Norditalien funktioniert recht gut, die Unterschiede zu DE sind nicht allzu groß. Südtirol ist gar ein Muster an Erfolg und Effizienz.

Das Problem beginnt südlich der Toskana: Von Rom abwärts herrscht eine andere Mentalität. Jahrhundertelang eingeprägte Sitten, Laissez faire, geringe Arbeitsmoral, Korruption, schlechte Regierung, Mafia, und jetzt noch herumlungernde Afrikaner und Roma - die Mitte und der Süden hängen wie Mühlsteine am Hals des Nordens. In Mailand sagen sie: "Milano lavora, Roma consuma." (Mailand arbeitet, Rom verbraucht.).

Keine Ahnung, wie das Problem gelöst werden könnte. Die Italiener sind Meister im Durchwursteln. Was die Lega fordert, ist vielleicht ganz gut: Regionalisierung. Dann müsste der Süden vom passiven Geldempfänger zum selbstverantwortlichen Akteur werden.

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Vielleicht gehörst du zu den hochsensiblen Menschen, die auf Reize besonders empfindlich reagieren. Mach den Test: ttp://www.hochsensibel-test.de

Es kann aber auch sein, dass du in der Pubertät bist, dann vergeht das wieder.

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Das kam mit dem Ende des Römerreichs im Westen. Das Reich litt an zwei Problemen: Der Reichtum hatte die Römer satt und wehrunwillig gemacht. In ihrer Armee stellten sie immer mehr Germanen und andere Söldner ein. Rom wurde "multikulti". Dann kamen von außen Angriffe von barbarischen Völkern wie den Germanen, die kulturell weit unter der entwickelten Stadtkultur der Antike standen.

Ab 400 n. Chr. zerbrach das Reich. Die neuen barbarischen Herren waren unfähig und unwillig die Hochkultur zu erhalten. Städte, Straßen, Gewerbe, Handel, Thermen, Aquädukte, Bildungsstätten zerfielen. Bibliotheken mit 500000 Büchern gingen unter; eine Klosterbibliothek des frühen Mittelalters hatte oft nur 100 Bücher.

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Man wird sehen, ob der Hype um die Grünen nicht ebenso schnell zusammenfällt wie der Hype um Gottkanzler Schulz.

Merkel hat grüne und SPD-Politik gemacht. Nach Merkel müssen sich die Unionisten entscheiden: Weiter so mit offenen Grenzen, Souveränitätsabtretung nach Brüssel und bunten Themen? Dann Union-Grüne. Allerdings würden weitere Wähler zur AfD oder in die Enthaltung gehen.

Oder auf längere Sicht Union-AfD oder AfD-Union mit einem Ende der Selbstauflösungspolitik. Das wäre im Europatrend, siehe Österreich, Dänemark, Norwegen, Niederland, Osteuropa.

In beiden Fällen drohen sich verschärfende Konflikte.

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Er ist zunächst nicht rechtlich bindend, also "soft law". Gleichzeitig enthält er über 40-mal die Formulierung "Wir verpflichten uns". Das zeigt die Richtung. Die Absicht ist, aus "soft law" "hard law" zu machen. Gerichte werden zunehmend auf den Pakt Bezug nehmen, neue Gesetze werden kaum mehr gegen den Pakt gemacht werden können. Kritiker werden dann als "UNO-Gegner" hingestellt werden können.

Was weich aussieht und so verkauft wird, ist das Rezept für allgemeine, unkontrollierte Einwanderung. Migranten haben nach diesem Szenario alle Rechte, Einheimische keine, ihnen bleibt die Rolle des Zahlers und des Unterstützers von Bevölkerungsverschiebungen.

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Welches Kriegsgebiet? In Gambia, Nigeria, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Bosnien, Pakistan gibt es keines. In Syrien sind 90 % des Landes befriedet, der Wiederaufbau beginnt. Auch in Afghanistan und dem Irak sind über die Hälfte des Landes befriedet.
Viele gehen freiwillig zurück. In Reportagen kann man hören, dass es ihnen in DE nicht gefallen hat, daheim sei es doch schöner. Merkel habe ihnen keinen Job verschafft und ein Haus hätten sie auch nicht bekommen. Daheim hätten sie ein Häuschen und überhaupt, die Deutschen seien kühl und das Wetter schlecht.

