Weil eine Kopie ein komplett identisches Abbild mit identischen Eigenschaften wäre. Was spricht bei der m-RNA dagegen:

  1. Länge: m-RNA ist nur eine Abschrift eines relativ kurzen Abschnittes der Gesamt-DNA.
  2. Zahl der Stränge: DNA ist doppelsträngig, RNA hat nur einen Strang.
  3. Verbaute Basen: DNA hat Thymin verbaut, RNA an dessen Stelle Uracil.

Eine Kopie der DNA erhältst du bei der Replikation. Beim Bau der m-RNA bekommst du nur ein Stückchen mit der Abschrift, die man kurz mal nutzen kann.

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Nun, vor was muss man unsere Wälder retten? Vor dem Klimawandel (also starke Temperaturerhöhungen und immer öfter auftretende Starkwindereignisse, Starkregen, Dürren), Schädlingsbefall, invasive Arten oder auch schlicht und einfach dem Menschen.

Was kann man tun?

Man kann Wälder renaturieren, falls sie in der Geschichte fast oder komplett gerodet wurden, indem man versucht, die natürlichen Verhältnisse wiederherzustellen. Alternativ kann man sie revitalisieren, indem man zumindest eine Ersatzvegetation schafft, falls eine Renaturierung nicht möglich ist oder der Aufwand nicht tragbar ist.

Man muss Wälder umbauen und sie klimastabil, also gewappnet gegen die Folgen des menschengemachten Klimawandels machen. Das Klima verändert sich schneller als die Natur sich anpassen kann, daher greift man ein und versucht das Einbringen geeigneter Baumarten in einen Mischwald, der besser gegen all die oben genannten Störungen standhalten kann.

Schädlingsbefall und invasive Arten sind auch ein großes Problem, da beispielsweise über unseren Welthandel Schädlinge aus anderen Teilen der Welt unbemerkt mittransportiert werden und bei uns plötzlich Baumarten schädigen oder flächenweise abtöten können. Dagegen versucht man vorzugehen, indem beispielsweise an den Häfen Stichproben von Waren genommen und und untersucht werden. Inwieweit das im Forstbereich der Fall ist, weiß ich zwar aus dem Stegreif nicht, aber mir ist dieses Verfahren bei importiertem Obst bekannt. Das Problem von "importierten" Schädlingen im Forst ist definitiv vorhanden.

Allgemein ist es schwer, betroffene Bestände zu behandeln. In Ausnahmefällen gibt es tatsächlich Befliegungen mit Insektiziden, aber die sind umstritten, weil der Erfolg nicht immer hundertprozentig da íst und gleichzeitig nebenbei heimische Arten mit in Mitleidenschaft gezogen werden... schwere Thematik. Tust du was, machst du unter Umständen was kaputt... tust du nix, kannst du zusehen, wie ein ganzer Bestand drauf geht.

Auch da hilft langfristig nur ein Waldumbau. Weg von den klassischen Wirtschaftswäldern der Vergangenheit hin zum Mischbestand. Der Mischbestand erschwert Schädlingen die Verbreitung, sodass höchstens einzelne Bäume befallen werden können. Das wird man nie verhindern können - muss man aber auch nicht. Solange der Wald außen rum vital ist, ist das kein Problem. Im Gegenteil sogar.

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Schau mal in die log-Datei vom LS. Es reicht ein falscher Mod, eine komplizierte Map, ein Multiplayerspiel oder dergleichen, um die ohnehin schon wackelige Performance vom LS komplett in den Keller zu treten.

Es reicht ein Mod (oder zwei, die nicht kompatibel sind), um die log mit unzähligen Fehlern zu fluten und dann ist die Performance meistens auch futsch, ganz oft gibts auch Fehler im Spiel selbst.

Das ist jedenfalls sehr wahrscheinlich, wenn du das Problem nur im LS hast und erst seit kurzer Zeit. Der LS ist recht anfällig für sowas. Der erste Weg führt meistens in die log-Datei, wenn da nix zu finden ist, wird die Fehlersuche schwierig.

