Tochter schwanger mit 15. Erfahrungen Abtreibung

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17 Antworten

  • Ich verstehe nicht recht, was die Frage beabsichtigt.
  • Du solltest fördern und unterstützten, dass die 15-jährige, ungewollte Teenager-Schwangerschaft abgebrochen wird, den sonst verpfuscht sich das Mädchen das ganze Leben und alle Zukunftschancen. Eine so frühe ungewollte Schwangerschaft nützt absolut niemanden.
  • Eine Frau entscheidet ALLEINE darüber, ob sie eine Schwangerschaft austragen will oder nicht. Wenn sich Eure Tochter klar gegen die ungewollte Schwangerschaft entschieden hat, dann solltet ihr das akzeptieren und erleichtert fördern. Zumindest solltet Ihr auf keinen Fall dagegen agitieren oder Eurer Tochter die Entscheidung zum Abbruch noch schwieriger machen.
  • Schwangerschaftsabbrüche schaden einem 15-jährigen Mädchen nicht körperlich und wenn es Beistand erhält auch nicht psychisch. Postabortive Traumata stammen einzig daher, dass man dem Mädchen einredet, es würde etwas falsches oder unmoralisches tun. Dies ist jedoch nicht der Fall. Eine ungewollte Teenager-Schwangerschaft abzubrechen ist die richtige, empfehlenswerte, moralisch einwandfreie und gestzlich erlaubte Reaktion.
  • Ein so früher Mutterschaft wird es deutlich unwahrscheinlicher machen, dass sie jemals die schulische und berufliche Karriere macht, die sie sich wünscht, dass sie jemals eine intakte, dauerhafte Beziehung mit einem Wunschpartner eingeht und dass ihr Kind in einer intakten Familie aufwächst. Ungewollte Teenager-Schwangerschaften sind rundherum nicht empfehlswert und sollten abgebrochen werden.
  • Wenn Frauen mit sich im Reinen sind und die Schwangerschaft aus freiem Willen und unter allen offenen Optionen abbrechen, dann kommt es so gut wie nie zu psychischen Problemen -- Probleme entstehen nur dann, wenn dem Mädchen die Probleme eingeredet werden, z.B. aufgrund von religiösen oder ideologischen Moralisieren. Wenn dem Mädchen klar kommuniziert wird, dass ein frühe Embryo noch kein Kind, keine Person ist, noch kein Empfinden hat, dass jede Frau die freie Wahl hat, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und Abbrüche eine legitime und gute Möglichkeit sind, so einen Fehler auszugleichen, dann wird das Mädchen auch keinerlei psychische Probleme haben. Es ist bekannt, dass in Gesellschaften, in denen Abtreibung anerkannt ist, postabortive Traumata quasi gar nicht kennen.
  • Gesundheitsrisiken von Schwangerschaften und Geburten sind erheblich höher als die von Abbrüchen. Das gleiche gilt für Schmerzen und körperliche Belastung.
  • Auch die psychische Belastungen, mit 15 offen zu einer ungewollten Schwangerschaft stehen zu müssen, schwanger zur Schule zu gehen und schwanger mit dem sozialen Umfeld agieren zu müssen, mit 15 schwanger zu sein und alle Familie, Nachbarn, Mitschüler sehen und wissen es, sind enorm -- ganz zu schweigen von dem Elend, als alleinerziehende Mutter mit 15 für ein Baby sorgen zu müssen und die eigene Kindheit zu verlieren und in der Freizeit extrem stark eingeschränkt zu sein.
  • Die psychischen Folgen einer früher Schwangerschaft und Mutterschaft sind EXTREM -- ungleich höher als die eines Abbruchs, der in freien Willen und mit Förderungen und Beistand durchgezogen wird.
  • Wenn Du das beste für Deine Tochter willst, dann unterstütze sie beim Abbruch.
  • Deine Tochter muss jetzt SEHR SCHNELL werden, braucht den Beratungsschein und sollte so schnell wie möglich einen Abbruch ausführen lassen. Fördere sie dabei!
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@Kajjo

Mal ein kleiner Denkanstoß: Wenn man einem Menschen von klein auf eintrichtert "Mord ist nichts schlimmes,hab kein schlechtes Gewissen deswegen" macht das einen Mord dann weniger schlimm? Darf man dann mit gutem Gewissen einen anderen Menschen abstechen? Laut deiner Meinung müsste das ja gehen...denn> Probleme entstehen nur dann, wenn dem Mädchen die Probleme eingeredet werden, z.B. aufgrund von religiösen oder ideologischen Moralisieren. Wenn dem Mädchen klar kommuniziert wird, dass ein frühe Embryo noch kein Kind, keine Person ist, noch kein Empfinden hat, dass jede Frau die freie Wahl hat, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und Abbrüche eine legitime und gute Möglichkeit sind, so einen Fehler auszugleichen, dann wird das Mädchen auch keinerlei psychische Probleme haben. Es ist bekannt, dass in Gesellschaften, in denen Abtreibung anerkannt ist, postabortive Traumata quasi gar nicht kennen.

Ist ja das selbe Prinzip...von klein auf eintrichtern dass etwas nicht schlimm ist um etwas, dass eigentlich schlimm ist, als harmlos hin zu stellen.

Deine Aussage kann man sehr gut auf andere Dinge übertragen.

Wenn in einer Gesellschaft Mord als nicht schlimm angesehen wird, gibt es da auch keine Menschen die wegen Mord ein schlechtes Gewissen haben.

Das schlechte Gewissen nach einer Abtreibung muss nicht eingeredet werden...bei jedem normalen Menschen kommt es von selbst....beim einen früher beim anderen später.

