beste Freundin treibt zum dritten Mal ab.... soll i mich einmischen?

29 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • Von mir eine ganz klare Antwort vor weg: Nein, beeinflusse sie nicht. Solche Entscheidungen sind höchstpersönlicher Natur und niemand kann wirklich abschätzen, mit welcher Entscheidung sie ein glücklicheres Leben führen wird.
  • Ich persönlich denke, dass in dieser Situation ein Schwangerschaftsabbruch der richtige Weg wäre. So würde sie sich wirklich ihr Leben verbauen und vor allem auch dem Kind nicht gerecht werden können. Familiengründung sollte in intakten Verhältnissen stattfinden. Hier ist der endlose Ärger doch absehbar.
  • Interessanterweise stellt kaum jemand die Frage, ob viele Mütter, die eine ungewollte Schwangerschaft ausgetragen haben, dies bereuen oder dadurch Probleme haben. Dies dürfte sehr oft der Fall sein, weil viele sich ihr ganzes Leben verpfuscht haben und viele Lebensziele nun nie mehr erreichen werden. Darüber wird selten berichtet und dieser Aspekt viel zu wenig diskutiert. Probleme wird es so oder so geben und selbstverständlichen belasten Abbrüche eventuell die Psyche -- mindestens so kann es aber auch eine ungewollte Mutterschaft in zerrütteten Verhältnissen tun.
  • Natürlich ist es großer Mist, dass Fahrlässigkeit an der Grenze zur Abgebrühtheit und Dummheit in diesem Falle schon zum dritten Mal zu einer ungewollten Schwangerschaft führt. Mein Verständnis für solche Umstände ist ziemlich nahe Null. Aber eine ungewollte Mutterschaft ist keine geeignete "Strafe" für Dummheit. Ein Abbruch ist dennoch, oder möglicherweise gerade, dennoch richtig.
  • Natürlich ist es schrecklich, von solchen ungewollten Schwangerschaften zu erfahren, gerade wenn man selbst möglicherweise mit Freude eine Schwangerschaft und Mutterschaft annehmen würde. Hier die eigenen Emotionen hintenan zu stellen und nüchtern das beste für die Freundin zu finden, ist nicht leicht.
  • Als Verhütungsalternative sehr zu empfehlen ist die Kupferkette Gynefix, die höchst zuverlässig, sehr nebenwirkungsarm und völlig hormonfrei ist fünf Jahre sicheren Verhütungsschutz bietet, ohne an irgendetwas denken zu müssen, Einnahmefehler und dergleichen sind ausgeschlossen. Ich schätze, dies wäre eine gute Möglichkeit für deine Freundin, um nicht immer wieder in solche Situationen zu gelangen. Sehr viele Anwenderinnen der Gynefix sind hochzufrieden: verhueten-gynefix.de

Ich freue mich, dass ich dir helfen konnten und danke dir für die Auszeichnung als hilfreichste Antwort.

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Hi,

ich finde, dass du dich da nicht einmischen solltest. Sie muss mit der Entscheidung leben, und damit umgehen können nicht du. Auch wenn du gegen eine Abtreibung bist, musst du denoch nicht alles durchmachen.

Sie muss dann das Kind austragen, es zur Welt bringen, es großziehen, das Geld dafür aufbringen, sie muss bereit sein ihr Leben dafür zu ändern. Wenn sie das nicht will, sich aber dann durch dich dazu verpflichtet fühlt, und sich dann schlecht um das Kind kümmert, hast du ev. mal ein schlechtes Gewissen.

Oder sie gibt es dann mal weg, es kommt in ein Heim oder schlechte Familie, was weiß ich, kann ja alles sein. Das würde ich nicht auf meine Schultern laden wollen.

Wenn sie dich fragen würde, würde ich ev. was sagen, aber auch nicht ob sie abtreiben soll oder nicht. Ich würde ihr zu beiden sagen was sie für Hilfen hat, und wie es weitergeht, je nachdem für was sie sich entscheidet. Ich würde auch da nicht mitentscheiden wollen, was sie macht.

