Reflexion. Ich würde mich über die Einnahmen freuen, aber mich daran erinnern, dass Geld ganz schnell auch wieder verloren gehen kann, wenn man nie gelernt hat, damit umzugehen, und so klingst du mir nicht. Dann würde ich mir Gedanken machen, was ich wirklich will, und mir überlegen, was ich lernen muss, damit das Wirklichkeit wird. Ich persönlich würde es z.B. gut finden, auch langfristig etwas von dem Geld zu haben, und mich schlau machen, wie ich es weiterhin gut investieren kann. Gleichzeitig würde ich ein paar Investitionen in Qualitätswaren, Fortbildungen etc. stecken, und einige Projekte unterstützen, die mir am Herzen liegen. Zwischendurch würde ich einen Teil davon auf den Putz hauen und mir eine tolle Zeit mit guten Freunden machen ;)

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Du hast ja schon ein paar konkrete Tipps bekommen, ich geh noch einen Schritt weiter und empfehle dir: prüfe, worum es dir wirklich geht. Versuchst du, mit den Käufen irgendwelche Lücken zu füllen? Kaufst du, um dich besser zu fühlen, oder weil du glaubst, durch diese Dinge mehr Ansehen zu erlangen? Mache dir klar, dass es so nicht funktioniert, und dir nur noch mehr Probleme schafft - aber hör an dieser Stelle nicht auf, sondern suche aktiv nach Alternativen. Einen Mangel durch Verbote auszugleichen, ist nur vordergründig wirksam, langfristig frustriert es. Gewöhne dir also ruhig neue Ausgabe-Methoden an, aber nutze auch die Freiheit, die das deinem Gewissen verschafft, um dich mit den dahinterliegenden Bedürfnissen zu beschäftigen und nach anderen Möglichkeiten zu suchen, diese zu erfüllen. Mach es dir nicht zu schwer: viele gefühlte Mängel sind keine objektiven Tatsachen, sondern lediglich subjektive Glaubenssätze, und können durch Übung von dir selbst geändert werden.

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Das Gefühl, etwas verpasst zu haben, deutet auf Unsicherheit in Bezug auf dein Selbstwertgefühl hin. Das ist vollkommen ok, mit 19 sind die wenigsten bereits selbstsicher. Die Frage ist, was du tun willst. Ich kann mir vorstellen, dass dich die typischen Jugendsünden nicht so gereizt haben, sonst hättest du dich da wahrscheinlich eher drauf eingelassen - lass dir nicht einreden, dass das die einzige Möglichkeit ist, selbstsicher oder cool zu sein! Selbstbewusstsein entsteht, wenn du lernst, auf dein Herz zu hören und deinen eigenen Weg zu gehen. Dafür ist es wichtig, herauszufinden, was du eigentlich willst, du, tief in deinem Inneren. Wenn du z.B. nie Party gemacht hast und jetzt unsicher bist, etwas verpasst zu haben, fehlt es dir vielleicht an einer würdevollen Möglichkeit, mit anderen zu feiern. Die gibt es aber! Es gibt immer mehr als eine Option, um ein Bedürfnis zu erfüllen. Angenommen, du hast nie etwas geklaut, weil dir Ehrlichkeit wichtig ist. Wenn du jetzt das Gefühl hast, dabei etwas verpasst zu haben, sehnst du dich vielleicht danach, frei für deine Wünsche einzustehen. Der Trick ist: dafür musst du nicht klauen. Du könntest z.B. auch lernen, etwas offener mit deiner Familie zu sprechen, besser Grenzen zu setzen. Das sind jetzt nur Beispiele, aber prüf doch mal, in Bezug auf was du dieses Gefühl von verpasster Chance hast und worum es dabei eigentlich wirklich geht. Vielleicht bist du überrascht, wie einfach sich das regeln lässt ;)

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Die Frage ist vielmehr: wozu bräuchte es eine Tat, die nicht eigennützig ist? Ich sehe in deiner Frage den Glaubenssatz, dass egoistisches Handeln etwas Neutrales bis Schlechtes ist. Aber so funktioniert die Welt nicht. Jeder Mensch handelt aus Gründen, die für ihn irgendeine Bedeutung haben, und gerade dann, wenn man sich noch mehr Gedanken darüber macht, was man für sich selbst tun kann, werden Menschen besser!

