Sind Studiengänge unterschiedlich schwer?

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9 Antworten

Wie schwierig ein Studium ist, hängt vor allem von Deinen persönlichen Fähigkeiten und Neigungen/Interessen ab. Es wird Dir sehr schwer fallen, etwas zu lernen, von dem Du noch keinerlei Vorkenntnisse hast und das Dich auch nicht interessiert.

Allgemein gelten aber naturwissenschaftlich-technische Studiengänge (Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, Physik, Chemie, etc.) und natürlich auch das Medizinstudium als sehr anspruchsvoll, was man an der langen Dauer eines entsprechenden Studiums auch abschätzen kann.

Jedes Studienfach ist so einfach oder schwer wie die eigenen Interessen und Talente verteilt sind.

Andere Studiengänge darzustellen mit "das ist ja nicht soo anspruchsvoll". Wenn man es selbst nicht macht kann man schon leicht reden.

Nicht jeder versteht aus allen Fächern die Inhalte, das ist mal logisch. Wenn sich jemand mit Zahlen leicht tut und dafür ein gutes Verständnis hat wird er sich eben entsprechend in manchen Fächern einfacher tun als in anderen. Geisteswissenschaften liegen auch nicht jedem. Nicht jeder hat das Talent gut analysieren zu können oder das Interesse sich mit klassischen Texten zu befassen.

Nunja, manche Studiengänge sind sogar auf einen 2-Fach Bachelor ausgelegt, entsprechend ist der Aufwand dort etwas geringer, und was ich beispielsweise von einigen Germanistikstudenten gehört habe, soll es auch nicht sooo anspruchsvoll sein.
Mathematik ist auch dann schwierig, wenn man mathematisches Verständnis mitbringt. Allerdings kommt man recht gut zurecht, wenn man entsprechend viel Zeit aufwendet.

Natürlich hat jeder seine persönlichen Fähigkeiten und somit wird sich ein Sprachgenie im Physik-Studium extrem schwer tun... die Kunst ist also, den richtigen Studiengang zu finden! Und wenn man den richtigen gefunden hat, dann sind die Forderungen und Ansprüche vermutlich recht gleich verteilt

perfectionism 19.01.2017, 15:40

Genau, das weiß ich eigentlich schon. Bisher wollte ich auch immer Physik studieren, aber die hohe Abbruchquote gibt mir zu denken.

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HamiltonJR 19.01.2017, 15:43
@perfectionism

danach darfst du wirklich nicht gehen... wenn du wirklich Interesse daran hast, dann schaffst du das auch. Ich studiere Elektrotechnik und mein Studiengang hat auch eine recht hohe Durchfall-und Abbruchquote.

Aber man merkt auch sofort, dass die meisten Leute das Studium einfach nicht ernst nehmen^^

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Es gibt ganz erhebliche Unterschiede beim Schwierigkeitsgrad der einzelnen Studienfächer!

Zu den Schwierigsten gehören:
Physik, Mathe, Ingenieur-Studiengänge,...
Zu den Einfacheren äußere ich mich jetzt lieber nicht, um keinen Shitstorm dieser Studenten auszulösen ;-)

Das ist relativ. Für jemand der sehr mathematisch begabt ist wäre ein Mathe Studium eher einfach.

Das ist der Grund warum man etwas studieren sollte was seiner Begabung und Neigung entspricht, dann ist jedes passende Studium machbar oder sogar einfach.

Sie sind unterschiedlich schwer. Das Mathe-Studium brechen schon nach ein, zwei Semestern mindestens 30 % ab. Physik dürfte auch schwer sein. 

Übrigens: "Anglistikstudium".

Drainage 19.01.2017, 20:46

30 % brechen ab? Wohl eher brechen 30 % nicht ab. :D

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Natürlich sind Studiengänge unterschiedlich schwierig. Das liegt doch in der Natur der Sache.

Und das Geschwafel mit den eigenen Talenten und was einem liegt, ist auch in vielen Fällen Quatsch. Es gibt nun mal - ganz objektiv betrachtet - Kindergartenstudiengänge und harte Brocken.

WelleErdball 19.01.2017, 20:55

Es gibt nun mal - ganz objektiv betrachtet - Kindergartenstudiengänge und harte Brocken.

Und du hast darüber die Deutungshoheit?

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WelleErdball 19.01.2017, 21:12
@Drainage

Du glaubst doch in einer Position zu sitzen wo du Studiengänge kategorisieren kannst und uns hier erklärst was ein Kindergartenstudium ist und was ein harter Brocken. Demnach musst du dich ja mit allen Studiengängen auskennen und alles belegt haben wenn du das "ganz objektiv" beurteilen kannst. Du darfst gerne für dich selbst reden und von deinen eigenen Erfahrungen, abwertende Verallgemeinerungen darfst du gerne für dich behalten :)

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Drainage 19.01.2017, 21:16
@WelleErdball

Wenn ich sage, dass 2 größer als 1 ist, dann kannst du mir auch unterstellen, dass ich mich für einen allwissenden, gottähnlichen Richter halte.

Es ändert aber auch nichts dran, dass 2 größer als 1 ist.

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WelleErdball 19.01.2017, 21:36
@Drainage

Du weichst aus weil du anders nicht argumentieren kannst. Was du da schreibst ist einfach nur Blödsinn.

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Rubezahl2000 20.01.2017, 00:27
@WelleErdball

@WelleErdball: Studierst du einen "Kindergarten-Studiengang" und fühlst dich angegriffen oder minderwertig, oder warum regst du dich so auf?
Drainage hat doch noch nicht mal konkrete Studiengänge genannt!
Auf jeden Fall hat Drainage vollkommen recht; es gibt erhebliche Unterschiede beim Schwierigkeitsgrad und bei den Anforderungen, egal ob DU das nun wahrhaben willst oder nicht.

