Schlechte Erfahrungen mit B.A.R.F?

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ich kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen, weil ich nur gute erfahrungen mit barf gemacht habe und auch noch nie gehört habe, dass jemand damit schlechte erfahrungen gemacht hat. es sind immer nur gerüchte (salmonellengefahr, würmer, splitternde knochen, aggression durch blut lecken,...- humbug eben).

Danke... das, was bisher jeder gesagt hat =) scheint echt alles super zu sein... Mein Hund (french Bully) ist nämlich sehr mäkelig mit dem Futter und reagiert teilweise mit Durchfall und Blähungen... deshalb dachte ich an BARF.... hab mir jetzt dieses Buch gekauft http://www.amazon.de/dp/383343063X/?tag=googhydr08-21&hvadid=2866861261&ref=pdsl2i3z8qns9x_e soll ja alles drin stehen... was hältst du von dem Buch?

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@BrezelPower

danke für den buchtipp, habe gerade mal das inhaltsverzeichnis gelesen und werde es wohl bestellen...liest sich seehr interessant..grins

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@HerrNilson

ausreichend ist das buch sicherlich, ich barfe schon seit jahren und meine hunde haben es überlebt geradeso aber das andere (30 € buch) ist einfach soooo verlockend mit all den "klugscheisserinfos" warte mal ab, bis ich das gelesen habe...kicher

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@Neufiliebe

Hallo, ich würde sagen, dieses Buch ist das Standardwerk für die Rohfütterung. Sehr empfehlenswert, wenn man sich damit intensiv beschäftigen will (was man im Interesse des Hundes tun sollte). Das von HerrNilson genannte hatte ich auch mal, es ist für den Einstieg ebenfalls zu empfehlen. Gruß, Kerstin

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@Neufiliebe

:-) Dann weiß ich ja, bei wem ich meine Fragen in Zukunft loswerden kann :-)) :-))

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@HerrNilson

ich sag bescheid, wenn ich es gelesen habe...bzw. du wirst es an meinen superfundierten antworten erkennen:-)

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Also ich hab in der Praxis schon vieles gesehen: Verstopfung durch abgeschluckte Knochenstücke, zahnfrakturen, brüchige Krallen durch zinkmangel, Schilddrüsenüberfunktion durch schlundfütterung, ebenso wie reflektorische Unterfunktion, gummikiefer oder gebrochene Knochen wegen calciummangel, Wachstumsstörungen wegen Calcium oder Phosphor Mangel bzw Überschuss, thiaminasemangel wegen Fütterung von rohem Fisch, schlechtes Fell/Haut wegen Kupfer/Zink Mängel, Durchfall wegen kokosöl Fütterung und auch bakterielle Durchfälle wegen verleimtem Fleisch beim Hund und Besitzer.

Es sind KEINE Gerüchte, es gibt es wirklich und es sind verdammt viele als Fallberichte veröffentlicht, Google Scholar hilft.

Und bevor jetzt kommt, Tierarzt, der Panik verbreiten will, ich mache täglich BARF Beratungen für Hunde und Katzen und mach das Futter für meinen Hund auch selbst. 

Du willst ein Tierarzt sein - glaube ich nicht.

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@friesennarr

Hab grad nochmal nachgeschaut, auf meinem Diplom und der Approbation steht mein Name. Scheine wirklich Tierarzt zu sein

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Um einen Fleischfresser richtig zu ernähren sollte man einfach genau hinschauen was freilebende Tiere "wirklich" fressen. Zu allererst den Magen- und Darminhalt Ihrer Beute. Anschließend das Muskelfleisch. Der Mageninhalt ist pflanzliche Nahrung welche auch für Pflanzenfresser nur mit hohem Aufwand verdaut werden kann. Z.B. Kühe (4 Mägen). So vorverdaut und mit Verdauungsenzymen der Pflanzenfresser angereichert machen sich nun die Fleischfresser darüber her. Sie nehmen zum einen schon für die eigene Verdauung präparierte Nahrung zu sich und auch die entsprechenden Enzyme (die sie selbst nicht bilden können) um es weiter zu verarbeiten. Auch das Fleisch wird durch diese Enzyme verdaulicher. Hunde . Deswegen versuchen unsere Hunde wenn, Sie dürfen, bestimmte Grassorten und Pferdeäpfel zu fressen oder verbuddeln deswegen auch manchmal Ihr Fleisch, damit Mikroben es schon mal vorbearbeiten (Vergammeln) können usw...Das heißt Gemüse Kochen oder ausschließlich Fleisch zu geben ist wider der Natur. Ich habe ein Ergänzungsfutter zum Fleisch entdeckt das genau auf diese Weise wie der Mageninhalt von Pflanzenfressern basiert. Es heißt Fermenti und ist allen Hunden empfohlen weil es den natürlichen Bedürfnissen der Tiere am nächsten kommt. Kein noch so angepriesenen Dosen- Trockenfutter Bio oder mit aufgespaltenen Getreide usw...kann da mithalten. ich füttere Fleisch in verschiedenen Varianten und gebe immer dieses Fermenti dazu. Mehr kann man nicht tun.