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@Gewitterhexe89

Liebe Gewitterhexe, Dein Vergleich hinkt und das gewaltig. Du und ich haben nämlich zwei völlig verschiedene Themen diskutiert:

  • Dir geht es darum, ob Abtreibung moralisch erlaubt ist oder nicht -- und Du hast natürlich recht, dass man Moral beeinflussen kann. Das ist in bedeutenden Teilen sogar regelrecht das Wesen von Moral und Religion, nämlich dass solche Ansichten mit Erziehung, Prägung, Vorbildern, sozialem Umfeld und der Gesellschaft zu tun haben. Natürlich ist es so, dass die Einstellung z.B. bezüglich Todesstrafe, Krieg, Mord, aber auch Diebstahl und allgemeine Ehrlichkeit und Gerechtigkeit beeinflussbar ist.
  • Mir ging es dagegen um den Punkt, dass angeblich durch Schwangerschaftsabbrüche postabortive psychische Traumata verursacht werden. Das ist zunächst gar kein moralisch wertendes Thema, sondern ein rein medizinisch-psychologisches. Und da liegen die Fakten klar auf dem Tisch: Postaboritve Traumata entstehen dadurch, dass man den Patienten diese Probleme einredet, nämlich ein Verhalten als moralisch falsch darstellt und verdammt und das Handeln verurteilt, von Embyonen als Babys und Kindern spricht und so weiter. Fakt ist, dass Traumata nur dann entstehen, wenn man Abbrüche verurteilt. Die Gegner verursachen die Leiden der Frauen selbst und verwenden das dann perfider Weise auch noch als Gegenargument. Heuchelei pur!

Ich finde es immer wieder weit unter der Gürtellinie, Schwangerschaftsabbrüche, die Mädchen in Not aus einer Zwangslage befreien, mit Straftaten wie Mord zu vergleichen. Das ist einfach nicht sachlich, nicht anständig und nicht weiterführend für eine ehrliche und zielgerichtete Diskussion.


  • Meines Erachtens ist ein Kernpunkt der gesellschaftlichen und gesetzlichen Kontroverse zum Schwangerschaftsabbruch die Frage, inwiefern für alle dieselbe Moral zu gelten hat und inwiefern man Bürgern eine bestimmte Moral vorschreiben darf. Als Vertreter der pro-choice-Fraktion setze ich dabei auf Toleranz und Pluralität.
  • Wenn jemand sagt, er könne aus moralischen Gründen nicht abtreiben und er hielte Abbrüche für verwerflich und falsch, so ist das seine freie Wahl und gewiss muss er das Recht haben, nicht an Schwangerschaftsabbrüchen beteiligt zu sein. Ich würde niemals versuchen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, sondern seine Entscheidung und seine Moral tolerieren.
  • Wenn jemand umgekehrt sagt, er könne Schwangerschaftsabbrüche mit seinem Gewissen vereinbaren, so ist auch das seine freie Wahl und gewiss sollte er das Recht haben, Schwangerschaftsabbrüche durchführen zu lassen. Ich würde auch hier niemals versuchen, seine moralische Einschätzung bezüglich Abtreibung zu verurteilen, sondern seine Moral tolerieren.
  • Die Kontroverse hier bei GuteFrage.net, aber auch generell in der Gesellschaft, entsteht vorallem dadurch, dass Abtreibungsgegner partout wollen, dass ihre Ablehnung der Maßstab für alle wird. Umgekehrt fordert aber kein pro-choice-Befürworter, dass jemand abtreibt, der dies nicht will, ja nicht einmal, dass der andere Abtreibung für legitim hält. Die pro-choice-Fraktion möchte nur für sich selbst das Recht haben, nach der eigenen Moral zu entscheiden, andere sollen davon gar nicht betroffen sein.
  • Gerade wenn moralische Ansichten, wie die kategorische Ablehnung von Schwangerschaftsabbrüchen, vorrangig auf religiösen Überzeugungen basieren, ist es für mich persönlich nicht akzeptabel, dass Bürger, die eben nicht jene religiöse Überzeugung teilen, ihr Handeln ebenfalls nach den moralischen Maßstäben der religiös motivierten Gegener der Abtreibung richten müssen. Soll doch jeder nach seiner Facon selig weden bitte, aber nicht nach verordneter Moral und Religion.
  • Ich bin fest überzeugt, dass diese Frage des moralischen Maßstabs im Zentrum der Kontroverse liegt. Persönlich bin ich daher der Meinung, dass man bei Fragen nach Schwangerschaftsabbrüchen einerseits stets mit nüchternen Fakten antworten sollte und andererseits betonen sollte, dass die moralische Komponente eine rein persönliche Meinung ist.
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@Kajjo

Womit wir wieder, bei dem von mir angesprochenen, Punkt wären.

Du schreibst dass jeder selbst entscheiden kann was er unter Moral versteht. Wenn nun ein Mensch entscheidet "Mord ist laut meiner Moralvorstellung absolut vertretbar", ist es dann auch ok für dich? Denkst du dann auch "Jeder darf frei entscheiden welche moralischen Ansichten er hat"? Gibt es nicht auch einfach Dinge die ein moralisches No-Go bleiben sollten?