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Jan Josef Liefers in seiner Paraderolle - welche Gefühle, Gedanken schwingen bei euch mit?

Jan Josef Liefers ist gerade wieder als arroganter Gerichtsmediziner im Tatort zu sehen. Erlebt ihr den Tatort anders als sonst?

Wurde Liefers unrecht getan, als verschiedene Politiker seinen Rausschmiss wegen der allesdichtmachen - Aktion gefordert haben? Oder sollte er tatsächlich gehen? Ist die heftige Shitstorm-Reaktion ein Beleg dafür, dass Liefers recht hat, und unsere Gesellschaft tatsächlich autoritär geworden und nicht mehr dissensfähig ist? Oder hat er einfach Scheiße gebaut und Scheiße gelabert?

Und muss er mit der Reaktion leben, die ihn zurecht trifft? Oder ist das alles eine PR-Aktion, die ihn als Künstler ja enorm ins Gespräch gebracht hat?

Spielt er Nazis, "querdenker"-Covid*oten, Verschwörungstheoretikern, russischen Staats-Trollen und anderen A*schlöchern in die Hände, die inhaltlich an nichts anderem interessiert sind, als unsere offene Gesellschaft und die freiheitlich-demokratische Grundordnung mit destruktivem, gesellschaftlich toxischem, nur Aufruhr und Aggression hervorrufendem Schwachsinn zu schwächen und zu destabilisieren?

Provoziert seine Aktion nur mehr Unvorsichtigkeit und Nachlässigkeit bei der Coronaprävention und damit mehr Tote und eine weiter andauernde Belastung und Gefährdung der Vollversorgung in der Intensivpflege?

Oder ist das alles völlig belanglos und völlig normal, da Proteste und kontroverse, erregte Diskussionen um die Corona-Maßnahmen in allen freien Gesellschaften üblich geworden sind? Vielleicht sogar nötig, um die stark kritische, emotionale Debatte in einem inhaltlich erträglichen Rahmen zu halten und sie nicht den Hildmanns und Naidoos dieser Welt zu überlassen?

Fragen über Fragen. Meinungen zu allen und noch weiteren Details des Themas sind ausdrücklich erwünscht.

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Tatsächlich ärgert es mich ziemlich. Ich war immer großer Fan vom Münsteraner Tatort, aber heute bin ich tatsächlich vom Fernseher gegangen. Ich hab eigentlich immer viel vom Liefers gehalten, aber seit der Aktion ist er bei mir unten durch.

Aber meine Meinung hat keinen Einfluss darauf, welchen Job er hat und welchen nicht... und mir ist es auch egal, das ganze ist passiert und ein Rauswurf beim Tatort würde nix ändern. Gleichzeitig leben wir in Deutschland, wo jeder seine Meinung sagen darf. Der eine hat halt mehr Einfluss und Reichweite als der andere, aber erlaubt war es und sein gutes Recht. Mit dem Feedback der Leute muss er halt leben.

Vermutlich hat man nicht bedacht, dass diese Aktion den Querdenkern in die Hände spielen wird, es wurden darauf hin ja auch Beiträge zurückgezogen. Klar ist, das Internet vergisst nicht... und die alle werden noch öfter dran erinnert werden, auch wenn Corona schon lange vorbei ist. Und auch dem Ansehen unter den Schauspielkollegen hat es geschadet, einige haben sich ja auch distanziert und es wird sich vermutlich schon auch darauf auswirken, ob man in Zukunft um die Mitwirkung gebeten wird oder nicht.

Meiner Ansicht nach hat die Aktion nur eines geschafft: Weiter Salz in die Wunde gestreut, den Keil in der Gesellschaft nur noch tiefer getrieben. Absolut kontraproduktiv, jetzt wo die Impfungen aufwärts und die Zahlen wieder abwärts gehen und man leise hoffen darf, dass wir das Ganze in einigen Monaten hinter uns haben. Es war Mist, den man versucht hat, als Zynismus zu tarnen - ändert nix daran, dass es Mist war.

