Unsere Katze trauert und nach dem Tod einer anderen Katze und zieht sich zurück-Was können wir tun?

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11 Antworten

Da hilft wohl leider nur, dass Ihr ihr Zeit lasst, wenn sie Eure Nähe sucht, ihr diese aus gebt (vielleicht dabei ein bisschen Futter zu reichen versucht?) und darauf achtet, dass sie nicht zu sehr abmagert. Meist geht das dann auch wieder vorbei, auch wenn es dem Menschen natürlich weh tut, das Tier so leiden zu sehen, werdet Ihr nicht viel machen können.

Auch DH ! Habe selber zwei Kätzchen und kann den Kummer verstehen !

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@Kapstadt

Ich habe leider keine Pelznase(n), aber ich mag die Tiere und die Antwort kam einfach mal aus dem Bauch heraus.

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Wichtig ist, wenn du ihr eine neue Katze dazuholst, dass du etwas wartest und auch dann vorsichtig bist, denn erst wird die Katze ihr Revier nicht mit der neuen teilen wollen also behuddelt sie auch nicht zu sehr weil sie trauert sondern lasst ihr erstmal ruhe...wenn sie wieder runter gekommen ist, könnt ihr überlegen noch eine dazuzuholen...

sie zeigt es euch/dir ja, mal braucht sie nähe, mal abstand. respektiert dies, ab und an mal versuchen zum spiel animieren... ansonsten, du schreibst, sie sei noch jung, überlegt mal, ob ihr ihr einen neuen lebensgefährten/spielpartner dazu nimmt. der hunger wird wieder kommen, das ist die regel. nimmt sie aber bedenkich an gewicht ab und trinkt auch kein wasser mehr, gehe mal zum tierarzt mit ihr.

DH

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Mein Kater musste vor 3 Wochen den Tod seiner Schwester, mit der er sein ganzes Leben zusammen war (11 Jahre lang) erleben. Sie ist unglücklich vom Dach gefallen. Die beiden sind Freigänger und waren immer miteinander draußen und jetzt sitzt er stundenlang auf dem Balkon in der Nähe der Stelle wo sie runtergefallen ist und starrt nach unten. Drinnen schwankt er zwischen total anhänglich und abweisend. Soll ich ihm eine neue Gefährtin (auch Freigängerin) dazu holen oder nicht oder vielleicht noch etwas warten?

tiere trauern gnauso wie menschen. die einen brauchen mehr, die anderen weniger zeit. trauer ist nichts schlechtes, sie dient zur verarbeitung. lass deine katze trauern. beschäftige dich mit ihr. ich würde ihr die zeit geben die sie braucht und nicht gleich mit einer neuen katze auffahren. wenn sie mal ein bisschen weniger frisst, macht das bei den meisten katzen nichts. sollte sie jedoch tagelang nicht fressen, versuch sie mit etwas sahne, milch oder beides verdünnt zu überlisten. sonst musst du zum tierarzt an die infusion mit ihr. das kommt aber selten vor, meistens erholen sich auch trauernde tiere nach ein paar tagen vom ersten schock. ich wünsche dir geduld und vertrauen in deine katze.

Ich würde auch eine neue möglichst auch noch junge Katze, wenn es geht, aus dem Tierheim, dazu nehmen. Dann ist sie abgelenkt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Katzen lange trauern. Anfang des Jahres verstarb eine Ältere unserer Katzen, eine andere war in den letzten Wochen immer mit ihr in einem Extrazimmer zusammen. Nach dem Tod der alten Katze lief die andere durchs ganze Haus die eine suchen, und sie setzte sich im Garten stundenlang auf die Stelle, wo die eine beerdigt ist. Bis heute noch will unsere Katze nur noch in den Raum, wo sie mit der anderen zusammen war, die beiden waren nicht miteinander aufgewachsen, und genug andere Kameraden für sie haben wir auch. Bei einer noch so jungen Katze wie der Deinen wird ein Spielkamerad sicher die Lösung sein.

Geduld haben und die Katze in Ruhe trauern lassen - in der Zwischenzeit besonders lieb zu ihr sein, sie viel streicheln und verwöhnen und ihr zeigen, dass sie nicht allein ist.

Meine Jenny hat ein ganzes Jahr um ihren Lebensgefährten Dschinghi getrauert - dann war sie noch schmusiger mit uns, als vorher schon.

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also erstmal find ich - außer bei einigen Rassekatzen, z.B. Perser - die Wohnungshaltung Tierquälerei! Katzen lieben es zu streunen und man nimmt ihnen eigentlich ihren Lebensinhalt, wenn man sie in die Wohnung sperrt!

Aber das nur nebenbei..

Wenn die übriggebliebene Katze noch jung ist, besorg dir doch unbedingt eine neue dazu! Wenn schon nur in der Wohnung, dann wenigstens mit Kumpel!

würde ihr eine neue Katze dazuholen.Am besten ein Junges,da ist die Eingewöhnung leichter.

hol euch noch ne zweite dazu, das kleine ding wird die große aufmuntern und zum spielen motivieren.

Laß ihr eine Trauerzeit. Wenn die vorbei ist, wird sich die Katze auch wieder normalisieren. ...Oder besorg ihr einen neuen Spielgefährten aus dem Tierheim. Am besten etwas jünger als sie selber ist, dann hat sie was zum bemuttern.

DH

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