfolgen.

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Kommentar von AppleTea
17.05.2016, 07:11

ich sehe den großteil deiner "Contras" eher also "Pros" :) man darf essen so viel mal will, viele Kohlenhydrate. Ist doch super!

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Was die "Nahrungsergänzungsmittel" angeht, so fällt mir nur ein Produkt ein, nämlich vegOne von der Firma Orthomol. Ein Produkt, alles drin und ich will keine Schleichwerbung machen und erhalte auch keine Provision, aber das empfiehlt sogar Atilla Hildmann.

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Kommentar von Undsonstso
17.05.2016, 14:51

.... na logisch, empfiehlt er das, der Herr Hildmann, wenn er es mitentwickelt hat, wird er auch daran verdienen.

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