Umso mehr ist es schade, dass ich nun schon beim Tatort an diesen Mist denken muss. Als hätte man nicht schon im Alltag genug Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten und Regeln, mit denen man sich herumschlagen muss.

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Sind die Förster am Waldsterben schuld?

Durch das gehäufte Anpflanzen von Nadelbäumen, kommt es zu immer geringerer Bodenversickerung, und damit zu einer Absenkung des Grundwasers.

Nadelwälder sind im Sommer 1,8 grad wärmer, als Laubwälder. Sie können sich also nicht runter kühlen, wodurch auf Dauer auch mehr Feuchtigkeit aus dem Boden verdunstet.

Die Holzernte wird oft mit schwerem Gerät durchgeführt. Durch die dadurch entstehende Bodenverdichtung, verliert der Boden 95% seiner Wasserspeicherfähigkeit. Die Bäume können danach auch nur noch flach wurzeln, was im Sommer zu noch mehr Komplikationen führt.

Zudem pflanzt man dann nichtheimische Arten, wie die Waldkiefer, Fichte oder Douglasie an. Die Douglasie braucht mehr Wasser als z.B. die Eiche oder Buche. Der Fichte ist es in unseren Breiten mit den warmen trockenen Sommern einfach zu warm...Aber die Bäume wachsen ja so schön gerade...

Man holt zu viel Holz pro Jahr aus dem Wald, sodass sich kein gesundes Ökosystem entwickeln kann. In vielen Wälder gibt es keinen einzigen Baum, der älter als 120 Jahre wäre...Das ist doch mittlerweile nur noch Wirtschaft.

Ja es gibt einen Klimawandel. Aber die Frage, die sich mir stellt, ist, ob nicht die Förster hauptsächlich am Waldsterben schuld sind? Förster zerstören doch die Natur mehr, als dass sie ihr nutzen. Vielleicht kommt der Klimawandel ja auch gerade recht, damit man das, was man selbst durch zerstörerische Eingriffe zu verantworten hat, einfach auf den Klimawandel schieben kann...

Wie seht ihr das?

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Durch das gehäufte Anpflanzen von Nadelbäumen, kommt es zu immer geringerer Bodenversickerung, und damit zu einer Absenkung des Grundwasers.

Mit solchen generellen Aussagen muss man vorsichtig sein. Welche Baumarten Sinn machen, muss je nach Standort entschieden werden. Vom klassischen Fichtenreinbestand ist man schon lange weg gekommen, was man heute noch sieht, ist in der Regel das Werk von Förstern, deren Studium vermutlich schon 100 Jahre zurück liegt. Ergo war der Wissensstand ein komplett anderer, auch die Risiken und Gefahren waren andere. Bei der Pflanzung eines Fichtenbestandes, der heute 80 Jahre alt ist, war der Begriff "Klimastabil" noch ein Fremdwort und auch die relevanten wissenschaftlichen Erkenntnisse kamen Jahrzehnte später.

Die Holzernte wird oft mit schwerem Gerät durchgeführt. Durch die dadurch entstehende Bodenverdichtung, verliert der Boden 95% seiner Wasserspeicherfähigkeit. Die Bäume können danach auch nur noch flach wurzeln, was im Sommer zu noch mehr Komplikationen führt.

Die Holzernte mit schwerem Gerät ist schlicht wirtschaftlicher und aber auch für das Personal sicherer. Dabei bemüht sich jeder Forstbetrieb heute, die Schäden gering zu halten. Man arbeitet nicht umsonst im Winter, wo der Boden gefroren ist oder im Sommer, wo der Boden möglichst trocken ist. Und selbst dann werden Rückegassen mit Ast- und Kronenmaterial ausgelegt, die die Verdichtung massiv reduzieren. Vor jeder Maßnahme wird eine Abschätzung vorgenommen, wie gut Befahrbar der Boden ist, um Schäden zu vermeiden. Auch da gibt es längst wissenschaftliche Messungen und Maßnahmen, von denen man zu Beginn der Mechanisierung der Holzernte nur träumen konnte.