Es gibt erhebliche Nachteile bei der Rohfleischfuetterung und der Nutzung von Rohkost. ja, das sollte jedoch fuer die meisten Hunde, die als Sozialpartner gehalten werden unerheblich sein. Die Behauptung bei der Rohfuetterung wuerden Fehler am Menschen liegen ist einfach nur dumm, denn dann hat sich jemand entgegen seiner Behauptung NICHT wirklich mit der Verdauung bei Canien auseinandergesetzt. Ich fuer meinen Teil empfehle es aus dieversen Gruenden NICHT es sein jedoch jedem anheimgestellt den Hund so zu fuettern, dass das Tier ausreichend versorgt und Leistungsfaehig ist. BARF ist eine Methode und sicher fuer Duschschnittshund mit Durchschnittshalter geeignet, wer mehr will, wird es NICHT tun

Dann nenne doch bitte mal die Nachteile. Mehr als Allgemeinplätze lässt du doch hier nicht los. Und ja, eine einseitige Ernährung führt zu gesundheitlichen Problemen beim Hund, und ja, einseitige Ernährung kann bei BARF durchaus passieren. Aber eben auch bei Fertigfutter. Wer sagt denn, dass ein Fertigfutter wirklich die Bedürfnisse eines jeden Hundes erfüllt? Wer sagt denn z.B., dass mein Hund ausgerechnet die enthaltene Menge eines künstlich zugesetzten Vitamins braucht und nicht mehr oder weniger?

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@bignose

Beginn doch mal bei der Verwertung von Ruhem Obst und Gemuese .... kann Hund oder Kann nicht? Kann fast Nicht! Wie ist das mit der Verdauung von Rohfleisch und den notwendigen Ruhepausen .... Laenger oder Kuerzer? Erhaeblich Laenger! Wie ist das mit der Leistungsfaehigkeit bei gleicher Futtermenge Roh -> Behandelt? Roh deutlich reduziert!
Ich sage, dass ich das Futter nach den Beduerfnissen und den Forderungen an den Hund aussuche und was besteht dann fuer ein wesentlicher Unterschied? Kaum einer, denn ob ich das Futter selbst zubereite oder zubereitet kaufe macht keinen wesentlichen Unterschied. Was die Einseitigkeit betrifft ..... an wem liegt das? Am Menschen, das gewiss, nur es liegt eben auch und gerade am Halter festzulegen wie und wann er seinen Hund fordert und in welchem Masse er bereit ist zu experimentieren. Es macht e3ben keinen Sinn, nur wegen dem schoenen Schein den Hund auf dem Zahnfleich laufen zu lassen, dann ist Fertigfutter die bessere Loesung .... wenn es gutes Futter ist und eben angepasst. Un wo ist im uebrigen Dein Konkretes? Wo hast Du geschrieben wie Fleuisch bei Haushunden verwertet wird und welche Vorteile Rohfuetterung hat?

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@James131

"Beginn doch mal bei der Verwertung von Ruhem Obst und Gemuese .... kann Hund oder Kann nicht? Kann fast Nicht!" Deshalb muss es auch entweder eingefroren oder ganz klein geschreddert werden. Wer sich vor der Umstellung auf Rohfütterung einliest oder beraten lässt, erfährt auch sofort, dass er Kohlrabi&Co nicht am Stück in den Napf legen soll.

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@HerrNilson

davon ganz abgesehen ist eine gesunde ernährung auch komplett ohne zusätze und gemüse und obstpamps möglich. dann muß eben einfach mehr grünher pansen, samt inhalt und blättermagen samt inhalt, bevorzugt von weidevieh gefüttert werden und schon hat sich die überlegung kann ein hund obst und gemüse oder kann er nicht, von ganz alleine erledigt.