Ein Dieb ,der für sich entscheidet" Diebstahl ist nichts schlimmes" ist dennoch ein Dieb! Ein Mörder der für sich entscheidet"Mord ist für mich moralisch vertretbar" ist dennoch ein Mörder! Die Moral in den Köpfen schwangerer Frauen ausschalten zu wollen kann auf Dauer nicht gut sein. Irgendwann wird es nicht mehr nur Abtreibung sein,die moralisch vertretbar geworden ist.Dann werden noch ganz andere Dinge,fern ab jeder Moral, gemacht werden. Ich sag ja nur 'Designerbabys'! Noch ein Tabu....wenn aber in Zukunft weiter, jede noch so abartige Moralvorstellung akzeptiert wird, wird das bald Alltag sein.....ich mein ist ja nix dabei....hey Moral ist ein dehnbarer Begriff....schei* auf die Moral...mach jeder was er denkt!

Übrigens:Ich bin NICHT gläubig.

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@Gewitterhexe89

Du sprichst einen wahren und wichtigen Punkt an, nämlich inwieweit Moral einheitlich sein muss bzw. inwieweit Moral verhandelbar oder variabel sein darf. Diesen Punkt sehe ich auch und natürlich bin ich kein Vertreter von "jedem seine eigene Moral", denn das käme eher "keiner Moral" gleich.

Moral ist eine gesellschaftliche Übereinkunft und nur wenn sich viele auf die gleiche Moral festlegen, nützt sie überhaupt im gesellschaftlichen, ordnenden, Sicherheit und Zusammenhalt schaffenden Sinne.

Allerdings ist genau dieses "Festlegen" der kritische Punkt bei der Sache und offensichtlich erfordert er eine gewisse Einheit und Gleichheit innerhalb einer Gesellschaft, um erfolgreich umgesetzt werden zu können. In Bezug auf Religion ist diese Gleichheit zum Beispiel nicht mehr gegeben. Daher kommt es immer wieder zu Kontroversen zwischen jenen, die Glauben nutzen, um bestimmte Regeln festzulegen und den anderen, die Gott oder Glauben nicht als Maßstab anerkennen.

Ich habe im vorigen Kommentar keine Individualmoral fordern wollen, wohl aber eine Moral, die dem skäkularen Staat gerecht wird und sich nicht auf Gott oder Glaubensvorstellungen beruft. Der Konsens einer Moral kann in einer Gesellschaft nur das umfassen, wo sich alle einig sind und dies ist offensichtlich bei Schwangerschaftsabbruch nicht der Fall -- daher muss man eben konsequent sein und solche Regeln ausnehmen und es den jeweiligen Gesellschaftsanteilen überlassen, Teilregelungen für sich zu finden, aber nicht die eigene Meinung für alle durchsetzen zu wollen. Ich sehe auch keine Tendenz zur "Egal-Mentalität", nur weil bestimmte religiös motivierte Moralthesen nicht von Nichtgläubigen übernommen werden.

Wer für Religionsfreiheit eintritt, muss auch den Fall der Freiheit von Religion einkalkulieren und wer Religionsfreiheit verwirklichen will, muss akzeptieren, dass der moralische Konsens einer Gesellschaft säkular sein muss und Gläubige ihre eigenen Zusatzregeln gerne als Teilgemeinschaft leben können, jedoch nicht als Maßstab für alle hernehmen sollten.

Du hast recht, dass es in Deutschland durchaus Subkulturen gibt, für die Ehrenmorde in Ordnung sind, oder Subkulturen, für die es in Ordnung ist, andere zu bestehlen. Die mehrheitliche Gesellschaft wird dies natürlich verurteilen und auf ihren Moralvorstellungen beharren -- in diesem Falle dürften wir beide uns einig sein. Dennoch muss man sich fragen, ob man nicht das Innenleben von anderen Gruppen tolerieren muss, solange man selbst davon nicht betroffen ist, oder wo die Grenzen sind, anderen Subkulturen nicht hineinzureden. Für mich ist die offensichtliche Grenze, dass die eigene Teilgesellschaft von dem Verhalten der anderen nicht betroffen oder bedroht sein darf -- was sie beim Diebstahl gegenüber Dritten zum Beispiel wäre.

Gewiss möchte jeder gerne, dass er die eigene Kultur und Moral zum Maßstab für alle erheben darf und sich dann auch alle an die eigenen Vorstellungen halten. Ich denke, dies ist nur richtig, wenn man davon betroffen wäre, nicht aber, wenn tatsächlich nur die Lebensumstände der anderen betroffen wären, aber nicht die eigenen.

Zusammenleben erfordert gemeinsame Moralvorstellungen -- aber nur dort, wo das Handeln der anderen mich irgendwie betrifft.

Zurück zum Schwangerschaftsabbruch: Es kann Dritten völlig egal sein, wie eine Frau über ihren eigenen Körper bestimmt. Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit sind ganz wesentliche Grundrechte und Menschenrechte.

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@Kajjo

Es kann Dritten egal sein ob eine Frau abtreibt oder nicht...das stimmt...aber SOLLTE es Dritten egal sein? Ich persönlich glaube nicht.

Mir persönlich wird es nie egal sein ob eine Frau ihr ungeborenes abtreibt. Zum einen weil ich nicht , blind, stumm und taub dabei stehen und hinnehmen möchte dass ein ungeborenes stirbt. Ich fühle mich einfach dazu verpflichtet meine Stimme denen zu geben die noch nicht für sich selbst sprechen können. Bei mir ist eben immer die Hoffnung da. Die Hoffnung FÜR dieses kleine Leben das leider viel zu wenig wertgeschätzt wird.

Außerdem sehe ich auch die schwangere....oft werden Frauen zu Abtreibungen gezwungen oder gedrängt. Oft treiben Frauen(und auch gerade junge Mädchen) einfach nur ab weil sie in Ihrer Verzweiflung keine andere Lösung sehen. Klar gibt es auch Frauen die ganz bewusst und gut durchdacht handeln doch solchen bin ich bisher noch nicht begegnet. Bisher bin ich nur Frauen begegnet die ihre Abtreibung verfluchen und alles dafür getan hätten wenn jemand da gewesen wäre und gesagt hätte "moment,überleg was du tust!".