Lass sie das machen was sie für richtig hält. Du kannst ja dann nachher mal mit ihr wegen Verhütung reden wenn es dir so wichtig ist, aber lass erst mal die Abtreibung vorbei gehen.

Das scheint bei ihr schon zur Routine zu werden. Ich persönlich würde mich da auch als Freundin klar zurückziehen. Ich könnte das nicht haben... aber es bleibt schlussendlich auch deine Entscheidung wie du mit dieser Freundschaft umgehst. Ich würde mich da zwar nicht großartig einmischen weil es immerhin ihr Körper ist aber ich persönlich könnte mit dieser leichtsinnigen Lebenseinstellung nicht umgehen.


Familiengeheimnis gelüftet, ich bin völlig aufgelöst

Hallo, Ich bin 14 Jahre und habe heute ein Familiengeheimnis erfahren. Meine Mama und ich waren vertieft in unsere Gespräche. Wir konnten endlich mal über unsere Gefühle, Wünsche und Gedanken reden. Plötzlich wurde meine Mama ganz still und macht den Eindruck, mir irgendetwas sagen zu wollen. Sie zögerte & sagte mir, ich weiß nicht, ob es richtig ist, es dir zu sagen. Du wirst bestimmt nicht darüber hinwegkommen. Ich hatte vor, es dir zu sagen, wenn du 18 bist. Ich aber blieb hartnäckig und wollte es unbedingt wissen. Meine Mama fing den Satz mit "eigentlich haben du und deine Schwester noch eine Schwester oder einen Bruder". Diesen Satz werde ich ab heute sicher nicht mehr vergessen. Meine Mama hatte ein Kind abgetrieben, als sie im 3. Monat Schwanger war und sie ist nach 17 Jahren immer noch nicht ganz darüber hinweg. Darauf hin bestand der Verdacht, dass meine Mutter keine Kinder mehr kriegen könnte. Aber dann bekam sie auf vollem Wunsch meine Schwester und mich. Und wir beide hätten den gleichen Papa gehabt, wie unser Geschwisterchen. Es hatte keinen besonderen Gründe, bis auf meinen Großvater, der darauf bestand, dass das Kind abgetrieben wurde. Und meine Mutter tat es. Mein Großvater redete meinem Vater ein, dass es eh nicht sein Kind sei. Dabei war es das. Mein Vater wurde meiner Mutter nicht misstrauisch, genaueres weiß ich aber auch noch nicht. Ich weiß nur, dass ich eigentlich eine Schwester oder einen Bruder hätte. Meine Mama meinte, ich soll mit niemandem darüber reden. Außer mit einer gut ausgewählten Freundin, der ich wirklich vertrauen kann. Das werde ich auch tun. Allerdings komme ich mit dem Gedanken nicht klar, dass da eigentlich noch jemand wäre. Dieser Moment hat eigentlich meinen kompletten Lebenseindruck um 180° gewendet. Ich dachte immer die Geschichte meiner Eltern wäre wie im Bilderbuch. Sie lernten sich kennen, heirateten und bekamen mich und meine Schwester. Aber jetzt erfahre ich das. Meine Mama sagte nachdem sie es mir gesagt hatte, sofort, dass sie es mir besser nicht hätte erzählen sollen. Ich habe gesagt, dass sie sich nicht den Kopf zerbrechen soll, weil es unnötig wäre, wenn sie es jetzt bereuen würde. Allerdings gebe ich ihr Recht, ich hätte es lieber nicht gewusst. Aber wer hätte schon wissen können, dass es sowas ist? Was soll ich denn jetzt eurer Meinung nach darüber denken? Eigentlich führe ich ein schönes Leben mit meiner Familie. Bis auf mein Psychisches Probleme, wie Panikattacken, ist mein Leben ganz in Ordnung. Aber ich habe Angst, dass durch dieses Thema mehr psychische Probleme dazu treffen.

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