Stell dir vor, ein Mensch, der darüber nachdenkt, z.B. seinen Rivalen zu ermorden, stellt fest, dass er selbst bei einem funktionierenden Plan immer den Stress haben wird, dass es vielleicht doch noch auffliegt, dass er in einer Beziehung, die ohne Vertrauen aufgebaut wird, gar nicht glücklich sein würde, und dass er auch gar nicht unbedingt einen Partner braucht, um sich ganz zu fühlen. Er lässt es also bleiben, kommt vielleicht sogar mehr ins Reine mit sich und - willkürliches Beispiel - richtet eine Selbsthilfegruppe für frustrierte Liebhaber ein. Das ist viel konsequenter egoistisch, als den Rivalen umzubringen, weil es die Folgen miteinbezieht, und es hat bessere Konsequenzen für die Gesellschaft.

Was wir brauchen, sind nicht uneigennützige Taten, sondern mehr gesunden, konsequenten Egoismus.

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Es ist so: Menschen suchen nach Bestätigung. Das ist zunächst mal ganz normal und auch überlebenswichtig. Wenn wir nicht grundsätzliche Bestätigung in anderen auslösen, sind wir ziemlich schnell außen vor, in der Urzeit hieß das: Tod. Das zu vermeiden liegt in unserer Natur. Aber: wir leben in einer Zeit und in einem Land, wo es um mehr geht als ums bloße Überleben. In Deutschland musst du dich schon regelrecht anstrengen, um nicht vom Staat irgendwie abgefangen zu werden. Und das ist gut so. Das heißt aber auch, es geht eigentlich um etwas anderes und wir müssen uns angewöhnen, nicht immer auf die älteren Teile unseres Hirns zu hören, die uns dazu bringen wollen, auf eine bestimmte Weise zu reagieren.

Wenn du angeben willst, fehlt es dir an sozialer Sicherheit. Was heißt das? Irgendwann in deinem Leben (z.B. in deiner Kindheit, durch deine Eltern oder auch in Abgrenzung zu diesen) hat sich in dir der Glaubenssatz festgesetzt: "Nur wer seinen Reichtum zur Schau stellt, bekommt Respekt" - oder etwas ähnliches. Dein Ur-Instinkt vereinfacht das Ganze, passt es auf seine "Erfahrungen" an und macht daraus: "Ich muss protzen, sonst sterb ich." Solange dein Verstand nicht bewusst einschreitet und diese Verbindung kappt, setzt dein Unterbewusstsein alles daran, das zu verhindern. Daher kommt der Drang nach Prunk.

Der Knackpunkt ist: Der Glaubenssatz, der sich in dir festgesetzt hat, ist falsch. Respekt, Sicherheit, Anerkennung, Gruppengefühl oder auch Sex - denn auch ein Glaubenssatz wie "nur wer viel Geld hat, kriegt einen guten Partner" kann mit reinspielen - all das gibt es auch unter anderen Bedingungen. Es ist deine Entscheidung, welchen Weg du gehen willst. Ich empfehle dir, dich mit Alternativen zu beschäftigen, denn sonst ist dein Glück schrecklich abhängig. Ein Kratzer im Lack, vielleicht gar eine Pfändung, weil du nicht mit Geld umgehen kannst, oder der Nachbar hat den neueren Schlitten und du kannst da nicht mitziehen - und dein schönes Auto verliert seinen Effekt. Kurzlebiges, wenig zufriedenstellendes, abhängiges Glück. Kannst du machen, ist halt nicht sonderlich effektiv. Mein Vorschlag: lerne, die Sicherheit, die dir im Moment fehlt, auf andere Weise zu generieren, durch Selbstbewusstsein, ein gutes Umfeld und das Leben im Einklang mit deinen Werten. Das kannst du nicht so leicht verlieren und es schafft die Basis für mehr.