Zudem pflanzt man dann nichtheimische Arten, wie die Waldkiefer, Fichte oder Douglasie an.

Also dass Fichte und Waldkiefer "in unseren Breiten" nicht heimisch sind, wäre mir neu. Die Waldkiefer ist auf sehr vielen Extremstandorten zu finden, beispielsweise gerade bei sehr trockenen Bedingungen. Und auch die Fichte ist bedeutender Teil der natürlichen Wälder, sie bildet in kalten Tälern beispielsweise im Bayerischen Wald sogar natürliche Reinbestände. Der kleine, aber feine Unterschied, den du vermutlich meinst: Man baut sie standortfremd an. Man hat im Laufe der Geschichte (teilweise schon vor Jahrhunderten) den eigentlich heimischen Wald mit Hauptbaumart Buche abgeholzt und ersetzt, weil Fichte schnell und gerade wächst und leicht zu bewirtschaften ist, was in Zeiten von Holzknappheiten wichtiges Kriterium war. Auch das ist heute längst nicht mehr so stark der Fall, hier besinnt man sich sehr stark wieder auf Laubmischwälder zurück, wenn dies Sinn macht.

Man holt zu viel Holz pro Jahr aus dem Wald, sodass sich kein gesundes Ökosystem entwickeln kann.

Das eine hat mit dem anderen nur bedingt zu tun. Zum einen wird in Deutschland weniger Holz entnommen als zuwächst. Zum anderen gibt es Wirtschaftsformen, wo die Holzentnahme das Ökosystem nur marginal beeinflusst oder sogar fördert. Es gibt mittlerweile sehr viele Kriterien zur Förderung von Artenvielfalt und der Abwendung von Risiken auf den Wald, die bei Bewirtschaftung und Planung berücksichtig werden müssen. Die klassische Kahlschlagswirtschaft ist längst unbeliebt und nicht gern gesehen.

Du hast nicht allzu viel Ahnung davon, was ein Förster überhaupt berücksichtigen muss. Und ich sehe, dass du einen ausgewachsenen Waldbestand ansiehst, der in heutiger Zeit nicht mehr zeitgemäß ist, aber diesen Fehler den aktuellen Leuten zur Last legst, ohne die Veränderung im Wissen und dem Gesellschaftsbild zu berücksichtigen. Und was du auch übersiehst, ist dass auch wir in Deutschland einen Holzbedarf zu stillen haben, für den es Forstwirtschaft braucht. Unsere Forstwirtschaft muss sich da wesentlich stärkeren Auflagen stellen als das in anderen Ländern der Fall ist.

Aber die Frage, die sich mir stellt, ist, ob nicht die Förster hauptsächlich am Waldsterben schuld sind?

Frühere Förstergenerationen sind da sicherlich aus heutiger Sicht beteiligt, aber man darf nicht vergessen, welches Wissen über Waldbewirtschaftung damals vorherrschend war. Aus damaliger Sicht hat man vermutlich alles richtig gemacht und konnte das auch verantworten. Von daher ist es Unsinn, einen Sündenbock auszumachen und ihm Boshaftigkeit zu unterstellen, der bereits Jahrzehnte nicht mehr unter uns weilt, nur weil man es heute besser weiß als er es damals wissen konnte. Wichtig ist, dass man sich verändert hat und es heute anders (besser) macht. Und das ist definitiv der Fall. Man darf zudem nicht vergessen: Hinter jedem Förster steht eine Gesellschaft, die ihn mit unter Druck setzt. Man hat nicht die Narrenfreiheit, die du dem Förster scheinbar unterstellst, wenn du ihm allein einen Hauptschuldigen siehst.

Förster zerstören doch die Natur mehr, als dass sie ihr nutzen.

