Unsichtbare Freunde bei Teenagern und Erwachsenen

11 Antworten

Auf die Frage ob gut oder schlecht kann ich dir leider keine objektive Antwort geben, weil ich mich in einer ähnlichen Situation wie die Person, von der du sprichst, befinde. Meine Gefährtin begleitet mich schon seit Jahren (ich bin jetzt 16 einhalb), deshalb glaube ich zu verstehen was sie (die Person von der du sprichst) meint, wenn sie sagt, die echten Menschen seien ihr nicht sympathisch genug. Vielleicht liege ich falsch, aber du hast da in deiner Frage irgendwie unsicher gewirkt: Es ist so, dass ich (und vielleicht auch deine Person) meine bzw. ihre Gefährtin schon solange kenne, dass das Gefühl, das zwischen uns herscht, am ehesten durch eine überaus innige Schwesterliebe beschrieben werden kann. Es ist eine Art von tiefster Zuneigung, die man in der realen Welt in keiner Beziehung finden kann. Das ist mir klar und (auch wenn ich es sehr schade finde) ich versuche, mich deshalb nicht vor der echten Welt zu verschliessen.

Ich würde dieser Person sagen wollen, dass es auch in dieser Welt viel zu erleben und verschiedene Arten von Beziehungen und Gefühlen zu entdecken gibt und es kaum schöneres gibt als gute, echte Freunde. Mit Betonung auf kaum. Ich sehe es ein bisschen so, dass Leute mit immaginären Freunden (auch wenn ich das Wort nicht mag) auf eine Art in zwei Welten leben und dies auch nutzen un d geniessen sollten. Eines gibt es in der Realität einfach nicht: Eine Garantie nicht verletzt zu werden, wie sie in einer vorgestellten Beziehung vielleicht existiert. Vielleicht sollte sie auch einmal mit ihrem vorgestellten Freund/ ihrer vorgestellten Freundin darüber reden und hören was er/sie dazu zu sagen hat.

Entschuldige wenn ich jetzt ganz lange über etwas geredet habe, was vielleicht gar nicht zutrifft. Wir beide wünschen dir und der Person, von der du gesprochen hast alles Gute👋

Wenn man sich der Irrealität solcher Freunde bewusst ist, ist es kein Problem, sie zu haben. Gleichzeitig aber keine anderen Freunde zu haben, zeugt von einem Mangel. Das heißt nicht, dass man sich jedem an den Hals werfen muss, aber es ist wichtig, auch reale Freunde zu haben (wenige reichen, wenn es wirkliche Freunde sind), denn es gibt etwas, dass imaginäre Freunde nicht bieten können: Eine neue Perspektive, andere Ansichten, Überraschungen und - reale menschliche Nähe. Auch wenn man philosophisch genug geschult ist, mit seinen eigenen Gedanken in einen offenen Diskurs zu treten und sich nicht auf bestimmte Argumente einzuschießen, besteht die Gefahr, dass man etwas übersieht, sich in etwas hineinsteigert oder einem Fehlschluss folgt. Freunde (die einem geistig gewachsen sind - haben auch nicht alle) können einem helfen, dass das nicht geschieht. Aber selbst wenn man nur von Menschen umgeben ist, die einem scheinbar unterlegen sind, bieten sie allein durch ihre Vielfalt einen Aspekt, den das eigene Leben nicht ausschöpfen kann (selbst ein Universalgenie kann nicht jeden Bereich abdecken). Wenn dieser Person diese Vielfalt nicht ausreicht, ist entweder ihr Bekanntenkreis oder ihr Geist zu eng.

habe das schon bei einer anderen Antowort kommentiert: Sie hat schon flüchtige Freunde mit denen sie sich mal trifft, aber sie redet mit denen nicht über wirklich persönliche Dinge (Sorgen wegen Arbeit, Stress mit bspw. Familie usw.) weil man nie wissen kann ob die andere Person das für sich behält. Manchmal tut es ja gut einfach jemandem von seinen Problemen zu erzählen, aber wenn dieser jemand das dann weitertratscht hilft es auch nicht.

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@zensiertX3

"Freunde", denen man nichts Persönliches erzählen kann, sind keine echten Freunde, von denen spreche ich ja nicht.

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@Serela

ja aber solche Freunde zu finden ist wirklich schwer, ich habe eigentlich auch nur 1 BESTEN Freund dem ich wirklich alles sagen kann, dann noch 2-3 mit denen ich auch über vieles reden kann und den anderen würde ich jetzt nix allzu privates erzählen, auch wenn ich sie sehr mag und gerne Zeit mit ihnen verbringe...

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Ich denke, das ist so lange harmlos, als man "Herr im Ring" ist. Ich kannte mal jemand, der fühlte sich durch innere Personen regelrecht beobachtet und kritisiert. Die konnte dagegen nichts machen - die Personen waren über Jahre zwanghaft vorhanden. Ständig wiederkehrende Stimmen im Kopf. Echt krass. Ansonsten empfinde ich es sogar eine Kunst, imaginäre Freunde bei sich zu haben. Napoleon Hill war in den 20-er Jahren des letztens Jahrhunderts ein Erfolgsautor. In seinem Buch "Denke nach und werde reich" untersuchte er die Erfolgsfaktoren der 500 reichsten Personen in USA. Unter anderem entwickelte er daraus die Philosophie der "führenden Köpfe". Denn ganz bewußt hatten sich die Erfolgreichen damals herausragende Charaktere aus Kultur, Wirtschaft, Politik etc. in ihre eigene Vorstellungswelt verinnerlicht und so dienten diese ihnen als abrufbare Ratgeber im "inneren Dialog", also als "führende Köpfe". Walt Disney ("Micky Maus") ging einen anderen Weg, indem er sich geistige Über-ICH´s ausdachte und deren Kompetenzen in inneren Konferenzen abrief. da gab es zum Beispiel den "wohlmeinenden Kritiker", den "Realisten" und den ungebundenen "Kreativen". Letzterer durfte alles denken und kreieren, der "Realist" konfrontierte den "Kreativen " mit der finanziellen und wirtschaftlichen Machbarkeit und ersterer wachte wohlwollend über das durchzudenkende Projekt und suchte nach Lösungen, die oft auseinanderdriftenden Ansprüche des "Kreativen" und des "Realisten" in übereinstimmung zu bringen. Resümee: unsichtbare/erfundene Freunde können jemanden ausgesprochen erfolgreich, wahrscheinlich aber auch erfolglos werden lassen, wenn´s die falschen Vorbilder sind.

also sie meinte ja selber, die Freunde motivieren sie z.B. mit etwas weiterzumachen, wenn sie selber schon fast aufgeben will, scheint also jetzt kein negativer Einfluss zu sein...

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