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Was ich bei deinen Ideen vermute ist der Hintergrundgedanke einer Auszeit. Ich würde noch einen Schritt weitergehen und sagen: gestalte deinen Alltag bereits sinnvoll, dann musst du gar keine Auszeiten nehmen. Ist am Anfang auch ganz schön anstrengend, wird aber immer leichter, und ist eine super Basis für alles andere.

Ich bin selbstständig und will gar nicht mehr angestellt sein, ich arbeite mich lieber zum Erfolg in meinem Gebiet durch, statt einen Job zu machen, der mir nicht liegt, und dafür einen Ausgleich zu suchen. Selbstständigkeit ist sicher nicht für jeden was, aber auch im "klassischen" Angestelltendasein gibt es viel mehr Möglichkeiten, als bloß "Dienst nach Vorschrift" zu schieben.

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Vielleicht kannst du dich für Förderprogramme bewerben? Oft gibt es für finanzschwache Familien Unterstützung, frag doch mal bei der Schule, die den Austausch anbietet, nach.

Ansonsten: rechne doch mal runter. 2000€ durch 365 Tage sind etwas mehr als 5€ am Tag. Warum sollten Minijobs nicht funktionieren? Du kannst ja auch in der Nachbarschaft rumfragen, so im Sinne von "Hallo, ich möchte mir das Geld verdienen, um an einem Schüleraustausch teilzunehmen, kann ich Sie bei irgendetwas unterstützen?" Es gibt auch Hilfsportale im Internet, und du kannst bei Ebay Kleinanzeigen inserieren.

Die Frage ist halt: wie wichtig ist es dir? Wenn es dein absoluter Traum ist und du alles daran setzen willst, wird es leicht, etwas zu finden, was du tun kannst. Wenn du das Geld mal eben schnell zusammenbringen und den Rest des Jahres entspannen willst, wird es schwieriger.

Wichtig ist auch deine eigene Disziplin. Kannst du dir selbst vertrauen, dass du das Geld, das du verdienst, konsequent für den Austausch sparst? Oder wirst du es beim Anblick des neuesten Smartphones gleich wieder ausgeben? Das ist alles ok, es ist deine Entscheidung, wichtig ist bloß, dir darüber vorher Gedanken zu machen, und auch wirklich eine Entscheidung zu treffen, sonst stehst du am Ende da und ärgerst dich.

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Kommt drauf an, wer es ist, und wie wichtig es dir ist. Du kannst natürlich versuchen, auf jeden Menschen empathisch zu reagieren, aber das ist was für Fortgeschrittene. Ich würde erstmal differenzieren: Wenn es ein Werbeanruf ist, auflegen. Magst du denjenigen vielleicht nicht sonderlich, aber du musst noch Dinge klären und z.B. ein Geschäft abschließen, dass dir wichtig ist, freundlich bleiben, auf eine Lösung hinarbeiten und zukünftig keine Geschäfte mehr mit dieser Person machen. Ist es jemand, den du eigentlich gut kennst und wertschätzt, und der gerade nur eine schlechte Phase hat, ruhig bleiben, die Bedürfnisse dahinter rauszuhören versuchen und empathisch darauf eingehen. Sprich: prüfen, was derjenige braucht, was du brauchst, und nach einer Möglichkeit suchen, beides miteinander in Verbindung zu bringen.

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Angst.

Angst davor, nicht ok zu sein. Ausgenutzt zu werden, wenn man sich öffnet. Ausgelacht zu werden, wenn man etwas Neues versucht. Ausgestoßen zu werden, wenn man zu dem steht, was man liebt. Überhaupt zu lieben, weil man verletzt werden könnte. Schwach auszusehen, wenn man freundlich ist. Ohnmächtig zu sein, während einem alles weggenommen wird.