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@Gewitterhexe89

Ja, es sollte Dritten egal sein, wenn eine Frau selbstbestimmt über ihren eigenen Körper entscheidet und einen Schwangerschaftsabbruch wählt. Wenn sie Hilfe sucht, sollte man sie bieten, aber man sollte sich nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, wenn sie genau weiß, was sie will.

Ich halte es wirklich nicht für unmoralisch oder falsch, einen frühen Embryo abzutreiben. Es ist ein Zellklumpen ohne Bewusstsein, ohne Persönlichkeit, ohne Schmerzempfinden. Ein Embryo ist noch keine Person, nur weil er mal einer werden wird. Er ist kein Baby, kein Kind. Man muss sich mal vor Augen halten, von was für einem frühen, unreifen Zustand wir da sprechen und wie klein, wie wenig entwickelt so ein Embryo in einer frühen Schwangerschaft ist.

Embryos können nicht einfach nur "leider nicht für sich selbst sprechen", sondern sie haben noch gar keine Gedanken, kein Bewusstsein, keine Persönlichkeit, kein Willen, keine Schmerzen, kein Ich.

Wahnsinnig viele Frauen haben frühe Fehlgeburten und diese ganze Diskussion um den Wert und Status eines Embryos macht es nicht leichter, die Natur zu akzeptieren und hinzunehmen, dass frühe Embryonen nun mal recht häufig noch abgehen. So ist die Natur -- dabei sterben keine "Babys", sondern es gehen Embryonen ab. Das ist ein Unterschied und dem muss man bei Fehlgeburten ganz genau so in die Augen schauen wie bei Schwangerschaftsabbrüchen. Und ja, ich vergleiche Fehlgeburten mit Abbrüchen, weil der Embryo und dessen Status vergleichbar sind, auch dann wenn das eine natürlich und das andere absichtlich geschieht.

Ich kenne genug Frauen, die eine ungewollte frühe Schwangerschaft haben abbrechen lassen und mit sich völlig im Reinen sind. Wer sich keine falsch verstandene Moral eintrichtern kässt, der kann das ganz nüchtern und rational betrachten. Im Gegenteil kenne ich viele Frauen, die nicht nur direkt nach dem Abbruch erleichtert waren, sondern auch Jahre später noch dankbar sind, dass sich ihr Leben dadurch so entwickelt hat, wie sie wünschten.

Eine Frau hat mir letztens noch erzählt, wie richtig die Entscheidung zum Abbruch mit 19 Jahren war. Ohne Partner, der zu ihr hielt, mitten im Studium. Jetzt ist sie 29, Akademikerin, hat einen tollen einjährigen Auslandsaufenthalt hinter sich, hat inzwischen zwei Wunschkinder und einen tollen Partner. Sie hätte höchstwahrscheinlich nicht diesen Beruf, nicht die Karriere, nicht den tollen Partner und nicht diese beiden Wunschkinder, wenn sie damals nicht abgetrieben hätte. Was für Männer findet eine alleinerziehende Frau mit fremden Kind? Wieviel Freiheit bezüglich Studium, Auslandsaufenthalt, Partnersuche hätte sie gehabt? Ihr Leben wäre höchstwahrscheinlich ganz erheblich schlechter verlaufen. Sie hat es noch nie so gesehen, dass sie ein "Baby" umgebracht hat, auch nicht nach der Geburt ihres ersten Kindes, wie sie erzählt. Sie hat früh abgetrieben, einen kleinen Embryo, einen Zellklumpen. Es wra ihr Körper, es passt zu der Zeit nicht. Letztlich war das ganze nicht viel anders als einer befruchteten Eizelle mit Spirale die Einnistung zu verweigern.

Man kann sich in diese Vorgänge hineinsteigern und eine Moral diesbezüglich regelrecht erfinden oder das ganze nüchtern sehen. Ich plädiere für letzteres, für Selbstbestimmung, für freie Entfaltung des eigenen Lebens und gegen Überhöhung von Zellklumpen und frühen Embryonen.

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also ich hab zwar keine erfahrungen, und ich bin 16 aber ich weiß das wenn ich jeztz schwanger werde ich es auf keinen Fall abtreiben könnte. Ich glaub damit könnt ich nicht leben. Zu wissen ein menschenleben getötet zu haben und meine Freundinen haben eine Präsentation in Reli über des Thema gemacht und auch gesagt das sie viele erfahrungsberichte gelesen haben und es die leute selbst 10 jahre später noch belastet und sie damit nicht umgehen können. Und krigt man da vom Staat nicht auch Geld oder so ?? Und alternative Adoption statt Atreibeung vielleicht ?? Also ich persönlich würde um mein Kind echt kämpefn und alles dafür tun es behalten zu können und auch hilfe annehmen von meinen eltern, mein Geschister dem Vater und seinen Eltern. Und im schlimsten Fall, also wenn sie es gar nicht behalten will würd ich halt zur Adotion raten, da kann sie ihr kind auch besuchen und so und is auch auf jeden Fall besser als Atreibung find ich. Hoffe ich konnte ihnen einbisschen helfen.

