Probleme bei den Fahrstunden, das Anfahren an der Ampel dauert zu lang?

7 Antworten

Hey, ich hab auch grade Fahrstunden, auch mit einem Diesel. Bei mir geht das aber ganz fix. Warum?

Wenn du ganz vorne an der Ampel stehst, sollte man nicht in den Leerlauf schalten, um nachher schneller wegzukommen. Das kann man machen, wenn man irgendwie der fünfte ist oder so, aber nicht als allererster. Ich steh also da ganz vorne im ersten Gang und mit durchgetretener Kupplung.

Wird die Ampel gelb, such ich den Schleifpunkt, man hat ja nicht viel Zeit bis grün wird und das reicht genau, um den Schleifpunkt zu finden und wegzufahren. Das Zählen ist Unsinn, weil man nie immer genau den gleichen Punkt trifft und dementsprechend auch schneller oder langsamer wegfährt. Mein Tipp: Warte solange, bis das Autos ich etwa vier bis fünf km/h bewegt. Dann kannst du die Kupplung langsam weiter rauslassen. Gas geben kannst du schon leicht, wenn du den Schleifpunkt suchst. So fährst du schneller weg. Aber leicht Gas geben, nicht zuviel, sonst würgst du ihn ab.

Das ist Übungssache. Es ist aber Unsinn, wenn du Kupplung und Gas nicht gleichzeitig drücken darfst, denn nur mit schleifender Kupplung dauert es natürlich lange, bis man wegkommt. Ich habe das in den ersten Fahrstunden auch immer gemacht, hat ewig gedauert. Aber spätestens, wenn du eine Ampel mit abschüssiger Wartespur hast, musst du Gas geben, um nicht nach hinten wegzurollen. Das Auto macht nur komische Geräusche, wenn du zuviel Gas gibst. Da liegt das Problem also eher bei deinem Fahrlehrer, wenn er dir das nicht erlaubt.

Also wenn du schnell wegkommen willst, einfach folgendes machen:

1. Kupplung schleifen lassen, bis sich das Auto bewegt. Mein Fahrlehrer sagt immer "Schleifen lassen, bis sich unsere 20 Zentner bewegen." Bist du dann bei 4-5 km/h, kannst du die Kupplung langsam weiter rauslassen und Gas geben. So bist du schnell genug, um schon vor der Mitte der Kreuzung in den nächsten Gang schalten zu können.

2. Gleichzeitig mit dem Schleifpunkt suchen etwas Gas geben. Das gelingt nicht gleich beim ersten Mal, ging mir auch nicht anders. Aber wenn du den Dreh raus hast, zieht er wunderbar weg.

Vielleicht kriegst du deinen Fahrlehrer mit Sachen wie "Meine Eltern machen das immer so" oder "Im Theoriebuch steht" soweit, dass du es mal probieren darfst und mit etwas Übung kriegst du das so gut hin, dass er kaum was auszusetzen haben wird. Wenn er es dir nicht erlaubt, dann lass es in der Fahrschule bleiben. Durch die Prüfung kommst du auch, wenn du langsam über die Kreuzung fährst. Dann kannst du es dir mit deinem eigenen Auto so angewöhnen. Kein Strss also. Du darfst dich nciht aufregen lassen, wenn hinter dir einer hupt oder dir Gedanken machen "was werden die von mir denken". Alle haben mal angefangen und du eben auch. Ganz chillig bleiben.

Bei Fragen kannst mich gerne anschreiben ;) Steht kurz vor der Praktischen Prüfung, fahre also schon ein bisschen.

Dein ichbinich2000

Du solltest dir das gar nicht erst angewöhnen an der Ampel die ganze Zeit auf der Kupplung zu stehen damit machst du sie auf lange Sicht kaputt (Ausrücklager).

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@Ghostmaster370

Wenn man ganz vorne steht und keine Ampel hat, die fünf Minuten zum Umschalten braucht, ist es aber sinnvoller, auf der Kupplung zu bleiben, als in den Leerlauf zu schalten und nach zehn Sekunden wieder in den ersten Gang schalten zu müssen. Bei längeren Wartezeiten stimme ich dir natürlich zu.

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Ist auch ein Dieselauto. Aber ich bin doch nicht die einzige mit einem Diesel, wieso fährt trotzdem jeder schneller an?

Fahrschulen haben nicht einfach aus Kostengründen oder so fast immer ein Dieselfahrzeug. 

Ein Dieselmotor hat im niedrigen Drehzahlbereich, also "unten rum" mehr Power als ein Bezinmotor. Sprich, ein Dieselmotor säuft deutlich später ab als ein Bezinmotor, was für Fahrschüler sehr hilfreich ist. Der Diesel ist also gar kein Nachteil, wie du ihn darstellst, sondern das genaue Gegenteil.

Dass du nicht wie jeder andere anfahren kannst ist in der Fahrschule völlig normal. Wichtig ist, dass diese Zeit kürzer wird und du später und vor der Prüfung nicht mehr lange dafür brauchst. Um die Zeit zu verkürzen, kannst du schon vorher den 1. Gang einlegen. Wenn du an der Ampel stehst, musst du ja sowieso die Kupplung treten und laut deiner Beschreibung dann den Gang raus nehmen, also in den Gang N (Neutral, also Leerlauf). Statt dies zu tun, kannst du dann einfach in den 1. Gang schalten. Die Kupplung musst du dann allerdings so lange gedrückt halten, bis die Ampel gelb und grün wird. Erst dann lässt du die Kupplung langsam los. Damit sparst du dir die Zeit für den Schaltvorgang an der grünen Ampel.

Gas und Kupplung darf ich nicht gleichzeitig drücken 

 Ich mach das ja auch so, aber das dauer sooooo lange und Gas und Kupplung darf ich nicht gleichzeitig drücken, dann macht das Auto mega komische Geräusche und mein Fahrlehree mag das gar nicht.

Das gilt nun sicherlich für dich, da du das Anfahren noch lernen musst und man das dann zu Beginn meist ohne Gas versuchen soll. So habe ich auch begonnen. Sonst drehen die meisten den Motor immer viel zu hoch, sodass die Nadel für den Drehzahlbereich viel zu hoch steigt. Du sollst erstmal lernen, mit der Kupplung und dem Schleifpunkt umzugehen. Wenn du das kannst, wirst du definitiv auch mit Gas anfahren lernen.

Was ich mache:

  • Stehe an der Ampel -> Gang raus
  • Fußgängerampel wird rot -> Gang rein
  • Wenn die Ampel für mich grün wird -> Kupplung kommen lassen

Dein Fahrlehrer will dir beibringen das du nicht sofort die Kupplung kommen lässt während du noch den Gang einlegst. Sonst gibt's akustische Grüße aus dem Getriebe.

Du bist noch zu hektisch weil du erst bei Gelb den Gang einlegen darfst (laut deinem Fahrlehrer).

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