Angst ist es, die zu all den von dir genannten Dingen führt. Angst davor, dass eine angebliche Ordnung ausgehebelt wird und dass man in der Konsequenz zu leiden hat.

Angst, zu kurz zu kommen.

Angst, zu prüfen, wie man sich fühlt, und vielleicht feststellen zu müssen, dass man Angst hat.

Versteh mich nicht falsch, Angst hat ihre Berechtigung, sonst wären wir sicher schon längst ausgestorben. Aber so, wie sie praktiziert wird, gefördert wird, wie viele Menschen sie als Teil ihres Lebens akzeptiert haben und verteidigen, ist sie sehr, sehr schädlich. Für unsere Gesellschaft und die ganze Welt.

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Ich war lange Single und fand es zwischendurch wirklich schlimm. Entspannt hat sich alles erst, als ich angefangen hab, mit mir selbst mehr in Beziehung zu treten, mit mir ins Reine zu kommen und mich selbst zu lieben. Dann war ich auch bereit dazu, mich auf eine wirklich gute Beziehung einzulassen, statt in der Diskrepanz zu leben von "ich will irgendwen - aber nicht irgendwen". Inzwischen bin ich übrigens glücklich verheiratet.

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Ich bin Schriftstellerin und habe zwar Germanistik studiert, aber die wichtigsten Dinge für meinen Beruf hab ich dort nicht gelernt, das hab ich mir alles später angeeignet. Autor ist auch nicht gleich Autor. Willst du Verlagsautor werden, Selfpublisher, Hybridautor? Willst du die Massen ansprechen oder nur eine bestimmte Nische? Geht es dir darum, irgendwie damit Geld zu verdienen, oder willst du deine Botschaft mit der Welt teilen? Reicht es dir, Bücher nach Rezept zu schreiben, willst du große Literatur produzieren oder deine Kreativität ausleben, oder vielleicht eine Mischung? In welchem Verhältnis?

Du musst darauf nicht sofort Antworten haben, sowas kristallisiert sich auch mit der Zeit raus, ich empfehle bloß, nicht anzunehmen, dass du etwas studierst und dann fertig bist mit der Berufswahl. Mit dieser Einstellung musst du sehr viel Glück haben, um als Autor erfolgreich zu sein.

Mein Tipp: Lies Bücher von Autoren. Jede größere Bibliothek hat ein Regal mit Büchern zum Thema "Kreatives Schreiben". Informiere dich erstmal, was Autor sein für andere bedeutet, und prüfe anhand dessen, was es für dich bedeutet. Wessen Aussagen stimmst du zu, welche sind nicht dein Ding? Ich finde zum Beispiel gar nicht, dass man als Autor irgendwie kaputt sein muss, manche sehen das so. Ich finde auch nicht, dass mein Leben nur in Ordnung ist, wenn ich es auf die Titelseite einer Zeitung geschafft oder einen Literaturpreis bekommen habe. Ich liebe es, meine Ideen in einer ansprechenden Form aufs Papier zu bringen, dazu gehört Handwerk, das sich zu lernen lohnt, trotzdem muss man nicht allen Regeln folgen, man sollte sie nur kennen und bewusst brechen. Und man kann auch ein Buch schreiben, was vielen Menschen Freude macht, ohne alle Regeln zu kennen, das sollte bloß kein Dauerzustand sein.

Und was die Angst angeht, etwas falsch zu machen: die lohnt sich nicht. Ja, es wäre manchmal hilfreich, wenn sich mehr Autoren über die Qualität ihrer Arbeit Gedanken machen würden, aber meiner Ansicht nach werden Fehler in unserer Leistungsgesellschaft falsch bewertet. Erfolgreiche Menschen machen nicht weniger Fehler, sie machen mehr - und lernen draus. Das ist der Knackpunkt. Lerne, nicht nur nach Lehrplan, sondern vor allem über dich.