PS: auf meine Schule ging letzes Jahr noch ein Mädchen und die wurde auch mit 15 schwanger und bekam ihr kind und ich kannte die halt auch und anfangs gabs halt auch probleme und sie wusste nicht ob sie es behalten soll, aber mitlerweile ist sie echt froh dass sie es behalten hat und auch die Hilfe ihrer eltern und vom Vater angenomen hat. Sie ist sich jetzt auch sicher dass sie die Abtreibung bereut hätte.

ich wünsche ihnen und ihrer Tochter und vielleicht dem Kind auf jeden Fall viel Glück :))

Ich kenne 2 Frauen, die mit 15 oder 16, während der Schulzeit, schwanger wurden und die Schwangerschaft abgebrochen haben. Sie sind jetzt beide längst erwachsen - 32 bzw. 50 Jahre - und sind beide später Mütter geworden unter besseren Umständen. Beide hatten nie ein Problem mit dem Abbruch, sondern waren froh, dass es möglich war und sie von ihren Müttern unterstützt wurden.

Sehr guter Kommentar und beispielhaftes Verhalten der Mütter!

DH!

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hallo locke,

die lage ist echt heikel... deiner tochter ist natürlich nicht bewusst, was sie sich mit einer abtreibung antun kann. irgendwie scheint sie schon eine bindung zu ihrem würmchen im bauch zu haben da sie ja das ultraschallbild immer bei sich hat!

deine großen sorgen um ihr seelenheil kann ich nachempfinden... vermutlich hast du schon alles dir mögliche versucht, ihre gefühle zu erreichen... und jetzt drängt die zeit immer mehr...

liebe locke, ruf’ doch bei der kostenlosen beratungshotline von vorabtreibung.net an. da kannst du alles erfragen, die beraterinnen dort sind sehr kompetent und können dir ganz bestimmt weiterhelfen, wie du vorgehen kannst um das vertrauen deiner tochter wieder zu gewinnen damit sie sich dir öffnen, deine hilfe annehmen und sich somit diesen verhängnisvollen weg der abtreibung ersparen kann. ich stell' mir vor, dass du nichts unversucht lässt...

alles liebe von mathilda

hallo,also ich bin schon etwas älter und meine situation war eine andere!ich habe letztes jahr im juli diesen schlimmen fehler gemacht und auf drängen meines mannes abgetrieben.diesen samstag hätte ich entbindungstermin gehabt.mir gehts so schlecht.dass ging es mir seit dieser zeit die ganze zeit schon.am liebsten würde ich ihr davor abraten.sie kann froh sein,eine mutter wie dich zu haben,die zu ihr steht.ich hoffe sie entscheidet sich für das kleine!!!aber egal wie sie sich auch entscheidet,ich wünsche ihr mit der entscheidung klar zu kommen und hoffe es ist die richtige entscheidung.meine war es nicht und ich leide sehr darunter.lg

Hallo,

ich wurde mit 14 jahren von meinem ex schwanger. Ich habe meiner mutter gebeichtet das ich vermute schwanger zu sein, dann sind wir zum fa gegangen = 9+4 ssw <3 Meien mutter war auch so schockiert.. aber meine mum wollte das ich abtreibe und ich wollte sie nicht enttäuschen. Also hab ich es abtreiben lassen :( (11. ssw)

Danach war alles gut, doch dann kam sie schlimmste zeit... Schuldgefühle..sehr schlimme weil meine mutter mich dazu gezwungen hatte und ich sie nicht verlieren wollte ...

Ich würde nie wider abtreiben!!! Ich wünschte ich hätte es nicht gemacht , ich würde alles dafür tuhen um die zeit rückgängig zu machen!!! :( Das ist wirklich eine schlimme erfahrung! Ich hatte muttergefühle, auch wenn ich es einfach nicht glauben konnte.

Alles würde ich dafür geben es nicht gemacht zu haben ..:(

Das ist einfach grauenvoll.. Habe sogar daran gedacht mich umzubringen und sowas.

Berhalte dein kind!, schenke ihm leben! In ein paar wochen merkst du wie es sich bewegt .. sowas ist einfach wundervoll :(

hallo felimeli,

sorry, ich hatte zum zeitpunkt als ich an lotte nachgefragt hab’ deine antwort gar nicht gesehen...

ich wünsch’ dir nach dem was geschehen ist, weiterhin so damit umgehen zu können, dass es dich nicht belastet und du deinen weg mit dieser erfahrung vielleicht neu orientiert weitergehst!

...und ich find’ du hast eine klasse mami auf die du stolz sein und bestimmt IMMER zählen kannst!

alles liebe und gute für deine zukunft von mathilda

Ich habe abgetrieben und es war die beste Entscheidung die ich hätte treffen können. Es hört sich zwar blöd an, aber ich finde es ist das Beste für die Mutter und auch für das Kind, sofern die Mutter sonst damit überfordert ist. Wird das Kind in so eine permanent angespannte explosive Stimmung reingeboren, ist es auch kein Spaziergang.

Hallo Locke75----

Du bist eine tolle Mama-soviel kann ich aus deinem Text rauslesen... Ich kann nicht rauslesen-oder ich hab es überlesen---möchte deine Tochter das Kind behalten oder nicht.... Das Du gegen einen Abbruch bist-les ich-aber deine Tochter???

Ich kann nur sagen-ich kenn ganz flüchtig ein Mädchen sie war damals 12-sie hat sich für das werdene Leben entschieden(aus einer Vergewaltigung)und heut ist sie froh darüber nicht abgetrieben zuhaben.

Meine Schwester war 16-als sie agbetrieben hat----sie hat sehr lange gebraucht---heut ist sie Ü30 und sie denkt immer noch daran..