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@HerrNilson

Es koennte auch gekocht werden, denn selbst ganz klein geschreddert ist die Verwertung gegen Null .... Wer sich einliesst oder beraten laesst erfaehrt eben nicht, zumindest nicht zu Beginn, dass Rohgemuese und Obst eben NICHT verwertbar sind, jedenfalls nicht als Vitaminquelle ... es sei denn gekocht. Und genau dies wird jeder Tiermediziner bestaetigen, nicht aber den genannten Unfug

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hm, also ich finde deine argumente bissl an den haaren herbei gezogen. ;) zum einen muß niemand obst und gemüse verfüttern, es geht sehr gut auch ohne, wenn man weiß wie. bei uns gibts obst nur in form von fallobst und reifen beeren beim gassi gehen. da wird nix püriert, geschreddert,... ob es einen nutzen hat in dieser form, ist mir eigentlich relativ wurscht, denn die nährstoffe werden mit dem futter gedeckt alles andere sind leckerlies.

zum thema barf sei futter für den durchschnittshund und den durchschnittshalter, kenne ich mehr als genug hundeführer die trotz barf auf leistung aus sind. aber auch leistungssteigernd kann man barf einsetzen, wenn man weiß wie. der vater meiner fellnase lief 2 mal bei der deutschen und 1 mal bei der WM mit und wurde komplett gebarft und man höre und staune, er hatte keinen leistungsausfall trotz oder gerade wegen des futters. wenn man mit kohlenhydraten und tierischen fetten umzugehen weiß, steht sich beides nicht im weg.

naja, es ist nicht dumm, zu behaupten, daß viele probleme bei den fütterungsfehlern des menschen zu suchen sind. wenn ich mir anschaue, wie manchereins ein riesiges brimborium ums barfen macht oder andere, welche von tuten und blasen keine ahnung haben und ihren hund mit hackfleisch aus dem discounter gesund zu ernähren versuchen, stellt sich mir schon die frage, woran es denn sonst liegen könnte, wenn es bei letzterem auf lange sicht gesehen, zu problemen und mangelernährung kommt. das liegt wohl kaum am fleisch und wohl kaum am hund, sondern viel eher am mensch der keine ahnung hat. zum barfen gehören nunmal alle teile, die ein tier hergibt. man kann es versuchen wegen ekel,... mit zusätzen auszugleichen, aber da wären wir wohl besser mit nem guten fertigfutter bedient.

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@ordrana

ich füttere lieber, wie es sich gehört, tiere mit allem drum und dran, ok,*g ganze rinder hatte ich noch nicht im hof liegen, aber da würde hannibal wohl auch ewig dran futtern. ;) da es bei so großen tieren nicht möglich ist sie im ganzen zu verfüttern, es sei denn, man hält sich ein huskyrudel oder eine beagelmeute, versucht man zu imitieren, also ein verhältnis herzustellen, welches kaninchen, hühner etc. aufweisen. das bedeutet soundsoviel prozent innereien, muskelfleisch, macht im übrigen den kleinsten teil aus, knochen, federn, blut,.........

zum thema gemüse und co, gibts bei uns gerade einmal die woche eine kleine portion, mehr nicht, den pflanzlichen teil decke ich komplett mit pansen und blättermagen ab, bevorzugt von weiderind oder schaf und meinem hund geht es blendend damit.

auch wenn mancher obst und gemüse für eine bedingung hält, es ist keine. ich hatte zu anfang probleme, weil hannibal grünzeugs nur annahm, wenn ich massenhaft thunfisch druntermischte oder es unter gewolftes fleisch schmuggelte. da mir das auf dauer zu anstrengend und blöde wurde, habe ich umgestellt. jetzt gibts 2 tage die woche pansen oder blättermagen, 2 mahlzeiten muskelfleisch 1 innereienmahlzeit und eine mit bindegewebe. fleischige knochen oder knorpelzeugs gibts bei uns jeden morgen und macht die halbe tagesration aus.

auf obst und gemüse könnte ich gut und gerne komplett verzichten ohne probleme.

die leistung, die er bringen soll, wird durch tierische fette und die zugabe von kohlenhydrate zu einer mahlzeit am tag aufrecht erhalten.

wie du siehst, alles ist möglich.

