So stromsparend wie möglich heizen mit Ölradiator

6 Antworten

Je nach Außen- und damit Raumtemperatur, je kälter draußen, umso höher stellen, um den raum kurz vor der Benutzung aufzuheizen. Danach wieder auf niedrigste Stufe runterstellen, um die Temperatur halbwegs zu halten. Schlafzimmer brauchen zum Schlafen nicht mehr als 16 °C.

Tipp: Besorge dir ein Thermometer, das neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit anzeigt, dazu auch die daraus errechnete Temperatur, die erreicht werden muss, damit kein Schimmel auftritt - kostet ca. 20 Euro. Dann kannst du die Mindesttemperatur für das Schlafzimmer festlegen. Diese muss durchgehend erreicht werden, damit sich das im Atem vorhandene Wasser nicht an den kalten Ecken absetzt und dort zu Schimmel führt... Mit Infrarot/Lasergerät dort die Temperatur in den Ecken messen...

Eine Zeitschaltuhr, die das Gerät einstellt, wäre sinnvoll. Bei 2400 Watt kostet eine Betriebsstunde dich ca. 50 Cent! Erfahrungsgemäß reicht eine Einstellung auf 18 Grad...

eine Betriebsstundes kostet 50 cent wenn der Radiator durchlaufen würde. Genau das tut er aber nicht. Wenn er die zulässige Höchstemperatur erreicht hat schaltet er automatisch für ein paar minuten ab. Aber trotzdem 30 Cent werden es wohl werden.

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Beschafft euch eine Zeitschaltuhr, die für diese hohe Leistung geeignet ist und lasst das Dingen nur laufen, wenn Ihr es braucht. D.h., während der Einschlafphase und der Aufwachphase. Tagsüber und in der Nacht braucht Ihr keine Beheizung des Schlafzimmers.

Auf voller Leistung heizt das Dingen am effizientesten, wobei aber wiederum kurze Heizphasen ineffizient sind.

Bei der Festlegung der Heizphasen bedenkt bitte, dass die Wände in den Kaltphasen auskühlen und erst mal mit aufgeheizt werden müssen, bis ein behagliches Klima entsteht.

Meine Empfehlung: je zwei Stunden vo der Schlafensgeh- und Aufstehzeit anfangen zu heizen.

Der Radiator sollte nicht an der Wand stehen. Und wenn doch, sollte an die Wand eine Isolatormatte geklebt werden (Styroporpöatte mit Metallfolie).

Teppich oder Läufer sowie Schlafsöckchen erhöhen das subjektive Wärmeempfinden ungemein.

Ein Ölradiator ist wirklich mit die ungünstigste Lösung um ein Zimmer zu heizen.Schalte das Gerät aus,wenn du es nicht brauchst.Das Öl im Radiator ist ja schnell erwärmt.Auch solltest du überlegen,ob du wirklich 20°C im Schlafzimmer brauchst.15°C-16°C reichen völlig aus und der Schlaf ist bei diesen Temperaturen auch gesünder.Sonst lass doch einfach die Tür zum Nebenzimmer oder Flur auf und du brauchst den Radiator nicht mehr.

Als hätten wir das nicht schon versucht^^ Unsere Wohnung ist sehr offen und großzügig geschnitten, nur das Schlafzimmer ist quasi etwas "abseits" abgetrennt gelegen. Dazu kommt, dass am Fenster eine sehr dünne Wand ist, die sehr kalt wird., haben wir sogar gelegentlich Schimmel an dieser Wand. Deshalb musste irgendwas her.

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@mayhem666

Wenn ihr sonst eine Zentralheizung in den anderen Räumen habt,könntet ihr doch auch ein Heizkörper im Schlafzimmer anbauen.Wenn es eine Mietwohnung ist redet mit euren Vermieter.So teuer ist ein solche Maßnahme nicht und es rechnet sich recht schnell vom Preis her.Auch wird euer Schimmelproblem evtl gelöst.

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@Pinsel11

Als hätten wir das nicht schon getan :( Es handelt sich um einzelne Gasheizungen. Es wäre nicht schwer da noch eins hinzubauen, da auf der Rückseite der Wand ein Gasofen (und somit auch Anschlüsse) vorhanden ist(sind) Leider hat unsere Vermeterin gemeint der Kamin dafür wäre schon ausgelastet und wenn wir das habe wollen wollen die Leute unter und über uns das auch bla bla...

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Das Thema Wärmeisolierung und Lüftung der Wohnung ist hier nicht gefragt, auch nicht der Aufstellungsort des Radiators. Dass Elektroheizung besonders teuer ist, setze ich als bekannt voraus. Zum klimatischen Wohnungskomfort äußerten sich schon andere User qualifiziert. Deshalb lasse ich das alles zunächst einmal aus.

Es geht hier also nur um den technischen und kostengünstigen Umgang mit dem elektrischen Heizgerät. Und da ist es ausgesprochen erstaunlich, welche komplizierten Gedankengänge sich viele Menschen (Fragesteller wie Antworter) dazu machen, wo doch die Lösung ganz einfach ist:

Unnötige Heizkosten entstehen ausschließlich bei einer Temperierung der Wohnungsluft über die jeweils erwünschte Wohlfühltemperatur hinaus. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob die Luft langsam oder schnell aufgeheizt wird, mit kleiner oder großer Leistung, oft oder selten, mit runden, eckigen, roten oder grünen Reglerknöpfen, mit oder ohne Stoßgebet.

Zum Vergleich: Wenn ich einen Topf mit Milch fülle, werden die Milchkosten nicht davon beeinträchtigt, wie schnell ich den Topf befülle.

Mit 2400 Watt Heizleistung wird natürlich eine bestimmte Wärmemenge dreimal so schnell zugeführt wie bei einer Heizleistung von 800 Watt. Das ist eine Frage des Komforts, Bedarfs oder Befindlichkeit und nicht der Kosten. Abgerechnet wird in jedem Falle die zugeführte Wärmemenge.

Wenn natürlich, wie ich hier erst einem Dialog weiter unten entnehme, daneben bauphysikalische / baubiologische Probleme (Schimmelbildung) auftauchen durch mangelnde Wärmeisolierung, können neben die Wohlfühltemperatur auch weitere Rücksichten treten. Das alles hatte ich ja oben schon vorahnend ausgeklammert.

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