Das ist jetzt deine Ansicht, die mir aber nur zeigt, dass du dich nicht wirklich auskennst. Ich kann dir nur empfehlen, mal ein Praktikum in einem Forstamt zu machen. Sowohl in einem staatlichen Forstamt, wo der Förster die Beratung und Hilfestellung für die Privatwaldbesitzer darstellt und gleichzeitig die hoheitliche Aufsicht für den Schutz der Wälder bildet als auch in einem Forstbetrieb, der mit der Waldbewirtschaftung Geld verdienen muss. Dann hättest du einen guten Einblick und müsstest nicht Vermutungen in den Raum stellen.

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Ein Förster bei Markus Lanz... das klingt verdächtig nach Peter Wohlleben.

Die generelle Aussage über alle Wälder ist Unsinn. Es ist zwar richtig, dass sehr große Teile unserer Waldfläche gepflanzt sind und bewirtschaftet werden. Urwälder gibt es in Deutschland fast nicht mehr. Sehr wohl aber gibt es große Teile unserer Waldgebiete, wo der Begriff "Plantage" absolut fehl am Platz ist.

In der Vergangenheit wurden Wälder in der Regel so gepflanzt, dass sie schnell wuchsen, "sauber" aussahen und leicht zu bewirtschaften waren. Das Resultat waren bei uns eben klassischerweise Nadelholzreinbestände. Nur eine Baumart, die sehr dicht und am besten noch in Reihen gepflanzt waren und die man am Ende auch alle zum gleichen Zeitpunkt wieder abschneiden konnte. Da fand ein Kahlschlag statt und dann wurde die Fläche wieder aufgeforstet. Das waren Plantagen. Gepflanzt hat man sie, weil man es früher schlicht nicht besser wusste bzw. die Schäden und Risiken nicht unbedingt auf die Ursachen zurückgeführt hat, wie man das heute tut. Gleichzeitig hat man Holz gebraucht, unsere Wälder mussten in der Geschichte schon mehrfach Holzknappheiten der Menschen aushalten. Viele große Aufforstungen gab es auch nach dem zweiten Weltkrieg noch, wo auch bei uns stehendes Holz als Reparation geleistet werden musste oder für den Wiederaufbau nach dem Krieg benötigt wurde und dann die Kahlflächen irgendwie schnell wieder bestockt wurden.

Die letzten Jahrzehnte aber hat man feststellen müssen, dass das System starke Nachteile hat. Ein Reinbestand ist viel anfälliger für großflächige Störungen als ein Mischbestand, der Plantagenbetrieb ruiniert den Boden, grade diese großflächigen Nadelhölzer, die den Boden schnell versauern.

Also baut man die Wälder langsam aber sicher um. In der Regel natürlich mit der Absicht, sie irgendwann wirtschaftlich zu nutzen, denn auch unsere Gesellschaft hat einen massiven Holzbedarf, den wir lieber aus unseren eigenen Wäldern stillen sollten, als aus Sibirien oder oder sonst wo her, wo wir keine Kontrolle über die ökologischen Folgen der Holznutzung haben.

Jetzt stehen Mischbestände auf dem Programm. Keine Monokulturen mehr, Bestände nicht nur aus einer dichten Oberschicht, sondern möglichst vielschichtig und strukturreich. Man geht dazu über, auch Totholz im Wald zu belassen oder sogar gezielt herbeizuführen. Man kombiniert Arten, die sich gegenseitig fördern und schafft so einen gesunden, gut wachsenden Wald, der seinem Zweck gerecht werden kann.

Die aktuelle Waldbewirtschaftung hat mit Plantagen nichts mehr zu tun, von Altbeständen kurz vor dem Ende ihrer Lebenszeit mal abgesehen. Man hat auch in der Forstwirtschaft längst erkannt, dass der alte Plantagenbetrieb bei den heutigen Risiken absolut unsinnig ist, weil man sich auf betrieblicher Ebene die Zukunft zerstört. Gleichzeitig muss man in der Gesellschaft um Akzeptanz buhlen, weil man heute fast jede Art der Waldbewirtschaftung verachtet und nicht sehen will, dass für den Holzbedarf jeder einzelnen Person irgendwo Bäume gefällt werden müssen.

