Sind die meisten Afroamerikaner Nachfahren der damaligen Sklaven oder normale Migranten?

2 Antworten

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Die meisten Afroamerikaner sind Nachfahren von Sklaven, die während der Kolonialzeit und danach aus Afrika nach Amerika gebracht wurden.

 Es gab jedoch auch Migration von Afroamerikanern aus anderen Ländern, insbesondere in jüngerer Zeit

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Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Udavu  02.11.2023, 05:25

⭐Danke

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dafür wird es keine Statistiken geben. Es gab auch mehrere Flüchtlingswellen aus afrikanischen Ländern in die USA in den vergangenen Jahrzehnten


Ursusmaritimus  31.10.2023, 07:45

Im Jahr 2022 haben sich geschätzt rund 12,62 Prozent der Einwohner:innen in den USA als 'Schwarze' bezeichnet. Gefragt nach ihrer ethnischen Herkunft gaben hochgerechnet rund 42,1 Millionen US-Amerikaner:innen an, sich selbst als "Black or African American" zu identifizieren, während rund acht Millionen Einwohner (2,4 Prozent der Gesamtbevölkerung) sich zwei oder mehr ethnische Hintergründe zuschreiben.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166858/umfrage/ethnien-in-den-usa/

Aber nicht im Bereich von mehreren Millionen........

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TJDettweiler  31.10.2023, 07:51
@Ursusmaritimus

Und was möchtest du damit sagen? Wenn deine Eltern oder Großeltern in ein Land geflüchtet sind dann identifizierst du dich als was?

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Ursusmaritimus  31.10.2023, 08:13
@TJDettweiler

Es sind keine >10 Millionen Schwarzafrikaner freiwillig in die USA migriert um dort einen statistisch erheblichen Anteil an nicht verschleppten Black People auszubilden.

BTW: Ich identifiziere mich als Süddeutscher, meine Großeltern als Sudetendeutsche

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TJDettweiler  31.10.2023, 08:29
@Ursusmaritimus

Es ist schon klar dass viele Afroamerikaner Vorfahren der Sklavenhaltung in den USA abstammen. Es gibt aber auch viele geflüchtete die in den letzten Jahrzehnten aus Afrika in die USA geflüchtet sind und mittlerweile Kinder und Enkel teilweise Urenkel haben die sich als African Amercan sehen.

Sie sind auch amerikanische Staatsangehörige. Da jeder die amerikanische Staatsangehörigkeit hat wenn er auf amerikanischem Boden geboren wurde.

schau dir die Kriege der letzten Jahrzehnte, sagen wir mal bis 1960 in ganz Afrika an. Schau dir dann die Zahlen an wie viel in der USA Asyl angemeldet haben und dann weißt du wie viele es sind.

2022 waren es nur aus dem Land Kongo alleine 431.322 Asylanträge. Also aus einem Land Afrikas und in einem Jahr.

Selbst wenn es nur 50000 wären, gäbe es bei einer Debatte über eine Minderheit keinen Grund eine Minderheit auszuschließen.

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Ursusmaritimus  31.10.2023, 08:37
@TJDettweiler

Selbst wenn es nur 50000 wären, gäbe es bei einer Debatte über eine Minderheit keinen Grund eine Minderheit auszuschließen.

Das behauptet auch niemand, es ist nur die Frage wo ein relevanter, erheblicher, deutlicher etc. Anteil an der Gesamtbevölkerung beginnt.

Dein Ansatz der aktiven Migration ist auch nur eine Form von Rassismus da er wiederum die Nachkommen von Sklaven als nur teilweise relevant annimmt.

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TJDettweiler  31.10.2023, 09:35
@Ursusmaritimus
Das behauptet auch niemand, es ist nur die Frage wo ein relevanter, erheblicher, deutlicher etc. Anteil an der Gesamtbevölkerung beginnt.

ne, eben nicht. Das legt die Gesellschaft bei diesen Debatten unwillkürlich fest.

Beim Thema sexuelle Übergriffe an Frauen. Paradoxerweise ist es so, dass die Statistiken sagen, dass Körper- und geistigbehinderte Frauen die Gruppe ist die am häufigsten von Sexueller Gewalt betroffen sind.

Bei öffentlichen Debatten wird diese Gruppe von Frauen gar nicht erwähnt. Da zählen nur die weniger betroffen sind. Die natürlich auch zählen.

Aber bei den Afroamerikanischen Bürgern da zählen dann doch nur die die Vorfahren in der Versklavung in den USA hatten.

Wie gesagt, du weißt gar nicht ob 10 Millionen aus späterer Zuwanderung stammen.

Sind die Populationszahlen der unterdrücktesten Gruppe in den USA um einiges niedriger.

Ich verstehe irgendwie nicht…

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