Zum Abschluss noch ein paar konkrete Empfehlungen:

Uschtrin Autorenhandbuch (wenn du weißt, dass du wirklich Autor sein willst, ansonsten lass davon erstmal die Finger, es ist zu speziell); Ray Bradbury: Zen in der Kunst des Schreibens; Diana Hillebrand: Heute schon geschrieben (für konkrete Tipps rund um das Handwerk des Schreibens); L.C. Frey: Story Turbo (fürs Plotten)

Wenn du Zeitschriften magst, könnte die "Federwelt" oder der "Selfpublisher" was für dich sein.

Als Kurs kannst du ja mal schauen, ob "Schreibglück" von Veit Lindau was für dich ist.

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Was bei deiner Frage fehlt, ist die Frage. Suchst du nach einer Lösung? Oder willst du dich in erster Linie auskotzen?

Da ich glaube, dass zumindest ein Teil von dir ernsthaft an einer Lösung interessiert ist, hier mein Tipp für dich: übe dich darin, deinen Groll loszulassen. Du hast eine Mauer aus "die anderen sind schuld" um dich herum errichtet, die dir geholfen hat, dich sicher zu fühlen, aber jetzt blockiert sie dich selbst. Das ist ganz normal, viele Menschen machen das so, es ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der leider nicht ganz ausgereift ist. Das Gute ist: du hast die Macht darüber. Du kannst selbst entscheiden, wie du auf die Umstände reagierst. Dein Gehirn ist eine hocheffiziente Beweisführungsmaschine: solange du der Überzeugung bist, dass sich alles gegen dich verschworen hat, wirst du immer wieder versagen, weil dein Geist darauf eingestellt ist, nach Bestätigung für seine Annahmen zu suchen. Ändere deine Annahmen - nicht alle auf einmal, das funktioniert nicht, aber ersetze z.B. den Glaubenssatz "niemand versteht mich" durch "mein Talent kann erst gesehen werden, wenn ich bereit bin, es auf eine gute Weise mit anderen zu teilen" - such nach einer Formulierung, die sich für dich zumindest halbwegs richtig anhört, dann ist dein Gehirn eher bereit, sich daran zu gewöhnen. Du wirst sehen: mit der Zeit hast du auch mehr "Glück".

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Es gibt mehrere Möglichkeiten, ich vermute, es geht dir ähnlich wie mir früher: ein Teil von dir sieht deine Stärken, ein anderer Teil hat aber Zweifel und stuft dich absichtlich zurück, weil er Angst davor hat, zu sichtbar zu sein. Stark zu sein kann Stress bedeuten, du wirst mehr kritisiert, deine Fehler haben größere Konsequenzen, es kann passieren, dass du manche Menschen abschreckst und vielleicht sogar gegen dich aufbringst. Mein Tipp: tu es trotzdem. Freundlich, aber bestimmt. Vertrau dem, was dein Herz dir sagt, es weiß besser über dich Bescheid als die Menschen, die dir auch noch so gut gemeinte Ratschläge geben. Prüfe gründlich, was eine echte Bestärkung, was Schmeichelei, was deinem Weg dienlich und was hinderlich ist, und entspann dich. Selbstliebe bremst dich vielleicht eine kurze Zeit lang aus, weil sie dich darin blockiert, so zu sein, wie andere dich haben wollen, aber sobald du den Gedanken loslässt, dass du nicht ok bist, so wie du bist, geht dein Erfolgsweg los, und mit jedem Schritt, der sich richtig anfühlt, wird auch die Unsicherheit geringer, und irgendwann merkst du, dass du wirklich stark bist.

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Haben es Mädchen morgens bei der Körperpflege leichter als Männer weil sie sich nie rasieren müssen?