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Oben Gingko, unten möglicherweise ein Zierapfel (fünf Blätter und Früchte).

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Solche Sprüche auf der Kleidung wirken kindlich und unprofessionell. Nimm eines von den anderen.

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Diese Frage beschäftigt mich auch seit Langem: Wieso wird eine Linke, zu deren großen Verdiensten seit 200 Jahren die Religions-, Kirchen- und Ideologiekritik gehörte, seit etwa 30 Jahren zum Türöffner für die mit Abstand reaktionärste Religion mit z. T. grundgesetzwidriger Lehre? Das ist ein unfassbares Versagen.

Ich denke, dass ein Teil der Linken den Islam als Bundesgenossen im Kampf gegen den verhassten Nationalstaat sieht. Die muslimischen Einwanderer sind für sie die "neuen Proletarier", mit deren Hilfe und Wählerstimmen sie Deutschland und Europa verändern können, nachdem der deutsche Proletarier verschwunden ist oder nicht mehr links wählt. Die SPD rechnete bisher fest mit 70 % der Türkenstimmen. Joschka Fischer sprach für viele: Man muss DE von außen einhegen und von innen verdünnen. Letzteres geschieht durch möglichst viel Einwanderung.

Viele Linke bei der Linkspartei sehen im Islam eine antiimperialistische Kraft und teilen mit ihm die Feindbilder USA und Israel.

Andere Linke sind inzwischen so halbgebildet, dass sie weder die Marxsche Ideologie- und Religionskritik kennen noch den Koran gelesen haben noch die Geschichte des Islams kennen. Sie sind wie Claudia Roth und Göring-Eckardt: naiv, illusionistisch, realitätsuntauglich. Sie wissen nur: Alles Übel kommt nur und immerdar von den Deutschen, weil Auschwitz, und alle Ausländer sind edel, hilfreich und gut.

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"Ernst nehmen" wird man auch einen Menschen, der nicht spricht, aber durch Körpersprache deutliche Signale aussendet, z. B. aggressive.

Wenn du fragst, ob für ein partnerschaftliches Gespräch, für Teilnahme am öffentlichen Leben und für den Beruf Deutsch Voraussetzung ist, dann ja.

Dein Deutsch ist, falls Ausländer, nicht schlecht. Denke an die Satzstellung: "Ein User meinte...", Subjekt zuerst im Hauptsatz.

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Mein Sohn hat Klavier gelernt und studiert. Ich würde mal sagen: Wenn du eine gewisse musikalische Begabung hast und intensiv übst, müsstest du solche Stücke in ein bis zwei Jahren spielen können.

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Ein Teil der jungen Generation ist nach dem Zusammenbruch der großen Ideologien desillusioniert, skeptisch, pragmatisch, privatistisch.

Gleichzeitig klammern sich viele dennoch an Illusionen von einer schönen, neuen, bunten Welt, in der Wölfe und Schafe friedlich zusammenleben und alle Probleme im Stuhlkreis gelöst werden können oder aber Erfindungen "böser und dummer" Menschen sind.

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  1. Genauer: Bischofsernennung? Gründe dafür?
  2. Es fehlt die Rolle der Klöster als religiöse und kulturelle Zentren.
  3. a. Konflikt Papsttum-Kaiser/weltliche Gewalt; b. Verweltlichung der Kirche
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Das ist ein Gebot, dass kaum ein Christ je eingehalten hat. Mit Grund, denn es ist als Grundlage für das soziale Miteinander untauglich. BGB und GG sind in diesem Punkt klüger: Notwehr ist erlaubt und sinnvoll.

Ein Gegner hat keinerlei Anspruch darauf, noch einmal zuschlagen zu dürfen. Mehr als menschenwürdige Behandlung bekommt er nicht.

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