Egal wie deine Tochter sich entscheidet -unterstütze sie darin....

alles Gute für EUCH allen...

liebe locke,

wie geht es dir? irgendwie bekomme ich dein töchterchen nicht mehr aus dem kopf und überlege dauernd ob du ihr inzwischen näher kommen konntest und sie dein angebot ihr beizustehen und sie zu unterstützen vielleicht doch lieber annimmt, als abzutreiben?

ein lieber gedankengruß dir von mathilda

Hallo Mathilda, danke das du fragst. Ja was soll ich sagen? Sie ist in der 13. Woche und alle freuen sich auf den Sommer :D. Und es wird behalten, nicht weggegeben!

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@Locke75

liebe locke,

...das ist aber richtig schön! ich feu’ mich sehr mit euch mit! du bist echt eine klasse mami!!!

ganz liebe grüße und von herzen alles gute für euch von mathilda :)

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Der stumme Schrei ist mir bekannt. Ein Bild habe ich ihr gezeigt. Das prallte aber leider ab. Beratungen hatte sie 2, ist da also im Bilde. Leider musste ich immer wieder erfahren das dort das Thema eher verharmlost wird was mich zusätzlich schockiert. Das Ultraschallbild hat sie in der Tasche aber es ist nur aus der 8. Woche, mittlerweile ist sie 11. Woche und hat Anfang Februar, in gut 1,5 Wochen, den Termin. Noch genug Zeit zum denken.

Diese erfahrun habe ich damals auch gemacht. Ich war bei der AWO ich dachte man zeigt mir wege wie ich es schaffen kann! Statt dessen hat man mich verurteilt und mir erzähl wie sehr ich mir mein leben versaue!!!

Diese BEratung war eine absolute FRECHHEIT!

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die beratung, die man machen muß, bevor man eine abtreibung machen darg, ist in wirklichkeit keine wirkliche beratung.

die schangere wird mehr oer wneiger vollkommen im dunklen gelassen, die wahrheit wird kaum bis gar nicht angesprochen.

zum teil sitzt man auch noch entweder vollkommen teilnahmslosen und/oder desinteressierten beratern gegenüber.

eine entscheidung alleine auf basis dieser "beratung" ist niemals eine objektive entscheidung. die schwangere selbst ist der einzige mensch, der am ende mit der getriffenen entscheidung leben muß und hinterher meist bereut sich so wenig informiert zu haben.

die bei der beratung fehlenden informationen finden früher oder später ihren weg und dann beginnt meist das bereuen.

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@ordrana

Warst du selbst in einer solchen Beratung? Oder hältst du einfach alles, was nicht deinem Geschmack von "Information" entspricht, für unbrauchbar?

Meine Erfahrung ist, dass in solchen Beratungsstellen eben gerade sehr objektiv die Fakten erläutert werden, ohne Dramatisierung und Überzeichnung, und dass gut auf die Bedürfnisse der Frauen eingegangen wird.

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@annemarie37

Mooooment! Sie hat absolut recht! Was nach der Abtreibung kommt da wurde so gut wie gar nicht drauf eingegangen, und ich habe nun 3!!! Beratungen miterlebt! Was ich da erlebt habe gehört echt in die unterste Schublade.

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@Locke75

Mir scheint, du findest eine Beratung einfach dann schlecht, wenn sie nicht auf Abschreckung macht und die möglichen Risiken nicht übertreibt oder mit Schockbildern arbeitet...

Aber he nun... offenbar hat sich das Mädchen nun doch zum Austragen entschieden. Ich hoffe es kommt alles Gut.

LG

annemarie

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@annemarie37

Es geht nicht um sowas sondern eher das es einfach ungenügend ist wenn man reinkommt, gesagt bekommt egal was Sie wollen Sie bekommen den Schein so oder so. Bitte nehmen Sie diese Broschüren mit und schauen sich diese in Ruhe an. Hier haben Sie Listen von Ärzten und Kliniken und wenn Sie noch Fragen haben schießen Sie los.

Raus waren wir immer nach knapp 10min...

DAS ist KEINE Beratung sondern ein abgespeist werden ohne jegliche Hilfe oder irgendwelcher Denkanstöße die zum Nachdenken anregen. Das verstehe ich keinesfalls unter Beratung!

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Und meiner meinung nach is Abtreiben wirlich töten. Einige sehen das ja nicht so, aber ich schon, da es auf jeden Fall ein Lebewesen ist und in einigen Wochen schon ale orgene und hände und Füße und alle Orgene und so hat und meiner Meinung ist das das gleiche wie als würde man einfach ein Mensch erschießen oder überfahren. Also als würde sie zb absichtlich mit dem Auto über ein 2 jähriges kleines Mädchen fahren, die dan tot ist und genau das war in dem fall ihr ziel. Weil in ein paar Monaten / Jahren is ihr Embyro ja so ein kleines Kind. Und ich finde sowas einfach nur Krank und finde sowas sollte echt gesetzlich verboten werden. Also ich mag ja "erst" 16 sein. Aber zu dem Punkt habe ich eine ganz klare meinung und wie andere in meinem Alter. Außerdem finde ich wer mit 15 meint reif genug für sex zu sein oder es unbedingt zu brauchen oder tun zu müssen der muss damit rechen das sowas passiert, deshalb finde ich sollte man auch erst sex haben wenn man auch mit 15 oder 16 im notfall bereit wäre mit einem Kind zu leben. Sorry soll jetzt echt kein Vorurteil oder beleidigung oder sowas sein aber ich finde einfach man muss mit seinen konsiquenzen auch leben.

Du hast recht. Ich sehe es auch so. Leider denkt nicht jeder so.