Die Diskussionen darum sind immer recht frustrierend. Da werden dann heutige Förster für die Fehler verantwortlich gemacht, die drei oder sogar mehr Generationen vor ihnen gemacht wurden, wo man komplett andere Ansichten über Waldbewirtschaftung gehabt hat. Aber selbst der gute Herr Wohlleben versucht heute noch, genau damit Stimmung zu machen. Selbiges gilt für die Verherrlichung von kompletten Stilllegungen etc.

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Es gibt leider keinen Mod, der das komplett unterbindet. Selbst mit dem StrongFarmer/StarkerBauer ist das nicht ausgeschlossen.

Ich hab allerdings festgestellt, dass das stark von der Performance des eigenen Systems abhängt und außerdem noch, ob man im Multiplayer der Host des Spieles ist. Bin ich selbst der Host, geht bei mir das ganze wesentlich besser als bei meinem Mitspieler, ist er der Host, ist es umgekehrt. Gleichzeitig spiele ich aktuell mit einem System, das nicht ganz den Anforderungen entspricht - und wenn es mal grade laggt, fällt einem das Gerümpel auch gern mal aus der Hand.

Verhindern kann man das also leider nicht... ich hoffe, dass es da im LS22 wesentliche Nachbesserungen gibt.

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Dorf

Eindeutig Dorf. Komme ursprünglich aus einer Kleinstadt, die aber doch eigentlich ein Kaff war und immer noch ist. Bin aufs Dorf gezogen und ich will hier am liebsten nicht mehr weg. Du kennst hier einfach die Leute, der Umgang ist ein anderer, die Nachbarschaft ist noch das, was sie sein sollte und man hält zusammen. Während man in der Stadt teils seine Nachbarn kaum kennt oder schon Angst haben muss, dass wegen einem falsch geparkten Auto gleich die Polizei anrückt, redet man hier noch miteinander...

Nach all den Erfahrungen in Kleinstadt, der Großstadt im Studium und dem Dorfleben hab ich mich eindeutig für das Dorf entschieden.

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Ne, ich halte es für Unnötig

Finde ich absolut überflüssig, eher gefährlich. Da macht man halt die Straßen noch mehr zu Verkehrsübungsplätzen als sie es eh schon sind, weil dann Leute ohne Aufsicht das Schalten lernen - und das, obwohl sie dafür einen Führerschein haben und aber trotzdem mitten im Alltagsverkehr. Und wenn ich da an meine Erinnerungen aus Fahrschulzeiten zurückdenke, waren Schaltfehler nicht nur der Unerfahrenheit im Verkehr allgemein geschuldet, sondern weil man das halt auch einfach üben muss.

Ich sehe zwar in der Begründung mit den mehr und mehr kommenden E- und Hybridfahrzeugen ohne Schaltgetriebe schon einen wahren Kern, aber die könnte man auch im zuvor schon möglichen Automatikführerschein einbinden. Wer sagt, dass er gerne auch Schalter fahren will, muss halt Schaltgetriebeführerschein machen - wer dazu nicht in der Lage ist, braucht keine abgeschwächte Zwischendingslösung mit der er es dann doch darf, denn dann gehört er/sie schlicht nicht in einem Schaltfahrzeug auf die Straße.

So wie das jetzt kommt, ist das absolut dämlich. Und gefährlich. Gibt schon so genug Leute, die nicht fahren können, dann braucht es nicht auch noch Schaltübungen im Straßenverkehr ohne Aufsicht.

Unser Führerscheinsystem ist ohnehin schon lächerlich genug. So kompliziert, dass sich kein Mensch mehr auskennt, für jeden Pups eine eigene Führerscheinklasse, das alles mit Gebühren und Preisen, die mit "Wucher" noch untertrieben beschrieben sind. Den eigentlichen Zweck, dass nur Leute fahren dürfen, die wirklich fahren können, erfüllt es längst nicht mehr.