Wenn man morgens aufsteht aus dem Bett muss man sich jedes mal erst frisch machen also ins Bad und Männer müssen sich täglich rasieren und schwitzen auch mehr und riechen stärker und müssen duschen, rasieren, Haare kämmen und stylen, Nägel schneiden ab und zu, Zähne putzen, aufs WC gehen, Deo benutzen und anziehen Körperhaare lassen Männer meist stehen

dagegen Mädchen/Frauen haben ja keinen Bartwuchs und stehen auf und sind praktisch schon fertig und frisch immer ohne Bart

und der weibliche Körper ist auch fast völlig glatt, sauber und unbehaart aber es gibt ja das Beine rasieren für Damen. Haben also auch Damen hässliche Körperhaare und nur an den Unterbeinen oder auch sonst wo am ganzen Körper?

weil zb Blondinen haben meist einen völlig glatten, haarlosen, makellosen Körper und sind dadurch immer perfekt gepflegt nur schwarzhaarige Frauen haben auch Behaarung am Körper zb Damenbart, Wangen, Nacken, Arme, Beine

Frauen gehen auch duschen und müssen die Haare erst richten, Zähne putzen, Deo oder Parfüm zb, WC Gang, und so Dinge wie Nagellack, Ohrringe, Schmuck zb

weil ich denke immer Mädchen haben es wesentlich einfacher weil sie keine Körperbehaarung haben und so morgens ohne lästiges rasieren sofort fertig sind weil Mädchen wirken immer perfekt sauber und gepflegt. Aber müssen sie dafür auch jeden Morgen was tun oder stehen sie so schon immer auf?

zb Schauspielerinnen müssen auch in die Maske und Männer wie zb Obdachlose wirken ohne Körperpflege sehr schnell ungepflegt mit Bartwuchs und fettigen Haaren durch die männlichen Hormone. Und Mädchen sind immer leicht, frisch, sauber, duftend, glatt, bildhübsch da sie kein Testosteron haben

zwar haben manche Mädchen auch mehr Testosteron was zu starker Scham und Achselbehaarung, auch zu Akne im Gesicht, fettigen Haaren führt und auch Haare an Beinen, Armen, Brust, Rücken bringen kann doch meist ist der weibliche Körper neben Scham und Achseln völlig glatt und rein und müffelt auch kaum durch Schweiß zb nur die Periode kann riechen

Also stimmt das, sind Mädchen immer bildhübsch und müssen morgens kaum was dafür tun (sicher sexy stylen ja aber keine mühsame, lästige Haarentfernung)

Lippenstift, Eyeliner, Rouge zb muss ja nicht sein weil Mädchen sehen auch in Natur immer perfekt bildhübsch aus und wissen sie das auch? :)

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Frauen haben auch Körperbehaarung, Schweiß, Pickel, Falten, usw.

Dieses Gefühl von "die anderen haben es ja leicht, bei denen ist ja alles schon toll" haben viele Menschen, egal welchen Geschlechts. Geh doch mal von der anderen Seite an das Thema heran: wie kommst du darauf, dass du nicht vollkommen in Ordnung bist, so wie du bist? Genau so wie du denken viele Mädchen auch. Und dann gibt es noch die, die Körperpflege betreiben, weil sie genau wissen, wie super sie auch ohne sie aussehen, und das ganz bewusst und aus freien Stücken noch steigern wollen. Das nennt sich dann Stil. Aber die meisten tun es, weil sie sich für nicht gut genug halten. Das hat rein gar nichts mit irgendwelchen Hormonen zu tun. Klar gibt es Unterschiede in der Menge oder der Farbe der Haare, im genauen Geruch, aber jeder Mensch kann sich hässlich oder schön fühlen, oder auch schlampig oder gepflegt sein.

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Dies ist bereits meine Einstellung, deshalb ermutigt es mich insofern, als ich mich damit bestätigt fühle.

Tipp: Wenn du das Gedicht hier mit reinstellst, kriegst du wahrscheinlich auch mehr Antworten.

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