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@Locke75

und warum wollt ihr es nicht zur adoption frei geben ? so braucht sie sich nicht um den kümmern aber kann ihr kind wenigstens ein leben bieten und es auch sehen

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@Locke75

und warum nicht, wenn ich fragen darf ?? Wär es ihr nicht lieber sie weiß, dass ihr Kind in einer glücklichen Familie aufwächst und die ihr auch einiges bieten kann und einfach zu wissen das ihr kind lebt und es ihm gut geht und es verpflegt und auch geliebt wird, anstatt zu wissen das ihr eigenes Kind tot ist und sie dran schuld ist.

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Hallo, ich war nicht 15 ich war gerade 17. Ohne Ausbildung... ohne Geld..

hatte eigentlich andere Dinge im Kopf. Ich hatte mich damals innerlich für das Kind entschieden... meine liebe Schwiegermutter hat mich allerdings 2 Stunden in die Mangel genommen und die Familie alle haben auf mich eingeredet ich solle Abtreiben. Schließlich könne ich dem Kind ja nichts bieten. Klar ist es die "einfachste lösung"....denkste ich hatte Monatelang zu kämpfen.... ich war fix und alle. Oft denke ich noch fast 6 Jahre danach (zwischendurch noch eine Fehlgeburt) warum ich mich damals so entschieden hab... heute tut es mir sehr leid und ich kann jedem nur davon abraten... es ist als würde einem jemand ein stück herz klauen...

vielleicht war meine Fehlgeburt die Strafe.... nach meine Abtreibung hatte ich damals eine schwere gebärmutter entzündung... das war echt kein Geschenk!!!

Ich kann einem nur davon abraten...vor allem wenn man so tolle eltern hat die einen auch unterstützen ...

Ich würde so einen Fehler niemals wieder tun......

Google mal bilder 12. SSW...also was man da abtreibt.. in real...zeig ihr diese!

Sie sollte sich mal genau überlegen was sie da in ihrem Bauch hat....das ist nicht nur ein Zellklumpen! Das Herz schlägt schon und auf einem neuen Ultraschallbild dürfte sie nun schon Ansätze für Arme und Beine erkennen.

Ich kenne mehrer Mädels persönlich die abgetrieben haben/so jung schwanger waren und es behalten haben. Eine Abtreibung geht nie spurlos an einem vorbei. Sowas vergisst man nicht so einfach. Die Mädels die ich kenne haben alle eine kleine Macke dadurch....eine von ihnen tut immer so als wäre das alles halb so wild gewesen aber sobald man sie etwas "angetrunken" auf einer Party erwischt heult sie einem die Ohren voll wie sehr sie es bereut und das sie von ihrem Kind träumt. Das andere Mädel ist momentan in Behandlung weil sie mit ihrer Entscheidung nicht klar kommt.

Sie soll das nicht so leicht nehmen...denn es ist keine leichte Entscheidung. Durch eine Abtreibung macht sie das Ganze nicht ungeschehen und rückgängig...sie wird immer wissen dass da mal ein Baby in ihrem Bauch war und dass sie schon ein Kind hätte haben können. Sowas kann eine ziemliche Verlusterfahrung werden!

Schau mal die Berichte von jungen Frauen hier:

www.svss-uspda.ch\de\berichte _ meinungen\frauen _ archiv1.htm#birgit

und auf der gleichen Seite: #Simone

(offenbar funktioniert das nicht mit den Unterstrichen, musst halt die Leerschläge löschen)

naja, wieso is es überhaupt zu einer schwangerschaft gekommen, wenn sie nicht mit kind leben kann???

traurig sowas.

ich hab mal eine in meiner ausbildung gehabt, die mit 15 ein kind bekam und hat sogar noch ne ausbildung gemacht. und das obwohl sie sogar noch ein weiteres kind bekam.

sie selbst is mittlerweile etwa 30.

es gibt immer einen weg und bin nur schockiert, wenn ich von abtreibung höre. da es aus meiner sicht ein weg ist, einem einzigartigen menschen das leben zu nehmen.

sie soll sich mal den film der stumme schrei anschauen und sich mit dem thema abtreibung beschäftigen, damit sie auch weiss, wozu sie da einwilligt.

das machen nämlich die wenigsten.

oder auch mal bilder von abgetriebenen babys anschauen über google.

ich weiss, dass ich nie wieder klarkommen würde, wenn ich abtreiben würde. das thema stünde bei mir nie zur debatte...egal wer der vater wäre usw..

seh ich genau so.

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Warum es dazu kam?Sie nimmt die Pille da hab ich versorgt. Nur leider wusste ich nicht genau Bescheid das sie wohl einen heftigen Magen Darm Infekt hatte. Sonst hätte es da von mir mehr Infos gehagelt. Ist aber auch jetzt egal denn passiert ist es nun mal jetzt und ich versuche das ganze nun mit möglichst wenig Schaden auszubügeln auch wenn ich da nur so helfen kann

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@Locke75

man sollte sich bewusst machen, auch mit 15, sobald man sex hat, dass auch bei einer guten verhütung immer was schief gehen kann.

und mir wäre es latte, ob ich mit 15 schwanger geworden wäre. ich könnte niemals eine abtreibung mit meinem herzen vereinbaren.

wenn man nicht in der lage is, das kind zu erziehen, kann es ja auch in eine pflegefamilie.

nur für mich stünde das nie zur debatte.

ich würde dann alles geben, ob mutter-kind-heim oder sonstwas.

ich würde nach einer abtreibung nie wieder frieden haben.

daher wäre es sinnig, dass deine tochter sich mal mit dem thema befasst, was da überhaupt vor sich geht.

da is " der stumme schrei " ein guter film oder eben auch bilder von abgetriebenen.

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Du scheinst sie ja massiv unter Druck zu setzen. Das finde ich schlecht. Und du bist wahrscheinlich mit verantwortlich, dass sie schon in der 11. Woche ist jetzt. Falls sie sich letztlich doch zum Abbruch entscheidet, sollte der Eingriff so rasch als möglich erfolgen. Je früher, desto besser.