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WelleErdball 20.01.2017, 01:03
@Rubezahl2000

Ich fühle mich weder angegriffen und schon gar nicht minderwertig. Ich finde diese arrogante, herablassende Verhalten schlicht und ergreifend nicht in Ordnung wenn man selbst dazu ganz offensichtlich keinerlei Erfahrungswerte mitbringt und wie man sieht stehe ich mit dieser Sichtweise nicht alleine da und ich finde auch nicht, dass Drainage recht hat.

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Rubezahl2000 20.01.2017, 16:24
@WelleErdball

Woraus schließt du, dass Drainage keine Erfahrungswerte mitbringt?
Ich habe reichlich Erfahrungswerte und ich versichere dir: Es gibt erhebliche Unterschiede beim Schwierigkeitsgrad und bei den Anforderungen der verschiedenen Studiengänge.

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WelleErdball 20.01.2017, 18:58
@Rubezahl2000

Drainage hat doch noch nicht mal konkrete Studiengänge genannt!


Die Sichtweise wurde in einer anderen Frage zu einem Soziologiestudium mehr als deutlich. Wo es zu einer Antwort die mittlerweile vom Support gelöscht wurde von Drainage absolute Zustimmung hagelte, damit, dass er es selbst nicht besser hätte sagen können, wo von muffenden, militanten Linken, Taxifahrern und Pommesverkäufern die Rede war, man besoffen innerhalb von 2 Tagen eine Hausarbeit schreiben könne und dafür gut benotet wird. Wenn solche Ausdrucksweisen beklatscht werden sagt über sein Niveau schon auch einiges aus!

"Ich habe reichlich Erfahrungswerte".... ich auch und die habe auch zig andere.

Drainage bringt keinerlei Erfahrungswerte zu diesem Fach mit aber meint, unter anderem dieses Fach beurteilen zu können und schließt von Vorurteilen und Dummschwätzerei auf den Schwierigkeitsgrad bzw. ihr? Dann könnt ihr alle Geisteswissenschaftler in einen Topf werfen und sagen: Die Studienrichtung studieren ja viele, die ist ja total leicht, könnte jeder Realschüler machen. Wenn das so easy going ist, frage ich mich, warum das nicht jeder von euch Halbgöttern nebenher in einem Semester als zweiten Studienabschluss macht. Es ist nun mal so: Man kann Studiengänge nun mal eben kaum so in leicht und schwer einordnen. Bei den Wirtschaftsfächern ist ja bereits der Unterschied zwischen zwei Hochschulen so eine Sache und weil das auch gar niemand in der Gänze beurteilen kann. Diese verkrusteten und starren Hierarchien von wegen "ich Chef, du nix" kann sich auf dem heutigen Stellenmarkt keiner mehr erlauben. Ich kenne eine Juristin die dankend nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit heute bei einer Versicherung mit 1.400 Euro im Büro sitzt. Der klopft heute auch keiner für den Eliteolymp Jura anerkennend auf die Schulter und weiters weiß ich aus meiner Dienstzeit eine Psychologin die im Amt sitzt und für ihren Chef Verfügungen schreibt zusammen mit Verwaltungsangestellten die selber „nur“ eine Lehre haben. Auch weiß ich aus erster Hand, dass in meinem Studiengang der Großteil einen guten Job bekam. Also... ich finde es jedenfalls schön, wenn man sein eigenes Fach nicht über die Abwertung anderer aufzuwerten versucht, Fächer nach Schwierigkeitsgrad bewertet die man selbst gar nicht bewerten kann und jede weitere Überheblichkeit erledigt dann hinterher die Realität für jeden am Arbeitsmarkt :-)

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Drainage 20.01.2017, 18:59
@WelleErdball

Lustig, wie du meinen akademischen Werdegang besser kennst als ich. DH!

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WelleErdball 20.01.2017, 19:34
@Drainage

Das du nichts konstruktives zu sagen hast war klar. Du kannst auch nichts anderes als frech dementieren aber findest keine klare Antwort auf eine klar gestellte Frage.

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WelleErdball 20.01.2017, 19:37
@WelleErdball

Auch anhand anderer Antworten glaube ich nicht, dass du jemals eine Uni von innen gesehen hast.

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Ostsee1982 20.01.2017, 20:05
@WelleErdball

Klaaaar... der übelst intelligente Mathestudent der überfordert ist sich ein Bahnticket zu ziehen muss hier klar den Ton angeben ;) @ Drainage: Wie weit bist du? Noch in der Schule oder im 1. Semester an einer Fachhochschule in Bayern? Na da kannst du bestimmt mitreden was an einer Universität los ist bei Leuten die bereits einen akademischen Grad haben ;D

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NoHumanBeing 20.01.2017, 20:51
@WelleErdball

Diese verkrusteten und starren Hierarchien von wegen "ich Chef, du nix" kann sich auf dem heutigen Stellenmarkt keiner mehr erlauben.

Ganz im Gegenteil!

Die formale Ausbildung ist in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden und dieser Trend wird sich auch weiter fortsetzen.

Die Hierarchien werden inzwischen wieder starrer und das Papier immer wichtiger. Was ja auch nicht unbedingt "falsch" ist, schließlich bekommt man das entsprechende Papier ja auch nicht gerade "hinterher geschmissen", sondern hat dafür einiges an Aufwand treiben und einiges an Fähigkeiten und Kenntnissen nachweisen müssen. Diese Investition soll sich natürlich durchaus lohnen.

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Das kommt nur darauf an, wofür du dich interessierst und wofür nicht

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