Ich weiß nicht, ob das eine Strategie werden soll, den Verbrenner, der bei uns halt meistens noch Schaltgetriebe hat, gegenüber E- und Hybridfahrzeugen unbeliebt zu machen, weil sich Leute dann mangels Erfahrung schlicht nicht mehr trauen, das Schalterfahrzeug zu fahren oder ob das einfach wieder wie üblich eine überflüssige Komplizierung eines Systems ist, obwohl wir eigentlich wichtigere Probleme hätten.

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Was anderes

Finde ihn wesentlich weniger schlimm als die ganze Republik ihn redet... Ich hasse es, wenn für jedes Ereignis ein Opfer gefunden werden muss und es auf einmal 80 Millionen eh immer schon besser gewusst haben... Er hat sicherlich Fehler gemacht, aber es wird nie jemanden geben, der das nie tun wird. Und ich möchte seinen Job nicht haben, grade in dieser Zeit nicht.

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Der Landschaftsbau ist etwas bescheiden im LS...

Dass der Untergrund so verändert wird, kannst du ingame nicht verhindern. Du kannst nur versuchen, das Gebäude schon beim Platzieren in der Höhe so zu ändern, dass es eben auf dem Gelände liegt (erkennbar daran, dass der angezeigte Preis fast oder komplett dem im Shop entspricht) - das geht aber nur, wenn der Untergrund auch eben nicht.

Wenn er uneben ist, kannst du nur versuchen, die Schäden hinterher auszubessern oder schon vorher einen Hang einebnen.

Die sauberste Methode ist das Einbauen mittels GiantsEditor, allerdings braucht man da etwas Erfahrung mit dem Mapbau und den Dateistrukturen im LS... Da ist der Landschaftsbau besser. Ich hoffe ohnehin, dass sich das mit dem neuen LS ändern, denn der Landschaftsbau bisher ist absoluter Schrott...

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Das geht, aber nur auf Umwegen.

Variante 1: Externes Laufwerk kaufen/ausleihen und damit spielen.

Variante 2: Du kopierst die CD mithilfe einer Software (z.B. Ashampoo) als ISO-Datei auf deinen PC und startest sie dann als virtuelles Laufwerk (z.B. mit Virtual Clone Drive). Ist etwas aufwändiger, dafür braucht man kein Laufwerk mehr oder muss die CD nicht immer mitschleppen...

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So wie bisher

Wenn ich mich in meiner Generation so umsehe, könnte man fast eher über eine Erhöhung nachdenken...

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Ich kenne dein Problem, ich hab damals B17 gemacht, bin mit meinen Eltern aber nie auf die AB gekommen... und so erst wieder alleine nach dem 18. Geburtstag.

Du musst selbst rausfinden, was "deine" Geschwindigkeit ist. Das gibt sich meistens ganz von selbst. Und die Anspannung löst sich dann mit der Erfahrung auch. Wenn die Verkehrslage es zulässt, bist du mit der Richtgeschwindigkeit gut dabei, grade ohne Erfahrung und mit etwas Überforderung am Anfang rate ich dringlich von den 200 km/h ab ^^ An höhere Geschwindigkeiten kann man sich später mal rantasten, muss man aber auch gar nicht.

Wichtig ist, dass du immer und zuverlässig den Schulterblick machst beim Spurwechsel, den Verkehr immer und zu jeder Zeit aufmerksam beobachtest (besonders Geschwindigkeit der Fahrzeuge, die sich von hinten oder vorne nähern) und dass du auf deinen Sicherheitsabstand achtest. Das alles bedingt deine Geschwindigkeit. Defensiv fahren ist das Stichwort, das sollte sich auch mit der Erfahrung dann nicht ändern, sondern nur weiter festigen.

Und ansonsten einfach rücksichtsvoll fahren, auch mal Spurwechsel lassen, wenn du z.B. ein überholendes Fahrzeug nicht einschätzen kannst etc.

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