Ich habe eine bald 16-jährige Enkelin. Ich würde sie niemals unter Druck setzten, weder in der einen noch in der andern Richtung. Aber ich wäre insgeheim auf jeden Fall eher für einen Abbruch der Schwangerschaft, in diesem jungen Alter.

Übrigens sind die Risiken einer Geburt mit 15 deutlich höher als die Risiken eines Abbruchs. Aber das kann nicht der Ausschlag gebende Grund sein. Sie - sie, nicht du! -muss sich jetzt entscheiden, was sie will. Am besten geht sie nochmals in die Beratung - auch wenn die dort nicht abraten und dramatisieren, wie du das gern haben möchtest.

Man kann froh sein dass es noch Mütter gibt die sich dafür einsetzen dass ihre Töchter BEWUSST entscheiden was sie tun! Sie zwingt ihre Tochter zu nichts...sie möchte nur dass sie genau überlegt was sie da macht. Ich verstehe sie sehr gut denn sie möchte verhindern dass ihre Tochter eine Entscheidung trifft die sie womöglich schnell bereuen könnte.

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Gewitterhexe ist recht. Und bevor du mich weiter angreifst das ich schuld bin das es schon so weit ist: wir haben es nur durch Zufall vor etwas über 2 Wochen erfahren da sie wegen schmerzen ins Krankenhaus kam. Dort wurde es zufällig entdeckt. Ferner lagen wir ab dem Tag danach alle mit Fieber und starker Erkältung flach wo ich nicht einmal in der Lage war Auto zu fahren. Also unterlasse deine Anschuldigungen wenn du keine Ahnung hast was hier war

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ich find des nicht fair was annemarie37 hier macht. Sie können doch nicht allen ernst einer 15 jährigen Raten ihr Kind abzutreiben und das die mutter ihr des auch noch einredet und sie bei so nem scheiß unterstützt. Wenn man das kind schon nicht behalten will kann man es ja wenigstens zu adoption frei geben und dem kind die möglichkeit geben zu leben und auch geliebt zu werden. Und ich bin zwar erst 16 aber wenn ich jetzt schwanger wär, wärs mir lieber meine mutter würde mich unterstützen wollen DAS KIND ZU BEHALTEN oder ZUR ADOPTION FREI ZUGEBEN und nicht es umzubringen. Hallo, sie ist erst 15. Sie ist bestimmt gerade bloß mit der situation überfordert und kann gar nicht klar denken und weiß auch gar nicht was sie da eigentlich einem Kind bzw. IHREM KIND da an tut. Ich finds gut, dass sich ihre Mutter so dafür einsetzt, dass sie das kind behält, und sie auch unterstützt und darum kämpft, denn sie ist nicht die einzige die mit 15 schwanger wurde und sie wär nicht die einzige die es schaffen würde mit viel hilfe und unterstützung des vaters und ihrer Elern auch mit 15 ein Kind großzu ziehen, dass haben auch schon welche mit 14 geschafft, und wenn sie meint, dass überfordert sie, dann wär eine ADOPTION die beste Lösung und KEINE ABTREIBUNG. ich meine, da kanst du gleich raus gehn und mit dem auto absichtlich ein Kind überfahren, denn das ist genau so tötung eines lebewesens. Also könn wir eigentlich froh sein, dass es noch leute gibt die dafür sind und ihre Hilfe auch anbieten, und sie will ihr helfen und ihr deutlich machen, was sie da eigentlich vor hat und sie zu nichts zwingen, außerdem stünde es gar nicht in ihrer macht, sie in dem punkt zu irgendwas zu zwingen

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@ChRiSTiNa996

Sorry, bitte verdreh nicht meine Worte: ich habe ausdrücklich gesagt, dass ich KEINER 15-Jährigen weder zu- noch abrate. Ich habe nur gesagt, die Mutter soll aufhören, ihr mit Angst-Macherei Druck GEGEN einen Abbruch zu machen.

Hallo, sie ist erst 15! Da soll niemand sie - gegen ihren eigentlichen Willen - überreden oder bedrängen, Mutter zu werden. Auch nicht das Gegenteil.

Und erzähl doch keinen solchen Unsinn, wie das mit dem "Kind überfahren".

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@annemarie37

is aber das gleiche imprinzip. Sie tötet ihr kind und ihre mutter bedrängt sie nicht sondern will ihr helfen. Außerdem braucht sie ja nicht gleich mutter werden. eine adoption steht ja auch noch zur verfügung. Außerdem finde ich, wer mit 15 meint sex haben zu müssen solten auch die konsequenzen dafür tragen.

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@ChRiSTiNa996

Auch wenn sie das Kind zur Adoption gibt: Mutter wird sie trotzdem!

Über "Kind" oder nicht Kind, wenn vom Embryo die Rede ist, brauchen wir uns nicht länger zu unterhalten, da gehen die Meinungn offensichtlich auseinander.

Und ich finde schon, dass das ein heftiges Bedrängen ist, wenn sie ihr den Schocker-Film zeigt. Und nicht eben hilfreich.

Betr. Sex mit 15: find ich auch nicht so toll... Aber "Kind als Strafe" noch weniger.

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@annemarie37

immer noch, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Bitte selber auch nichts verdrehen!

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@Locke75

Nochmals: ich habe nichts verdreht, nur war dein posting missverständlich. Siehe oben. Ich habe das tatsächlich so verstanden, dass du ihr den Film gezeigt hast. Entschuldige meine Vorwürfe, wenn das nicht stimmt.

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