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@ordrana

Die Argumente an den Haaren herbeigezogen ... ah ja. Gut. Dein Vater ist mit Leistungshund gelaufen. Grautulation. Wie oft am Tag musste der Hund Leistung bringen? Ich will bereits 2h bis 2,5h nach dem Fressen Leistung vom Hund? Kann der Hund das? Antwort: NEIN! Muss ich meinem Hund Mengenmaessig mehr fuettern? Antwort: JA, bis zum vierfachen! Wenn Mensch mit Kohlenhydraten und Fetten umzugehen weiss ...bedeutet zB diezugabe von fettemWasser .... wie roh das doch ist :-D. Ich habe Deine Forderung versucht zu erfuellen, und es ist einfach so nicht realisierbar, bereits deshalb, weil ich erheblich laengere Ruhezeiten fuer den Hund haben muss und weil ich eben auf eine konstante Leitung haette verzichten muessen. Das was Du behauptest stimmt eben, aber nur fast und beweist nix. Rohkost bleibt deshalb fuer den Hund fast unverwertbar, die Ruhezeiten nach Fressen sind erheblich laenger und die notwendige Menge ist hoeher. Wenn Leistung vom Hund gehalten werden muss geht das eben nicht wie Du beschreibst, solange es keine kurzzeitigen sind

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Hallo, schlechte Erfahrungen beruhen i.d.R. darauf, dass Mensch was falsch gemacht hat. Man muss zwar keine Wissenschaft aus Rohfütterung machen, aber Grundkenntnisse sind schon erforderlich, um den Hund ausgewogen zu ernähren und Mangelerscheinungen zu vermeiden. Ich sehe in der Rohfütterung (den Begriff BARF mag ich persönlich nicht) nur Vorteile. Es ist die natürlichste Ernährungsform, abwechslungsreich, und vor allem 'zwingt' es den Zweibeiner, sich wirklich mit der 'Verdauungsbiologie' des Hundes zu beschäftigen. Man muss allerdings sagen, dass es auch (wenige) Hunde gibt, die es nicht vertragen. Ach und noch ein wichtiger Tipp: bitte frage nicht deinen Tierarzt um Rat. Veterinärmediziner sind keine Ernährungsspezialisten, nur die wenigsten beschäftigen sich so intensiv damit, dass sie tatsächlich in der Lage sind, gut und richtig zu beraten. Und glaube bitte nicht an dieses Mariposa'sche Knochen-Ammenmärchen. Gruß, Kerstin

Das mit dem Fehler bei Menschen ist ein Maerchen und entspricht nicht der Wahrheit. Wer Hund nicht nur als Sozialpartner oder Ausstellungsstueck oder Sofakissen haelt kommt nicht daran vorbei sich unter anderem mit Ernaehrung zu beschaeftigen, also was fuer ein Argument ... BARF und Hundehalter muss sich mit Verdauung beschaeftigen ... muss schon gar nicht und wenn, dann ist das auch nicht in jedem Fall korrekt. Was das mit den Knocvhen angeht ... da luegst Dir was in die Tasdche ... geb einem Kleinhund mal fette Knochen ... der Tieraztbesuch ist mehr als Wahrscheinlich ..... ganz sicher :-D

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@James131

Tja, wenn sich wirklich jeder Hundehalter mit Ernährung beschäftigen würde, dann hätten Frolic, Chappi, Discounter-Schrott & Co. keine Chance. Und das mit dem Kleinhund und dem fetten Knochen ist ja wohl eine mächtige Übertreibung. Sorry, aber 'sich damit beschäftigen' bedeutet auch, dass man das ganze in der richtigen Relation sieht. Ich geb doch einem Kleinhund auch kein Kilo Trockenfutter in einer Mahlzeit. Nun mach mal Halblang.

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@bignose

Ah ja .... das schon gut ... dann geb einen Kleinhund einfach eine Rinderbeinscheibe roh .... mal schauen, was dann passiert kopfschuettel
Im gegensatz zu Deinen Behauptungen ist Rohfuetterung eben NICHT die einzigste Loesung und das Gekochte Futter macht durchaus Sinn .... eben wegen dem Wissen um die Verdauung;-)

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@James131

Ähm, wo hab ich behauptet, dass es die einzige Lösung ist? Wo hab ich behauptet, dass man einem Kleinhund eine Rinderbeinscheibe geben soll? Bist mal wieder auf Krawall gebürstet, oder wie? Scheint bei dir öfters vorzukommen. Aber dann lies doch bitte erst mal die Beiträge, bevor du sie zerrupfst. Meinerseits Ende der unsinnigen Diskussion.

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@James131

Ähm, unser kleiner Hund (Spitz-Dackel-Mix) frisst die gleichen Knochen wie die großen Hunde - nur weniger. Und nein, sie muss nicht zum TA.

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