Sollte man die Heizung immer anlassen?

8 Antworten

Bitte die Raumtemperatur rechtzeitig absenken in Zeiten, wo keiner da ist oder alle im Bett liegen. Dann aber nicht ganz abdrehen, sondern auf ca. 15 Grad einstellen (kleines Mondsymbol am Regler). Wenn die Bude erstmal ausgekühlt ist, kostet es mehr Energie, sie wieder auf Wohlfühltemperatur zu bringen, als wenn immer eine gewisse Grundtemperatur gegeben ist. Wenn Du eine Zentralheizung hast, ist es immer besser, die Temperatur zunächst zentral zu regeln; da könnte ein Fachmann oder ein technisch beschlagener Nachbar helfen. Ansonsten: mehrmals am Tag, aber jeweils nur wenige Minuten bei kaltem Heizkörper lüften und selten benutzte Räume auch nur auf 15 Grad heizen; wenn Du dich drin aufhalten willst, kannst Du sie schnell auf Wohlfühltemperatur bringen. Alles bissl mühsam, aber es lohnt sich bei steigenden Energiepreisen. In den letzten 3 Jahren haben wir unseren Gasverbrauch um 10% gesenkt.

Gestern von meinem Heizungsfachmann gelernt: Umwälzpumpe einfach vom Netz nehmen und schauen, ob man sie überhaupt braucht! Wir stellten gleich fest: sie wurde völlig überflüssigerweise eingebaut und hat 9 Jahre lang Strom und Heizgas verschwendet. (Gilt natürlich nicht füür jedes Haus!)

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Leider ist nicht ganz klar, was Du hier mit "Heizung" eigentlich meinst - den einzelnen Heizkörper oder die Heizungsanlage?

Einzelne Heizkörper kannst Du natürlich auf "Frostschutz" runterdrehen.

Ob sich das lohnt, hängt aber auch von der Art des Hauses ab.

Wenn ein Steinhaus richtig ausgekühlt war, dann dauert es anschliessend leicht 24 Stunden, bis es sich wieder angenehm warm anfühlt, bei einem Holzhaus dauert das aber nur eine Stunde.

Am billigsten ist es, die temperatur nachts oder bei abwesenheit möglichst weit abzusenken.

Es gibt eine legende, dass zu starkes absenken den energieverbrauch erhöht, aber das ist physikalisch nicht richtig. Ein beibehalten der temperatur braucht mindestens so viel energie wie abkühlen lassen und wieder hochheizen.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die von Heizungsexperten bevorzugt wird.

Wenn es kalt ist, du aber nicht zu Hause bist, die Heizung auf "Nachtabsenkung" oder so ähnlich stellen, dass die Wohnung nicht unter ca. 18 Grad auskühlt.

Dann, wenn du nach Hause kommst, die Heizung auf normale Zimmertemperatur hochtemperieren.

Es gibt im Elektronikfachhandel auch mittlerweile Lösungen, wo einzelne Heizkörper in einzelnen Räumen mittels eines Funktermostats gesteuert werden und du da ein individuelles Heizprofil eingeben kannst. Das steuert dann die Termostatventile selbständig nach deinen individuellen Eingaben.

Wenn du die Heizung bei Abwesenheit ganz abstellst, läufst du Gefahr, dass die Wohnung zu stark auskühlt und dann ein Vielfaches an Energie nötig wird, um die Räume wieder auf Zimmertemperatur zu bekommen.

Da ist es energiesparender, bei Abwesenheit, auch bei Urlaub, die Räume auf Nachtabsenkung runter zu temperieren.

Ich möche keine Schleichwerbung machen, aber bei http://www.conrad.de erhält man solche Funktermostat-Lösungen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Das hängt von dem Wirkungsgrad der Heizungsanlage ab.

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In der Regel gilt lieber auf einer kleineren Stufe länger brennen lassen als auf höchster Stufe eine kurze Zeit.

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Wenn Du allerdings 3 Wochen nicht im Haus bist kann es natürlich auch Sinn machen die Heizung aus zu machen.

Nicht im Winter ganz ausmachen! Wg. Frost!

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