Polo 60PS reicht das?

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Ich fahre einen VW Up, etwas kleiner noch als der Polo, aber auch 60 PS.

Du kannst gut damit fahren, auch beschleunigen. Du musst nur fahren können, also dementsprechend schalten. Wenn man richtig schalten kann, dann kann man auch schnell beschleunigen. Eine Schlange hast du dann nicht hinter dir. Du musst bedenken, dass der Polo nicht schwer ist - und somit auch mit recht wenig PS gut wegkommt.

Man kann auch überholen mit 60 PS (@AMYNossa: Erzähl keinen solchen Schmarrn), aber wiegesagt: Man muss gut schalten. Mit dem dritten Gang zieht der weg, da überholst du recht schön.

Unser up hat wiegesagt auch 60 PS, geht Spitze etwa 170 und ist wirklich angenehm zu fahren. Und ich will auch mal einen Polo. Ist zuverlässig, gefällt mir und braucht nicht viel. Kann ich nur empfehlen.

Wer mit 60 PS nicht fahren kann, der sollte von Autos mit >100 PS erstmal Abstand nehmen. Der zeigt nämlich, dass er schon mit wenig PS unterm Sitz nicht umgehen kann und noch weniger mit >100 PS.

Endlich mal ne ordentliche Antwort mit Hirn und Sachverstand!

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Nein, lass es lieber, mein Freund hatte anfangs einen 9N (Vorgänger) 1.2 mit 54 PS und der war nicht gut, im Stadtverkehr noch ausreichend, aber auf Bundesstraße/Autobahn Überholen kaum möglich, zudem musste man ihn eben ziemlich treten (da eben kaum Leistungsreserven), weshalb der Verbrauch fast zweistellig war.

Der, den du willst ist zudem nochmal mind. 50kg schwerer als der 9N, da machens die 6 PS mehr auch nicht besser.

Mein Freund hat ihn auch nach nichtmal 6 Monaten wieder verkauft und sich nen ähnlich alten A4 1.8T geholt und mit diesem sogar einiges weniger verbraucht, eben weil er genügend Leistungsreserven hat und diese seltener abruft.

Wenn, dann schon 80-90 PS, sprich den 1.4er-Sauger oder 1.2 TSI (aber mit Zahnriemen, nicht den mit Steuerkette), letzteren habe ich selbst im A1 und der läuft gut, Verbrauch im Durchschnitt auf Autobahn/Bundesstraße 5-6l und in der Stadt etwa 7.

Diese Basismotorisierung ist eh lächerlich, soll wohl den Preis für die Werbung drücken, wo dann kein Radio (gerade mal beim Konfigurator für den aktuellen reingeschaut, 1.0 Trendline ab 12 975€: tatsächlich kein Radio, das ganze kostet mindestens 1000€ (weiß auch nicht, ob da schon eine Vorbereitung drin ist, also Kabel und Lautsprecher schon eingebaut) und tatsächlich noch Kurbelfenster hinten), manuelle Lüftung/Heizung und Kurbelfenster hinten drin sind, bei Audi wird das gar nicht angeboten, Hyundai fängt bspw. auch beim aktuellen i20 erst mit dem 75 PS-Diesel an, bei Otto den 1.2 mit 84.

es kommt nicht auf die ps, sondern aufs drehmoment an.

aber 100km/h sind kein problem. bis 120 soll er erträglich sein. danach musst du das radio lauter machen, wenn du nachrichten hören willst.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/vw-polo-1-2-trendline-der-basisarbeiter-a-680368.html

leider sind solche autos nicht sehr wirtschaftlich, weil sie sich durch die hohe drehzahl (wegen des geringen hubraums) im verhältnis ziemlich viel kraftstoff reinpfeifen. hohe drehzahlen sorgen auch für schnellen motorverschleiss, was dafür sorgt, dass das fahrzeug keine hohe laufleistung erreichen wird. wenn der 100.000km auf der uhr hat, würde ich als kaufinteressent schon die finger davonlassen.

an einem etwas älteren auto mit 85 ps aus 1,8l hubraum dürftest du besser bedient sein - sowohl was den fahrkomfort betrifft, also auch die lebensdauer des motors.

ein auto mit so wenig leistung ist, wenn du viel fahren musst, ermüdend und nervt. ausserdem investiert man viel in reparaturen. und die ersatzteile von vw gehen sehr ins geld.

der vorteil vom polo: er ist brav und gutmütig und verzeiht auch fehler, bei denen du z.b. mit meinem kangoo in der leitplanke landen würdest.

wenn du im monat nicht mehr als 500-700km fährst, ist der kleine sicher ein ordentliches auto.

Auch Kleinmotoren können sehr lange halten, wenn man sie nicht ständig ausquetscht. Such doch mal auf einer Autobörse nach entsprechenden Modellen. Spontan habe ich gleich eine ganze Reihe von Fahrzeugen mit 200.000 bis 300.000 km Laufleistung gefunden.

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@checkpointarea

ich hab mal einen kleinwagen gehabt - gebraucht gekauft, scheckheftgepflegt, 12 jahre alt, grad 40.000 km auf der uhr... die mühle musste ich ganz neu einfahren und trotzdem hat die maschine bei grad 100.000 schlappgemacht. der wagen ist in den 12 jahren beim erstbesitzer NIE warmgefahren worden.

ein anderes kleinauto habe ich mit km stand 100.000 gekauft - der war 14 jahre alt - den hab ich anschliessend ohne grössere probleme 100.000 km gefahren. dann war leider das getriebe am ende und die reparatur im verhältnis zu teuer. der motor befindet sich jetzt in einem anderen auto...

die von dir angegebenen autos würde ich nicht kaufen. schlicht deswegen, weil ich das auto nicht zum spass habe, sondern ein zuverlässiges fahrzeug brauche, das nicht ständig in der werkstatt steht. unterm strich ist es günstiger, beim autokauf lieber ein paar hunderter mehr einzuplanen und dafür weniger reparaturen zu haben. die kleinen haben auch sonst eine menge verschleiss.

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Ist selbst im leichteren VW Up´ne lahme Krücke mit schlechter Laufkultur (fehlender Zylinder). Grund: Nicht etwa, dass die Leistung zu gering wäre, sondern eher, dass der Hubraum zu klein ist. Früher hatte ein 6o PS - VW Polo bei vergleichbarem Gewicht satte 1,4 Liter, fühlte sich deutlich kräftiger an.

Es reicht. Du wirst kein Verkehrshindernis sein, wenn du die Gänge ausfährst (was du tun musst, um die Karre auf Trab zu bringen). Wenn du aber oft Autobahn oder Landstraße fährst, würde ich mich nach besser motorisierten Autos umgucken, um die 100 PS sollten die schon haben (oder ein signifikant besseres Leergewicht, wobei ich die kleinen Dosen für Langstrecken immer noch für unangemessen halte). Für Stadt und gelegentliche BAB/Landstraße ist der Kleine OK.

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